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Realisierungswettbewerb Neubau Ganztagesbetreuung Grundschule Thannhausen

Auftraggeber
Veröffentlicht
30.07.2026
Angebotsfrist
Im Jahr 1955 wurde in Thannhausen das Schulhaus in der Grünanlage zwischen Mindel und Mühlbach errichtet. Seit 1969 als Volksschule Thannhausen genutzt, beherbergt sie heute die Anton-Höfer-Grundschule. Von 1996-1999 wurde die Schule im Norden erweitert. Der Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz in der Grundschule erfordert nun eine weitere Erweiterung der bestehenden Grundschule. Eine Positionierung des Neubaus als Solitär mit rund 1.000 m² BGF ist auf der als Pausenhof genutzten Fläche zwischen Schulgebäude und Röschstraße vorgesehen. Die Freianlagen sind im direkten Umfeld des Neubaus und für die Verbindung mit dem Bestand neu zu gestalten, eine Überplanung des gesamten Grundstücks Fl.Nr. 2118 mit ca. 1,5 ha ist nicht Teil der Wettbewerbsaufgabe.

Zeitplan

Veröffentlichung
30.07.26
Teilnahmefrist
04.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Nichtoffenes Verfahren
Erfüllungsort
Thannhausen, Deutschland
E-Mail
stephan.martens-weh@thannhausen.de
Telefon
0828190122

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER ZUM WETTBEWERB

    • Das Verfahren wird als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) mit 18 Teilnehmenden durchgeführt. _____
    • Informationen zur Teilnahmeberechtigung:
    • Gegenstand des Wettbewerbs sind die Gebäude- und Freianlagenplanung. Für die Teilnahme am Wettbewerb bewerben sich Architekten. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens müssen die zum Wettbewerb zugelassenen Teilnehmenden einen Landschaftsarchitekt benennen, mit dem sie für die Bearbeitung des Wettbewerbs zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit ist zwingend. Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche für die Teilnahme am Wettbewerb bewerben und dürfen keine anderen als in der Bewerbung genannten Personen am Wettbewerb beteiligen (Mitverfasser). Dies gilt nicht für die Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten._____
    • Die Bewerber / Teilnehmenden haben die Ausschlussgründe nach §§ 6, 79 Abs. 2 VgV (Vermeidung von Interessenkonflikten) und nach RPW 2013 § 4 Abs. 2 (Teilnahmehindernisse) eigenverantwortlich zu prüfen. _____
    • Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, die Projektverantwortliche benennen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ befugt sind. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht und im Auftragsfall die Vorgaben des Art. 2 BauKaG erfüllt sind. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge erfüllt sein. _____
    • Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerbergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
    • Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist der Nachweis eines in den Leistungsphasen 2-5 bearbeiteten Referenzprojekts der Objektplanung Gebäude mit Herstellungskosten (KGr. 300 + 400 nach DIN 276, netto) von mindestens 1.800.000 EUR. Das Referenzprojekt muss mindestens der Honorarzone III zugeordnet sein. _____
    • Der Referenzzeitraum muss zwischen September 2016 und August 2026 liegen, die Leistungsphase 2 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die Leistungsphase 5 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. Es werden alle Referenzprojekte gewertet, deren Urheberschaft und/oder verantwortliche Projektbearbeitung den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist. Ist die Projektbearbeitung in einem anderen Büro erfolgt, ist für die Bewertung eine Bestätigung des beauftragten Büros über eine verantwortliche Bearbeitung als Projektleiter für die sich bewerbende Person erforderlich und der Bewerbung beizulegen. Der Nachweis kann auch durch mehrere Bauvorhaben mit Herstellungskosten von jeweils mindestens 1.800.000 EUR erbracht werden, bei denen in Summe die Leistungsphasen 2-5 bearbeitet wurden. _____
    • Die Bewertung der Referenzen erfolgt ausschließlich anhand der Angaben auf den einzureichenden Formblättern. Darüber hinaus gehende Unterlagen bleiben in der Wertung unberücksichtigt. Unter den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, wird die Auswahl per Los getroffen.

Zuschlagskriterien

  • ANGABEN ZUM VERHANDLUNGSVERFAHREN NACH VGV (NACH DEM WETTBEWERB)

    • Die Ausloberin wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger, die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen übertragen. Die Ausloberin wird für die Vergabe der Planungsleistungen gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit allen Preisträgern durchführen. Grundlage für die Beauftragung wird der Vertrag der Auftraggeberin. _____
    • Es gelten grundsätzlich die Ausschlussgründe nach VgV und GWB.
    • Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Zusätzlich hat er anzugeben, ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 98.c des Aufenthaltsgesetz oder gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist.
    • Weiterhin hat der Bieter anzugeben, ob ein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift a), b) und c) Formular III.27 besteht. _____
    • Der Auftrag kann nur an Preisträger vergeben werden, die folgende Eignungskriterien in Form von Mindestanforderungen erfüllen:
    • a) Nachweis der beruflichen Befähigung für den Architekten und Lanschaftsarchitekten _____
    • b) Bauvorhaben vergleichbarer Größe: Nachzuweisen ist ein Referenzprojekt der Objektplanung Gebäude mit folgenden Mindestvoraussetzungen: LPH 2-8 bearbeitet, Herstellungskosten (KGr. 300 + 400 nach DIN 276, netto) 1.800.000 EUR, Honorarzone III, Bearbeitung der Leistungsphase 2 im Dezember 2016 oder später und Abschluss der Leistungsphase 8 bis Januar 2027. Es werden alle Referenzen gewertet, bei denen der Bewerber als Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Unterauftragnehmer die ausgeschriebenen Planungsleistungen erbracht hat (Mindestanforderung).
    • Referenzen über in einem anderen Unternehmen erbrachte Planungsleistungen können einem Bewerber zugerechnet werden, soweit die für die Referenzbearbeitung maßgeblichen Erfahrungen und Ressourcen in dem sich bewerbenden Unternehmen weiterhin zur Verfügung stehen (durch eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für die Referenzaufträge zuständig waren und den Mitarbeitern in dem sich bewerbenden Unternehmen). In diesem Fall ist vom Bewerber eine Bestätigung in Form einer Eigenerklärung u.a. mit Personenangabe zu o.g. Sachverhalt vorzulegen. Der Nachweis kann auch durch mehrere Bauvorhaben mit Herstellungskosten von jeweils mindestens 1.800.000 EUR erbracht werden, bei denen in Summe die Leistungsphasen 2-8 bearbeitet wurden._____
    • c) Berufshaftpflichtversicherung: Nachzuweisen ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 1 500 000 EUR und für Sachschäden von 1 000 000 EUR für den Architekt sowie mit Deckungssummen für Personenschäden von 1 500 000 EUR und für Sachschäden von 500 000 EUR für den Landschaftsarchitekt bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. _____
    • Eigenerklärung zur beabsichtigen Weitervergabe von Teilleistungen bzw. zur Eignungsleihe:
    • Will sich der Bieter bei der Erfüllung des Auftrages bzw. für den Nachweis der Leistungsfähigkeit der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen. Eine Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung einzureichen.

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Vergabeunterlagen

Projektplan287 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB12 Seiten
Vertragsentwurf56 KB24 Seiten
Kalkulation24 KB2 Tabellen
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