Frist abgelaufen

Rahmenvereinbarung für die Messungen in den Bohrungen der Erdgasspeicher Rehden und Jemgum

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.08.2024
Angebotsfrist
Die SEFE Storage GmbH betreibt 2 Erdgasspeicher im Land Niedersachsen in der Nähe der Ortschaften Rehden und Jemgum. Der Erdgasspeicher Rehden verfügt über 16 Speicherbohrungen; der Erdgasspeicher Jemgum verfügt über 11 Speicherbohrungen. Im Jahr 2022 trat eine neue BVOT (Tiefbohrverordnung) im Land Niedersachsen in Kraft. Darin wurde festgelegt, dass für jede Bohrung auf einem Erdgasspeicher Integritäts- und Dichtheitsgutachten zu erbringen sind. Die Erstellung der Gutachten obliegt zugelassenen Gutachtern.

Zeitplan

Veröffentlichung
07.08.24
Fragenfrist
06.09.24
Teilnahmefrist
13.09.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Kassel, Deutschland
Vertragslaufzeit
48 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
sebastian.ott@sefe.eu
Telefon
+49 30 20195 447

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    • 1) Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (in Euro brutto): Gesamthonorarumsatz für die Jahre 2021, 2022 und 2023. Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre wird festgelegt mit 600.000 EUR netto. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der durchschnittlichen Jahresumsätze (der Mitglieder dieser Bewerbergemeinschaft) maßgebend.
    • 2.) Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung, Nachweis durch Kopie als Anlage
    • 2.1) Name des Versicherers
    • Datum Versicherungsnachweis
    • Deckungssumme Personenschäden
    • Deckungssumme Sonstige Schäden
    • Maximierung im Schadenfall
    • belegt durch Kopie als Anlage.
    • 2.2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 2,5 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 2,5 Mio. EUR für sonstige Schäden sowie die geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird.
    • Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
    • Gemäß § 47 (3) SektVO verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
    • 3.) Bonitätsnachweis mittels Creditreform (Bonitätsindex </= 290) oder gleichwertiger Bonitätsnachweis
    • Wird der Bonitätsnachweis (Nachweis nach der Bonitätsbewertung von Creditreform mit einem Bonitätsindex </= 290 oder gleichwertiger Nachweis) nicht erbracht, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Der Nachweis der Gleichwertigkeit alternativer Bonitätsnachweise obliegt dem Bewerber. Der Bonitätsnachweis darf nicht älter als 12 Monate zum Tag der Abgabefrist der Teilnahmeanträge sein
  • Sonstiges

    • Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge anhand der in der Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten. Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA anhand der Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden:
    • pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte (siehe Matrix) vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Rangfolge richtet sich nach erreichter Gesamtpunktzahl von 300. Es werden max. 3-5 Bewerber mit höchster Punktzahl zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen u. ist Bewerberzahl auch nach objektiver Auswahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los.
    • Formale Prüfung Mindeststandards:
    • 1. Abgabefrist eingehalten
    • 2. Einreichen vollständiger TA (Bewerbungsformular u. entspr. Anlagen) über Vergabeplattform (Einreichung per Post, E-Mail o. Fax ist nicht zulässig)
    • 3. Abschlusserklärung in Textform unterschrieben
    • 4. Angabe Art d. Bewerbung
    • 5. bei Bewerbergemeinsch. (BG): Geforderte Nachweise aller Mitglieder u. Erklärung zur gesamtschuldn. Haftung, falls zutreffend
    • 6. Angaben Unterauftragnehmer gem. § 34 SektVO, Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer beigefügt, falls zutreffend
    • 7. Angaben Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gem. § 47 SektVO, Verpflichtungserklärung Unternehmen beigefügt, falls zutreffend
    • 8. Mehrfachbewerbungen nicht zulässig. Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedl. Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen v. Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedl. Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder d. BG zur Folge.
    • 9. Bestätigung d. Nichtvorliegens zwingender u. fakultativer Ausschlussgründe nach §§ 123 u. 124 GWB, § 19 Abs.3 MiLoG, § 21 Abs.3 AEntG u. § 22 LkSG
    • 10. Bestätigung Umsetzung Artikel 5k1 Abs.1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Russland-Sanktionen)
    • 10. Handels-/Partnerschaftsregisterauszug
    • 11. Mindesthonorarumsatz
    • 12. Berufshaftpflichtversicherung
    • 13. Bonitätsnachweis mittels Creditreform (Bonitätsindex </= 290) oder gleichwertiger Bonitätsnachweis
    • 14. Nachweis Zertifizierung des Unternehmens nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar
    • 15. Nachweis Zertifizierung des Unternehmens nach SCCP (safety certificate contractors) für das HSE-Management-System oder vergleichbar
    • 16. Mindestreferenz
    • 17. Bestätigung berufl. Qualifik. des Projektleiters, stellv. Projektleiters und des Messtruppleiters
    • Auswahlkriterien und deren Wichtung:
    • Zu Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
    • Gesamtgewichtung 100 %
    • davon:
    • 1. Mindestreferenz: Vergleichbare Referenz aus dem Bereich Messung von Tiefbohrungen mit gasführender Installation, Durchführung abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2020 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung. Eine Messung wird als eine Referenz gewertet., 60 %, davon:
    • 1.a elektromagnetische Wanddickenmessung, 30 %
    • 1.b Kalibermessung (mindestens 40-Arm), 20 %
    • 1.c Noiselog, 10 %.
    • 2.Zusätzliche Referenz - Referenz Z.1: Vergleichbare Referenz aus dem Bereich Messung von Speicherbohrungen, Durchführung abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2020 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Auftragsbekanntmachung. Eine Messung wird als eine Referenz gewertet., 40 %, davon:
    • 2.a elektromagnetische Wanddickenmessung, 20 %
    • 2.b Kalibermessung (mindestens 40-Arm), 10 %
    • 2.c Noiselog, 10 %.
    • Hinweise:
    • 1. Die zusätzliche Referenz kann auch die als Mindestreferenz genanntes Projekt beinhalten, Mehrfachnennungen sind möglich.
    • Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Pkt.) können der beigefügten Bewertungsmatrix (Sonstiges) entnommen werden.
  • Eignung zur Berufsausübung

    • 1. Kopie Handels- oder Partnerschaftsregisterauszug
    • falls nicht vorliegend: Begründung im Formular zur Eigenerklärung (Bewerbungsformular) z. B. freiberuflicher Ingenieur. Der Handels- oder Partnerschaftsregisterauszug muss die aktuellen Verhältnisse widerspiegeln, darf jedoch nicht älter als 12 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist sein.
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • 1) Referenzen (Eignungskriterium):
    • 1. Mindestreferenz: Vergleichbare Referenz aus dem Bereich Messung von Tiefbohrungen mit gasführender Installation, Durchführung abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2020 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gemäß Auftragsbekanntmachung. Eine Messung wird als eine Referenz gewertet.
    • 2) Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste (Auswahlkriterium): Die nachfolgende zusätzliche Referenz kann auch die zuvor als Mindestreferenz genanntes Projekt beinhalten, Mehrfachnennungen sind möglich.
    • 1. Vergleichbare Referenz aus dem Bereich Messung von Speicherbohrungen, Durchführung abgeschlossen im Zeitraum vom 01.01.2020 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Auftragsbekanntmachung. Eine Messung wird als eine Referenz gewertet.
    • 3) Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektteams (Eignungskriterium):
    • 1. Projektleiter: Für den Projektleiter ist der Studiennachweis eines einschlägigen, technischen Studiums an einer Technischen Universität bzw. Hochschule oder Fachhochschule (mind. Dipl.-Ing/Master/Bachelor) in einer einschlägigen Fachrichtung des Ingenieurwesens oder vergleichbar und mind. 5 Jahre Berufserfahrung zu erbringen. Alternativ ist der Nachweis einer anderweitigen technischen Ausbildung mit Abschluss als Techniker/ Meister sowie der Nachweis von mind. 10 Jahren Berufserfahrung zu erbringen.
    • 2. Stellv. Projektleiter: Für den stellv. Projektleiter ist der Studiennachweis eines einschlägigen, technischen Studiums an einer Technischen Universität bzw. Hochschule oder Fachhochschule (mind. Dipl.-Ing/Master/Bachelor) in einer einschlägigen Fachrichtung des Ingenieurwesens oder vergleichbar und mind. 5 Jahre Berufserfahrung zu erbringen. Alternativ ist der Nachweis einer anderweitigen technischen Ausbildung mit Abschluss als Techniker/ Meister sowie der Nachweis von mind. 10 Jahren Berufserfahrung zu erbringen.
    • 3. Messtruppleiter: Für den Messtruppleiter ist der Studiennachweis eines einschlägigen, technischen Studiums an einer Technischen Universität bzw. Hochschule oder Fachhochschule (mind. Dipl.-Ing/Master/Bachelor) in einer einschlägigen Fachrichtung des Ingenieurwesens oder vergleichbar und mind. 5 Jahre Berufserfahrung zu erbringen. Alternativ ist der Nachweis einer anderweitigen technischen Ausbildung mit Abschluss als Techniker/ Meister sowie der Nachweis von mind. 10 Jahren Berufserfahrung zu erbringen. Zusätzlich ist für den Messtruppleiter eine IWCF-Zertifizierung, mind. Level 3 nachzuweisen.
    • Hinweise:
    • 1. Die entsprechenden Angaben zum vorgesehenen Projektteam, sowie die Nachweise zur Erfüllung der geforderten Mindeststandards sind erst mit Abgabe der Angebotsunterlagen (Stufe 2) einzureichen. Durch den Bewerber ist im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs zu bestätigen, dass die geforderten Mindeststandards erfüllt werden. Können die Anforderungen nicht erfüllt werden, ist dies ein Ausschlussgrund,
    • 2. Die Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des geforderten Studienabschlusses bis zum Fristende zur Einreichung des Erstangebotes (Stufe 2),
    • 3. Personalunion zwischen Projektleiter und stellv. Projektleiter ist nicht möglich. Personalunion zwischen Messtruppleiter und Projektleiter oder zwischen Messtruppleiter und stellv. Projektleiter ist möglich.

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Eignungskriterien37 KB4 Seiten
Preisblatt203 KB2 Tabellen
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