Frist abgelaufen

Planungsleistung neues Technikgebäude

Auftraggeber
Veröffentlicht
18.12.2023
Angebotsfrist
Die TWL AG plant ein neues Technikgebäude - als kombiniertes Werkstatt-/Bürogebäude - auf ihrem Grundstück in der Industriestraße 3 zu errichten. Ausschreibungsgegenstand sind die Leistungsphasen 2 - 4, die Ergebnisse der Leistungsphase 1 werden im Lauf des Verfahrens den Bietern bereitgestellt (ab Stufe 2 Aufforderung zur Angebotsabgabe). Die Planungsleistungen sind in Generalunternehmerschaft auszuführen.

Zeitplan

Veröffentlichung
18.12.23
Teilnahmefrist
18.01.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
35.000.000 €
Erfüllungsort
Ludwigshafen, Deutschland
Vertragslaufzeit
6 Tage
E-Mail
werner.sautter@twl.de
Telefon
+49 6215052883
Website
https://www.deutsche-evergabe.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Folgende Erklärungen müssen in der nachfolgenden Reihenfolge geordnet mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden

    • (Fehlen im Teilnahmeantrag vom Auftraggeber geforderte Nachweise oder Erklärungen, kann der Auftraggeber diese in einer von ihm gesetzten Frist nachverlangen. Werden die Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb der Frist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, behält sich der Auftraggeber vor, die Bestätigung der zuständigen Stelle nachzufordern.):
    • 1) Firmenprofil des Bewerbers (Angabe der wichtigsten Eckdaten wie z. B., Mitarbeiteranzahl, Standorte, Unternehmensstruktur, etc. als formlose Erklärung in Textform),
    • 2) Auszug bzw. Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister, oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate),
    • 3) Nachweis über Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft, o.ä.
    • 4) Eigenerklärung, dass die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nicht verletzt wird bzw. wurde, vgl. § 123 Abs. 4 GWB,
    • 5) Eigenerklärung, dass keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgegeben wird oder diese Auskünfte unberechtigt erteilt werden, vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB,
    • 6) Eigenerklärung, dass keine nachweislich begangene schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB. Ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden Person vorliegt, vgl. § 123 Abs. 3 GWB.
    • 7) Eigenerklärung, über einen Verhaltensstandard, der im Unternehmen kommuniziert ist und relevante Geschäftsprozesse danach ausgerichtet sind. Ziel des Verhaltensstandards ist die Gewährleistung integren Geschäftsverhaltens im Sinne einer präventiven Antikorruptionsmaßnahme.
    • 8) a) Eigenerklärung zur verbindlichen Anerkennung des Landestariftreuegesetzes (LTTG) Rheinland-Pfalz zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben vom 1.12.2010 (GVBl.2010, Nr. 20, S. 426 ff. vom 13.12.2010).
    • 8) b) Eigenerklärung folgenden Inhalts: "Hiermit erklären wir, dass wir unseren Mitarbeitern den im o. a. LTTG-Gesetz geforderten Mindestlohn zahlen und den Auftraggeber wegen eventueller Ansprüche freistellen. Diese Verpflichtung übernehmen wir auch für Unternehmen, die wir mit der Erfüllung unserer Verpflichtungen gegenüber dem Auftraggeber beauftragen."
    • 9) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben.
    • — in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
    • — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet wird,
    • — dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und insbesondere zur Abgabe des Teilnahmeantrags, zur Angebotsabgabe sowie zum Abschluss und zur Durchführung des Vertrages bevollmächtigt ist,
    • — dass alle Mitglieder sich als Gesamtschuldner verpflichten und als solche haften, auch über die Auflösung der Bieter bzw. Arbeitsgemeinschaft hinaus. Ansonsten wird die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
  • Folgende Erklärungen müssen in der nachfolgenden Reihenfolge geordnet mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden

    • (Fehlen im Teilnahmeantrag vom Auftraggeber geforderte Nachweise oder Erklärungen, kann der Auftraggeber diese in einer von ihm gesetzten Frist nachverlangen. Werden die Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb der Frist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, behält sich der Auftraggeber vor, die Bestätigung der zuständigen Stelle nachzufordern):
    • 1) Eigenerklärung jeweils zu Umsatz und Lieferungen/Leistungen, jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
    • 2) Bonitätsnachweis über Eigenauskunft (Creditreform, CRIF GmbH oder vergleichbar), nicht älter als 6 Monate
    • 3) Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
    • 4) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
    • 5) Nachweis von Haftpflichtversicherungen (Unternehmenshaftpflicht, Berufshaftpflicht) mit Angabe der Deckungssummen für Sach-, Personen- und Vermögensschäden.
  • Folgende Erklärungen müssen in der nachfolgenden Reihenfolge geordnet mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden

    • (Fehlen im Teilnahmeantrag vom Auftraggeber geforderte Nachweise oder Erklärungen, kann der Auftraggeber diese in einer von ihm gesetzten Frist nachverlangen. Werden die Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb der Frist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, behält sich der Auftraggeber vor, die Bestätigung der zuständigen Stelle nachzufordern):
    • 1) Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist.
    • (Mindestens 40 Mitarbeiter)
    • 2) Eigenerklärung zum Umsatz für mit der auszuschreibenden Maßnahme vergleichbarem Aufgabenbereich in den letzten 3 Geschäftsjahren unter Angabe des Eigenleistungsanteils
    • 3) Nennung von 2 Referenzen bei Unternehmen aus der Europäischen Union, die in Umfang und Leistung denen der Ausschreibung entsprechen
    • Eine geeignete/vergleichbare Referenz liegt vor, wenn folgende Mindestanforderungen alle erfüllt sind:
    • - Erfolgreiche Projektfertigstellung/Inbetriebnahme zwischen 01.01.2014 -31.12.2023
    • - Mindesthonorarzone III oder höher (gem. Anlage 10.2 HOAI)
    • - Projektmanagement Stufe 1-5 gem. AHO Heft 9 und Generalplanung gem. HOAI (Objektplanung für Gebäude, Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Bauphysik).
    • (Teilweise Erbringung der Leistung durch Subunternehmer ist möglich).
    • - Mind. 1 Referenz wurden in Modulbauweise erstellt
    • - Mind. 1 Referenz wurde mit BIM-Methode in LPH 2+3 gem. AHO ausgeführt
    • - Mind. 1 Referenz muss eine abgeschlossene BNB / DGNB- Zertifizierung aufweisen
    • bei Nichteinhaltung einer Mindestforderung wird die Referenz nicht gewertet.
    • Kurzbeschreibung der Referenz mit folgenden Angaben:
    • - Art der Maßnahme (Sanierung/Umbau/Neubau),
    • - Art der Nutzung (Verwaltungs- und Bürogebäude, Sonstiges) und Angabe der Honorarzone des Projektes (HOAI),
    • - Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro),
    • - Projektgröße, durch die Angabe der Baukosten (netto gesamt),
    • - Angabe der Nutzfläche NUF 1-7,
    • - Projektzeit, (Leistungszeitraum des Bewerbers und Bauzeit)
    • - Alter der Referenz (Datum Abschluss LPH 8)
    • - Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
    • - Leistungsstand der Referenz
    • - Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften
    • - Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzpersonen des Auftraggebers.
    • 4) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der nachfolgend aufgeführten Projekt-/Teilprojektleiter:
    • Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter: Einschlägiger Hochschulabschluss und Berufs- und Projekterfahrung
    • Teilprojektleiter Objektplanung Gebäude: eingetragener Architekt
    • Teilprojektleiter Objektplanung Freianlagen: eingetragener Landschaftsarchitekt
    • Teilprojektleiter Tragwerksplanung: Bauingenieur
    • Teilprojektleiter Elektro: Einschlägiger Hochschulabschluss als Ingenieur
    • Teilprojektleiter HLSK: Einschlägiger Hochschulabschluss als Ingenieur
    • Teilprojektleiter Bauphysik: Einschlägiger Hochschulabschluss als Ingenieur
    • 5) Eigenerklärung zur Gewährleistung einer Reaktionszeit von maximal 2 Stunden (vor Ort)

Zuschlagskriterien

  • Bieterpräsentation

  • Preiskriterium

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung78 KB24 Seiten
Eignungskriterien37 KB4 Seiten
Preisblatt203 KB2 Tabellen
Projektplan89 KB16 Seiten
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