Frist abgelaufen

Planung und Bau Um- und Erweiterungsbau einer JVA in Volkstedt als TÜ oder TU

Die Angebotsfrist ist am 09. Januar 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS) ist eine einhundertprozentige Gesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt und wurde am 30.11.2021 gegründet. Es ist vorgesehen, dass das Land Sachsen-Anhalt die IPS mit der Planung, Umsetzung und dem Betrieb landeswichtiger Immobilien, vorrangig Neubauprojekte größeren Volumen (GNUE) beauftragen wird. In diesem konkreten Fall geht es um ein Um- und Erweiterungsbauvorhaben (1. Bauabschnitt) einer Justizvollzugsanstalt am Standort Lutherstadt Eisleben OT Volkstedt Am Sandberg 11, 06295 Lutherstadt Eisleben. Es ist beabsichtigt, diverse Gebäude abzubrechen und durch Neubauten zu ersetzen. Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sollen die Planungs- und Bauleistungen für den Um- und Erweiterungsbau der JVA an einen Totalübernehmer (TÜ) oder Totalunternehmer (TU) werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
30.11.23
Teilnahmefrist
09.01.24
Vertragsbeginn
11.09.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Magdeburg, Deutschland
E-Mail
info@ips.lsa.de
Telefon
+49 39199001500
Website
https://ips-lsa.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • 1) Angabe über die Zahl der in den letzten 3 Jahren (2020, 2021 und 2022) jahresdurchschnittlich beschäftigen Arbeitskräfte a) insgesamt b) davon Führungskräfte c) davon festangestellte Architekten/Ingenieure (Vollzeit) und davon Einsatz als Bauleitungspersonal d) davon Bauingenieure e) davon Baufacharbeiter 2) Angabe und Beschreibung von Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten 10 Jahren. Die Referenzen haben im Wesentlichen folgenden Angaben zu beinhalten

    • - Bezeichnung des Projekts
    • - die beauftragten Leistungen (einschl. Leistungsphasen nach HOAI)
    • - die Honorarzone des Gebäudes
    • - die beplanten Flächen/ gebaute Flächen
    • - die Leistungszeit
    • - die Baukosten des Auftraggebers (nach Kostengruppen gem. DIN 276)
    • - die Nutzungsart
    • - die Besonderheiten des Projekts
    • - ggf. eingebundene Planer /Nachunternehmer Bau/Arge Partner
    • - Auftraggeber samt eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer
    • 2.1) Totalübernehmer/Totalunternehmer-Referenz (en) für Generalplanung mindestens ab LP 5 und Bau eines Hochbaus der Honorarzone IV mit erhöhten Sicherheitsanforderungen, Gesamtbaukosten des Referenzprojektes mindestens 100 Mio. Euro (brutto), Baufertigstellung (Abnahme) innerhalb der letzten 10 Jahre,
    • 2.2) Referenz(en) für das Leistungsbild Gebäudeplanung nach § 34 HOAI für den Neubau oder die Erweiterung eines Gebäudes gem. Objektliste Bauten für den Strafvollzug bzw. justizähnliche Anstalten damit sind z.B. Fachkliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik gemeint, mindestens der Honorarzone IV, Mindestbaukosten in der Kostengruppe 300 und 400 in Höhe von EUR 70 Mio. brutto aus den letzten 10 Jahren (s.o.)
    • wenigstens LP 5
    • 2.3) Referenz(en) für das Leistungsbild Tragwerksplanung nach § 51 HOAI für den die Tragwerksplanung eines Neubaus oder einer Erweiterung eines Gebäudes mit mindestens durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad, mind. der Honorarzone III aus den letzten 10 Jahren (s.o.)
    • wenigstens LP 5 und Kosten des Referenzprojektes mindestens 30 Mio. Euro (brutto) für die KG 300 bis 400
    • 2.4 Referenz(en) für das Leistungsbild Technische Ausrüstungen nach § 55 HOAI für den Neubau oder die Erweiterung eines Gebäudes mit videoüberwachter Einfriedung des Objektes (zum Beispiel sicherheitsüberwachte Zaun oder Maueranlage, etc.) mit Mindestbaukosten in der Kostengruppe 400 in Höhe von EUR 15 Mio. brutto aus den letzten 10 Jahren und wenigstens der Erbringung der LP 5.
    • Das jeweilige Referenzprojekt ist auf max. 3 DIN A4 Seiten darzustellen.
    • Weitere anzugebende Einzelheiten zu den jeweils geforderten Referenzen ergeben sich aus dem Formblatt 2.10 des vom AG bereitgestellten Teilnahmeantrags und dem dort beigefügten Mustern (s.u., Muster 1 ff. in Formblatt 3).
    • Geforderte Mindeststandards:
    • 1) Vorlage von mindestens 1 Totalübernehmer/Totalunternehmer-Referenz für Generalplanung (mindestens Leistungsbilder Gebäudeplanung nach § 34 ff. HOAI, Freianlagen nach § 39ff. HOAI, Tragwerksplanung nach § 51 ff. HOAI, Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI mindestens Anlagengruppen 3, 5 und 8 nach § 53 Abs. 2 HOAI), mindestens ab LP 5 und Bau eines Hochbaus der Honorarzone IV nach Objekteliste Objektplanung mit erhöhten Sicherheitsanforderungen, Gesamtbaukosten des Referenzprojektes mindestens 100 Mio. Euro (brutto), BGF [m²] mindestens 8.000 m² (tatsächlich gebaute Fläche, Baufertigstellung (Abnahme) innerhalb der letzten 10 Jahre,
    • 2) Vorlage von mindestens 1 Referenz für das Leistungsbild Gebäudeplanung nach § 34 HOAI für den Neubau oder die Erweiterung eines Gebäudes gem. Objektliste Bauten für den Strafvollzug bzw. justizähnliche Anstalten damit sind z.B. Fachkliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik gemeint, mindestens der Honorarzone IV, Mindestbaukosten in der Kostengruppe 300 und 400 in Höhe von EUR 70 Mio. brutto, BGF [m²] mindestens 8.000 m² (tatsächlich beplante Fläche) aus den letzten 10 Jahren
    • wenigstens LP 5
    • Auswahlkriterien:
    • Referenz(en) Totalüber- oder -unternehmer-Leistung, 50 %
    • Referenz(en) Objektplanung, 25 %
    • Referenz(en) Fachplanung Tragwerksplanung, 15 %
    • Referenz(en) Fachplanung Technische Ausrüstung, 10 %
  • 1) Bei Kapitalgesellschaften aktueller (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate) Nachweis über eine Eintragung im Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. 2) Eigenerklärung nach §123 und §124 GWB, dass keine Ausschlussgründe vorliegen. 3) Nachweis der Eintragung ins Berufsregister bzw. Eintrag (Mitgliedschaft) in Architektenkammer bzw. Ingenieurkammer des/der Projektverantwortlichen oder eines anderen festen Mitglieds des vorgesehenen Projektteams. 4) Nachweis der Bauvorlageberechtigung des Gebäudeplaners gem. § 64 BauO LSA. 5) Eigenerklärung zur Bereitschaft der Durchführung einer Zuverlässigkeitsüberprüfung von Personal nichtöffentlicher Stellen gem. § 29 des Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landes Sachsen-Anhalt (SOG LSA) 6) Eigenerklärung zur Einhaltung restriktiver Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands 7) Eigenerklärung, ob und auf welche Art das Unternehmen wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. 8) Eigenerklärung zur Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit nach TVergG LSA 9) Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft gemäß Vordruck des Auftraggebers einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben den Teilnahmeantrag lediglich einmal einzureichen. Folgende Bestandteile des Teilnahmeantrags sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert vorzulegen

    • - Unternehmensdaten und Ansprechpartner
    • - Eigenerklärung Berufshaftpflichtversicherung
    • - Eigenerklärung zur Bereitschaft der Durchführung einer Zuverlässigkeitsüberprüfung von Personal nichtöffentlicher Stellen gem. § 29 des Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landes Sachsen-Anhalt (SOG LSA)
    • - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A bzw. § 123, 124 GWB
    • - Eigenerklärung zu einem etwaigen Bezug zu Russland
    • 10) Ein Bewerber kann im Hinblick auf die erforderliche Leistungsfähigkeit und Fachkunde die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen. Will er von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, hat er mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung Einsatz der Nachunternehmer gemäß dem Vordruck des Auftraggebers einzureichen und die dort geforderten Angaben zu Drittunternehmen zu machen. Er hat ferner nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, beispielsweise indem er für jedes vorgesehene Drittunternehmen eine Verpflichtungserklärung (Eigenerklärung des Drittunternehmens) mit seinem Teilnahmeantrag vorlegt. Nimmt ein Bewerber im Hinblick auf die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch, muss dieses Unternehmen die Leistung, für die die Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen. Die Möglichkeit der Eignungsleihe besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bewerber und das Drittunter-nehmen für die Auftragsausführung im Umfang der Eignungsleihe als Gesamtschuldner. Dritte, deren Kapazitäten der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche Leistungsfähigkeit und Fachkunde nutzt, müssen die Anforderungen an die Eignung und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen erfüllen.
    • Zum Nachweis der Eignung sind für diese Dritte in jedem Fall mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB sowie ein Organigramm vorzulegen, aus dem die geplante Projektstruktur unter Beteiligung Dritter hervorgeht. Die übrigen Bestandteile des Teilnahmeantrags sind insoweit auch für Dritte in dem Umfang vorzulegen, wie sich der Bewerber auf die in dem jeweiligen Dokument des Dritten dokumentierte Eignung beruft.
  • 1) Nachweis (nicht älter als 12 Monate), dass eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung wie in Ziffer 5.1.12) benannt besteht oder Bestätigung/Eigenerklärung über Abschluss für den Fall des Zuschlags über eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen pro Schadenfall für Personenschäden in Höhe von 10 000 000 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 10 000 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die vorgenannten Deckungssummen müssen insgesamt jeweils mindestens dreifach zur Verfügung stehen. Die Versicherung muss über die hiesige Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. 2) Angabe Gesamtumsatz in den Geschäftsjahren 2020 -2022 3) Angabe des erwirtschafteten Umsatzes mit Planungs- und Bauleistungen in den Geschäftsjahren 2020 -2022 Geforderte Mindeststandards

    • 1) Der Umsatz mit Planungs- und Bauleistungen muss in den drei Geschäftsjahren (2020, 2021, 2022) mindestens EUR 50.000.000,00 netto in jedem Geschäftsjahr betragen haben.
    • 2 Nachweis (nicht älter als 12 Monate), dass eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung wie in Ziffer 5.1.12 benannt besteht oder Bestätigung/Eigenerklärung über Abschluss für den Fall des Zuschlags über eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen pro Schadenfall für Personenschäden in Höhe von 10 000 000 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 10 000 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die vorgenannten Deckungssummen müssen insgesamt jeweils mindestens dreifach zur Verfügung stehen. Die Versicherung muss über die hiesige Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Zuschlagskriterien

  • Konzept – BIM

  • Erfahrung Projektleitung

  • Wartungskosten in Euro netto, für die Wartung in den ersten 5 Jahren

  • Gesamtpreis (ohne Wartung)

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf89 KB24 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
Präsentation287 KB8 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB16 Seiten
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