Frist abgelaufen

Rahmenvertrag Versicherung von Schienenfahrzeugen aus öffentlichen Verkehrsverträgen im Schienenpersonennahverkehr (RVA SPNV) - Grunddeckung

Auftraggeber
Veröffentlicht
03.06.2026
Angebotsfrist
Auftraggeber ist die DB Regio AG als die für den Personennahverkehr zuständige Tochtergesellschaft der Deutsche Bahn AG. Die DB Regio AG und ihre Tochter-/Beteiligungsgesellschaften bewerben sich regelmäßig auf öffentliche Ausschreibungen von Verkehrsverträgen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Gegenstand der Vergabe ist ein Rahmenvertrag zur Versicherung von Schienenfahrzeugen (Rail Vehicle Assurance – RVA), welche nicht im Eigentum der DB Regio AG und ihrer Tochter-/Beteiligungsgesellschaften stehen. Für diese ist gemäß den Anforderungen, die sich aus jeweils gewonnenen Ausschreibungen von Verkehrsverträgen ergeben, Versicherungsschutz beizustellen. Je Ausschreibung wird eine separate Anmeldung zum Rahmenvertrag erstellt. Grundlage ist eine All Risk Versicherung. Die Gesamtversicherungssumme der derzeit bestehenden Anmeldungen zum Rahmenvertrag beläuft sich auf ca. 3,6 Mrd. EUR. Der Rahmenvertrag sieht eine Haftungsbegrenzung von 50 Mio. EUR je Versicherungsfall vor (Grunddeckung). Der Selbstbehalt wird meist in den Ausschreibungen der Verkehrsverträge vorgegeben und variiert insofern je Anmeldung. Bei den Fahrzeugen handelt es sich beispielsweise um Triebzüge, -wagen, Lokomotiven und Reisezugwagen. Zur Absicherung der Risiken, für die eine höhere Kapazität als 50 Mio. EUR benötigt wird, erfolgt die Ausschreibung eines Exzedentenvertrages in einem separaten Vergabeverfahren (https://www.subreport.de/E83126938).
2 Lose

Zeitplan

Teilnahmefrist
28.05.26
Veröffentlichung
03.06.26
Vertragsbeginn
01.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Frankfurt, Deutschland
E-Mail
vergaben@dva.net
Telefon
+49 61 72 48 68 41 1
Website
https://www.dbregio.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Für Los 1

    • 1. Zwingende Vorlage des Teilnahmeantrags und der vollständig ausgefüllten Bewerbereigenerklärungen zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit. Hierfür ist der Vordruck „Teilnahmeantrag und Anlagen“ zu nutzen. Er steht als Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung.
    • 2. Die Unternehmen müssen in der Lage sein, für Los 1 eine Führungsquote i.H.v. 30 % des Vertrags zeichnen zu können (Nachweis per Bewerbereigenklärung).
    • 3. Die Unternehmen müssen als Risikoträger zum Betrieb der ausgeschriebenen Versicherungssparte in einem Staat der EU zugelassen sein und die gesetzlichen Voraussetzungen zur Ausübung des Geschäftsbetriebs als Versicherungsunternehmen nach den gesetzlichen Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG), insbesondere die Erlaubnistatbestände der §§ 8 ff., 57 ff., 61 ff. und 67 ff. erfüllen (Nachweis per
    • Bewerbereigenerklärung). Der Auftraggeber behält sich Rückfragen sowie die Anforderung zusätzlicher Nachweise in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor.
    • 4. Die Unternehmen müssen über ein aktuell gültiges Rating von mindestens A- nach Standard & Poor's oder eine vergleichbare
    • Bewertung einer anderen unabhängigen Ratingagentur verfügen. Unternehmen, die kein Rating besitzen, müssen nachweisen, dass sie eine
    • mit dem geforderten Rating vergleichbare finanzielle Leistungsfähigkeit besitzen (Bewerbereigenklärung). Der Auftraggeber behält sich die Anforderung eines aktuellen Nachweises des Ratings bzw. des vergleichbaren Nachweises der finanziellen Leistungsfähigkeit sowie eine
    • Gegenprüfung der Nachweise in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor.
    • -
    • Vertreter von Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben, geben die oben
    • genannte(n) Erklärung(en) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates ab, in dem das Unternehmen ansässig ist. Der Auftraggeber behält sich Rückfragen sowie die Anforderung zusätzlicher Nachweise in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor.
    • Eine Vertretung der Unternehmen Versicherungsgesellschaften) ist nur zugelassen, wenn der Vertreter/Bevollmächtigte
    • über eine vom Versicherer rechtsverbindlich erteilte, uneingeschränkte Vollmacht für die Teilnahme am Vergabeverfahren verfügt. Der Vertreter/
    • Bevollmächtigte handelt ausschließlich für die Versicherungsgesellschaft, für die die Vollmacht vorgelegt wird. Mehrfachbeteiligungen sind ausgeschlossen. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
    • -
    • Für die Erklärungen ist der Vordruck „Bewerbereigenklärung“ zu nutzen. Er steht als Bestandteil des Formulars für den Teilnahmeantrag zur Verfügung. Die geforderten Erklärungen sind vollständig ausgefüllt mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen. Sollten diese nicht vorliegen, kann dies zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen gem. § 51 Abs. 2 SektVO nachzufordern. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
  • Für Los 1

    • 1. Die Unternehmen müssen in der Lage sein, den Geschäftsverkehr in deutscher Schrift und Sprache abwickeln zu können (Nachweis per
    • Bewerbereigenerklärung).
    • 2. Die Unternehmen müssen in der Lage sein, die Vertrags- und Schadenbearbeitung durchführen zu können (Nachweis per Bewerbereigen-erklärung).
    • 3. Die Unternehmen müssen für die Vertragsbearbeitung über einen verantwortlichen Mitarbeiter mit Entscheidungsbefugnis, einer Berufserfahrung von mindestens drei Jahren und ausreichender Qualifikation (Versicherungskaufmann/-frau, Jurist/in, Ingenieur/in oder jeweils gleichwertige Ausbildung) sowie eine Vertretung für diesen Mitarbeiter verfügen (Nachweis per Bewerbereigenerklärung zur personellen
    • Ausstattung).
    • 4. Die Unternehmen müssen für die Schadenbearbeitung über mindestens einen verantwortlichen Mitarbeiter mit Entscheidungsbefugnis, einer Berufserfahrung von mindestens drei Jahren und ausreichender Qualifikation (Versicherungskaufmann/-frau, Jurist/in, Ingenieur/in oder jeweils gleichwertige Ausbildung) sowie eine Vertretung für diesen Mitarbeiter verfügen (Nachweis per Bewerbereigenerklärung zur personellen
    • Ausstattung).
    • 5. Die Unternehmen müssen über Erfahrungen mit der Versicherung von Schienenfahrzeugen und der Abwicklung von Schäden in diesem Bereich verfügen und diese durch mindestens eine Referenz über die Zeichnung von vergleichbaren Versicherungsverträgen nachweisen, die aus den Jahren 2016 bis heute (Tag der Bekanntmachung) stammen und an denen das Unternehmen (risikotragende Stelle) als Führungs- oder Alleinversicherer beteiligt war/ist.
    • 1. Wir weisen darauf hin, dass die VO (EU) 2022/576 zur Änderung der VO (EU) Nr. 833/2014 Anwendung findet und Unternehmen, die den Sanktionsmaßnahmen in Art. 5k der VO (EU) 2022/576 unterfallen, aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.
    • 2. Im Rahmen der Bewerbereigenerklärung erklären die Bewerber, dass sie den DB Verhaltenskodex für Geschäftspartner (Stand 01.02.2024)
    • zur Kenntnis genommen haben, der im Falle des Zustandekommens einer Geschäftsbeziehung vertraglich vereinbart wird oder dass sie einen
    • gleichwertigen unternehmenseigenen Verhaltenskodex (oder eine entsprechende Regelung) besitzen, der mit diesem Teilnahmeantrag eingereicht und im Falle des Zustandekommens einer Geschäftsbeziehung vertraglich vereinbart wird. Der Auftraggeber behält sich vor, die Gleichwertigkeit des Verhaltenskodex festzustellen.
    • 3. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag ist mit allen geforderten, vollständig ausgefüllten Erklärungen (Bewerbereigenerklärung,
    • Vertraulichkeitserklärung, Eigenerklärung zur personellen Ausstattung, Eigenerklärung zu Referenzen, ggfs. Bewerbergemeinschaftserklärung,
    • ggfs. Vollmachten, ggfs. eigener Verhaltenskodex) vollständig und ausschließlich elektronisch über die Funktion „Teilnahmeantrag abgeben“ der e-Vergabeplattform „subreport ELViS“ in Textform nach § 126 b BGB einzureichen.
    • Bei der Bewerbung für beide Lose muss der Teilnahmeantrag für jedes Los separat hochgeladen werden.
    • 4. Alle geforderten Nachweise/Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen. Sollten diese nicht vorliegen, kann dies zum
    • Ausschluss bei diesem Vergabeverfahren führen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Nur diese Informationen
    • werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
    • 5. Fragen zum Teilnahmewettbewerb/Vergabeverfahren sind unverzüglich, jedoch spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge/Angebote zu stellen. Antworten werden über die e-Vergabeplattform „subreport ELViS“ zur Verfügung gestellt.
    • Es liegt im Verantwortungsbereich der Unternehmen, regelmäßig Einsicht in ihr Postfach der e-Vergabeplattform zu nehmen und dort hinterlegte
    • Informationen/Dokumente abzurufen.
    • 6. Die Betreuung der Versicherungsverträge erfolgt courtagepflichtig durch die DVA Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH. Bei der
    • Angebotskalkulation ist von allen Bietern die Vergütung einer in gleicher Höhe festgelegten Courtage an diese zu berücksichtigen. Sie wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bekannt gegeben.

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Vergabeunterlagen

Projektplan287 KB8 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB16 Seiten
Vertragsentwurf56 KB32 Seiten
Kalkulation24 KB2 Tabellen
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