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Planungsleistungen Ersatzneubau Trinkwasserhochbehälter, Stadtwerke Bad Nauheim

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.08.2026
Angebotsfrist
15.09.2026
Planungsleistundern der Leistungsbilder Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung in den Leistungsphasen 5-6 bzw. 8 zur Planungs eines neuen Trinkwasserhochbehälters (monolithische Ortbetonbauweise) als Ersatz für die beiden bestehenden Trinkwasserhochbehälter Ost und Goldstein. Das Bauvorhaben soll auf den Flurstücken 58/1, 57/1, 54/2 und 53/1 (Flur 4, Gemarkung Bad Nauheim) errichtet werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
07.08.26
Abgabefrist
15.09.26
Vertragsbeginn
19.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Bad Nauheim, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@hfk.de
Telefon
+49069 975822-156

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • 2 Unternehmensbezogene Referenzen Der Bieter weist seine technische Leistungsfähigkeit daneben anhand von drei unterneh-mensbezogenen Referenzen nach, die mit der auszuschreibenden Leistung vergleichbar sind. MINDESTANFORDERUNGEN an die Unternehmensreferenzen

    • • Planung der Leistungsbilder Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, technische Ausrüstung in den Leistungsphasen 5-8 (HOAI) für einen in Stahlbeton/Ortbeton auszuführenden Trinkwasserhochbehälter (min. 2 x 1.000m³ Fassungsvermögen).
    • • Mindestens eine Referenz muss unter Einbeziehung öffentlicher Fördermittel erbracht worden sein.
    • • Mindestens eine Referenz muss von einer öffentlichen Auftraggeberin be-auftragt worden sein.
    • • Mindestens eine Referenz wurde von der benannten PL oder stellv. PL in mindestens stellvertretend leitender Funktion erbracht.
    • • Alle Referenzen weisen Baukosten der KG 300+400 von mindestens 1,2 Mio. EUR netto auf.
    • • Alle Referenzen dürfen im Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht älter als 10 Jahre alt sein. Maßgeblicher Zeitpunkt ist der Abschluss der Leistungsphase 8, wobei der "Abschluss" angenommen wird, wenn die Leistungsphase 8 zu einem weit überwiegenden Teil bereits erbracht ist.
  • MINDESTANFORDERUNG: Projektleiter muss über eine gültige Lehrgangsbescheinigung Fachplaner/Fachaufsicht nach DVGW W 316 (A) (oder vergleichbar) verfügen.

  • Dem Angebot ist die Erklärung eines in der EU zugelassenen Versicherungsunterneh-mens, im Auftragsfall eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den Mindestdeckungs-summen (jeweils zweifach maximiert) in Höhe von 3.000.000,00 EUR für Personen-schäden und 3.000.000,00 EUR für sonstige Schäden (jeweils Sach- und Vermögens-schäden) mit dem Bieter / dem Mitglied der Bietergemeinschaft abzuschließen, beige-fügt. Anstatt dieser Erklärung kann auch eine Bescheinigung des Versicherungsunter-nehmens über das Bestehen einer den vorstehenden Anforderungen genügenden Versicherung eingereicht werden. Hinweis zur Eignungsleihe

    • Beabsichtigt der Bieter sich der Fähigkeiten und/oder Kapazitäten anderer Unternehmen zum Nachweis seiner Eignung zu bedienen (Eignungsleihe), muss er dem Eignungsbogen einen Nachweis über Art und Umfang der Unterstützungsleistung durch Dritte beilegen und erklären, dass ihm diese
    • Unterstützungsleistungen im Auftragsfall zu Verfügung stehen Der Bieter / das Mitglied der
    • Bietergemeinschaft erklärt, dass bei ihm keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
    • vorliegen. Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt ferner insbesondere, dass er /es seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur
    • Sozialversicherung nachgekommen ist und etwas anderes nicht durch eine rechtskräftige
    • Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde. 0 Der Bieter /
    • das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass bei ihm ein oder mehrere zwingende
    • Ausschlussgründe bestehen. Er hat die in der beiliegenden selbst zu fertigenden Erklärung
    • beschriebenen Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 125 GWB getroffen. Über die
    • Eigenerklärung hinaus erfolgt unmittelbar vor Zuschlagserteilung aufgrund gesetzlicher
    • Verpflichtung (§ 6 Abs. 1 WRegG) eine Abfrage des Wettbewerbsregisters für den für den
    • Zuschlag vorgesehenen Bieter. Eigenerklärung 0 Der Bieter / das Mitglied der
    • Bietergemeinschaft erklärt, dass er/es - im Sinne von Art. 80 Abs. 1, 2 RL 2014/25/EU i. V. m. Art. 58 Abs. 4 UAbs. 2 S. 2 RL 2014/24/EU bzw. des hier entsprechend anzuwendenden § 46 Abs. 2 VgV - keine Interessen hat, die mit der Ausführung des öffentlichen Auftrags im
    • Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten.
    • Der Existenznachweis wird erbracht durch Eintragung in das Handelsregister oder ein Berufsregister (aktueller Ausdruck aus dem jeweiligen Register oder eine
    • diesbezügliche Kopie ist diesem Eignungsbogen beizufügen)
    • Der Existenznachweis wird erbracht durch Eintragung in das Handelsregister oder ein Berufsregister (aktueller Ausdruck aus dem jeweiligen Register oder eine
    • diesbezügliche Kopie ist diesem Eignungsbogen beizufügen)

Zuschlagskriterien

  • Bietererklärung 1 - Projektorganisation: Erwartet wird die Darstellung der internen Organisationsstruktur des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals sowie dessen Berufsqualifikati-on und Erfahrung. Dabei hat der Bieter auch zu erläutern, wie er die Kontinuität und Effizienz der Leistungserbringung durch das vorgesehene Projektteam si-cherstellt (z. B. Vertretungsregelungen, interner Wissenstransfer, technische Mittel, örtliche Präsenz bzw. Sicherstellung von Präsenzterminen, bisherige Zusammenarbeit des Projektteams).

  • Bietererklärung 2 - Umsetzungskonzept: Die Auftraggeberin erwartet hier Aussagen und Einschätzungen zu besonders anspruchsvollen Aspekten des Projekts sowie konkret projektspezifische Er-läuterungen der Herangehensweise und evtl. Lösungsansätze einschließlich der Darstellung eines Zeit- und Ablaufplans sowie eines Personaleinsatzplans. Der Bieter soll erste Aussagen zur Herangehensweise und Umsetzung der geplanten Maßnahme - auf Grundlage der veröffentlichten Dokumente - ver-mitteln und darstellen. Der Bieter soll auch darstellen, wie er die Einhaltung der Kosten- und Termine sicherstellt.

  • Preis

    • Für die Angebotswertung wird der Bewertungspreis (Brutto-Pauschalvergütung gem. § 10 Ziff. 10.1 des Generalplanervertrags wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 10 Punkten umgerechnet:
    • • 10 Punkte erhält das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Bewertungs-preis.
    • • 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Be-wertungspreises. Alle wertbaren Angebote mit darüber liegenden Bewer-tungspreisen erhalten ebenfalls 0 Punkte.
    • • Die Punkteermittlung für die dazwischen liegenden Bewertungspreise erfolgt über eine lineare Interpolation. Bei der so errechneten Punktzahl findet nur die erste Nachkommastelle Berücksichtigung. Alle weiteren Nachkommastel-len fallen ohne Auf- oder Abrundung weg.

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Vertragsbedingungen203 KB8 Seiten
Vertragsentwurf89 KB16 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
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