Frist abgelaufen

Objektplanung Gebäude LPh 6-9 mit stufenweisem Abruf

Umbau des Bettenhauses 3 am Klinikstandort Schwabing zu Wohnen: Das denkmalgeschützte Gebäude (Baujahr 1912), welches bis vor Kurzem durchgehend als Bettenhaus genutzt wurde, wird zur Wohnnutzung für Pflegekräfte der Münchenstift GmbH und der München Klinik gGmbH umgebaut. Das Gebäude befindet sich auf einem 10.885 m² großen Grundstück und weist bei rd. 12.000 m² BGF rd. 4.500 m² Wfl. auf. Der Bruttorauminhalt beträgt rd. 43.900 m³. Es sollen 75 Wohnungen entstehen. Die Auflagen des Denkmalschutzes sind zu beachten. Die Gebäude haben jeweils UG, EG, 3 OGs und DG.. Gegenstand dieses Auftrags ist die Objektplanung Gebäude LPh 6-9 mit stufenweisem Abruf. Nähere Angaben siehe Ziffer 5.1.

Zeitplan

Veröffentlichung
22.01.25
Teilnahmefrist
21.02.25
Vertragsbeginn
10.06.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
München, Deutschland
E-Mail
vergabe@mrg-gmbh.de
Telefon
+49 8994550067
Website
https://www.mrg-gmbh.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Inhalte des Kriteriums „Sonstiges“ beschreiben die Ausschlussgründe und die hierzu abzugebenden Erklärungen, Angaben und Nachweise. Sie entsprechen der Auflistung im Formblatt Bewerberbogen.

    • Erklärungen/Angaben des Bewerbers- über das Vorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 oder § 124 GWB und – sofern zutreffend – mit den erforderlichen Angaben zur Selbstreinigung nach § 125 GWB, durch die für sein Unternehmen die Zuverlässigkeit wiederhergestellt wurde
    • - dass er (bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für das Unternehmen Vertretungsberechtigter) in den letzten 2 Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften (u.a. § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG), der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten, einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt wurde
    • - dass keine Eintragungen im Gewerbezentralregister oder im Wettbewerbsregister gespeichert sind
    • - dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit diese der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt hat
    • - dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von etwaigen Interessen ausführender Unternehmen oder Lieferanten erfolgt (§ 73 Abs. 3 VgV)
    • - zur wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen unter Angabe der Namen der Unternehmen sowie der Hauptgesellschafter mit mehr als 25% Stimmrecht. Einzureichende Nachweise: - sofern zutreffend: im Falle erfolgreicher Selbstreinigung nach § 125 GWB eine Erklärung in Textform mit allen erforderlichen Angaben sowie eine Bestätigung der zuständigen Stellen hierüber
    • - sofern zutreffend: bei Einträgen im Gewerbezentralregister oder Wettbewerbsregister eine Erklärung in Textform, die alle erforderlichen Angaben zum Sachverhalt enthält sowie etwaige Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Verstöße beschreibt
    • - sofern zutreffend: bei nicht ordnungsgemäßer Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung: Erklärung in Textform, die alle erforderlichen Angaben zum Sachverhalt enthält sowie etwaige Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Verstöße beschreibt. Ab einer Auftragssumme von 30 000 EUR fordert der AG für Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, einen Gewerbezentralregisterauszug gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz an.
  • Die Inhalte des Kriteriums „Eignung zur Berufsausübung“ beschreiben die hierzu abzugebenden Erklärungen, Angaben und Nachweise. Sie entsprechen der Auflistung im Formblatt Bewerberbogen.

    • Erklärungen/Angaben des Bewerbers - zur Eintragung (im Niederlassungsmitgliedsstaat, bei ausländischen Bewerbern eventuelle Eintragungen in vergleichbare Register) in einem Berufs- oder Handelsregister bzw. Angabe, ob er nicht zur Eintragung in die genannten Register verpflichtet ist, die erlaubte Berufsausübung aber auf andere Weise nachweisen kann oder ob der Besitz einer bestimmten Berechtigung oder die Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich ist, um die betreffende Dienstleistung im Niederlassungsstaat des Unternehmens erbringen zu können
    • - zur Vertretungsbefugnis der Unterzeichner des Angebots
    • - zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur nach Art. 1, 2 BauKaG. Einzureichende Nachweise: - Berufs-/Handelsregisterauszug oder anderweitige Nachweise, soweit zutreffend (sofern keine Verpflichtung zur Eintragung in eines der genannten Register besteht, entsprechende Nachweise zum Erlaubnis der Berufsausübung
    • sofern zum Erbringen der Dienstleistung im Niederlassungsstaat des Unternehmens der Besitz (bzw. die Mitgliedschaft in) einer bestimmten Berechtigung (bzw. Organisation) erforderlich ist, entsprechende Nachweise)
    • - Nachweis der Vertretungsbefugnis: Bei juristischen Personen (z.B. Kapitalgesellschaft) durch Handelsregisterauszug mit entsprechendem Eintrag, bei Personengesellschaften (z.B. GbR, Partnergesellschaften, KG) durch Eigenerklärung oder Vollmacht
    • - Listeneintrag bei der zuständigen Kammer nach Art. 1, 2 BauKaG.
  • Die Inhalte des Kriteriums „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ beschreiben die hierzu abzugebenden Erklärungen, Angaben und Nachweise. Sie entsprechen der Auflistung im Formblatt Bewerberbogen.

    • Erklärungen/Angaben des Bewerbers - über den Jahresumsatz des Unternehmens der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre insgesamt (UmG) sowie im Tätigkeitsbereich des Auftrags (UmT), soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen), pro Jahr in EUR brutto. Sofern die Information zum Umsatz nicht für 3 abgeschlossene Geschäftsjahre verfügbar ist: Angabe des Datums, wann das Unternehmen gegründet wurde oder seine Tätigkeit aufgenommen hat
    • - ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren beantragt, eröffnet oder ein Antrag auf Eröffnung mangels Masse abgelehnt wurde oder sich das Unternehmen in Liquidation befindet bzw. ob ein eventuell vorliegender Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde
    • - zum Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem (in einem EU-Mitgliedsstaat bzw. Vertragsstaat des Abkommens über den europ. Wirtschaftsraum) zugelassenen Versicherungsunternehmen. Einzureichende Nachweise: - Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder Gewinn- und Verlustrechnungen
    • - im Insolvenzfall: Insolvenzplan, sofern ein solcher vorliegt und rechtskräftig bestätigt wurde
    • - Nachweis der bestehenden Haftpflichtversicherung oder schriftliche Bestätigung des Versicherungsunternehmens über die Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall. Geforderter Mindeststandard: - Mindestdeckungssummen der Haftpflichtversicherung in EUR: 3.000.000 für Personenschäden, 5.000.000 für sonstige Schäden sowie Maximierung auf das mind. Zweifache der Deckungssumme/Kalenderjahr.
  • Die Inhalte des Kriteriums „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ beschreiben die hierzu abzugebenden Erklärungen, Angaben und Nachweise. Sie entsprechen der Auflistung im Formblatt Bewerberbogen.

    • Erklärungen/Angaben des Bewerbers - dass er in den letzten 5 Jahren (bezogen auf den Monat der Veröffentlichung der Bekanntmachung) vergleichbare Leistungen ausgeführt hat
    • - zu erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, innerhalb des genannten Zeitraums mit folgenden Angaben: Bezeichnung des Referenzprojekts, Ort (Adresse), Auftraggeber mit Adresse, Kontaktdaten des Ansprechpartners (Adresse, Tel., E-Mail), Leistungsempfänger (öffentlich/privat), Vertragsverhältnis (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Unterauftragnehmer), Komplexität (Honorarzone), Art des Objekts (Nutzungsart, Bauen im Bestand, Denkmalschutz, Geschossfläche), beauftragtes Leistungsbild (Lph-Nr.) mit besonderen und sonstigen Leistungen, anrechenbare Kosten (aK) mit Angabe der Kostengruppe, Projektstatus (LPh 8 abgeschlossen, LPh 9 begonnen, LPh 9 abgeschlossen), Leistungszeitraum insgesamt über alle beauftragten Leistungsphasen (Jahr/Monat-Jahr/Monat), Bauzeit (Jahr/Monat-Jahr/Monat) und Übergabe des baulich fertiggestellten Objekts an den Bauherrn/Nutzer (Jahr/Monat), Beschreibung der Aufgabe und evtl. Schwierigkeiten. Ergänzend zu den Angaben im Teilnehmerbogen beschreibt der Bewerber die angeführten Referenzprojekte auf jeweils max. 1 DIN-A4-Seite anhand der Anforderungen, stellt seinen Leistungsbereich und den geforderten ingenieurtechnischen Anspruch an die Leistung dar (Leistungsbild gemäß HOAI 2021 einschl. etwaiger besonderer Leistungen und besonderer Anforderungen des Projekts)
    • Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung thematisch (d.h. in Aufgabenstellung, Umfang und ingenieurmäßigem Anspruch) vergleichbar sind. Als besonders geeignet angesehen werden Referenzen aus folgenden Bereichen: Wohnnutzung, Bauen im Bestand und Bauen im Denkmalschutz. - dass ihm die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte einschl. der technischen Fachkräfte, welche die Leistung tatsächlich erbringen zur Verfügung stehen
    • - zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (FTE), möglichst gegliedert nach Berufsgruppen mit extra ausgewiesenem techn. Leitungspersonal (Büroinhaber/Geschäftsführung – Architekten und Ingenieure zur Projekt- bzw. Teamleitung sowie zur Projektbearbeitung – sonstige Mitarbeiter (Verwaltung, Teamassistenzen etc.))
    • - zur Qualifikation des Personals, welches für die Leistungserbringung (Ausführung des Auftrags) vorgesehen ist: Name (ggf. akad. Grad), Stellung im Unternehmen, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit, geplanter Aufgabenbereich für den Auftrag, berufliche Ausbildung, Berufsjahre insgesamt im Tätigkeitsbereich des Auftrags, persönliche Referenzprojekte wie zuvor beschrieben und Mitarbeit/Rolle (ohne Bewertung), Leistungsphasen, die der Mitarbeiter im Zeitraum der letzten 3 Jahre selbst erbracht hat. Die Angaben sind gefordert für einen Projektleiter sowie einen stellvertretenden Projektleiter, weitere Mitarbeiter können benannt werden
    • - dass ihm die für die Ausführung der Leistung notwendige Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (ggf. inkl. verwendeter Hard- und Software) zur Verfügung steht
    • - zur wirtschaftlich-finanziellen und/oder technisch-beruflichen Eignungsleihe bzw. dem Einsatz von Unterauftragnehmern. Einzureichende Nachweise: - zur Qualifikation der benannten Mitarbeiter: Jeweils einen Befähigungsnachweis (Nachweise über die berufliche Qualifikation bzw. über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung nach BauKaG, BayBO)
    • - Auflistung der für den Auftrag relevanten vorhandenen Ausstattung
    • - Verzeichnis der Leistungen von Unterauftragnehmern bzw. anderer Unternehmen sowie Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen. Geforderter Mindeststandard: - Anzahl Referenzen: mindestens 2 wie beschrieben
    • - Mindestanzahl Mitarbeiter: 2, Projektleiter und stellvertretender Projektleiter

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf89 KB8 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage287 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB6 Seiten
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