Frist abgelaufen

Planungsleistungen für den Neubau eines Bildungszentrums für Berufe im Gesundheitswesen: Technische Ausrüstung Anlagengruppen 440 bis 460

Auftraggeber
Veröffentlicht
08.06.2026
Angebotsfrist
06.07.2026
Die Klinikum Nordfriesland gGmbH betreibt am Standort Husum eine staatliche anerkannte Schule für Gesundheits- und Krankenpflege sowie eine staatlich anerkannte Schule für Physiotherapie. Beide Schulen sind zurzeit in angemieteten Räumen in der Innenstadt Husum untergebracht. In den Schulen werden rund 250 Auszubildende unterrichtet. Für beide Schulen soll in Husum ein Neubau als "Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen" errichtet werden. Die Vergabe der Leistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 440 bis 460 sollen im Rahmen des hiesigen offenen Vergabeverfahrens vergeben werden. Die für den Neubau des Bildungszentrums erforderlichen Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 410 bis 430, 470 und 480, wurden bereits vergeben. Gleiches gilt für die Vergabe der Leistungen der Objektplanung und Tragwerksplanung. Die Planungsleistungen zum Brandschutzkonzept, die Baugrunduntersuchung / Gründungsempfehlung, die Energieberatung / GEG Nachweis, die Planung der Außenanlagen und der Beratung zur Gebäude-Akustik werden gemäß § 3 Abs. 9 VgV dem 20 %-Kontingent zugeordnet und national vergeben.

Zeitplan

Veröffentlichung
08.06.26
Fragenfrist
01.07.26
Abgabefrist
06.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Husum, Deutschland
Vertragslaufzeit
3 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
geschaeftsleitung@klinikum-nf.de
Telefon
+49 48416600
Website
https://www.klinikum-nf.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Der Bieter muss gemäß § 75 Abs. 1 VgV ggf. i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV über die entsprechende Berufsqualifikation verfügen (Mindestanforderung). Dabei muss der Bieter die Berufsbezeichnung der Ingenieurin oder des Ingenieurs tragen. Die Berufsqualifikation ist auf Anforderung des Auftraggebers durch eine Kammerbescheinigung nachzuweisen. Juristische Personen haben für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß § 75 Abs. 1, 2 VgV zu benennen.

  • Sofern der Bieter nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er niedergelassen ist, in einem Register eintragungspflichtig ist, muss die Eintragung in diesem Register vorliegen (in Deutschland: Handelsregister, Handwerksrolle, Vereinsregister, Partnerschaftsregister, Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder wie bspw. Architektenkammer, Ingenieurkammer Bau). Der vorzulegende Nachweis der Registereintragung(en) darf nicht älter als 12 Monate sein.

  • Bei Beauftragung muss der Auftragnehmer über eine angemessene Berufs- bzw. eine angemessene Betriebshaftpflichtversicherung verfügen. Das umfasst mindestens folgende Deckungssummern pro Versicherungsfall (Mindestanforderung): o für Personenschäden von mindestens EUR 1.000.000,00 (brutto) und für Sach- und Vermögensschäden von mindestens EUR 500.000,00 (brutto). jeweils zweifach pro Jahr maximiert. Mit dem Angebot ist ein entsprechender Nachweis bzw. eine Bereitschaftserklärung des Versicherers vorzulegen, im Auftragsfalle auf die vorgenannten Deckungssummen zu erhöhen.

  • Der Bieter muss den durchschnittlichen Netto-Jahresumsatz für die drei Kalenderjahre 2023, 2024 und 2025 angeben.

  • Unternehmensbezogene Referenzen

    • Der Bieter muss über geeignete Referenzen verfügen
    • dabei sind zwei geeignete Referenzen erforderlich (Mindestanforderung). Geeignet sind Referenzprojekte dann, wenn der Bieter bei diesen Projekten zwischen dem 01.06.2019 und dem 31.05.2026 Leistungen erbracht hat, die mit der verfahrensgegenständlichen Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind. Mindestens eines der Referenzprojekte muss in Betrieb genommen und an den Nutzer übergeben worden sein. Die Leistungen in den Referenzprojekten sind vergleichbar: o wenn der Auftragnehmer Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 440, 450 und 460 in den HOAI-Leistungsphasen 2 bis 8 als Hauptauftragnehmer für die Errichtung oder Umbau eines Gebäudes mindestens der Honorarzone II erbracht hat. o Das Gebäude muss dabei eine Gesamtnutzfläche von mindestens 750 m² aufweisen. Die anrechenbaren Kosten der Kostengruppen KG 300 und 400 müssen mindestens 3.500.000 EUR brutto betragen haben. o Die Leistungen der Leistungsphase 2 können bereits vor dem 01.06.2019 begonnen worden sein. Die Leistungsphasen 3 bis 8 müssen vollständig innerhalb des vorgenannten Referenzzeitraums erbracht worden sein
    • die Leistungsphase 8 muss innerhalb des Referenzzeitraums bereits abgeschlossen worden sein. o Eine Referenz muss nicht alle der geforderten Anlagengruppen umfassen, sondern es können Referenzen wie folgt eingereicht werden: Für Anlagengruppen 440 und 450 und / oder Anlagengruppe 460. Zur Klarstellung: Referenzen nur für die einzelne Anlagengruppe 440 oder die einzelne Anlagengruppe 450 sind nicht zulässig. Jede Referenz muss aber die vorgenannten Vergleichbarkeitsanforderungen an erbrachte Leistungsphasen, Referenzzeitraum, Gesamtnutzfläche und anrechenbare Kosten erfüllen. Zudem müssen Referenzen in einem Umfang vorgelegt werden, dass für Anlagengruppen 440 und 450 sowie Anlagengruppe 460 jeweils Referenzen für zwei Referenzprojekte vorliegen.
  • Erfahrung mit geförderten Projekten

    • Der Bieter hat Projekte, o bei denen er als Hauptauftragnehmer Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 440, 450 und 460 in den Leistungsphasen 2 bis 8 im Zeitraum 01.06.2019 bis 31.05.2026 erbracht hat (mit der Leistungsphase 2 kann vor dem 01.06.2019 begonnen worden sein
    • die Leistungsphase 8 muss innerhalb des Zeitraums begonnen und abgeschlossen worden sein) und o bei denen es sich um die Errichtung oder den Umbau eines Gebäu-des mindestens der Honorarzone II handelte und o bei denen öffentliche oder private Fördermittel eingesetzt wurden und o bei denen die anrechenbaren Kosten (KG 300 und 400) mindestens 3.500.000 EUR brutto betragen haben, anzugeben. Es dürfen nur Projekte angegeben werden, die alle vorstehenden Voraussetzungen erfüllen. Als Mindestanforderung muss mindestens ein Projekt, das den vorstehenden Anforderungen genügt, angegeben werden. Hinweis: Eine Referenz kann sowohl für den Nachweis "Unternehmensbezogene Referenzen" als auch für den Nachweis "Erfahrung mit geförderten Projekten" verwendet werden, wenn sie die bekanntgegebenen Mindestanforderungen sowohl für das Kriterium "unternehmensbezogene Referenz" als auch für das Kriterium "Erfahrung mit geförderten Projekten" erfüllt.

Zuschlagskriterien

  • Konzept Teil I zur Planungsaufgabe: siehe Vergabeunterlagen

  • Konzept Teil II zum Qualitäts-, Kosten-, Termin-, Nachtrags- und Vergabemanagement: siehe Vergabeunterlagen

  • Honorar: siehe Vergabeunterlagen

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