Frist abgelaufen

Rahmenvereinbarung über Produktion/Druck und Lieferung von ärztlichen Vordrucken in den Bereichen der KV Westfalen-Lippe und der KV Schleswig-Holstein

Auftraggeber
Veröffentlicht
04.03.2026
Angebotsfrist
09.04.2026
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Produktion/Druck und Lieferung von ärztlichen Vordrucken in den Bereichen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (Los 1) und der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (Los 2). Die Gestaltung und Verwendung der Vordrucke sowie die Produktanforderungen sind verbindlich in der "Vereinbarung über Vordrucke für die vertragsärztliche Versorgung", in den "Erläuterungen zur Vereinbarung über Vordrucke für die vertragsärztliche Versorgung" und in der "Vereinbarung über den Einsatz des Blankoformularbedruckungsverfahrens zur Herstellung und Bedruckung von Vordrucken für die vertragsärztliche Versorgung" zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband nach dem Bundesmantelvertrag Ärzte (BMV-Ä) in der jeweiligen Fassung geregelt. Für die Vordrucke der Psychotherapie und des Entlassmanagements sind die zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband getroffenen Vereinbarungen wie z.B. Psychotherapie- Vereinbarung in Verbindung mit der Mustersammlung Psychotherapie, dem Rahmenvertrag über ein Entlassmanagement beim Übergang in die Versorgung nach Krankenhausbehandlung und die Technische Anlage zum Rahmenvertrag über ein Entlassmanagement zu beachten. Die zu liefernden Vordrucke sind auf der Homepage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (http://www.kbv.de/html/formulare.php) hinterlegt und können dort eingesehen werden. Die Urheberrechte liegen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband.
Vergabeunterlagen
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
04.03.26
Fragenfrist
01.04.26
Abgabefrist
09.04.26
Vertragsbeginn
01.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Dresden, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@nw.aok.de
Freischalten
Telefon
+498002655000
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Website
https://www.ikk-classic.de/pk
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Betriebshaftpflichterklärung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung)

    • Der Bieter erklärt mit Einreichung seines Angebotes, dass er spätestens 8 (acht) Wochen nach Zuschlag der Auftraggeberin nachweist, dass er über eine Berufs- und/oder Betriebshaftpflichtversicherung, welche Sach- und Personenschäden in Höhe von mindestens 3 Mio. EUR pro Kalenderjahr sowie Vermögensschäden i. H. v. 1.800.000 EUR pro Kalenderjahr abdeckt. Der Auftragnehmer weist eine hinreichende Haftpflichtversicherung (min. 300.000 EUR) bei Inanspruchnahme wegen Verletzung der Datenschutzvorschriften pro Kalenderjahr nach. Diese Versicherung wird über die Dauer der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten.
    • Hinweise:
    • (a) Der Nachweis kann bereits mit Abgabe des Angebotes eingereicht werden, ist jedoch spätestens acht Wochen nach Zuschlagserteilung vorzulegen.
    • (b) Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft ist die zuvor genannte Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung vom bevollmächtigten Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben und mit dem Angebot einzureichen. Der Nachweis der Versicherungsbescheinigung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft den Auftraggeberinnen binnen acht Wochen nach Zuschlagserteilung vorzulegen.
  • Referenzen zu vergleichbaren Lieferleistungen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung)

    • Gem. § 46 Abs. 3 Nr.1 VgV fordert die Auftraggeberin Referenzen zu Leistungen, die innerhalb der letzten drei Jahre (2023 - 2025) erbracht wurden und die nach Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar sind.
    • Die Referenz gilt als erbracht, wenn alle geforderten Angaben getätigt und erreicht werden sowie
    • - mindestens die geforderte Anzahl an Referenzen angegeben werden und die eingeholten Auskünfte keine Zweifel an der Eignung begründen (der Bieter selbst darf nicht als Referenz angegeben werden)
    • - keine negativen Erfahrungen der Auftraggeberin oder Dritter mit dem Bieter beim Vertragsvollzug mit der Auftraggeberin vorliegen.
    • Die Anzahl der mindestens vorzulegenden Referenzen beträgt drei.
    • Als vergleichbar gelten Druckleistungen, die
    • 1. mengenmäßig je Referenz zu 50 % dem ausgeschriebenen jährlichen Auftragsvolumen entsprechen (d.h. Los 1: 70.857.084 Stück von Vordrucken, Los 2: 17.983.113 Stück von Vordrucken
    • bei Angebot auf alle Lose je Referenz:88.840.197 Stück von Vordrucken, und
    • 2. die den Druck von DS-Sätzen, Wasserzeichen und verschieden farbigen Vordrucken zum Inhalt hatten.
    • Es ist eine hinreichend detaillierte Beschreibung der erbrachten Leistungen vorzunehmen und anzugeben, wann diese erbracht wurden
    • zwingend erforderlich sind Angaben zu Referenzansprechpartnern (inkl. Telefonnummer).
    • Hinweise:
    • (a) Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft können die zuvor genannten Erklärungen gemeinsam erbracht werden. Dazu sind die Erklärungen und Unterlagen für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert auszufüllen und jeweils auf den Leistungsteil zu beziehen, den das jeweilige Mitglied der Bietergemeinschaft übernommen hat. Diese Erklärungen sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen.
    • (b) Im Fall der Eignungsleihe sind die zuvor genannten Unterlagen für jedes Drittunternehmen insoweit zu erbringen, wie der Gegenstand der Eignungsleihe betroffen ist. Diese Erklärungen sind bereits mit der Abgabe des Angebots vom jeweiligen Eignungsverleiher einzureichen.
    • Zertifizierung Qualitätsmanagement (Mit dem Angebot
    • Mittels Eigenerklärung): Der Auftragnehmer hat den Nachweis über eine erfolgreiche Zertifizierung gemäß der DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar zu erbringen. Der Nachweis über eine erfolgreiche Zertifizierung ist auch für Unterauftragnehmer zu erbringen, wenn diese wesentlichen Teilleistungen hinsichtlich des Auftragsgegenstandes erbringen. Wird bei Angebotsabgabe keine aktuell gültige Zertifizierung eingereicht, müssen Maßnahmen zur Qualitätssicherung anderweitig schlüssig mit Angebotsabgabe nachgewiesen werden.
    • Zertifizierung Informationssicherheit (Mit dem Angebot
    • Mittels Eigenerklärung): Der Auftragnehmer hat ein vorhandenes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) auf Basis eines bekannten Standards (z.B. ISO 27001, KRITIS oder TISAX) durch entsprechende Zertifikate nachzuweisen. Alternativ können entsprechende Nachweise über den Aufbau und der Umsetzung eines ISMS (z.B. über Dokumentationen) in Verbindung mit dem Fragebogen zur Informationssicherheit (Anlage 01d) erbracht werden.

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Projektplan89 KB8 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB16 Seiten
Vertragsentwurf287 KB32 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
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