Frist abgelaufen

Neugestaltung Buchenbrandareal Schönau

Die Angebotsfrist ist am 22. April 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 21. Oktober 2024

  • Thoma.Lay.Buchler Architektenpartnerschaft BDA, Todtnau · 930.546 €
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Auftraggeber
Veröffentlicht
18.03.2024
Angebotsfrist
Gegenstand des Verfahrens sind Gebäudeplanungsleistungen nach HOAI 2021 für die Neugestaltung des Buchenbrandareals in Schönau.

Zeitplan

Veröffentlichung
18.03.24
Fragenfrist
08.04.24
Teilnahmefrist
22.04.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Schönau im Schwarzwald, Deutschland
E-Mail
info@schoenau-im-schwarzwald.de
Telefon
+49767382040
Website
https://www.gvvschoenau.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Zugelassene Unternehmensformen: Zum Verfahren zugelassen sind Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bewerbergemeinschaft oder andere mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend.

  • Nachweis des besonderen Berufsstandes gem. § 75 (1) und (3) VgV

    • Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Nachweis des besonderen Berufsstandes, § 75 (1) und (3) VgV:
    • Natürliche Personen erfüllen die fachlichen Anforderungen, wenn sie über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis für Gebäudeplanung verfügen, dessen Anerkennung den Vorgaben von Berufsqualifikationen entspricht, die berechtigen in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Architektin tätig zu werden.
    • Juristische Personen sind nur zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
    • Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.
  • Erforderliche Angaben und Nachweise

    • Der öffentliche Teilnahmewettbewerb dient der Auswahl interessierter und geeigneter Bewerber. Der Nachweis der Eignung des Unternehmens bzw. der Bewerbergemeinschaft wird anhand der nachfolgend geforderten Erläuterungen und Nachweise geprüft.
    • 1. Angaben zum Bewerber (Name und Rechtsform des Unternehmens, Vertretung, Kontaktdaten).
    • 2. Erklärung zur Zusammensetzung bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (§ 43 VgV).
    • 3. Erklärung zu vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, sofern im Auftragsfall Teile des Auftrags als Unterauftrag an Nachunternehmen vergeben werden sollen (§ 36 VgV).
    • 4. Eigenerklärung zu einer beabsichtigten Eignungsleihe, sofern zum Nachweis der Eignung die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen wird (§ 47 VgV).
    • 5. Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, insbesondere durch wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV).
    • 6. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 und § 124 GWB.
    • 7. Eigenerklärung, dass die Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden- Württemberg (LTMG) erfüllt werden.
    • 8. Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen / Personen / Lieferanten (Auftragsverbot).
    • 9. Eigenerklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflicht-versicherung in Höhe von mind. 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 3,0 Mio. Euro für Sachschäden verfügen. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV).
    • 10. Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV (siehe Nr. III.2.1).
    • 11. Angaben zum vorgesehenen Projektteam gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV (Name und Qualifikation der Projektleitung, Stellvertretende Projektleitung, Bauleitung).
    • 12. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.
  • Referenzobjekt

    • Als geeignet werden Bewerber eingestuft, die ein Referenzprojekt gemäß den Mindestanforderungen erbracht haben.
    • Vorgaben zu Mindestforderungen: 1) Eignungsprüfung des Büros allgemein:
    • Es handelt sich um eine Umbaumaßnahme Nichtwohngebäude.
    • Referenzprojekt mind. in HZ III gem. § 35 HOAI eingeordnet.
    • Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes ist zum Zeitpunkt der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 3 Jahre zurück.
    • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 vollständig selbst erbracht.
    • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 300 - 400) mind. 2 Mio. € netto.
  • Vorgehensweise bei mehr als 3 geeigneten Bewerbern

    • Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
    • Das Architekturbüro Thoma Lay Buchler wird für die 2. Stufe des Verfahrens gesetzt. Es sollen das gesetzte Büro sowie 3 weitere Bewerber für die 2. Stufe des Verfahrens ausgewählt werden – somit sollen insgesamt 4 Bewerber für die 2. Stufe des Verfahrens eingeladen werden. Bestehen bei der Begrenzung der Bewerberhöchstzahl Punktgleichheiten bei der Gesamtpunktzahl, erfolgt eine Auslosung entsprechend § 75 Abs. 6 VgV. Die ausgewählten Bewerber_innen erhalten ein Aufforderungsschreiben zur Erklärung der weiteren Teilnahme am Verfahren mit der Bitte um Terminbestätigung.
    • Die Auswahl erfolgt auf Basis folgender Bewertungskriterien:
    • 1. Referenzen - Projektbezogene Erfahrungen (1. Wertungskriterium – 80 %): Angabe von Referenzenprojekten zu Planungsleistungen für die Gebäudeplanung nach HOAI. Doppelnennungen der Referenzprojekte sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmen: Zuordnung der Referenz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nachunternehmen. Dabei darf jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angeben, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird. Die Wertung der Referenzprojekte erfolgt gemäß der beigefügten Bewertungsmatrix.
    • a) Referenzprojekt 1 – Umbaumaßnahme einer Mehrzweckhalle mit Nutzungsänderung – 30%
    • Mindestanforderung:
    • Es handelt sich um eine Umbaumaßnahme einer Mehrzweckhalle mit Nutzungsänderung.
    • Einstufung mind. HZ III gemäß § 35 HOAI.
    • Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes ist zum Zeitpunkt der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 7 Jahre zurück.
    • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 selbst erbracht.
    • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 300 + 400) mind. 3,0 Mio. € netto.
    • b) Referenzprojekt 2 – Sanierung oder Umbau einer Schule – 20%
    • Mindestanforderung:
    • Es handelt sich um eine Sanierung oder Umbau einer Schule.
    • Einstufung mind. HZ III gemäß § 35 HOAI.
    • Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes ist zum Zeitpunkt der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 5 Jahre zurück.
    • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 selbst erbracht.
    • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 300 + 400) mind. 2,0 Mio. € netto.
    • c) Referenzprojekt 3 – Neubau oder Erweiterungsbau eines Kindergartens – 20%
    • Mindestanforderung:
    • Es handelt sich um einen Neubau oder Erweiterungsbau eines Kindergartens.
    • Einstufung mind. HZ III gemäß § 35 HOAI.
    • Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes ist zum Zeitpunkt der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 5 Jahre zurück.
    • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 selbst erbracht.
    • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 300 + 400) mind. 2,0 Mio. € netto.
    • d) Referenzprojekt 4 – öffentlicher Auftraggeber – 10%
    • Mindestanforderung:
    • Beauftragung durch öffentlichen Auftraggeber für ein Nichtwohngebäude.
    • Einstufung mind. HZ III gemäß § 35 HOAI.
    • Die Inbetriebnahme des Referenzprojektes ist zum Zeitpunkt der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 3 Jahre zurück.
    • Es wurden mind. 4 aufeinanderfolgende Leistungsphasen selbst erbracht.
    • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 300 + 400) mind. 1,0 Mio.€ netto.
    • 2. Beschäftigtenzahl (2. Wertungskriterium – 20 %):
    • Durchschnittliche Anzahl der fachbezogenen Mitarbeitenden (inkl. Unternehmensleitung) im Bereich Fachplanung Gebäudeplanung (ohne freie und kaufmännische Mitarbeitende sowie Praktikanten und Hilfskräfte) in den Jahren 2021 bis 2023 und zum Zeitpunkt der Bekanntmachung.
    • Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (keine Nachreichung möglich) werden die Beschäftigentenzahlen der einzelnen Mitglieder addiert. Bitte die Anzahl für jedes Mitglied angeben.
    • Wenn die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im abgefragten Bereich gleich oder größer 8 ist, werden 20 Punkte vergeben, wenn sie unter 4 liegt, wird kein Punkt vergeben. Liegt die durchschnittliche Mitarbeiterzahl dazwischen, also zwischen 4 und kleiner 8, wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. Berechnungsmethode: angegebene Mitarbeiterzahl / Mitarbeiterzahl 8 x hinterlegte Punktzahl (20).
    • Die Wertung erfolgt gemäß der beigefügten Bewertungsmatrix. Die Gewichtung der Unterkriterien und die Bewertungsmethodik kann der Anlage „Bewertungsmatrix“ in den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.

Zuschlagskriterien

  • Qualität der eingereichten Lösungsvorschläge sowie deren Präsentation und Erläuterung in der Vergabeverhandlung (Gewichtung 50%)

  • Honorarangebot – Plausibilität/ Höhe des Honorarangebotes in Relation zum günstigsten Honorarangebot (auf Grundlage des verbindlichen Honorarangebotes) (Gewichtung 20%)

  • Einschätzung der Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Projektmitarbeiter und des Zusammenwirkens des Projektteams (aufgrund des persönlichen Eindrucks im Vergabeverhandlungsgespräch) (Gewichtung 20%)

  • Qualität der Ausführungen/ Antworten auf die im Vergabeverhandlungsgespräch besprochenen Fragenkomplexe zum vorgesehenen Projekt (Gewichtung 10%)

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Vergabeunterlagen

Präsentation56 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB8 Seiten
Vertragsentwurf156 KB16 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
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