Frist abgelaufen

Planmäßige Instandsetzung Einsatzgruppenversorger Kl. 702 FRANKFURT AM MAIN

Auftraggeber
Veröffentlicht
19.11.2025
Angebotsfrist
Das Marinearsenal beabsichtigt am Dienstort Rostock (Liegenschaft Warnowwerft) die planmäßige Instandsetzung des Einsatzgruppenversorgers Kl. 702 FRANKFURT AM MAIN als Eigeninstandsetzung durchzuführen. Die Einheit wird im Laufe des Vorhabens gedockt und komplett eingezeltet. Am Schiff werden umfangreiche Arbeiten an schifftechnischen Anlagen und inhaltlich passende technische Änderungen durchgeführt. Das Marinearsenal agiert dabei als Hauptauftragnehmer und stellt neben den für die Instansetzungsmaßnahmen benötigten Fachkräfte die notwendige Infrastruktur einschließlich des Docks zu Verfügung. Für zusätzlich notwendige Instandhaltungsmaßnahmen, welche nicht vom Arsenalbetrieb in Rostock durchgeführt werden können, werden fachliche Arbeitspakete gebildet, die jeweils in separaten Vergabeverfahren an externe Firmen vergeben werden. Das gegenständliche Vergabeverfahren beinhaltet die Instandsetzungsleistungen zur Produktänderung PÄ 21 0094 Obsoleszensbeseitigung Lüftersteuerung.

Zeitplan

Veröffentlichung
19.11.25
Teilnahmefrist
19.12.25
Vertragsbeginn
20.04.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Rostock, Deutschland
E-Mail
MArsWASProjekte@bundeswehr.org
Telefon
+49 381877142133
Website
http://www.evergabe-online.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • - Für die Einhaltung der Gesundheits-, Arbeits-, Brand- und Umweltschutzstandards steht eine verantwortliche Person zur Verfügung. Beizubringender Nachweis

    • Eigenerklärung, dass eine verantwortliche Person zur
    • Verfügung steht, die dafür Sorge trägt, dass die Gesundheits-,
    • Arbeits-, Brand- und Umweltschutzstandards eingehalten
    • werden.
    • - Standards zum Gesundheits-, Arbeits-, Brand- und
    • Umweltschutz sind implementiert und decken mindestens die
    • Vorgaben der jeweiligen Berufsgenossenschaft ab.
    • Beizubringende Nachweise:
    • a) Angaben zur Umsetzung der betriebsinternen Standards zum
    • Gesundheits-, Arbeits-, Brand- und Umweltschutz
    • b) Eigenerklärung, dass die betriebsinternen Standards zum
    • Gesundheits-, Arbeits-, Brand- und Umweltschutz mindestens
    • die Vorgaben der jeweiligen Berufsgenossenschaft abdecken.
  • - Vorhandensein einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar. Beizubringender Nachweis

    • Nachweis (Kopie) der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar. Ist kein gültiges Zertifikat vorhanden, so ist eine Eigenerklärung zur Erneuerung des Zertifikats einzureichen. Es ist zusätzlich eine Eigenerklärung zur Erneuerung des Zertifikats abzugeben, wenn das Zertifikat seine Gültigkeit vor Beginn oder während des Leistungszeitraumes (geplante WLZ) verliert.
    • - Es steht durchgehend ein/e Qualitätsmanagementbeauftragte/r zur Verfügung, der/die direkt der Unternehmensführung untersteht.
    • Beizubringender Nachweis:
    • Eigenerklärung, dass ein/e Qualitätsmanagementbeauftragte/r zur Verfügung steht, der/die direkt der Unternehmensführung untersteht.
    • - Die Bestimmungen der AQAP 2110:2016 (NATO-Qualitätssicherungsanforderungen für Entwicklung, Konstruktion und Produktion, Ausgabe D) zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Beschaffenheit der Leistung werden erfüllt und eingehalten.
    • Beizubringender Nachweis:
    • Eigenerklärung, dass der Auftragnehmer sich verpflichtet, die Bestimmungen der AQAP 2110:2016 (NATO-Qualitätssicherungsanforderungen für Entwicklung, Konstruktion und Produktion, Ausgabe D) zur Sicherstellung der vertragsgemäßen Beschaffenheit der Leistung zu erfüllen und einzuhalten
    • in der Eigenerklärung ist nachvollziehbar anzugeben, wie die Fähigkeit erworben wurde, bspw. durch ein konkret benanntes Referenzprojekt oder durch konkret benannte Lehrgänge oder in vergleichbarer Weise.
    • - Der Auftragnehmer verfügt über eine gültige Herstellerqualifikation nach DIN 2303 "Schweißen und verwandte Prozesse Qualitätsanforderungen an Herstell- und Instandsetzungsbetriebe für wehrtechnische Produkte" in der Klasse Q2 und Qualifikation der Schweißaufsicht nach DIN 2303 der Bauteilklasse BK1 für die Durchführung der im Rahmen des Auftrags anfallenden Schweißarbeiten.
    • Beizubringender Nachweis:
    • Zur Erfüllung des Eignungskriteriums ist eine gültige Herstellerqualifikation nach DIN 2303 "Schweißen und verwandte Prozesse Qualitätsanforderungen an Herstell- und Instandsetzungsbetriebe für wehrtechnische Produkte" vorzulegen.
    • Liegt zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrags kein gültiges Zertifikat vor oder verliert das Zertifikat seine Gültigkeit vor Beginn oder während des Leistungszeitraums (geplante Werftliegezeit), ist eine Eigenerklärung dahingehend einzureichen, dass das Zertifikat erneuert und spätestens vor Beginn der entsprechenden Arbeiten im Original nachgewiesen wird.
  • - Nachweisbare Erfahrung in der Durchführung von Instandsetzungsarbeiten auf maritimen Einheiten, die in Art und Umfang mit den vorliegend beschriebenen Leistungen vergleichbar sind und deren Beauftragungen nicht vor dem 01.01.2020 erfolgten. Beizubringender Nachweis

    • Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Eigenerklärung einzureichen, die mindestens zwei Referenzaufträge ausweist. In der Eigenklärung sind pro Referenz folgende Mindestangaben aufzuführen:
    • a. Auftraggeber mit vollständigen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon o. E-Mail)
    • b. Projekt-/ Referenzbezeichnung
    • c. Beschreibung der erbrachten Leistungen in übersichtlicher und nachvollziehbarer Form
    • d. Zeitraum der Leistungserbringung
    • e. Angabe des Auftragswertes (circa Angaben bzw. Größenordnungen ausreichend)
    • f. Angabe des Boots-/Schiffsnamens sowie dessen Typ und Standardverdrängung.
  • - Für die Durchführung der Arbeiten wird das eingesetzte Personal von einem Vorarbeiter geführt, der mündliche Arbeitsanweisungen in deutscher Sprache verständlich erteilen kann. Beizubringender Nachweis

    • Eigenerklärung, dass das für die Durchführung der Arbeiten eingesetzte Personal von einem Vorarbeiter geführt wird, der mündliche Arbeitsanweisungen in deutscher Sprache verständlich erteilen kann.
    • - Für die Durchführung des Vorhabens steht ein zentraler Ansprechpartner vor Ort als Projektleiter/in vor Ort zur Verfügung, der/die in deutscher Sprache mündlich und schriftlich Berichte erstellen, Arbeitsanweisungen erteilen und mit dem Auftraggeber fließend kommunizieren kann.
    • Beizubringende Nachweise:
    • Eigenerklärung, dass für die Durchführung des Vorhabens ein zentraler Ansprechpartner vor Ort als Projektleiter/in zur Verfügung steht, der/ die in deutscher Sprache mündlich und schriftlich Berichte erstellen, Arbeitsanweisungen erteilen und mit dem Auftraggeber fließend kommunizieren kann.
    • - Das Unternehmen genügt den anerkannten Regeln der Technik, die sich u.a. in den aktuellen Anforderungen der Bauvorschriften und Richtlinien des DNV (http://www.dnv.de/) und den Bauvorschriften der Bundeswehr (BV-Hefte, VG-Normen) widerspiegeln.
    • Beizubringender Nachweis:
    • Eigenerklärung, dass das Unternehmen den anerkannten Regeln der Technik genügt, die sich u.a. in den aktuellen Anforderungen der Bauvorschriften und Richtlinien des DNV (http://www.dnv.de/) und den Bauvorschriften der Bundeswehr (BV-Hefte, VG-Normen) widerspiegeln.
  • - Abgabe einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender Ausschlussgründe gemäß § 7 Abs. 2 BwBBG

    • Abgabe einer Eigenerklärung, dass aufgrund der Ansässigkeit eines Bieters/Bewerbers in einem Staat, der nicht die notwendige Gewähr zur Wahrung der Sicherheitsinteressen bietet (aktuelle Staatenliste, Datei "Staatenliste- Para-13-Nr-17_SÜG") gem. § 7 Abs. 2 BwBBG kein Ausschlusstatbestand vorliegt falls zutreffend:
    • - Abgabe einer Eigenerklärung gem. Formblatt BAAINBw-V-V 032 (zubeziehen: http://baainbw.de
    • Menüpunkt: Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe)
    • - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender Ausschlussgründe gemäß § 7 Abs. 3 und 4 BwBBG:
    • Abgabe einer Eigenerklärung, dass aufgrund eines Unterauftragnehmers (UAN) eines Bieters/Bewerbers in einem Staat, der nicht die notwendige Gewähr zurWahrung der Sicherheitsinteressen bietet (aktuelle Staatenliste, Datei "Staatenliste-Para-13-Nr-17_SÜG") gem. § 7 Abs.3 und 4 BwBBG kein Ausschlusstatbestand vorliegt.
    • Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
  • - Die Position des zuständigen Sicherheitsbeauftragten für Geheimschutzangelegenheiten ist besetzt. Beizubringender Nachweis

    Eigenerklärung, dass die Position des zuständigen Sicherheitsbeauftragten für Geheimschutzangelegenheiten besetzt ist.

Zuschlagskriterien

  • Preis: Sind alle Eignungen und technischen Anforderungen zum Vergabeverfahren erfüllt, erhält das wirtschaftlichste Angebot den Zuschlag.

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Vergabeunterlagen

Preisblatt42 KB2 Tabellen
Präsentation287 KB16 Seiten
Eigenerklärung124 KB32 Seiten
Eignungskriterien56 KB6 Seiten
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