Frist abgelaufen

Planungsleistungen des Leistungsbildes Brandschutz für die Sanierung und Neuordnung des Gebäudeensembles Joachimsthalsches Gymnasium Templin

Auftraggeber
Veröffentlicht
15.12.2023
Angebotsfrist
23.01.2024
Gegenstand der Ausschreibung in Los 2 sind Regelleistungen des Leistungsbildes Brandschutz gemäß AHO-Schriftenreihe Nr. 17. sowie die in der Leistungsbeschreibung und der Anlage A1 näher beschriebenen Optionalen Leistungen. Beauftrag werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 5 und 8. Es findet eine gestufte Beauftragung statt.

Zeitplan

Veröffentlichung
15.12.23
Abgabefrist
23.01.24
Öffnung
23.01.24
Vertragsbeginn
01.03.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Templin, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@est.eu
Telefon
000

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Die Vergabestelle fordert zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit die Nachweise, wie im Angebotsformular (Teil E der Vergabeunterlagen) gefordert.

  • Eignung zur Berufsausübung

    • Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
    • a) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der aktuellen Fassung vorliegen. Die Eigenerklärungen sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und (im Falle einer Eignungsleihe) für die vorgesehenen Nachunternehmer gesondert vorzulegen (vgl. Formblatt 4.1 Eigenerklärung Ausschlussgründe)
    • b) ggf. (soweit beabsichtigt) Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben (vgl. Formblatt 4.2 Bietergemeinschaftserklärung)
    • c) ggf. Nachunternehmererklärung, aus der sich ergibt, dass der Nachunternehmer im Auftragsfall verbindlich für die Ausführung der Nachunternehmerleistung zur Verfügung steht
    • ggf. mit Angaben zur Eignungsleihe (vgl. Formblätter 4.3 Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen)
    • d) betrifft die Eignungsleihe die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, so muss der Nachunternehmer erklären, dass er im Umfang der Eignungsleihe für die Auftragsdurchführung haftet
    • (vgl. Formblätter 4.3 Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen)
    • e) Eigenerklärung Sanktionspaket wegen Ukraine-Krieg und Russland-Sanktionen (vgl. Sonderformular Russland-Embargo Vergabeverfahren)
    • Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig.
    • Bitte berücksichtigen Sie, dass die zuvor genannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auch für die Darlegung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union gelten.
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Die Vergabestelle fordert zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit die Nachweise, wie im Angebotsformular (Teil E der Vergabeunterlagen) gefordert.

  • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

    • Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
    • a) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der aktuellen Fassung vorliegen. Die Eigenerklärungen sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und (im Falle einer Eignungsleihe) für die vorgesehenen Nachunternehmer gesondert vorzulegen (vgl. Formblatt 4.1 Eigenerklärung Ausschlussgründe)
    • b) ggf. (soweit beabsichtigt) Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben (vgl. Formblatt 4.2 Bietergemeinschaftserklärung)
    • c) ggf. Nachunternehmererklärung, aus der sich ergibt, dass der Nachunternehmer im Auftragsfall verbindlich für die Ausführung der Nachunternehmerleistung zur Verfügung steht
    • ggf. mit Angaben zur Eignungsleihe (vgl. Formblätter 4.3 Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen)
    • d) betrifft die Eignungsleihe die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, so muss der Nachunternehmer erklären, dass er im Umfang der Eignungsleihe für die Auftragsdurchführung haftet
    • (vgl. Formblätter 4.3 Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen)
    • e) Eigenerklärung Sanktionspaket wegen Ukraine-Krieg und Russland-Sanktionen (vgl. Sonderformular Russland-Embargo Vergabeverfahren)
    • Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig.
    • Bitte berücksichtigen Sie, dass die zuvor genannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auch für die Darlegung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union gelten.
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    • Die Vergabestelle fordert zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit die Vorlage einer Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2020 bis 2022).
    • Geforderter Mindeststandard:
    • Die Vergabestelle fordert als Mindeststandard (Mindestbedingung) in den drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren einen Mindestumsatz von jährlich 200.000,00 EUR (vgl. Anlage zum Angebotsvordruck - Nachweise und Angaben zur Eignung unter A.).
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • Die Vergabestelle fordert zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
    • a) Angaben zur grundsätzlichen personellen Ausstattung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft, insbesondere Angaben über die Zahl der beschäftigten Kräfte, gegliedert nach Berufsgruppen und zur Verfügung stehendem, qualifizierten Fachpersonal.
    • Geforderte Mindeststandards:
    • Die Vergabestelle fordert als Mindestbedingung eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl in den letzten drei Jahren von 2 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Mitarbeitern, ggf. inklusive Büroinhaber und dauerhaft zur Verfügung stehenden freien Mitarbeitern.
    • b) Ferner fordert die Vergabestelle die Vorlage einer Eigenerklärung mit inhaltlichen Erläuterungen zu Referenzen für vergleichbare Projekte mit folgenden Eigenschaften:
    • - eine Referenz mit Planungsleistungen im Brandschutz mit Bauwerkskosten (KG 300 und 400) von mindestens 3 Mio. netto und einer Bruttogrundfläche von mindestens 1.500 qm
    • - eine Referenz mit Planungs- und Überwachungsleistungen im Brandschutz, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 5 und 8 im Sinne des AHO-Leistungsbildes Brandschutz vollständig erbracht wurden
    • - eine Referenz mit Planungsleistungen im Leistungsbild Brandschutz, die dem Status Baudenkmal zuzuordnen sind
    • - eine Referenz mit Planungsleistungen im Brandschutz für ein Schulgebäude.
    • Für alle Referenzen gilt:
    • - Alle Projekte müssen nach dem 01.12.2013 begonnen haben.
    • - Es ist möglich, dass ein Projekt mehrere der o.g. Referenzanforderungen erfüllt. Maßgeblich ist allein, dass alle obigen Kriterien inhaltlich erfüllt sind.
    • Dem Angebotsvordruck sind vier Formblätter für Referenzen beigefügt. Wie viele Formblätter ausgefüllt werden, richtet sich nach den vom Bieter ausgewählten Referenzen. Maßgeblich ist allein, dass die obigen Kriterien erfüllt sind. Ist dies z.B. bereits mit einem oder zwei Referenzen der Fall, müssen die weiteren Formblätter nicht ausgefüllt werden.

Zuschlagskriterien

  • Analyse der brandschutztechnischen Spezifika dieses Projekts (s. hierzu auch Anlage A.1 - Zuschlagsmatrix

    • max. 2.000 Punkte): Die Vergabestelle erwartet eine Auseinandersetzung der Bieter mit den übermittelten Vergabeunterlagen und eine Erläuterung, wo der Bieter die wesentlichen Herausforderungen und Aufgabenstellungen an den Brandschutz bei diesem Projekt sieht. Je konkreter und spezifischer der Bieter diese Herausforderungen herausarbeitet, umso besser wird das Angebot bewertet.
    • (Da plattformabhängig die maximal zu berücksichtigende Gesamtpunktzahl 1.000 Punkte beträgt, im Zuschlagsverfahren aber selbst eine maximal Punktzahl von 10.000 Punkten erreichbar ist, wurden für die Eingabe auf der Plattform alle Angaben durch den Faktor 10 dividiert, sodass das Verhältnis beibehalten wurde. Die Zuschlagskriterien sowie deren Bepunktungen sind den Beschaffungsunterlagen zu entnehmen [siehe hierzu Anlage A.1].)
  • Erläuterung der Zusammenarbeit mit Planern und Denkmalschutz (s. hierzu auch Anlage A.1 - Zuschlagsmatrix

    • max. 2.000 Punkte): Die Vergabestelle erwartet eine Erläuterung, wie der Bieter an die Brandschutzplanung in Zusammenarbeit mit den Objektplanern und Fachplanern herangeht, und wie er die Abstimmungen mit der Denkmalschutzbehörde ausgestaltet und dies in seine Planungen integriert. Auch hier gilt: Je konkreter und spezifischer der Bieter diese Herausforderungen herausarbeitet, umso besser wird das Angebot bewertet.
    • (Da plattformabhängig die maximal zu berücksichtigende Gesamtpunktzahl 1.000 Punkte beträgt, im Zuschlagsverfahren aber selbst eine maximal Punktzahl von 10.000 Punkten erreichbar ist, wurden für die Eingabe auf der Plattform alle Angaben durch den Faktor 10 dividiert, sodass das Verhältnis beibehalten wurde. Die Zuschlagskriterien sowie deren Bepunktungen sind den Beschaffungsunterlagen zu entnehmen [siehe hierzu Anlage A.1].)
  • Persönliche Erfahrungen und Qualifikationen des Projektleiters (s. hierzu auch Anlage A.1 - Zuschlagsmatrix

    • max. 3.000 Punkte): Für die Vergabestelle ist es wichtig zu wissen, welche spezifischen Berufsqualifikationen (Abschlüsse etc.) der Projektleiter aufweist. Ferner bewertet die Vergabestelle die konkrete Berufserfahrung des Projektleiters nach Jahren und auch Brandschutzprojekten. Je umfangreicher und spezifischer diese Erfahrungen sind, umso besser wird das Angebot bewertet.
    • (Da plattformabhängig die maximal zu berücksichtigende Gesamtpunktzahl 1.000 Punkte beträgt, im Zuschlagsverfahren aber selbst eine maximal Punktzahl von 10.000 Punkten erreichbar ist, wurden für die Eingabe auf der Plattform alle Angaben durch den Faktor 10 dividiert, sodass das Verhältnis beibehalten wurde. Die Zuschlagskriterien sowie deren Bepunktungen sind den Beschaffungsunterlagen zu entnehmen [siehe hierzu Anlage A.1].)
  • Honorar Regelleistungen und Optionale Leistungen (s. hierzu auch Anlage A.1 - Zuschlagsmatrix

    • max. 2.500 Punkte): Die Bewertung des Honorarangebots erfolgt nicht nur nach Eurobeträgen. Vielmehr wird mit Blick auf die im Preisblatt ermöglichten Honorarvarianten bewertet, wie vorteilhaft oder nachteilig sich das jeweilige Teilangebot des Bieters im Ergebnis darstellt. Dabei spielt es eine Rolle, wie variabel bzw. wie feststehend das Honorarangebot ausfällt
    • je ungewisser die Honorarentwicklung für den Auftraggeber, umso eher wird das Angebot schlecht bewertet. Ebenso spielt aber auch die voraussichtliche Honorarhöhe eine Rolle. Dazu erfolgt eine Bewertung anhand der Gesamtheit aller jeweils für das Kriterium einschlägigen Honorarbestandteile.
    • (Da plattformabhängig die maximal zu berücksichtigende Gesamtpunktzahl 1.000 Punkte beträgt, im Zuschlagsverfahren aber selbst eine maximal Punktzahl von 10.000 Punkten erreichbar ist, wurden für die Eingabe auf der Plattform alle Angaben durch den Faktor 10 dividiert, sodass das Verhältnis beibehalten wurde. Die Zuschlagskriterien sowie deren Bepunktungen sind den Beschaffungsunterlagen zu entnehmen [siehe hierzu Anlage A.1].)

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