Frist abgelaufen

Realisierungswettbewerb Sanierung, Modernisierung und bauliche Erweiterung der Württembergischen Staatstheater am Standort Oberer Schlossgarten, Stuttgart

Das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart (LHS) betreiben und finanzieren die Württembergischen Staatstheater Stuttgart (WST), das größte Dreispartenhaus der Welt und die größte Kultureinrichtung von Stadt und Land. Die Staatsoper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern, das Stuttgarter Ballett gehört zu den international renommiertesten Ballettensembles. Der Gebäudekomplex der Württembergischen Staatstheater Stuttgart (WST) am Standort Oberer Schlossgarten, bestehend aus dem denkmalgeschützten Opernhaus, dem Verwaltungs- und dem Kulissengebäude, muss dringend saniert, modernisiert und erweitert werden. Hierzu soll ein zweiphasiger Realisierungswettbewerb durchgeführt werden. . Der Wettbewerb wird als zweiphasiger, nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 – „Richtlinien für Planungswettbewerbe“ –, mit Teilnahmewettbewerb, mit 30 Teilnehmenden in der 1. Phase und ca. 15 Teilnehmenden in der 2. Phase ausgelobt. Die Ausloberin wählt für die 1. Phase 8 Teilnehmende vorab aus. Das Verfahren ist anonym. Im Rahmen der 2. Phase des Verfahrens ist voraussichtlich ein anonymes Zwischenfeedback ohne die Beteiligung der teilnehmenden Büros vorgesehen. Zum Verfahren werden interdisziplinäre Bewerberteams zugelassen, die unter A.6.1 näher erläutert werden. Das Verfahren ist anonym (§ 1 Absatz 4 RPW 2013) und wird in deutscher Sprache durchgeführt (§ 5 Absatz Anlage I Nummer 20 RPW 2013). . Gegenstand des Wettbewerbs sind Leistungen nach HOAI eines ganzheitlichen Neuordnungs-, Erweiterungs- und Sanierungskonzepts mit Bearbeitung der Bauwerksplanung für die Hauptgebäude der Württembergischen Staatstheater am Standort Oberer Schlossgarten in Stuttgart. . Teilnahmeberechtigt sind Bewerberteams, die aus Architektinnen und Architekten, Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren der Fachrichtung Tragwerksplanung bestehen. Das Bewerberteam kann sich als Bewerbergemeinschaft aus mehreren Büros und/oder als interdisziplinäres Büro zusammensetzen, das zwei oder alle drei Disziplinen vereint. Zulässig ist, dass ein Mitglied des Bewerberteams mehrere Planungsdisziplinen abdeckt. Der Einsatz von Subunternehmern für Planungsdisziplinen ist zulässig. Beabsichtigt ein Bewerberteam, einen Subunternehmer einzusetzen, ist der vorgesehene Subunternehmer mit Abgabe des Teilnahmeantrages namentlich und verbindlich zu benennen. Zudem ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser dem Bewerberteam die erforderlichen Kapazitäten für die Dauer des Wettbewerbs und für den Fall einer sich ggf. anschließenden Beauftragung zur Verfügung stellt. Für die über Eignungsleihe abgedeckten Disziplinen müssen die benannten Subunternehmer die fachlichen Anforderungen in gleicher Weise erfüllen wie sonstige Mitglieder des Bewerberteams. . Weitere Informationen entnehmen Sie bitte 5.1.9. der Bekanntmachung und der angefügten Kurzinformation.

Zeitplan

Veröffentlichung
21.10.25
Teilnahmefrist
18.11.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Stuttgart, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
wettbewerb@kohlergrohe.de
Telefon
+49 711 76963930
Website
https://prowst.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • AUSWAHLKRITERIEN

    • Referenzen Architektur
    • .
    • Referenz A:
    • Nachweis eines oder mehrerer Erfolge (Preis, Ankauf, Anerkennung) in einem regelgerechten Wettbewerb, z.B. durch eine „Wettbewerbe Aktuell“-Dokumentation.
    • Es können auch Projekte eingereicht werden, die als verantwortliche Projektleitung in einem anderen Büro selbständig abgewickelt wurden, wenn dies die Büroinhaber/-innen bestätigen.
    • Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz (Art des Erfolgs, Jahr der Auszeichnung, Wettbewerbsart, Auslober/in mit Kontaktdaten, Verfasser/in (= Referenzgeber/in),
    • Darstellung je Referenz auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen.
    • Bewertung mit max. 3 Punkten (bewertet wird die Anzahl der Preise, Ankäufe, Anerkennungen).
    • 1 Preis, Ankauf, Anerkennung = 1 Punkt
    • 2 Preise, Ankäufe, Anerkennungen = 2 Punkte
    • 3 und mehr Preise, Ankäufe, Anerkennungen = 3 Punkte.
    • .
    • Referenz B:
    • Nachweis eines oder mehrerer ausgezeichneter realisierter Projekte, z.B. durch Auszeichnung beispielhaftes Bauen, Hugo-Häring-Auszeichnung, etc.
    • Es können auch Projekte eingereicht werden, die als verantwortliche Projektleitung in einem anderen Büro selbständig abgewickelt wurden, wenn dies die Büroinhaber/-innen bestätigen.
    • Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz: Bezeichnung, Art der Auszeichnung, Bauherrschaft mit Kontaktdaten, Verfasser/in (= Referenzgeber/in), Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI.
    • Darstellung je Referenz auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen.
    • Bewertung mit max. 3 Punkten (bewertet wird die Anzahl der Auszeichnungen. Es können auch mehrere Auszeichnungen für ein Projekt eingereicht werden).
    • 1 Auszeichnung = 1 Punkt
    • 2 Auszeichnungen = 2 Punkte
    • 3 oder mehr Auszeichnungen = 3 Punkte.
    • .
    • Referenz C:
    • Nachweis eines oder mehrerer (vergleichbarer) realisierter Projekte – Bauen im historischen Bestand (Architektur)
    • (KG 300-700: mind. 20 Mio. €, brutto).
    • Es können auch Projekte eingereicht werden, die als verantwortliche Projektleitung in einem anderen Büro selbständig abgewickelt wurden, wenn dies die Büroinhaber/-innen bestätigen. Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. LPH 2 - 8).
    • Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz: Bezeichnung, Bauherrschaft mit Kontaktdaten, Verfasser/-in (= Referenzgeber/in), Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI, Erstellungskosten.
    • Darstellung auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen.
    • Bewertung mit max. 3 Punkten
    • (mehrere Referenzen können bis zu 3 Punkten addiert werden).
    • 1 realisiertes Projekt (Bauen im historischen Bestand) = 1 Punkt
    • 1 vergleichbares (Bauen im historischen Bestand / Veranstaltungsbau) realisiertes Projekt = 2 Punkte.
    • .
    • Referenz D:
    • Nachweis eines oder mehrerer (vergleichbarer) realisierter Projekte – Neubau (Architektur)
    • (KG 300-700: mind. 50 Mio. €, brutto)
    • Es können auch Projekte eingereicht werden, die als verantwortliche Projektleitung in einem anderen Büro selbständig abgewickelt wurden, wenn dies die Büroinhaber/-innen bestätigen. Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. LPH 2 - 8).
    • Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz: Bezeichnung, Bauherrschaft mit Kontaktdaten, Verfasser/-in (= Referenzgeber/in), Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI, Erstellungskosten.
    • Darstellung auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen.
    • Bewertung mit max. 3 Punkten
    • (mehrere Referenzen können bis zu 3 Punkten addiert werden).
    • 1 realisiertes Projekt Neubau = 1 Punkt
    • 1 vergleichbares (Veranstaltungsbau) realisiertes Projekt = 2 Punkte
  • AUSWAHLKRITERIEN

    • Referenzen Tragwerksplanung
    • .
    • Referenz E:
    • Nachweis (vergleichbarer) realisierter Projekte (Tragwerksplanung)
    • (Neubau: KG 300-700: mind. 20 Mio. €, brutto)
    • (Umbau/ Bauen im historischen Bestand: mind. 10 Mio. €, brutto)
    • Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. LPH 2 - 8).
    • Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz: Bezeichnung, Bauherrschaft, Verfasser/-in (= Referenzgeber/in), Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI, Erstellungskosten.
    • Darstellung auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen.
    • Bewertung mit max. 4 Punkten
    • (mehrere Referenzen können bis zu 4 Punkten addiert werden).
    • Mind. 1 realisiertes Projekt Neubau = 1 Punkt
    • Mind. 1 realisiertes Projekt Bauen im historischen Bestand mit Erweiterung= 2 Punkte.
    • .
    • AUSWAHLKRITERIEN: Referenzen Landschaftsarchitektur
    • .
    • Referenz F:
    • Nachweis eines oder mehrerer (vergleichbarer) realisierter Projekte (Landschaftsarchitektur)
    • (KG 500: mind. 0,5 Mio. €, brutto)
    • Es können auch Projekte eingereicht werden, die als verantwortliche Projektleitung in einem anderen Büro selbständig abgewickelt wurden, wenn dies die Büroinhaber/-innen bestätigen. Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (mind. LPH 2 - 8).
    • Formblatt DIN A4 mit Daten der Referenz: Bezeichnung, Bauherrschaft, Verfasser/-in (= Referenzgeber/in), Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach HOAI, Erstellungskosten.
    • Darstellung auf max. 2 DIN A4 Seiten: Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterungen.
    • Bewertung mit max. 2 Punkten
    • (mehrere Referenzen können bis zu 2 Punkten addiert werden).
    • 1 realisiertes Projekt (qualitativ hochwertige Freiraumplanung mit Erschließung, Höfen oder Plätzen, Aufenthaltsbereichen) = 1 Punkt
    • 1 vergleichbares realisiertes Projekt (qualitativ hochwertige Freiraumplanung mit Erschließung, Höfen oder Plätzen, Aufenthaltsbereichen und Anbindung an historischen Bestand) = 2 Punkte.
    • .
    • AUSWAHL
    • Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerbenden anhand von Nachweisen, Erklärungen und Referenzen in Form von Projektblättern, in denen sie darlegen, inwieweit sie den Auswahlkriterien genügen. Die Vorprüfung überprüft anhand der Projektblätter die dort dargestellten Referenzen – mit maximal 18 möglichen Punkten.
    • Bewerbende Architekt/-innen, die 8 oder mehr Punkte von 12 Punkte erreichen, sind als Teilnehmende des Planungswettbewerbs qualifiziert. Dabei ist aus den Bereichen A oder B und C und D jeweils mindestens ein Punkt nachzuweisen.
    • Bewerbende Ingenieur/-innen der Fachrichtung Tragwerksplanung die 3 oder mehr von 4 Punkten erreichen, sind als Teilnehmende des Planungswettbewerbs qualifiziert. Es sind entsprechende Referenzen mit insgesamt mindestens 3 Punkten aus dem Bereich E nachzuweisen.
    • Bewerbende Landschaftsarchitekt/-innen, die 2 von 2 Punkten erreichen, sind als Teilnehmende des Planungswettbewerbs qualifiziert. Es sind entsprechende Referenzen mit insgesamt mindestens 2 Punkten aus dem Bereich F nachzuweisen.
    • Alle Teilnehmenden des Bewerberteams müssen die jeweilig angegebenen Mindestpunkte nachweisen, um sich als Team zu qualifizieren. Bei mehr als 22 qualifizierten Bewerbungen entscheidet das Los.
  • Teilnahmeberechtigt sind Bewerberteams, die aus Architektinnen und Architekten, Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren der Fachrichtung Tragwerksplanung bestehen. Das Bewerberteam kann sich als Bewerbergemeinschaft aus mehreren Büros und/oder als interdisziplinäres Büro zusammensetzen, das zwei oder alle drei Disziplinen vereint. Zulässig ist, dass ein Mitglied des Bewerberteams mehrere Planungsdisziplinen abdeckt. . Der Einsatz von Subunternehmern für Planungsdisziplinen ist zulässig. Beabsichtigt ein Bewerberteam, einen Subunternehmer einzusetzen, ist der vorgesehene Subunternehmer mit Abgabe des Teilnahmeantrages namentlich und verbindlich zu benennen. Zudem ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser dem Bewerberteam die erforderlichen Kapazitäten für die Dauer des Wettbewerbs und für den Fall einer sich ggf. anschließenden Beauftragung zur Verfügung stellt. Für die über Eignungsleihe abgedeckten Disziplinen müssen die benannten Subunternehmer die fachlichen Anforderungen in gleicher Weise erfüllen wie sonstige Mitglieder des Bewerberteams. . Die Ausloberin behält sich vor, die jeweiligen Planungsdisziplinen getrennt zu beauftragen. . Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/-in / Landschaftsarchitekt/-in / Ingenieur/-in der Fachrichtung Fachplanung Tragwerksplanung oder eine vergleichbare Qualifikation zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbenden die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Master, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist. . Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der/die bevollmächtigte Vertreter/-in der juristischen Person und der/die Verfasser/-in der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. . Bewerberteams natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied des Bewerberteams teilnahmeberechtigt ist. . Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bewerberteams im Wettbewerb sind unzulässig und führen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerberteams im weiteren Verfahren. . Teilnahmehindernisse sind in § 4 (2) RPW beschrieben. . Die Beteiligung von Fachingenieurinnen und Fachingenieuren der Fachrichtung HLS wird von der Ausloberin als erforderlich angesehen. . Darüber hinaus wird die Mitwirkung von Fachplanerinnen und Fachplanern der nachfolgenden Fachrichtungen ausdrücklich empfohlen

    • - Verkehrsplanung
    • - Akustik-Fachplanung
    • - Bühnenplanung
    • .
    • Sachverständige, Fachplaner/-innen oder andere Berater/-innen unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen. Sachverständige Beraterinnen und Berater können im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer beraten. Da sie nicht Mitverfasserinnen oder Mitverfasser der Entwürfe sind, sondern ausschließlich beratend tätig werden, liegt kein Verstoß gegen § 4 Abs. 2 RPW 2013 (Ausschluss von Wettbewerbern aufgrund unzulässiger Mehrfachbeteiligung) vor.
  • Für die Beauftragung muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden vorhanden sein. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Der Nachweis erfolgt im Teilnahmeantrag in Form einer Eigenerklärung. Die Versicherungsbescheinigung muss spätestens mit Angebotsabgabe vorgelegt werden.

  • Aus dem Bewerberteam müssen Architektur und Tragwerksplanung im Teilnahmeantrag einen durchschnittlichen Mindestumsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren bestätigen. Der Nachweis erfolgt in einer Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Mindestumsatz Architektur

    • mind. 1 Mio. Euro durchschnittlicher Umsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022-2024).
    • Mindestumsatz Tragwerksplanung: mind. 500.000 Euro durchschnittlicher Umsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022-2024).
  • Aus dem Bewerberteam müssen Architektur und Tragwerksplanung im Teilnahmeantrag eine durchschnittliche Mitarbeiterinnen-/Mitarbeiterzahl (Vollzeitkräfte) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren bestätigen. Der Nachweis erfolgt in einer Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Mitarbeiterinnen-/Mitarbeiterzahl Architektur

    • durchschnittlich mind. 10 Mitarbeitende (Vollzeit) in den letzten drei Jahren.
    • Mitarbeiterinnen-/Mitarbeiterzahl Tragwerksplanung: durchschnittlich mind. 5 Mitarbeitende (Vollzeit) in den letzten drei Jahren.

Zuschlagskriterien

  • Wettbewerbsergebnis.: Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 50% insgesamt zwischen 50 und 250 Punkte erreicht werden (1. Preis: 250 Punkte, 2. Preis: 200 Punkte und 3. Preis: 150 Punkte,...)

  • Weiterentwicklungsfähigkeit des Wettbewerbsergebnisses entsprechend Beurteilungskriterien des Wettbewerbs

    • Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 30% insgesamt zwischen 30 und 150 Punkte erreicht werden.
    • .
    • Beurteilungskriterien des Wettbewerbs:
    • - Qualität des städtebaulichen und freiräumlichen Konzepts, Leitidee
    • - Qualität des architektonischen und gestalterischen Konzepts
    • - Qualität des Nutzungskonzeptes
    • - Erfüllung der funktionalen Anforderungen an das Nutzungskonzept durch geschickte flächeneffiziente Anordnung
    • - Erfüllung des Raumprogramms
    • - Anpassungsfähigkeit / Flexibilität des Entwurfs
    • - Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäudebestand
    • - Wirtschaftlichkeit (Bau und Betrieb, Flächen- und Volumeneffizienz, Nutzungsflexibilität, dauerhafte und anpassbare Gebäudekonstruktion, robuste Gebäudetechnik*)
    • - Konstruktive Qualität des vorgeschlagenen Tragwerks*
    • - Integrales Klimaschutzkonzept (Ressourceneffizienz, Umgang mit dem Gebäudebestand - Graue Energie, Energieeffizienz*, Nutzung Erneuerbarer Energien*, Konzeption Gebäudetechnik*, Baukonstruktion und Baustoffe)
    • .
    • *erst in Phase 2 beurteilbar.
    • .
    • Es wird darauf hingewiesen, dass die nicht ausreichende Wirtschaftlichkeit der eingereichten Wettbewerbsarbeit grundsätzlich als wichtiger Grund nach § 8 Absatz 2 RPW 2013 gewertet wird, der einer Beauftragung mit den weiteren Planungsleistungen entgegensteht.
  • Leistungsfähigkeit des Projektteams: Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 10% insgesamt zwischen 10 und 50 Punkte erreicht werden.

  • Honorarangebot: Bei einer Bewertung mit 1 - 5 Punkten können bei diesem Kriterium bei einer Gewichtung von 10% insgesamt zwischen 10 und 50 Punkte erreicht werden. Die Ermittlung der Punkte des Angebots erfolgt auf Basis der vom Bietenden/der Bietergemeinschaft gemachten Angaben und der daraus resulierenden Brutto-Gesamthonorarsumme nach der folgenden linearen Berechnungsmethode: Das Angebot mit der niedrigsten Brutto-Gesamthonorarsumme erhält 5 Punkte. Alle anderen Angebote werden hierzu ins Verhältnis gesetzt.

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