Frist abgelaufen

Rahmenvereinbarung zur Lieferung von Standard-Industrieservern im 19“ Format für den SWR und weitere Bezugsberechtigte

Die Angebotsfrist ist am 07. November 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 17. März 2025

  • Bechtle GmbH, Stuttgart · 13.500.000 €
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Auftraggeber
Veröffentlicht
22.10.2024
Angebotsfrist
07.11.2024
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf eine leistungsfähige und funktionierende IT-Infrastruktur zwingend angewiesen. Hierzu gehören auch Industriestandardserver im 19“ Format, die überwiegend in den Rechenzentren der einzelnen Rundfunkanstalten aber auch für andere Aufgaben eingesetzt werden. Der Auftraggeber und die Bezugsberechtigten müssen diese Server-Systeme sowohl für neue Aufgabenstellungen im Rahmen von Projekten einzelner Fachabteilungen, als auch zur Erneuerung im Rahmen von bestehenden Aufgabenstellungen einsetzen. Dabei wird die Strategie verfolgt, mit leistungsfähigen und skalierbaren Server-Systemen für die Plattformen Microsoft Windows, VMware ESXi und SUSE Linux Enterprise eine einheitliche Maschinenplattform zur Verfügung zu stellen. Mit dieser Standardplattform können heute mehr als 95% aller Aufgabenstellungen gelöst werden. Mit dieser Vorgehensweise werden Administration, Sicherstellung des Regelbetriebs und Instandhaltung der zu betreuenden Maschinen in erheblichem Maße erleichtert. Die Serversysteme werden vom Auftraggeber und den Bezugsberechtigten in verschiedene Managementumgebungen eingebunden. Im Einzelnen sind dies: • Vollautomatische Softwareverteilung mit initialem Start über das Netzwerk. • Zentrale Auswertung aller hardwarenahen Systemmeldungen. • Zentraler Terminalzugriff über ein vorhandenes KVM-System. • Ferninitiierung eines Neustarts über eine separat zugängliche betriebssystemunabhängige IP-Schnittstelle. Unter Federführung des Südwestrundfunks (SWR) wird mit diesem EU-weiten Vergabeverfahren beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer für die Lieferung und Instandhaltung von Standard-Industrieservern im 19“ Format abzuschließen. An dieser Rahmenvereinbarung sind neben dem SWR als Vertragspartner dieser Rahmenvereinbarung die nachfolgend benannten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie deren Tochter- und Beteiligungsunternehmen, sofern die Beteiligung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mindestens 50% beträgt, als Bezugsberechtigte beteiligt: • ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice • Bayerischer Rundfunk (BR) • Deutsche Welle (DW) • Deutschlandradio (DR) • ARD Sternpunkt, dieser vertreten durch den Hessischen Rundfunk • Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) • Norddeutscher Rundfunk (NDR) • Radio Bremen (RB) • ARD - Hauptstadtstudio, dieses vertreten durch den Rundfunk Berlin Brandenburg • Informationsverarbeitungszentrum (IVZ), dieses vertreten durch den Rundfunk Berlin Brandenburg • Saarländischer Rundfunk (SR) • Südwestrundfunk (SWR) • Westdeutscher Rundfunk (WDR) Ebenfalls bezugsberechtigt sind Gemeinschaftseinrichtungen (GSEA), für die der jeweilige Bezugsberechtigte die Federführung hat. Die in dieser Rahmenvereinbarung enthaltenen Vertragsinhalte gelten für alle Bezugsberechtigten in gleichem Maße. Die Rahmenvereinbarung soll für die Laufzeit von zunächst 24 Monaten und zwei Verlängerungsoptionen von je 12 Monaten abgeschlossen werden. Die Verlängerungsoptionen werden durch den Auftraggeber ausgeübt und gelten auch für alle aus dieser Rahmenvereinbarung Bezugsberechtigten. Die Rahmenvereinbarung beginnt am 01.01.2025. Die über dieses Vergabeverfahren ausgeschriebenen Hauptleistungen sind: •Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Lieferung von Standard-Industrie-Servern (x86) unterschiedlicher Bauhöhen eines Herstellers inkl. Herstellergarantie von 60 Monaten und Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag. Optionale Leistungen sind: •Ergänzende Ausstattungsvarianten der Standard-Industrie-Server •Erweiterung der Herstellergarantie von 60 auf 72 oder 84 Monate •Herstellergarantie von 60, 72 und 84 Monaten inkl. Vor-Ort-Service mit verkürzter Reaktions- und Wiederherstellungszeit. Wichtig sind für dieses Vorhaben folgende Punkte: •Technische Leistungsmerkmale der Server •Kontinuität und Qualität in der Abwicklung der Garantieleistungen •Logistische Leistung Es sind ausschließlich Neugeräte (keine wiederaufbereiteten Geräte) zulässig. Die Abnahmemengen sind in der „Leistungsbeschreibung Leistungsteil B“ in Kapitel 1.2 dargestellt. 1. Serverklasse 1HE AMD (gemäß LB1) jeweils in Stück (Stk.): Mindestabnahmemenge: 5; geplante Abnahmemenge: 30; optionale Höchstmenge: 35; 2. Serverklasse 1HE Intel (gemäß LB2) in Stk. Mindestabnahmemenge: 70; geplante Abnahmemenge: 400; optionale Höchstmenge: 440; 3. Serverklasse 2 HE AMD (gemäß LB3) in Stk. Mindestabnahmemenge: 15; geplante Abnahmemenge: 150; optionale Höchstmenge: 165; 4. Serverklasse 2 HE Intel (gemäß LB4) in Stk. Mindestabnahmemenge: 225; geplante Abnahmemenge: 900; optionale Höchstmenge: 1.000; 5.Serverklasse Low Budget (gemäß LB5) in Stk. Mindestabnahmemenge: 10; geplante Abnahmemenge: 130; optionale Höchstmenge: 150; Die in den Leistungsblättern in der Anlage 16 Leistungs- und Preisblätter aufgeführten optionalen Zusatzleistungen können vom Auftraggeber (AG) / Bezugsberechtigten während der Vertragslaufzeit abgerufen werden. Ein Anspruch des Auftragnehmers (AN) auf Abnahme der optionalen Leistungen besteht nicht.

Zeitplan

Veröffentlichung
22.10.24
Abgabefrist
07.11.24
Öffnung
08.11.24
Vertragsbeginn
01.01.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert
13.500.000 €
Erfüllungsort
Stuttgart, Deutschland
Vertragslaufzeit
4 Tage
E-Mail
vergabe-it@swr.de
Telefon
000
Website
https://www.swr.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Einsatz von Unterauftragnehmern und Bildung von Bietergemeinschaften

    • - Bei Bildung einer Bietergemeinschaft sind mit Abgabe des Angebots die unter Formaler Teil A Kapitel 4.3ff geforderten Nachweise zum „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“, „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft nachzuweisen. Die geforderten Nachweise zur Feststellung der „Technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit“ können getrennt nach Aufteilung der Leistung innerhalb der Bietergemeinschaft eingereicht werden.
    • -Beim Einsatz von Unterauftragnehmern müssen mit Abgabe des Angebots die unter Formaler Teil A Kapitel 4.3.2 und 4.3.3 geforderten Nachweise zur „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ nur vom Bieter vorgelegt werden. Die geforderten Nachweise unter „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ müssen vom Bieter für die geplanten Unterauftragnehmer gemäß den Angaben in Formaler Teil A Kapitel 4.3.4 vorgelegt werden.
    • - Der geforderte Nachweis unter „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“ ist vom Bieter mit Abgabe des Angebots auch für den geplanten Unterauftragnehmer einzureichen.
    • - Der geforderte Nachweis zu „Russland Sanktionen (Sanktions-VO)“ (Anlage 10) muss vom Bieter mit Abgabe des Angebots gemäß Formaler Teil A Kapitel 3.9.2 vorgelegt werden.
    • - Der Auftraggeber wird für jeden Bieter / jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft, der / das gemäß den festgelegten Kriterien geeignet ist, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
  • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

    • Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß § 42 VgV in Verbindung mit §§ 123,124 GWB ist die Eigenerklärung (siehe Anlage 6) ausgefüllt dem Angebot beizulegen.
    • Beim Einsatz von Unterauftragnehmern ist für jeden Unterauftragnehmer die Anlage 8 b (Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer und Eignungsleihe) ausgefüllt beizulegen. (A1.1).
  • Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

    • Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
    • Nachweis, dass der Bieter im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist (Handelsregisterauszug nicht älter als 1 Jahr)
  • Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung;Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen über die letzten drei Geschäftsjahre; Vorlage Bonitätsnachweis über Eigenauskunft;Bewertung von Bilanzen oder Bilanzauszügen;Bewertung des Bonitätsindex;Entwicklung des Umsatzes;Darstellung der Mitarbeiterentwicklung;

    • Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
    • ->Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung (A3.1) mit folgenden Deckungssummen:
    • -Für Sach- und Personenschäden min. 3.000.000 € je Schadensereignis / mindestens 6.000.000 € Jahreshöchstersatzleistung
    • -Für Vermögensschäden min. 1.000.000 € je Schadensereignis / mindestens 2.000.000 € Jahreshöchstersatzleistung
    • oder
    • -Einreichung einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall ggf. bestehende Unterdeckungen an die oben aufgeführten Deckungssummen angepasst werden und der Nachweis dieser Anpassung dem Auftraggeber noch vor Abschluss des ersten Einzelkaufvertrages vorgelegt wird
    • ->Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen über die letzten drei Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist (A3.2)
    • ->Vorlage Bonitätsnachweis über Eigenauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (Creditreform, CRIF Bürgel, o.ä.) oder gleichwertiger Nachweis einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus dem Land, in dem der Bieter angemeldet ist. Mindestanforderung Einstufung in die Risikoklasse IV (nicht älter als 1 Jahr) (A3.3)
    • ->Bewertung von Bilanzen oder Bilanzauszügen über die letzten drei Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist (B3.1)
    • ->Bewertung des Bonitätsindex aus dem Bonitätsnachweis über Eigenauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (Creditreform, Bürgel) oder gleichwertiger Nachweis einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus dem Land, in dem der Bewerber angemeldet ist (nicht älter als 1 Jahr) (B3.2)
    • ->Darstellung der Entwicklung des Umsatzes bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand in den letzten 3 Jahren (B3.3)
    • ->Darstellung der Mitarbeiterentwicklung bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand in den letzten 3 Jahren (B3.4)
    • Die Bewertung der Eignung findet in einer Kombination von Ausschluss- (A) und Bewertungskriterien (B) statt (vgl. UfAB 2018). Die Bewertung wird in folgender Weise vorgenommen:
    • Den einzelnen Bewertungs-Items wird eine Gewichtung und daraus folgend eine maxi-male Eignungspunktzahl zugeordnet.
    • Die Angaben der Bieter zu den Bewertungs-Items werden in drei Zielerfüllungsgrade eingeteilt und diesen die entsprechende Punktzahl zugeordnet (Beispiel):
    • Niederer Zielerfüllungsgrad = Minimalpunktzahl (0 Pkte.)
    • Mittlerer Zielerfüllungsgrad = Mittlere Punktzahl (7,5 Pkt. bei Maximalpunktzahl 15)
    • Hoher Zielerfüllungsgrad = Maximalpunktzahl (15 Pkt.)
    • •Für die Bewertungs-Items Bilanzen oder Bilanzauszüge (B3.1) ist die Erwartungshaltung der Vergabestelle anhand der Branchenvergleichswerte klar definiert und den Zielerfüllungsgraden wie folgt zugeordnet:
    • Niederer Zielerfüllungsgrad = Eigenkapitalquote im Schnitt <20% in der Periode, errechnet aus den o.a. Bilanzen oder Bilanzauszügen
    • Mittlerer Zielerfüllungsgrad = Eigenkapitalquote im Schnitt >20% und <30% in der Periode, errechnet aus den o.a. Bilanzen oder Bilanzauszügen
    • Hoher Zielerfüllungsgrad = Eigenkapitalquote im Schnitt >30% in der Periode, errechnet aus den o.a. Bilanzen oder Bilanzauszügen
    • Es können maximal 15 Eignungspunkte erreicht werden.
    • • Bewertung der Bonität anhand eines Bonitätsnachweises mit Bonitätsindex über eine Eigenauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (Creditreform, CRIF Bürgel, o.ä.)
    • Niedriger Zielerfüllungsgrad = Risikoklasse III oder IV
    • Mittlerer Zielerfüllungsgrad = Risikoklasse II
    • Hoher Zielerfüllungsgrad = Risikoklasse I
    • Es können maximal 15 Eignungspunkte erreicht werden.
    • • Für die Bewertungs-Items Umsatzentwicklung (B3.3) ist die Erwartungshaltung der Vergabestelle klar definiert und den Zielerfüllungsgraden wie folgt zugeordnet:
    • Niederer Zielerfüllungsgrad = Umsatzentwicklung ist tendenziell fallend
    • Mittlerer Zielerfüllungsgrad = Umsatzentwicklung ist tendenziell gleich
    • Hoher Zielerfüllungsgrad = Umsatzentwicklung ist tendenziell steigend
    • Es können maximal 5 Eignungspunkte erreicht werden.
    • • Für die Bewertungs-Items Mitarbeiterentwicklung (B3.4) ist die Erwartungshaltung der Vergabestelle klar definiert und den Zielerfüllungsgraden wie folgt zugeordnet:
    • Niederer Zielerfüllungsgrad = Mitarbeiterentwicklung ist tendenziell fallend
    • Mittlerer Zielerfüllungsgrad = Mitarbeiterentwicklung ist tendenziell gleich
    • Hoher Zielerfüllungsgrad = Mitarbeiterentwicklung ist tendenziell steigend
    • Es können maximal 5 Eignungspunkte erreicht werden.
    • Die Eignung wird festgestellt, wenn der Bieter in der Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
    • und Technische und berufliche Leistungsfähigkeit kumuliert mehr als 65 Eignungspunkte erreicht.
  • Nachweis von

    • -aktuellen Unternehmenszertifizierung als Partner für den Vertrieb
    • -eines zertifizierten Qualitätsmanagements
    • -eines zertifizierten Umweltmanagements
    • -von drei Referenzen von IT – Liefer- und Dienstleistungsrahmenverträgen
    • -strategischen Partnerschaft Hersteller
    • -beruflichen Befähigung Instandhaltungsleistungen
    • -Bewertung der drei Referenzen: ->Nachweis, der aktuellen Unternehmenszertifizierung als Partner für den Vertrieb der angebotenen Produkte, wenn nicht Hersteller (A4.1)
    • ->Nachweise eines zertifizierten Qualitätsmanagements des Bieters nach DIN EN ISO 9001:2015 oder neuer (A4.2).
    • ->Nachweise eines zertifizierten Umweltmanagements des Bieters nach DIN EN ISO 14001:2015 (A4.3).
    • ->Nachweis von drei Referenzen von IT – Liefer- und Dienstleistungsrahmenverträgen in vergleichbarer Art und Größe mit den angebotenen Produkten innerhalb der vergangenen drei Jahre(A4.4)
    • *Hierzu ist das Referenztemplate (Anlage 3) mit dem Angebot vorzulegen
    • ->Nachweis der beruflichen Befähigung von mindestens acht zertifizierten Mitarbeitern (auch anonymisiert) für die Erbringung der Instandhaltungsleistungen. Die zugehörigen persönlichen Zertifizierungen sind beizulegen. (A4.5)
    • • Hierzu ist der Eignungsnachweis berufliche Befähigung (Anlage 4) mit dem Angebot vorzulegen.
    • ->Nachweis einer strategischen Partnerschaft mit folgenden Herstellern in der Informationstechnik: Oracle, Microsoft, Broadcom/VMware und Citrix (A4.6).
    • ->Bewertung der drei vorgelegten Referenzen von IT – Liefer- und Dienstleistungsrahmenverträgen Referenzen zu Projekten zur Lieferung und Instandhaltung von Standard-Industrieservern in vergleichbarer Art und Größenordnung in den vergangenen drei Jahren (B4.1).
    • Die Bewertung der Eignung findet in einer Kombination von Ausschluss- (A) und Bewertungskriterien (B) statt (vgl. UfAB 2018). Die Bewertung wird in folgender Weise vorgenommen:
    • Den einzelnen Bewertungs-Items wird eine Gewichtung und daraus folgend eine maxi-male Eignungspunktzahl zugeordnet.
    • Die Angaben der Bieter zu den Bewertungs-Items werden in drei Zielerfüllungsgrade eingeteilt und diesen die entsprechende Punktzahl zugeordnet (Beispiel):
    • Niederer Zielerfüllungsgrad = Minimalpunktzahl (0 Pkte.)
    • Mittlerer Zielerfüllungsgrad = Mittlere Punktzahl (7,5 Pkt. bei Maximalpunktzahl 15)
    • Hoher Zielerfüllungsgrad = Maximalpunktzahl (15 Pkt.)
    • • Die Bewertung der eingereichten Referenzen (B4.1) erfolgt in Form einer vergleichenden Bewertung. Die eingereichten Referenzen werden vergleichend, anhand der vorgegebenen Punkte in nachfolgender Tabelle in Art und Größenordnung im Hinblick auf Ihren Schwierigkeitsgrad bewertet und danach -ob und in welchem Grad sie der ausgeschriebenen Leistung (Zielerfüllungsgrad) nahekommen.
    • 1. Angaben zum Auftraggeber - Name der Behörde/Verwaltung oder Firma, des Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail - Adresse
    • 2.Vertragslaufzeit-Rahmenvertrag mit mind. 24 Monate
    • 3.Projektvolumen-Größenordnung 1-mindestens 500.000 € p.a.
    • 4.Projektvolumen-Größenordnung 2-Anzahl der ausgelieferten Server
    • 5.Projektvolumen-Größenordnung 3-Anzahl der Lieferorte
    • 6.Projektvolumen-Größenordnung 4-Anzahl der Bezugsberechtigten
    • 7.Projektinhalt 1-Kurze Beschreibung des Warenkorbes
    • 8.Projektinhalt 2-Kurze Beschreibung der Organisation des Helpdesks (Headcount, Verfügbarkeit, etc.)
    • 9.Projektinhalt 3-Kurze Beschreibung der Vorgehensweise, bei Garantieabwicklung und der vereinbarten SLA's
    • ->Niederer Zielerfüllungsgrad (0 Wertungspunkte) - 1 bis 3 Kriterien erfüllt
    • ->Mittlerer Zielerfüllungsgrad (10 Wertungspunkte)-4 bis 6 Kriterien erfüllt
    • ->Hoher Zielerfüllungsgrad (20 Wertungspunkte)-7 bis 9 Kriterien erfüllt
    • Auch hier werden die Referenzen wieder in die oben benannten Zielerfüllungsgrade eingeteilt und bepunktet. Die Erwartungshaltung der Vergabestelle ist hier ein möglichst hohes Maß an Übereinstimmung der Referenz im Schwierigkeitsgrad der ausgeschriebenen Leistung.
    • Es sind 3 Referenzen gefordert, die jeweils einzeln bewertet werden und jeweils maximal 20 Eignungspunkte erreichen können.
    • Die Eignung wird festgestellt, wenn der Bieter in der Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
    • und Technische und berufliche Leistungsfähigkeit kumuliert mehr als 65 Eignungspunkte erreicht.

Zuschlagskriterien

  • Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung des Preises und der Qualität der Leistung erteilt. Zur Prüfung und Wertung der Leistung werden folgende Kriterien verwendet

    • A-Kriterien
    • A-Kriterien müssen uneingeschränkt erfüllt werden.
    • B-Kriterien
    • B-Kriterien werden mit Punkten bewertet und gehen in die Leistungswertung ein.
    • I- Kriterien
    • I-Kriterien werden nicht bewertet, sondern dienen nur der Information, sind insoweit aber verbindlich (Antworten zu I-Kriterien dürfen keine Angaben zu A oder B-Kriterien einschränken).
    • Werden alle A-Kriterien erfüllt, nimmt der Auftraggeber in der nächsten Wertungsstufe eine Überprüfung der Preise vor.
    • Danach erfolgt die Wertung aller Angebote hinsichtlich der Leistungspunkte sowie der Preise. Die Gesamtbewertung erfolgt durch die Ermittlung des Leistungs-Preis-Verhältnisses nach der „Erweiterten Richtwertmethode“ gemäß UfAB 2018.
    • Hierbei wird eine Kennzahl Z für das beste Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt:
    • Z =(Gesamtsumme der Leistungspunkte)/((Gesamtkosten (gem. Formaler Teil A Kapitel 4.4.3) )
    • Alle Angebote, die innerhalb einer Schwankungsbreite von 8% liegen (im Bereich von Z-8% bis Z), kommen in die Endauswahl. Aus den Angeboten in der Endauswahl erhält das Angebot mit der höchsten Leistungspunktezahl den Zuschlag.

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Vergabeunterlagen

Preisblatt24 KB2 Tabellen
Präsentation156 KB24 Seiten
Eigenerklärung78 KB4 Seiten
Eignungskriterien37 KB8 Seiten
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