Frist abgelaufen

Projektsteuerung für den Neubau des Rathauses in Fahrenzhausen

Die Angebotsfrist ist am 08. April 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
06.03.2024
Angebotsfrist
Die Gemeinde Fahrenzhausen plant den Ersatzneubau des Rathauses mit allen üblichen Rathausfunktionen mit einer BGF von 1.713 m². Es soll ein Holzbau bestehend aus Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss mit hohem energetischen Standard entstehen. Die Verwaltung ist derzeit noch im bestehenden Rathaus der Gemeinde und in einer gemeindlichen Außenstelle untergebracht. Die Planung ist eine Weiterentwicklung des Wettbewerbs-Preisträgerentwurfs des Architekten. Die Einhaltung der gesetzten Kostenobergrenze hat für die Gemeinde höchste Priorität. Das Vorhaben soll mit erheblichen Fördermitteln und einer Nachhaltigkeits-Zertifizierung nach BEG durchgeführt werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
06.03.24
Teilnahmefrist
08.04.24
Vertragsbeginn
01.05.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Fahrenzhausen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Catrin.Guemmer@fahrenzhausen.de
Telefon
+8133930217
Website
https://www.fahrenzhausen.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Berufliche Qualifikationen: Der verantwortliche Leistungserbringer muss über folgende Qualifikation verfügen: Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder „Wirtschaftsingenieur“ berechtigt sind. Ist im jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung grundsätzlich nicht geregelt, so sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn die Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2013/55/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist, — juristische Personen erfüllen die Anforderungen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen der hiergegebenen Art ausgerichtet ist. Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden Dienstleistungen verantwortlichen Personen müssen, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.

  • Erklärungen

    • Es werden folgende Angaben gefordert: 1. Erklärung (im
    • Erklärungsvordruck) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach
    • §§ 123 und 124 GWB, 2. Erklärung (im Erklärungsvordruck) über das
    • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1
    • Mindestlohngesetz, §21 § 36 Abs. 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, §
    • 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, §
    • 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz 3. Erklärung (im
    • Erklärungsvordruck) über wirtschaftliche und / oder rechtliche
    • Verknüpfung mit anderen Unternehmen § 36 Abs. 1 VgV, 4. Erklärung (im
    • Erklärungsvordruck) zur Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, 5.
    • Der Bieter muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem.
    • Verpflichtungsgesetz abzugeben, 6. Erklärung des Bewerbers/ Bieters über
    • die Bildung von Bietergemeinschaften, soweit zutreffend.
    • Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem
    • Teilnahmeantrag eine Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder
    • aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die
    • Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
    • Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber-, Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung
    • sämtlicher betroffener Bewerber-, Bietergemeinschaften im weiteren
    • Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher
    • Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger
    • Büro- und Arbeitsgemeinschaften, 7. Erklärung über ein eventuelle
    • Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen. Der Bewerber
    • muss außerdem gern. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV
    • angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu
    • vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen
    • ist in der Phase 2 dieses Verfahrens abzugeben, 8. Erklärung zur
    • Eignungsleihe falls zutreffend: Beabsichtigt der Bieter im Hinblick auf die
    • Leistungsfähigkeit die Kapazitäten Dritter in Anspruch zu nehmen
    • (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen. Der Bieter muss mit dem
    • Angebot nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel
    • tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine
    • entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.
    • Zudem muss der Dritte die Angaben zu Ausschlusskriterien (§§ 123 und
    • 124 GWB) machen. Nimmt der Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die
    • wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer
    • Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen
    • diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch
    • genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung Haften. Bei
    • der Prüfung der Eignung des Bieters werden Leistungen der Eignungsleihe
    • nur in dem Umfang und für Bereiche der beabsichtigten
    • Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Haftungserklärung ist
    • auf Anforderung nachzureichen, 9. Bei juristischen Personen: Auszug aus
    • dem Handelsregister, aus dem der Unternehmenszweck zu ersehen ist. Bei
    • Partnerschaftsgesellschaften und Partnerschaftsgesellschaften mit
    • beschränkter Berufshaftung: Nachweis der Eintragung ins
    • Partnerschaftsregister nach PartG, 10. Erklärung zum Russlandbezug des
    • Bieters / die Bietergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern,
    • Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen.
  • Allgemeine Angaben

    • 1. Vorzulegen sind Referenzen zur Bewertung der
    • technischen Leistungsfähigkeit gem. 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV entsprechend
    • beigefügter Anlage "Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrages". 2.
    • Angaben sind bei allen Referenzprojekten erforderlich zu: Bezeichnung des
    • Referenzprojekts, Auftraggeber, Ansprechpartner des Auftraggebers mit
    • aktueller Telefonnummer, namentlich vom Bauherrn beauftragter
    • Auftragnehmer, Beauftragte und erbrachte Leistungen/ Angabe der
    • erbrachten Leistungsphasen, Einsatz mit Umfang von Nachunternehmen
    • oder freien Mitarbeitern, Benennung der Auftragnehmer für die Leistungen
    • im Umfang des Auftrages dieser Veröffentlichung, die nicht vom Bewerber
    • erbracht wurden, Baubeginn (Tag, Monat und Jahr), 3. Die Nichteinhaltung
    • der geforderten Mindestanforderungen an die Referenzen führt zur Wertung
    • mit 0 Punkten bei der betroffenen Referenz, nicht aber zum Ausschluss.
    • Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Matrix zur Wertung des
    • Teilnahmeantrages, die mit dem Teilnahmeantrag abrufbar ist. Wurde ein
    • Referenzprojekt durch eine ARGE geleistet, kann nur der tatsächlich
    • erbrachte Leistungsanteil des Bewerbers gewertet werden. Hierzu muss der
    • genaue Leistungsanteil in den Bewerbungsunterlagen angegeben werden.
  • Berufshaftpflichtversicherung

    • Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung
    • Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate vor Tag der Absendung dieser Bekanntmachung sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft muss der Versicherungsschutz auf die Bewerbergemeinschaft ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eingereicht werden (Mindestsummen sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Bewerbergemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines Bewerbergemeinschafts-Partners mitversichert ist. Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein über mind. 1.500 000 EUR für Personenschäden und 1.500 000 EUR für sonstige Schäden vorgelegt werden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
  • Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

    • Umsatz (Siehe Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrages): Mittel des Umsatzes der in den Geschäftsjahren 2021, 2022 und 2023 erbrachten Leistungen
    • gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV im Leistungsbild der ausgeschriebenen Leistungen (brutto EUR)
  • Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Beschäftigtenzahl (Siehe Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrages): Durchschnittliche Beschäftigungsanzahl der Ingenieure und Wirtschaftsingenieure in den Geschäftsjahren 2021, 2022 und 2023 einschl. Inhaber

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Vergabeunterlagen

Preisblatt78 KB2 Tabellen
Projektplan37 KB12 Seiten
Eigenerklärung203 KB24 Seiten
Eignungskriterien89 KB4 Seiten
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