Noch 24 Tage

Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume nach § 34ff HOAI für die Brandschutz- und Sicherheitstechnische Ertüchtigung des Saales und der Küche des BSZ „Julius Weisbach“ in Freiberg

Auftraggeber
Veröffentlicht
17.07.2026
Angebotsfrist
Ziel des Verfahrens ist die Vergabe der Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume nach § 34ff HOAI für die Brandschutz- und Sicherheitstechnische Ertüchtigung des Saales und der Küche des BSZ „Julius Weisbach“ in Freiberg und dazugehöriger besonderer Leistungen. Der Projektrahmen umfasst die umfassende bauliche, energetische und funktionale Erneuerung des Mensabaukörpers des Berufsschulzentrums „Julius Weisbach“ in Freiberg. Die Maßnahme beinhaltet die Modernisierung von Saal / Aula, Küche und allen zugehörigen Funktionsbereichen sowie die Anpassung an die Anforderungen eines zeitgemäßen Mensa- und Veranstaltungsbetriebs. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für Dezember 2028 geplant. Für das Projekt stehen in den Kostengruppen (KG 300 netto 1.811.420 Euro und in der KG 400 netto 1.391.896 Euro) zur Verfügung. Zentrale Bestandteile sind die vollständige Erneuerung der technischen Anlagen, der Neubau des Dachtragwerks, brandschutztechnische Ertüchtigungen einschließlich der Optimierung der Flucht- und Rettungswege sowie die Verbesserung der Raumakustik und der bauphysikalischen Eigenschaften. Der Saal wird gestalterisch überarbeitet, erhält neue Oberflächen und eine akustisch wirksame Ausstattung; die Küche wird funktional neu organisiert und vollständig modernisiert. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach den einzelnen Leistungsphasen (nachfolgend LP genannt). Vorgesehen ist nach Abschluss des Vergabeverfahrens zunächst die Beauftragung der LP 2 bis 3 sowie dazugehöriger besonderer Leistungen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller vorgesehenen Leistungsphasen besteht nicht, ebenso kein Rechtsanspruch auf die Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen. Das Vergabeverfahren wird auf Grundlage des § 74 Vergabeverordnung (nachfolgend VgV genannt) als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV durchgeführt. Bekanntmachung 16.07.2026 Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung 17.08.2026 Information nach § 62 VgV September 2026 Einladung zur Abgabe des Angebotes Ende September 2026 Frist zur Angebotsabgabe vsl. 28.10.2026 Verhandlungsgespräche vsl. 17.11.2026 Vertragsabschluss vsl. Dezember 2026

Zeitplan

Veröffentlichung
17.07.26
Teilnahmefrist
17.08.26
Vertragsbeginn
01.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
oth-mult
Erfüllungsort
Freiberg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabestelle@landkreis-mittelsachsen.de
Telefon
000
Website
https://www.landkreis-mittelsachsen.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Der Auftraggeber macht unter dem hier bezeichneten Kriterium "andere wirtschaftliche und finanzielle Anforderungen" alle relevanten Ausschluss- und Eignungskriterien, die dafür maßgeblichen Mindestanforderungen (soweit aufgestellt) sowie die vorzulegenden Nachweise bekannt. Generell gilt

    • Ein Auftrag wird an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen. Zur Beurteilung der Eignung und zur Prüfung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind von den Bietern die Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise) vorzulegen:
    • BEFÄHIGUNG + ERLAUBNIS ZUR BERUFSAUSÜBUNG - MINDESTANFORDERUNG
    • Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten natürliche Personen bzw. Arbeitsgemeinschaften, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architektin oder Architekt befugt sind. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin oder Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht. Der Nachweis zur Führung der Berufsbezeichnung Architektin oder Architekt ist einzureichen. Ist die Bewerberin bzw. der Bewerber eine juristische Person, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn nachgewiesen wird, dass die verantwortliche Person die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerberinnen und Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
    • a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch Richtlinie 2013/55/EU) zu führen, oder
    • b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung gemäß Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
    • Weiterhin vorzulegen sind: Eigenerklärung des Bieters gemäß § 48 Abs. 4 und 5 VgV über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 GWB
    • Eigenklärung des inländischen Bieters zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder des ausländischen Bieters zur Eintragung in ein vergleichbares Register
    • Erklärung zur Bietergemeinschaft
    • Erklärung des Bieters bzw. des Bevollmächtigten der Bietergemeinschaft zum Einsatz von Nach- bzw. Subunternehmen
    • Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 - Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen
    • Bei Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften:
    • Die gestellten Anforderungen an die Fachkunde und Leistungsfähigkeit gelten als erfüllt, wenn die betreffenden Nachweise von einem o. mehreren Mitgliedsunternehmen erbracht werden und in ihrer Summe die gestellten Anforderungen erfüllen. Ausgenommen davon sind der zuführende Negativnachweis bezüglich der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB sowie der Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung. Diese Anforderungen sind von jedem Mitgliedsunternehmen einzeln zu erfüllen.
  • Der Auftraggeber macht unter dem hier bezeichneten Kriterium "andere wirtschaftliche und finanzielle Anforderungen" alle relevanten Ausschluss- und Eignungskriterien, die dafür maßgeblichen Mindestanforderungen (soweit aufgestellt) sowie die vorzulegenden Nachweise bekannt. Generell gilt

    • Ein Auftrag wird an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen. Zur Beurteilung der Eignung und zur Prüfung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind von den Bietern die Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise) vorzulegen:
    • WIRTSCHAFTLICHE + FINANZIELLE LEISTUNGSFÄHIGKEIT - MINDESTANFORDERUNG
    • Berufshaftpflicht: Eigenerklärung zum Vorliegen bzw. zum Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen mit Deckungssummen für Personenschäden von 1.500.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 1.000.000 EUR. Mit Vertragsschluss ist eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen abzuschließen und nachzuweisen. Die hieran gestellten Anforderungen sind den Verträgen zu entnehmen, welche den Vergabeunterlagen beiliegen. Bei Bieter-/Bietergemeinschaft (BG) ist der Nachweis von jedem Mitglied der Gemeinschaft einzeln zu erbringen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung Personenschäden und sonstige Schäden) ist zusätzlich eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall
    • nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Bestätigung des Versicherers ist spätestens zwei Wochen nach wirksamer Erteilung des Zuschlags des Landkreises
    • Mittelsachsens vorzulegen.
    • Bei Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften:
    • Die gestellten Anforderungen an die Fachkunde und Leistungsfähigkeit gelten als erfüllt, wenn die betreffenden Nachweise von einem o. mehreren Mitgliedsunternehmen erbracht werden und in ihrer Summe die gestellten Anforderungen erfüllen. Ausgenommen davon sind der zuführende Negativnachweis bezüglich der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB sowie der Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung. Diese Anforderungen sind von jedem Mitgliedsunternehmen einzeln zu erfüllen.
  • Der Auftraggeber macht unter dem hier bezeichneten Kriterium "andere wirtschaftliche und finanzielle Anforderungen" alle relevanten Ausschluss- und Eignungskriterien, die dafür maßgeblichen Mindestanforderungen (soweit aufgestellt) sowie die vorzulegenden Nachweise bekannt. Generell gilt

    • Ein Auftrag wird an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen. Zur Beurteilung der Eignung und zur Prüfung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind von den Bietern die Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise) vorzulegen:
    • TECHNISCHE + BERUFLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT - MINDESTANFORDERUNG
    • Der Bewerber weist mindestens zwei Referenzprojekte für die Objektplanung Gebäude mit folgenden Mindestbedingungen nach:
    • a) Einstufung in Honorarzone III oder höher nach HOAI § 35 HOAI
    • b) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2018
    • c) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung
    • d) durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 gem. § 34 HOAI erbracht
    • e) die Kosten der KG 300 und 400 betragen mindestens 2.500.000 € netto. Bei mindestens einer Referenz handelt es sich um eine Umbau-/Sanierungsmaßnahme im Bestand.
    • Bei Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften:
    • Die gestellten Anforderungen an die Fachkunde und Leistungsfähigkeit gelten als erfüllt, wenn die betreffenden Nachweise von einem o. mehreren Mitgliedsunternehmen erbracht werden und in ihrer Summe die gestellten Anforderungen erfüllen. Ausgenommen davon sind der zuführende Negativnachweis bezüglich der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB sowie der Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung. Diese Anforderungen sind von jedem Mitgliedsunternehmen einzeln zu erfüllen.

Zuschlagskriterien

  • PROJEKTORGANISATION

  • a) Risiken, b) Optimierungspotential, c) Nachhaltigkeit: AUSEINANDERSETZUNG MIT DER AUFGABENSTELLUNG

  • HONORAR

Welche davon erfüllen Sie?

KI prüft alle Kriterien gegen Ihr Unternehmensprofil

Kostenlos · Sofortige Analyse

Lose (1)

Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf287 KB4 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB16 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB32 Seiten
+ 14 weitere Dokumente

Nie wieder passende Ausschreibungen verpassen

KI findet täglich passende Aufträge für Sie – basierend auf dieser Ausschreibung.

Vollständige Vergabeunterlagen herunterladen
KI-Analyse der Eignungskriterien
Ähnliche Ausschreibungen automatisch erhalten
Wettbewerbsanalyse und Markteinblicke
Kostenlos · Keine Kreditkarte

Vertraut von 1.000+ Unternehmen

Roland BergerE.ONPPLWise

Nie wieder passende Ausschreibungen verpassen