Frist abgelaufen

Planung und Lieferung einer 3MW-Ladeinfrastruktur inkl. Transformatorstation und Last- und Lademanagement (LIS+)

Die Angebotsfrist ist am 15. Juli 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
14.06.2024
Angebotsfrist
Planung und Lieferung einer Infrastruktur für die elektrische Ladung von Linienbussen mit einer Gesamtladeleistung von 3 MW sowie einer Transformatorstation mit Mittelspannungs- und Niederspannungshauptverteilung (MSHV, NSHV) sowie der Steuerung durch ein Last- und Lademanagement-System einschließlich begleitendem Tiefbau. Für das Laden von Elektrobussen sind dazu eine Gesamtanlage bestehend aus Mittelspannungstransformatoren, Schaltanlagen sowie insgesamt 15 Ladestationen mit Ladepunkten zu liefern, aufzubauen und einzurichten. Die Planung der Gesamtanlage, die Leistungen für den begleitenden Tiefbau (Kabelschächte inkl. Leerrohrverlegung sowie die Herstellung eines Fundaments für die Ladeinfrastruktur und die Trafostation) sind Teil der Maßnahme.

Zeitplan

Veröffentlichung
14.06.24
Fragenfrist
07.07.24
Teilnahmefrist
15.07.24
Vertragsbeginn
01.11.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Hanau, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
philippe.ehmes@hsb.de
Telefon
+49 6181 30088 0
Website
http://www.hsb.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Bedingungen für die Einreichung eines Angebotes: Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrags möglich. Die Abgabe von Angeboten durch Bietergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter zulässig. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen (Formblatt 1). Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw. dass erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des §125 GWB durchgeführt wurden, sowie Verpflichtungserklärungen gemäß HTVG Hessen und Eigenerklärung, dass der Bewerber in Berufsregister eingetragen oder ein vergleichbares Register eingetragen ist (Formblatt 3a 3b, und 3d). Der Auftraggeber stellt im Vergabeportal gemäß Ziffer 5.1.11 Formblätter bereit, deren Nutzung empfohlen wird. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des §51 Abs. 2 SektVO nachzufordern. Ein Rechtsanspruch besteht darauf jedoch nicht.

  • Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Angabe der Gesamtumsätze der letzten 3 Jahre, Anzahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich Beschäftigten (Formblatt 3e). Der Auftraggeber stellt im Vergabeportal gemäß Ziffer 5.1.11 Formblätter bereit, deren Nutzung empfohlen wird. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des §51 Abs. 2 SektVO nachzufordern. Ein Rechtsanspruch besteht darauf jedoch nicht. Der Gesamtumsatz des Bewerbers muss je Geschäftsjahr mindestens 2 Mio. € betragen.

  • Referenzanforderungen

    • Es sind Referenzen zu 6 Leistungsbereichen vorzulegen (Formblätter 4a bis 4f). Diese betreffen den Bau eines Transformator-Stationsgebäudes (a), die Lieferung der elektrotechnischen Anlagen der Trafostation (b), die Errichtung der Ladeinfrastruktur (Ladestationen und Ladesäulen) (c), die Lieferung eines Last- und Lademanagements mit Schnittstellen zu Transformator- und Ladestationen (d), die Lieferung eines Last- und Lademanagements mit einer Datenschnittstelle zu einem Dispositionsmodul (e), die Planung einer vergleichbaren Anlage (f).
    • Es ist zulässig, ein Projekt zum Nachweis der Eignung in mehreren Leistungsbereichen zu benennen, falls die realisierte Leistung mehrere Leistungsbereiche umfasst. In diesem Fall sind die betreffenden Formblätter aus dem Formblattkatalog 4 getrennt und jeweils für sich genommen vollständig auszufüllen. Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe wird hingewiesen (Formblätter 2 und 2a). Der Auftragnehmer muss im Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System) eingeführt und er soll ein Umweltmanagementsystem (UM-System) etabliert haben. Der Nachweis muss spätestens mit der Angebotslegung vorgelegt werden können. Der Auftraggeber stellt im Vergabeportal gemäß Ziffer 5.1.11 Formblätter bereit, deren Nutzung empfohlen wird. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des §51 Abs. 2 SektVO nachzufordern. Ein Rechtsanspruch besteht darauf jedoch nicht. In jedem Leistungsbereich a sowie c bis f sind mindestens je zwei , im Bereich b drei Projekte vorzuweisen, deren Auftragsdatum jeweils nach dem 01.01.2019 liegt und die aktuell im produktiven Einsatz sind. Eine darüberhinausgehende Anzahl wird höher bewertet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.

Zuschlagskriterien

  • Technischer Wert

  • Angebotspreis einschließlich Wartungskosten

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung78 KB24 Seiten
Eignungskriterien37 KB4 Seiten
Preisblatt203 KB2 Tabellen
Projektplan89 KB16 Seiten
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