Frist abgelaufen

Planungsleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung - AGr. 1 bis 3 und 7 für die Sanierung und Neuordnung des Gebäudeensembles Joachimsthalsches Gymnasium Templin

Gegenstand der hiesigen Ausschreibung in Los 6 sind Planungsleistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung der - Anlagengruppe 1: Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen - Anlagengruppe 2: Wärmeversorgungsanlagen - Anlagengruppe 3: Lufttechnische Anlagen - Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen (ausgenommen küchentechnische Planung) für die Sanierung und Neuordnung des Gebäudeensembles Joachimsthalsches Gymnasium Templin. Die Leistungen der Technischen Ausrüstung sollen auf der in Los 1 ausgeschriebenen Objektplanung Gebäude aufbauen. Beauftragt werden die Leistungen für das Leistungsbild Technische Ausrüstung der Leistungsphasen 1 bis 9. Es findet eine gestufte Beauftragung statt.

Zeitplan

Veröffentlichung
19.03.24
Fragenfrist
12.04.24
Teilnahmefrist
22.04.24
Vertragsbeginn
02.09.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Templin, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@est.eu
Telefon
+49 39872089450

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

    • Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
    • a) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der aktuellen Fassung vorliegen. Die Eigenerklärungen sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und (im Falle einer Eignungsleihe) für die vorgesehenen Nachunternehmer gesondert vorzulegen (vgl. Formblatt 4.1 Eigenerklärung Ausschlussgründe)
    • b) ggf. (soweit beabsichtigt) Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben (vgl. Formblatt 4.2 Bietergemeinschaftserklärung)
    • c) ggf. Nachunternehmererklärung, aus der sich ergibt, dass der Nachunternehmer im Auftragsfall verbindlich für die Ausführung der Nachunternehmerleistung zur Verfügung steht
    • ggf. mit Angaben zur Eignungsleihe (vgl. Formblätter 4.3 Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen)
    • d) betrifft die Eignungsleihe die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, so muss der Nachunternehmer erklären, dass er im Umfang der Eignungsleihe für die Auftragsdurchführung haftet
    • (vgl. Formblätter 4.3 Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen)
    • e) Eigenerklärung Sanktionspaket wegen Ukraine-Krieg und Russland-Sanktionen (vgl. Sonderformular Russland-Embargo Vergabeverfahren)
    • f) Eigenerklärung Bieterinformation eforms
    • Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig.
    • Bitte berücksichtigen Sie, dass die zuvor genannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auch für die Darlegung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union gelten.
  • Umsätze

    • Die Vergabestelle fordert zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit die Vorlage einer Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den Geschäftsjahren 2020 bis 2022.
    • Geforderter Mindeststandard:
    • Die Vergabestelle fordert als Mindeststandard (Mindestbedingung) in den drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren einen Jahresumsatz von jeweils 500.000 EUR. Ein durchschnittlicher Jahresumsatz verteilt auf die letzten drei Jahre reicht nicht aus, um die geforderte Mindestbedingung zu erfüllen. Bei Bewerbergemeinschaften muss der Umsatz für jeden Arge-Partner einzeln nachgewiesen werden
    • eine Addition der Umsätze ist ausgeschlossen.
  • Mitarbeiterzahlen

    • Die Vergabestelle fordert zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Angaben zur grundsätzlichen personellen Ausstattung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft, insbesondere Angaben über die Zahl der beschäftigten Kräfte, gegliedert nach Berufsgruppen und zur Verfügung stehendem, qualifizierten Fachpersonal.
    • Geforderte Mindeststandards:
    • Die Vergabestelle fordert als Mindestbedingung eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl in den letzten drei Jahren von 5 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Mitarbeitern, ggf. inklusive Büroinhaber und dauerhaft zur Verfügung stehenden freien Mitarbeitern.
    • Bei Bewerbergemeinschaften und/oder beim Einsatz von Nachunternehmern kann die Mitarbeiterzahl insgesamt, also durch Addition der Mitarbeiter, nachgewiesen werden.
  • Referenzen

    • Ferner fordert die Vergabestelle die Vorlage einer Eigenerklärung mit inhaltlichen Erläuterungen zu Referenzen für vergleichbare Projekte mit folgenden Eigenschaften:
    • - Mindestens zwei Referenzprojekte zu Planungs- und Überwachungsleistungen für das Leistungsbild Technische Ausrüstung in Bestandsgebäuden, LP 2 bis LP 8.
    • - Bauen im Bestand bedeutet, dass das Projekt in einem Bestandsgebäude stattgefunden hat
    • es ist keine Mindestanforderung, dass auch die Technischen Anlagen anteilig im Bestand erhalten wurden, sondern es genügt, wenn innerhalb eines Bestandsgebäudes die Technische Ausrüstung neu hergestellt wurde.
    • - Die Leistungen müssen sich auf die Anlagengruppen 1, 2 und 3 erstrecken.
    • - Es werden Baukosten der KG 400 von mindestens 5.000.000 EUR netto (Summe aller drei Anlagengruppen) gefordert.
    • - Mindestens zwei Referenzprojekte zur Entwicklung übergreifender energetischer Gesamtkonzepte für Gebäudegruppen aus Bestandsgebäuden, LP 2 bis LP 8.
    • - Das Gesamtkonzept muss sich auf die Anlagengruppen 1, 2 und 3 erstrecken.
    • - Es werden Baukosten der KG 400 von mindestens 3.000.000 EUR netto (Summe aller drei Anlagengruppen) gefordert.
    • - Mindestens zwei Referenzprojekte zu Planungs- und Überwachungsleistungen für das Leistungsbild Technische Ausrüstung im Denkmalschutz, LP 2
    • bis LP 8.
    • - Die Leistungen müssen in einem denkmalgeschützten Gebäude stattgefunden haben. Leistungen in einem denkmalgeschützten Ingenieurbauwerk oder einer Freianlage genügen nicht.
    • - Die Leistungen müssen sich auf die Anlagengruppen 1, 2 und 3 erstrecken.
    • - Es müssen keine Mindestbaukosten nachgewiesen werden.
    • - Mindestens zwei Referenzprojekte zu Planungs- und Überwachungsleistungen für das Leistungsbild Technische Ausrüstung in einem Schul- oder Bildungsbau, LP 2 bis LP 8.
    • - Die Leistungen müssen in einem Schul- oder Bildungsbau stattgefunden haben.
    • - Die Leistungen müssen sich auf die Anlagengruppen 1, 2 und 3 erstrecken.
    • - Es müssen keine Mindestbaukosten nachgewiesen werden.
    • Für alle Referenzen gilt:
    • - Alle Leistungen des Auftragnehmers müssen nach dem 01.01.2014 begonnen haben, wobei als Beginn die Arbeitsaufnahme der Leistungsphase 2 gilt.
    • - Die Projekte müssen nicht abgeschlossen sein
    • mindestens zwei Projekte müssen sich jedoch bereits in der LP 8 befinden.
    • - Es ist möglich, dass ein Projekt mehrere der o.g. Referenzanforderungen erfüllt. Maßgeblich ist allein, dass alle Kriterien inhaltlich erfüllt sind.
    • - Bei Bewerbergemeinschaften und/oder beim Einsatz von Nachunternehmern können die geforderten Referenzen insgesamt, also durch Addition der Projekte, nachgewiesen werden.
    • Dem Bewerbungsvordruck (Teil E.1) sind Formblätter für Referenzen beigefügt. Allerdings müssen diese Formblätter nicht unbedingt alle ausgefüllt werden. Je nach Bedarf können nicht benötigte Formblätter unausgefüllt bleiben oder weitere Formblätter kopiert und zusätzlich eingereicht werden.
    • Begrenzung der Bieter
    • Falls es mehr als vier Bewerber gibt, die die geforderten Mindest-Eignungsanforderungen erfüllen, findet ein Losverfahren nach § 75 Absatz 6 VgV statt.

Zuschlagskriterien

  • Projektanalyse - max. 1.000 Punkte (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Pkt. 2.1.4], hier: Dokument "Zuschlagsmatrix" [Ordner "Leistungsbeschreibung"]: Die Vergabestelle erwartet von den Bietern keine Planungsleistungen im laufenden Vergabeverfahren. Sie erwartet aber, dass die Bieter sich mit den bekannt gegebenen Unterlagen, dem Masterplan 2023 sowie der Denkmalthematik befassen und herausarbeiten, was aus Sicht der Bieter die zentralen Themenstellungen und Herausforderungen des Projekts im hiesigen Leistungsbild sind.

  • Zu erwartende Qualität der Planungsleistungen - insgesamt max. 2.000 Pkt. (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Pkt. 2.1.4], hier

    • Dokument "Zuschlagsmatrix" [Ordner "Leistungsbeschreibung"]: Die Vergabestelle muss sich ein Bild davon machen, wie der Bieter arbeitet und was sie daher an Planungsqualität erwarten kann. Auch hierzu erwartet die Vergabestelle keine Planungsleistungen. Die Darstellung kann dabei anhand von realisierten Bauprojekten erfolgen, die mit dem geplanten Vorhaben vergleichbar sind, und kann durch Zeichnungen, Details, Skizzen, Diagramme, Tabellen u. ä., die die Arbeitsweise veranschaulichen, ergänzend verdeutlicht werden. Eine weitergehende Ausarbeitung ist nicht verlangt und wird auch nicht der Bewertung zu Grunde gelegt. Dies betrifft die folgenden Unterkriterien:
    • 1. Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz: Gefragt ist die Herangehensweise und Arbeitsweise bei der Erarbeitung der Technischen Anlagen der betroffenen Gebäude unter Berücksichtigung der Besonderheiten der vorhandenen Gebäude und des Denkmalschutzes (max. 1.000 Pkt.)
    • 2. Entwicklung energetisches Gesamtkonzept: Für die Vergabestelle ist von Interesse, zu erfahren, wie der Bieter vorhat, ein energetisches Gesamtkonzept unter Berücksichtung der Besonderheiten der vorhandenen Gebäude und des Denkmalschutzes zu entwickeln (max. 1.000 Pkt.).
  • Qualifikationen / Personaleinsatzkonzept - insgesamt max. 1.500 Pkt. (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Pkt. 2.1.4], hier

    • Dokument "Zuschlagsmatrix" [Ordner "Leistungsbeschreibung"]: Die Vergabestelle erwartet Erläuterungen zur konkreten beruflichen Qualifikation von Projektleitung, Bauleitung sowie den übrigen Teammitgliedern. Die nachfolgend genannten Aspekte sind keine vergaberechtlichen Unterkriterien und werden nicht getrennt voneinander bewertet
    • sie sollen nur verdeutlichen, worauf die Vergabestelle bei der Ausgestaltung der Bauphase Wert legt. Die Bewertung erfolgt durch eine Gesamtbetrachtung der hierzu vom Bieter vorgebrachten Informationen.
    • 1. Qualifikation Projektleitung / stellvertretende Projektleitung: Von Interesse für die Vergabestelle sind Ausbildung, berufliche Erfahrung / Werdegang und persönliche Referenzen in Bezug auf vergleichbare Projekte sowie zeitliche Verfügbarkeit (Einbindung in andere Projekte), aufgabenspezifisch relevante Zusatzqualifikationen, insb. öffentlicher Auftraggeber zu Fördermaßnahmen
    • Denkmalprojekten
    • Umbau-/Modernisierungsmaßnahmen
    • Schulbaumaßnahmen, energetische Sanierungsplanung
    • 2. Thematische Breite des Projektteams: Die Vergabestelle möchte wissen, wie breit das Team aufgestellt ist. Auch hier geht es insbesondere um aufgabenspezifisch relevante Erfahrungen und Qualifikation der weiteren Teammitglieder.
    • 3. Projektspezifisch angebotene Kapazitäten: Von Interesse für die Vergabestelle ist die Darstellung aller Mitglieder des vorgesehenen Projektteams mit Aussagen zu ihrer zeitlichen Verfügbarkeit, inkl. Aussagen zu Vertretungsregelungen für alle Beteiligten.
  • Projektorganisation und Koordination - insgesamt max. 2.000 Pkt. (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Pkt. 2.1.4], hier

    • Dokument "Zuschlagsmatrix" [Ordner "Leistungsbeschreibung"]: Die Vergabestelle erwartet Erläuterungen zur Organisation der Arbeitsabläufe und Schnittstellen sowie der Einbindung des Auftraggebers in die Kommunikationsstruktur. Ferner interessiert sich die Vergabestelle für die Arbeitsweise des Auftragnehmers gemeinsam mit den anderen am Projekt beteiligten Planern, insbesondere mit dem Objektplaner bei der Kosten- und Terminplanung sowie für das Risikomanagement des Bieters in Zusammenarbeit mit dem Objektplaner und anderen Fachplanern. Die nachfolgenden Kriterien stellen selbständige Unterkriterien dar:
    • 1. Organisation der Arbeitsabläufe / Schnittstellen: Die Vergabestelle interessiert sich für die konkrete Organisation der Arbeitsabläufe im Team des Auftragnehmers. Ferner möchte die Vergabestelle wissen, wie der Bieter mit den Planungsschnittstellen im Projekt umgeht (Bearbeitung verschiedener Anlagengruppen, Bauabschnitte, Planung/Bau) (max. 500 Pkt.)
    • 2. Einbindung des Auftraggebers in die Kommunikationsstruktur: Die Vergestelle interessiert sich, wie der Bieter gedenkt, die Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem AG und den weiteren Beteiligten zu gestalten (max. 500 Pkt.)
    • 3. Kosten und Terminmanagement: Die Vergabestelle interessiert sich für die Arbeitsweise des Auftragnehmers gemeinsam mit den anderen am Projekt beteiligten Planern, insbesondere mit dem Objektplaner bei der Kosten- und Terminplanung, -steuerung und -optimierung inklusive projektspezifischer Prognose zu Einhaltung der angestrebten Kosten und Termine, bezogen auf die spezifischen Aufgaben der TA (max. 500 Pkt.)
    • 4. Umgang mit Krisensituationen: Die Vergabe interessiert sich für das Risikomanagement des Bieters in Zusammenarbeit mit dem Objektplaner und den anderen Fachplanern, insbesondere bei Störungen im Planungsablauf und bei drohenden Kostenüberschreitungen und die Reaktionsmöglichkeiten bei der TA (max. 500 Pkt.).

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung124 KB24 Seiten
Eignungskriterien56 KB4 Seiten
Preisblatt24 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage156 KB16 Seiten
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