Frist abgelaufen

Öffis Nahverkehr Hameln-Pyrmont GmbH - Erweiterung Betriebshof Hameln-Afferde

Auftraggeber
Veröffentlicht
04.12.2025
Angebotsfrist
Die Öffis Nahverkehr Hameln-Pyrmont GmbH beabsichtigt die Erweiterung ihres Betriebshofes am Standort Hameln-Afferde (Hastenbecker Weg 92) zur Umsetzung einer zukunftsorientierten E-Mobilitätsstrategie. Ziel ist die sukzessive Umstellung der gesamten Busflotte von derzeit 70 Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren auf Elektroantrieb bis zum Jahr 2035. Hierfür soll eine umfassende E-Ladeinfrastruktur geschaffen und der Werkstattbereich entsprechend angepasst und erweitert werden. Auf Grundlage eines Kreistagsbeschlusses aus dem Jahr 2023 soll die Umstellung auf E-Busse ab 2026 beginnen. Die erste Ausbaustufe umfasst die Einrichtung von acht Ladepunkten für sechs E-Busse. Bis 2035 sollen insgesamt 70 Ladepunkte realisiert werden. Die baulichen Maßnahmen dienen der Sicherstellung einer nachhaltigen und wirtschaftlich sinnvollen Infrastrukturentwicklung. Das Projekt umfasst folgende bauliche und infrastrukturelle Maßnahmen: - Optional: Aufstockung Bürotrakt (Achsen A-E): Erweiterung des eingeschossigen Gebäudeteils durch eine Holzrahmenbauweise mit ca. 700 m² BGF. - Umbau Bestandswerkstatt (Achsen K-L): Einbau einer stationären Arbeitsbühne zur Wartung von E-Bussen unter Berücksichtigung statischer Anforderungen. - Neubau ELT-Werkstatt (Achsen K-L): Errichtung einer neuen Halle mit ca. 600 m² BGF zur Wartung und Instandhaltung von Elektrofahrzeugen. - Neubau Überdachung Busabstellplätze (Achsen L-O): Offene Dachkonstruktion für 15 Busabstellplätze mit seitlicher Lagerfläche. Rückbau der Bestandsabstellhalle aus den 1950er Jahren erforderlich. - Neubau E-Ladestationen (Flurstück 44/91): Errichtung von 16 überdachten E-Ladestationen mit Stahlkonstruktion und Brandwand. - Werkstattbereich für E-Mobilität: Erweiterung um zwei Reparaturspuren mit ca. 6,0 m lichter Raumhöhe sowie Nebenräume und Lagerflächen. Das Betriebsgelände liegt im gewerblich genutzten Bereich an der B1. Ein Bebauungsplan ist nicht vorhanden. Es bestehen keine planungsrechtlichen Bedenken seitens der Stadt Hameln. Die verkehrliche Erschließung erfolgt über den Hastenbecker Weg. Aufbauend auf der vorliegenden Vorplanung (LP 2) sollen die weiteren Leistungsphasen erbracht werden. Die Tragwerksplanung berücksichtigt die bestehende Gebäudestruktur und empfiehlt Holzrahmenbauweise für die Aufstockung. Die technische Gebäudeausrüstung (HLS, Elektro) wird gemäß Vorplanungen der Fachplaner integriert. Die Schallschutzanforde-rungen werden durch ein beauftragtes Gutachten berücksichtigt. Ein Wärmeschutz-nachweis nach GEG liegt noch nicht vor, wird aber in der nächsten Leistungsstufe er-stellt. Die Gründung erfolgt unter Berücksichtigung der vorhandenen Baugrundgutachten (2016, 2019). Kampfmittelräumdienstbegleitung ist bei Erdarbeiten vorgesehen. Die vorliegende Kostenschätzung (KG 200 - 500) geht von rd. brutto 10,0 Mio. EUR aus.
4 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
04.12.25
Teilnahmefrist
06.01.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Hameln, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@bbt-kanzlei.de
Telefon
+49 5151 788 988
Website
https://www.oeffis.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen. Los 1 und 2: - mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, - mindestens 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Los 3 und 4: - mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden, - mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen.

  • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024). Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf Umsätze anderer Unternehmen, deren (wirtschaftliche und finanzielle) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.

  • Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) jahresdurchschnittlich sowie aktuell (2025) im auftragsrelevanten Bereich beschäftigten Personen, gegliedert nach: a) Geschäftsführer*innen / Inhaber*innen b) Architekten*innen / Ingenieur*innen c) Zeichner*innen d) Sonstige Mitarbeiter*innen Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf die Personalübersicht anderer Unternehmen, deren (technische und berufliche) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.

  • Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2020), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind. Es ist mindestens ein Referenzprojekt zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XIII der Vergabeunterlagen). Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig: - Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) - Art der Maßnahme - Planungsgegenstand (Neubau, Erweiterung, Sanierung) - Kurze Beschreibung des Projekts - Honorarzone - Angabe der erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen) - Bauwerkskosten (brutto) - Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme / Inbetriebnahme, Angabe jeweils in TT.MM.JJJJ)

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Vertragsbedingungen124 KB32 Seiten
Vertragsentwurf56 KB6 Seiten
Kalkulation24 KB2 Tabellen
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