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Realschule Bünde-Mitte, Strotweg 19, 32257 Bünde, Erweiterung; Fachplanungsleistung HLS (LPH 1-8)

Die Kommunalbetriebe Bünde -AöR- beabsichtigen, die städtische Realschule Bünde-Mitte in Bünde um zusätzliche Unterrichtsflächen und ergänzende Funktionsräume zu erweitern bzw. im Bestand umzubauen, sowie eine Einfeldsporthalle neu zu errichten. Dieses Vergabeverfahren betrifft das Gewerk Fachplanungsleistung HLS als Los aller Planungsleistungen. Ziel der Fachplanung ist die Entwicklung einer energeieffizienten, wirtschaftlichen und betriebssicheren technischen Gebäudeausrüstung unter Berücksichtigung der schulischen Nutzung sowie der Anforderungen an Sporthallen. Gegenstand der Beauftragung ist das Leistungsbild FachplanungTechnische Gebäudeausrüstung gemäß §§ 53-56 HOAI 2021 (Leistungsphasen 1-8). Die Planung umfasst folgende Anlagegruppen: - AG 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen - AG 2: Wärmeversorgungsanlagen - AG 3: Lufttechnische Anlagen - AG 8: Gebäudeautomation (HLKS-relevante Anteile) Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht. Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung sowie den Vergabeunterlagen nebst weiteren Anlagen.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
15.06.26
Fragenfrist
21.06.26
Teilnahmefrist
30.06.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Bünde, Deutschland
E-Mail
ZVS@buende.de
Freischalten
Telefon
+49 5223161-334
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • s. Nr. 3.1.1 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen) Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26. Februar 2014 Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft. Zur Bestätigung der gemachten Angaben sind entsprechende Unterlagen dem Bewerberbogen als Anlage beizufügen.

  • s. Nr. 3.1.1 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen) Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Handelsregister gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26. Februar 2014 Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft. Zur Bestätigung der gemachten Angaben sind entsprechende Unterlagen (z.B. Handelsregisterauszug) dem Bewerberbogen als Anlage beizufügen.

  • Gesamtumsatz (netto) für die Geschäftsjahre 2023 - 2025 s. Nr. 3.2.1 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen) Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft (soweit dies für die Eignungsleihe erforderlich ist). Die Auftraggeberin behält sich vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen. Es handelt sich um ein Auswahlkriterium, bei dem max. 30 P. erreicht werden können.

  • Mindestdeckungssummen: 3 Mio EUR für Personenschäden 3 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden sowie sonstige Schäden Maximierung der Ersatzleistungen auf das 2-fache der vorbenannten Deckungssummen pro Jahr s. Nr. 3.2.2 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen) Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen. Zur Bestätigung der gemachten Angaben sind entsprechende Unterlagen (z.B. Versicherungsnachweis) dem Bewerberbogen als Anlage beizufügen.

  • Beschreibung des Auswahlkriteriums

    • Mindestanforderung Referenzen: mindestens eine Referenz des Büros: - Die Leistung muss sich auf die Planung aus dem Bereich Bildungsbauten beziehen
    • - Es wurden die Leistungsphasen 2-8 bearbeitet und Leistungsphase 8 erreicht
    • - Das Projektvolumen (KG 200 bis 700) muss sich auf mindestens 7 Mio. Euro netto belaufen und die anrechenbaren Kosten für die gegenständliche Leistung auf mindestens 500.000 Euro netto
    • - Es handelt sich um eine Referenz, die nicht älter als 5 Jahre ist (Stichtag ist der Ablauf der Teilnahmefrist
    • maßgeblich ist der Beginn der LPh 8). Weitere Referenzen: - Die Leistung muss sich auf die Planung von Bildungsbauten aller Art, z.B. Schulen, bevorzugt mit Sporthallen beziehen
    • - Referenzen dürfen nicht älter als 5 Jahre sein (Stichtag ist der Ablauf der Teilnahmefrist
    • maßgeblich ist der Beginn der LPh 8)
    • s. Nr. 3.3.1 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen) Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft (soweit dies für die Eignungsleihe erforderlich ist). Zur Bestätigung der gemachten Angaben sind entsprechende Unterlagen (z.B. Projektsteckbrief mit Foto, max. 1 DIN A4-Seite) dem Bewerberbogen als Anlage beizufügen. Es handelt sich um ein Auswahlkriterium, bei dem max. 70 P. erreicht werden können. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
  • Mindestanforderung Qualifikation: Im Unternehmen sind mindestens drei Berufsträger (einschließlich Inhaber) beschäftigt mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss oder einer gleichwertigen Qualifikation. s. Nr. 3.3.1 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen) Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft (soweit dies für die Eignungsleihe erforderlich ist). Die Auftraggeberin behält sich vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen.

Zuschlagskriterien

  • Preis: Das Angebot mit dem niedrigsten wertbaren Netto-Gesamthonorar in Euro erhält die volle Punktzahl.

  • Konzept zur Leistungserbringung - Qualität des Konzeptes

    • In diesem Konzept stellt der Bieter mindestens dar: - die Herangehensweise insbesondere mit Blick auf die Besonderheiten der Planungsaufgabe (z.B. Zeitplan, Budget, Kombination aus Schule und Sporthalle, ggfs. Holzhybridlösung) - die Einbindung der Auftraggeberin und die Zusammenarbeit mit dem Planungsteam, - sein Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (z.B. die Maßnahmen zur Einhaltung der Projektkosten sowie die Vorgehensweise bei Bauverzug, Kostenüberschreitung und Personalmangel von beauftragten Unternehmen
    • von besonderer Wichtigkeit ist die Darstellung zur Vermeidung von Planungsverzügen) Umfang: max. 8 DIN-A4 Blätter Bewertung: Bewertet werden die Qualität der Vorschläge des Bieters zur Herangehensweise und Bewältigung der Aufgabenstllungen. Das Konzept muss mindestens die Wertungskriterien abbilden. Näheres ist der Anlage RBM 0.7 zu entnehmen. Das Konzept ist in einem Präsentations- und Verhandlungstermin zu präsentieren.
  • Organisation des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personal: In diesem Konzept stellt der Bieter mindestens dar: - Der Bieter hat die Organisation des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals als strukturelle und prozessuale Lösungen für den Einsatz des für das Projekt vorgesehenen Personals darzustellen. Hierfür sind die für die Bearbeitung des Projekts vorgesehenen Personen namentlich unter Angabe ihrer Qualifikation zu benennen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. - Zur Darstellung der Organisation ist weiter eine Vertretungsregelung für den Projektverantwortlichen (Architekt/ Planer) darzustellen. Bei der Vertretung muss dargestellt werden, wie diese organisiert bzw. sichergestellt werden soll. - Weiter ist die Verteilung der Zuständigkeiten bei der Ausführung des Auftrags sowie die Präsenz des Personals vor Ort darzustellen. Bewertung: Es wird auf das konkrete, für die Leistung vorgesehene Personal und dabei auf den Projektverantwortlichen (Architekt/ Planer) und, soweit vorhanden, z. B. den Bauleiter, den technischen Zeichner usw. abgestellt. Bewertet werden strukturelle und prozessuale Lösungen für den Einsatz des für das Projekt vorgesehenen Personals. Das Konzept muss mindestens die Wertungskriterien abbilden. Näheres ist der Anlage RBM 0.7 zu entnehmen. Das Konzept ist in einem Präsentations- und Verhandlungstermin zu präsentieren.

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Eignungskriterien287 KB6 Seiten
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