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Objektplanungsleistungen für den Neubau der Grundschule am Grafenberg in Herren-berg

Auftraggeber
Veröffentlicht
24.07.2026
Angebotsfrist
Die Stadt Herrenberg beabsichtigt als Auftraggeberin, mit dem Neubau der Grund-schule in Kayh/Mönchberg eine zweizügige Grundschule mit Ganztagsbetreuung zu errichten, um dem wachsenden Bedarf an Schulplätzen Rechnung zu tragen und zu-gleich einen zukunftsfähigen, nachhaltigen sowie identitätsstiftenden Bildungsort zu schaffen. Vorgesehen ist die Realisierung eines Holzhybridbaus unter Einsatz mög-lichst regionaler Hölzer, der ökologische, wirtschaftliche und soziale Anforderungen in ausgewogener Weise vereint. Das rund 7.493 m2 große Grundstück liegt am Ortsrand von Kayh gegenüber der Gra-fenberghalle in naturnaher Umgebung mit Streuobstwiesen. Städtebaulich soll die Schule das bislang ungeordnete Areal an der Grafenberghalle aufwerten und gemein-sam mit Halle einen zentralen Ort für Bildung und Begegnung bilden. Die Stadt Herrenberg hat im Juni 2023 für den geplanten Schulneubau einen Realisie-rungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil ausgelobt. Der 1. Preis wurde an KBK Architekten I Belz Lutz, Stuttgart mit Möhrle + Partner, Freie Landschaftsarchitekten, Stuttgart vergeben. Das Vertragsverhältnis mit KBK Architekten I Belz Lutz, Stuttgart wurde zum 01.07.2026 beendet. Für die Fortführung der Objektplanungsleistungen wird ein neues Planungsbüro gesucht. Die Planung befindet sich auf dem Stand der Leistungsphase 3 gemäß HOAI. Die LP 3 muss in Teilbereichen plausibilisiert, fortgeschrieben und überarbeitet werden. Ge-genstand dieses Vergabeverfahrens sind die Objektplanungsleistungen ab der LP 3. Es ist eine stufenweise Beauftragung geplant. Näheres ist im Vergabeleitfaden und im Vertragsentwurf geregelt.

Zeitplan

Veröffentlichung
24.07.26
Fragenfrist
07.08.26
Teilnahmefrist
17.08.26
Vertragsbeginn
19.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Herrenberg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@herrenberg.de
Telefon
07032 924-166

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nur, wenn Unterauftragnehmer oder Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 VgV) eingesetzt werden sollen: Darstellung, welches Unternehmen/Büro welchen Bereich übernimmt und wie die Zusammenarbeit erfolgen soll. - - Nur, wenn Unterauftragnehmer oder Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 VgV) eingesetzt werden sollen: Darstellung, welches Unternehmen/Büro welchen Bereich übernimmt und wie die Zusammenarbeit erfolgen soll.

    • Platzhalter - Platzhalter
    • Die Punkte sind ohne Aussagekraft!
    • Platzhalter - Platzhalter
    • Die 500 P sind ohne Aussagekraft und dienen nur als Platzhalter. (Systembedingt notwendig)
  • Eigenerklärung über den Umsatz (netto) in den Jahren 2023, 2024 und 2025 oder in den Jahren 2022, 2023 und 2024 im Bereich der zu vergebenden Leistungen. - Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Mindestanforderungen erfüllen

    • a) Umsatz im Bereich der zu vergebenden Leistungen
    • Eigenerklärung über den Umsatz (netto) in den Jahren 2023, 2024, 2025 im Be-reich der zu vergebenden Leistungen.
  • Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit den nachfolgend genannten Deckungssummen - Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Mindestanforderungen erfüllen

    • b) Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung
    • Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversi-cherung mit folgenden Deckungssummen pro Schadensfall:
    • - mindestens 2 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 2 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden
    • oder
    • - pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mindes-tens 4 Mio. Euro.
    • Die Deckungssummen müssen je Schadensfall und mindestens zweifach pro Jahr (= zweifache Maximierung) zur Verfügung stehen.
    • oder
    • Eigenerklärung, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Berufs- bzw. Be-triebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen pro Schadensfall abgeschlossen wird:
    • - mindestens 2 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 2 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden
    • oder
    • - pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mindes-tens 4 Mio. Euro.
    • Die Deckungssummen müssen je Schadensfall und mindestens zweifach pro Jahr (= zweifache Maximierung) zur Verfügung stehen.
    • Die Vergabestelle behält sich vor, Nachweise zum Umsatz und Versicherungs-bestätigungen zu fordern.
  • Mindestvoraussetzungen für die Eignung ist der Nachweis von zwei Referenzen, welche den nachfolgenden Mindestanforderungen entspricht - Jeder Bewerber und jede Bewerbergemeinschaft müssen im Teilnahmeantrag mindestens zwei Referenzen über Objektplanungsleistungen für ein Gebäude angeben. Die beiden Referenzen müssen jeweils die nachfolgend genannten An-forderungen erfüllen (Mindestbedingungen). Für alle genannten Referenzen muss im Teilnahmeantrag ein Ansprechpartner des Referenzgebers für Rückfragen angegeben werden. Zudem muss dem Teil-nahmeantrag für jede Referenz eine aussagekräftige Projektbeschreibung beige-fügt werden. Hinweis für Bewerbergemeinschaften und Bewerber mit Nachunternehmern

    • Die Referenzanforderungen müssen von dem Unternehmen/Büro nachgewiesen werden, das im Falle der Zuschlagserteilung den betreffenden Bereich über-nehmen soll.
    • Es müssen mindestens zwei Referenzprojekte über Objektplanungsleistungen für ein Gebäude benannt werden, die jeweils mindestens folgende Anforderun-gen erfüllen müssen:
    • - Es müssen mindestens die wesentlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 i.S.v. § 34 Abs. 3 HOAI i.V.m. Anlage 10.1 der HOAI für ein Gebäude erbracht worden sein.
    • - Die Leistungsphase 8 muss im Zeitraum 01.01.2020 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge abge-schlossen worden sein.
    • - Die KG 300 und 400 der DIN 276 müssen in Summe mindes-tens 2 Mio. Euro netto betragen.
    • - Im Teilnahmeantrag muss für jede Referenz ein Ansprechpart-ner des Referenzgebers für Rückfragen angegeben werden.
    • - Für jedes Referenzprojekt muss dem Teilnahmeantrag eine aussagekräftige Projektbeschreibung beigefügt werden, die mindestens folgendes beinhalten muss:
    • o Anschrift des Gebäudes,
    • o Fotos des fertiggestellten Gebäudes,
    • o Lageplan des Gebäudes,
    • o Aufschlüsslung der Kosten (netto) der KG 300 und 400
    • o Kurze Beschreibung der erbrachten Leistungen.
    • Bei mindestens einer der beiden Referenzen muss es sich um eine Konstruktion in Holz- oder Holzhybridbauweise handeln. Zur Klarstellung wird darauf hinge-wiesen, dass eine Fassadenverschalung aus Holz, eine zimmermannsmäßige Dachkonstruktion oder eine Innenausstattung aus Holz nicht ausreichend ist.
    • Bei mindestens einer der beiden Referenzen muss es sich um eine Bildungsein-richtung handeln. Hierzu zählen beispielsweise Schulen, Einrichtungen für die
    • Erwachsenenbildung, Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Musik-schulen, Kindergärten.
    • Wenn in einem Teilnahmeantrag ein Referenzprojekt angegeben wird, bei dem es sich um eine Bildungseinrichtung handelt und das eine Konstruktion in Holz- oder Holzhybridbauweise umfasst (und das die übrigen oben genannten Min-destbedingungen erfüllt), muss es sich bei dem zweiten Referenzprojekt weder um eine Konstruktion in Holz- oder Holzhybridbauweise, noch um eine Bildungs-einrichtung handeln (es müssen jedoch die übrigen oben genannten Mindestbedingungen erfüllt sein).
    • Auswahl der für das Verhandlungsverfahren zugelassenen Büros:
    • Zum Verhandlungsverfahren werden maximal vier Bewerber /Bewerbergemeinschaften zugelassen, die dann Bieter/Bietergemeinschaften genannt werden. Gibt es nur vier oder weniger Bewer-ber/Bewerbergemeinschaften, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und bei denen ein formal ordnungsgemäßer Teilnahmeantrag vorliegt und die alle Mindestanforderungen erfüllen, werden nur diese zur Teilnahme an dem Ver-handlungsverfahren zu-gelassen. Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorlie-gen der Voraussetzungen des § 56 VgV nachgefordert werden, steht im Ermes-sen der Vergabestelle. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass die Vergabestelle von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert.
    • Sofern bei mehr als vier Bewerbern/Bewerbergemeinschaften keine Aus-schlussgründe vorliegen und diese die Mindestanforderungen erfüllen, wer-den anhand des nachfolgenden Auswahlkriteriums die vier Bewer-ber/Bewerbergemeinschaften ausgewählt, die am besten geeignet sind.
    • Sofern bei mehr als vier Bewerbern/Bewerbergemeinschaften keine Ausschlussgründe vorliegen und diese die Mindestbedingungen (siehe oben) erfüllen, wer-den anhand der nachfolgenden Matrix die vier Bewer-ber/Bewerbergemeinschaften ausgewählt und zum Verhandlungsverfahren zu-gelassen, die anhand der nachfolgenden Auswahlkriterien die höchste Punktzahl erzielen:
    • Es können nur Punkte für Referenzen erzielt werden, die alle nachfolgend genannten Anforderungen erfüllen:
    • - Es müssen mindestens die wesentlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 i.S.v. § 34 Abs. 3 HOAI i.V.m. Anlage 10.1 der HOAI für ein Gebäude erbracht worden sein.
    • - Die Leistungsphase 8 muss im Zeitraum 01.01.2020 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge abge-schlossen worden sein.
    • - Die KG 300 und 400 der DIN 276 müssen in Summe mindes-tens 2 Mio. Euro netto betragen.
    • - Es muss sich entweder um ein Gebäude mit einer Konstruktion in Holz- oder Holzhybridbauweise handeln oder um eine Bil-dungseinrichtung.
    • - Im Teilnahmeantrag muss für jede Referenz ein Ansprechpart-ner des Referenzgebers für Rückfragen angegeben werden.
    • - Für jedes Referenzprojekt muss dem Teilnahmeantrag eine aussagekräftige Projektbeschreibung beigefügt werden, die mindestens folgendes beinhalten muss:
    • o Anschrift des Gebäudes,
    • o Fotos des fertiggestellten Gebäudes,
    • o Lageplan des Gebäudes,
    • o Aufschlüsslung der Kosten (netto) der KG 300 und 400
    • o Kurze Beschreibung der erbrachten Leistungen.
    • Für jede Referenz, die alle oben genannten Anforderungen erfüllt, können wie folgt Punkte erzielt werden:
    • Die Summe der Baukosten (netto) der KG 300 und 400 der DIN 276 beträgt > 2 Mio. Euro: 1 Punkt, > 3 Mio. Euro: 2 Punkte, > 4 Mio. Euro: 3 Punkte. Damit können pro Referenz maximal 3 Punkte erzielt werden.
    • Es werden maximal 4 Referenzprojekte gewertet. Referenzprojekte, die zum Nachweis der Mindestbedingungen (siehe oben) angegeben wurden, können auch bei den Auswahlkriterien angegeben werden. Wenn...

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Vergabeunterlagen

Preisblatt124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB12 Seiten
Eigenerklärung24 KB24 Seiten
Eignungskriterien156 KB4 Seiten
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