Veröffentlichung 28.05.26 | Teilnahmefrist 30.06.26 |
Eignungskriterien
1.1) Aktueller Nachweis über die Eintragung in ein Handels- oder Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes des Bewerbers (bei ausländischen Bewerbern gleichwertige Bescheinigung einer Behörde des Heimatlandes nebst amtlich anerkannter Übersetzung)
1.2) Organigramm der Unternehmensstruktur 1.3) Auflistung der Produktpalette des Bewerbers, aus der hervorgeht, dass die benötigten Leistungsbereiche abgedeckt werden können 1.4) Bestätigung durch Eigenerklärung zur Verwendung der deutschen Sprache gem. Vorlage, hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer I.3) 1.5) aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaften 1.6) aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialversicherung 1.7) aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Finanzämter 1.8) aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Sozialkasse, insofern "Bauhauptgewerbe" gegeben ist 1.9a-c) Angabe der Umsatzzahlen des Unternehmens in den letzten drei Jahren, woraus hervorgeht, dass das Unternehmen einen Vertrag dieser Größenordnung abwickeln kann 1.10a-c) Angabe der Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens in den letzten 3 Jahren 1.11) Nachweis einer ausreichenden Bonität durch eine anerkannte Wirtschaftsauskunftei (z. B. Creditreform, D&B). Das Rating muss - gemessen am deutschen Markt - mindestens gleichwertig zu einem Creditreform Rating von maximal 250 oder einem D&B Rating von mindestens 75 sein. 1.12) Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit Nennung der Höhe der Deckungssumme 1.13) Bestätigungen durch Eigenerklärungen, dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§123 und 124 GWB und kein Insolvenzverfahren vorliegen gem. Vorlagen, hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer I.3) 1.14) Eigenerklärungen zum Datenschutz und Vertraulichkeit, Vorlagen hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer I.3) 1.15) Eigenerklärung, im Zuge der Russland-Sanktionen gemäß Verordnung (EU) 833/2014 gem. Vorlage, hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer I.3) 1.16) Bestätigung durch Eigenerklärung, dass das Gutschriftverfahren zur Abrechnung verwendet werden kann gem. Vorlage, hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer I.3) 1.17) Eigenerklärung zu Mindestlöhnen 1.18 ) Kenntnisnahme und Einverständniserklärung zum "Supplier Code of Conducts des SWD-Konzerns" Unvollständige Unterlagen oder Angaben können zum Ausschluss vom Verfahren führen. Der AG behält sich vor, die Qualität des Bewerbers in einem Qualifizierungsverfahren zu prüfen. Bewirbt sich ein Bieter auf mehrere Lose (Lose sind vom Bieter anzugeben!), soll bitte möglichst auf den Versand gleichlautender (doppelter) Nachweise verzichtet werden. Der AG weist schon jetzt darauf hin, dass der AN im Rahmen seiner späteren Angebotserstellung ein aussagefähiges Umsetzungskonzept zur Rahmenvertragserfüllung mit nachfolgendem Mindestinhalt zu erstellen hat: - die qualitative und quantitative Besetzung der Rahmenvertragserfüllung mit Personal, Geräte, Werkszeug und Fahrzeugen - zur Organisation der Rahmenvertragserfüllung (Arbeitsvorbereitung, Arbeitssteuerung, Softwarenutzung und Abrechnung)
2.1) Nachweis über die Anwendung eines leistungsfähigen Systems zur Qualitätssicherung 2.2) Nachweis zur Erfüllung der Mindestanforderungen für Bauunternehmen im Leitungstiefbau nach DVGW-Arbeitsblatt GW 381 oder (gleichlautend nach Regelwerk des AGFW als FW 600 oder zum Regelwerk des VDE als VDE AR N 4220), gültig für die Sparten Fernwärme, Gas, Strom, Telekommunikation und Trinkwasser 2.3) Nachweis zur berechtigten Führung des Güteschutzzeichens Kanalbau RAL 961 (AK 3 bis 1) und/oder Kabelleitungstiefbau RAL 962 2.4) Nachweis der Genehmigung des zuständigen Umweltamtes zum Sammeln und Befördern von nicht gefährlichen Abfällen nach §53 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) 2.5) Eigenerklärungen zu jeweils aktuellen Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen (RStO), die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für Tief- und Straßenbau (ZTV´s) sowie die Richtlinien und Merkblätter zur Sicherung von Arbeitsstellen im Straßenraum (RSA, MVAS) als Grundlage für Verhandlung, Vertrag, Bauabwicklung, Bauleitung und Dokumentation sowie regional Gesetze, Verordnungen, Vorschriften, Normen, Richtlinien und anerkannten technischen Regelwerke gem. Vorlagen, hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer I.3) 2.6) Nachweis von Fachverantwortlichen im Personalstamm des Bewerbers für Straßenbau durch Straßenbaumeisterqualifikation beziehungsweise höherwertiger oder vergleichbarer Ausbildungsabschluss. 2.7) zusätzliche Nachweise, z.B. durch Auditierung, Zertifizierung (z.B. Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS), Sicherheit, Umwelt, Qualität), Fachbetriebsbescheinigungen (z.B. nach dem Wasserhaushaltsgesetz WHG), Fachkundebescheinigungen (z.B. im Tätigkeitsfeld Entsorgung, WHG, TRGS 521, SiGeKoordination RAB 30, etc.) 2.8) Benennung von min. 3 Referenzen aus den Geschäftsjahren 2023 bis 2026 zu Kunden über ausgeführte Arbeiten in eigener Wertschöpfung im Tiefbau für Anschlussleitungen aus denen hervorgeht, dass der Bewerber bereits vergleichbare Leistungen erfolgreich erbracht hat. a I) der Art der Arbeit Tiefbau (Anschlussleitungen, Medium, Neuverlegung, Erneuerung, Wandöffnungen etc.), a II) der Art der Arbeit Steinsetzarbeiten in vorhandenem Bestand (Fahrbahnen, Plätze, Flächeneinfassungen, etc., Mengen in Quadratmeter und Längen, Belastungsklassen) b) der Art der Vertragsgrundlage (Einzelauftrag oder Rahmenvertrag) c) der Ausführungszeit (von bis) d) des Ausführungsortes (öffentlicher, privater, gewerblicher Verkehrsbereich) e) des Auftraggebers mit Kontaktdaten 2.9) aktuelle Schulungsnachweise für aktive Mitarbeiter über Grundkenntnisse Asbest gemäß TRGS 519 Anlage 10 für die Leistungsbereiche Tiefbau und Rohrleitungsbau. 2.9.1) Selbstverpflichtende Erklärung des Bewerbers entsprechende Kenntnisse durch adäquate Schulungen in ausreichender Anzahl bis zum Vertragsbeginn durchzuführen und nachzuweisen oder entsprechend qualifizierte Nachunternehmer zur Durchführung von TRGS 519 relevanten Arbeiten einzusetzen. 2.10) aktuelle Sachkundenachweise zur Anwendung Emissionsarme Verfahren nach TRGS 519 (DGUV 201-012): für mindestens eine aufsichtführende Person je Kolonne mit gültigem Qualifikationsmodul Q1E (TRGS 519 Anlage 10) oder höherwertiger Sachkunde (TRGS 519 Anlage 3/4/4c) für die Durchführung und/oder Überwachung der folgenden Verfahren oder ein gleichwertiges Verfahren: a) BT-30-Verfahrens "Bohren in Wände und Decken mit asbesthaltiger Bekleidung (Bohrverfahren mit Direktabsaugung)" z.B. Zur Anbringung von Hausanschlusskästen, Befestigungsschellen etc. b) BT-31-Verfahren "Ausstanzen von asbesthaltigen Wand- und Deckenbekleidungen in einen Kunststoffbeutel als Schleuse ("Stanzverfahren")" z.B. für die Probenahme c) BT-32-Verfahren "Ausstemmen von asbesthaltigen Wand- und Deckenbekleidungen in einen Kunststoffbeutel als Schleuse ("Stemmverfahren")" z.B. für kleinere Bohr- oder Stemmarbeiten d) BT-50-Verfahren "Kernbohrungen mit 42-125 mm Durchmesser durch Wände mit asbesthaltigen Wandbekleidungen" z.B. für Hauseinführungen oder Kabel e) BT-57-Verfahren "Abfräsen asbesthaltiger Wandbekleidungen (Fliesenkleber, Putze, Spachtelmassen, Farben) sowie Entfernen von Fliesen von festen mineralischen Untergründen (Beton, Mauerwerk) z.B. Vorbereitung für größere Kernbohrungen 2.10.1) Selbstverpflichtende Erklärung des Bewerbers entsprechende Kenntnisse, Geräte und Schutzausrüstungen in ausreichender Anzahl bis zum Vertragsbeginn durchzuführen und nachzuweisen oder entsprechend qualifizierte Nachunternehmer zur Durchführung von TRGS 519 relevanten Arbeiten einzusetzen. 2.11) Kopie der gültigen unternehmensbezogenen Anzeigen gemäß TRGS 519 (Anlage 1.1, Kapitel 2.9 und 15.2.) für die emissionsarmen Verfahren unter Punkt 2.10 a-e die mit angeboten werden. 2.11.1) Selbstverpflichtende Erklärung des Bewerbers entsprechende Anzeigen bis zum Vertragsbeginn nachzuweisen oder entsprechend qualifizierte Nachunternehmer zur Durchführung von TRGS 519 relevanten Arbeiten einzusetzen.
3.1) Für den Leistungsbereich Rohrbau Gas/Wasser ist vom Bewerber zusätzlich zu den Eignungskriterien der Nachweis der gültigen Zertifizierung des Bewerbers nach Arbeitsblatt DVGW GW 301 des (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches) mindestens für die Zertifizierungsumfänge - WASSER 3: st, ge, pe, az, cu ku - GAS 3: st, ge, pe, zu führen 3.2) Für den Leistungsbereich Rohrleitungsbau: Benennung von min. 3 Referenzen aus den Geschäftsjahren 2023 bis 2025 zu Kunden über ausgeführte Arbeiten in eigener Wertschöpfung im Rohrbau für Anschlussleitungen aus denen hervorgeht, dass der Bewerber bereits vergleichbare Leistungen erfolgreich erbracht hat unter Nennung c) der Ausführungszeit (von bis), d) des Ausführungsortes (öffentlicher, privater, gewerblicher Verkehrsbereich) e) des Auftraggebers mit Kontaktdaten a) der Art der Arbeit (Trassenlängen, verlegte Versorgungsleitungen) b) der Art der Vertragsgrundlage (Einzelauftrag oder Rahmenvertrag) c) der Ausführungszeit (von bis) d) des Ausführungsortes (öffentlicher, privater, gewerblicher Verkehrsbereich) e) des Auftraggebers mit Kontaktdaten 3.3) Nachweis einer vorhanden Konzession durch Eintrag ins Installateursverzeichnis (Erdgas und Trinkwasser) eines Netzbetreibers als Voraussetzung zur Durchführung von Sicherheits- und Gebrauchsfähigkeitsprüfung
Leistungsbereich Kabelmontagen 4.1) Nachweis von Fachverantwortlichen im Personalstamm des Bewerbers als ausgebildete Elektrofachkräfte (EFK), z.B. Gesellenbrief etc. 4.2) mindestens 2 Qualifikationen von ausführenden Elektrofachkräften für das Arbeiten unter Spannung nach DGUV Regel 103-011 für Arbeiten bis 1 kV Nennspannung an einer AuS-Ausbildungsstätte mit dem "Gütezeichen AuS für AuS-Ausbildungsstätten" (VDE ETG FA 2.2 Arbeiten unter Spannung) sind im Auftragsfall vorzulegen. 4.3) mindestens 2 Qualifikationen von anweisenden Elektrofachkräften für das Arbeiten unter Spannung nach DGUV Regel 103-011 für Arbeiten bis 1 kV Nennspannung an einer AuS-Ausbildungsstätte mit dem "Gütezeichen AuS für AuS-Ausbildungsstätten" (VDE ETG FA 2.2 Arbeiten unter Spannung) 4.4) Auflistung bereits montierter NS-Kabelgarnituren im Hausanschlussbereich inkl. Herstellerangabe (Verbindungsmuffen, Übergangsmuffen, Abzweigmuffen, Klemmringe) 4.5) Nachweise zur Befähigung der eingesetzten Mitarbeiter Durchführung von DGUV Vorschrift 3-Prüfungen nach VDE 0100-600 und VDE 0105-100 (Schulungsnachweise oder Beauftragung und ein Bsp. eines verwendeten Messprotokolls) 4.6) Auflistung und Kalibrierungsnachweise (nicht älter als 2 Jahre) der vorhandenen Messgeräte zur Durchführung von DGUV Vorschrift 3-Prüfungen nach VDE 0100-600 und VDE 0105-100" 4.7) Gültige Nachweise der eingesetzten Mitarbeiter über Aus-/Fortbildungen als betriebliche Erstelfer 4.8) Benennung von Referenzen aus den Geschäftsjahren 2023 bis 2026 zu Kunden über ausgeführte Kabelmontagen in eigener Wertschöpfung im Bereich von erdverlegten Kabeln aus denen hervorgeht, dass der Bewerber bereits vergleichbare Leistungen erfolgreich erbracht hat: a) Benennung von mindestens 3 Referenzen über Kabelmontagen im Niederspannungsbereich bis 1 kV mit Massekabeln (N(A)KBA) b) Benennung von mindestens 3 Referenzen über Kabelmontagen im Niederspannungsbereich bis 1 kV mit VPE- und PVC isolierten Kabeln (N(A)2XY & N(A)YY) c) Nennung der Art der Vertragsgrundlage (Einzelauftrag oder Rahmenvertrag) d) Nennung der Ausführungszeit e) Nennung des Ausführungsortes f) Nennung des Auftraggebers mit Kontaktdaten
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