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ROGTS_OBJ_bewerb

Auftraggeber
Veröffentlicht
25.06.2026
Angebotsfrist
Die Gemeinde Rohrdorf ist Eigentümer des Grundstücks Teilfläche Fl.Nr. 477, Gemarkung Rohrdorf. Aufgrund des erforderlichen Bedarfs hat die Gemeinde Rohrdorf ihr Angebot für eine entsprechende Ganztagesbetreuung zu gewährleisten.Hierfür hat der Gemeinderat hat am 26.06.2025 beschlossen, in einer Machbarkeitsstudie Varianten für eine Erweiterung des Grundschulgebäudes Rohrdorf erarbeiten zu lassen. Aus den beiden dazu ermittelten Varianten, die bereits mit Schulleitung und dem Träger der verlängerten Mittagsbetreuung (Ganztagesbetreuung) AWO abgestimmt wurden wurde entschieden die Variante B umzusetzen. Die vergabegegenständliche Projektaufgabe umfasst daher die Planung eines Erweiterungsbaus an die vorhandene Grundschule mit Neuerrichtung einer Ganztagesbetreuung auf Basis der ermittelten Variante B.
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
25.06.26
Fragenfrist
20.07.26
Teilnahmefrist
24.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
516.000 €
Erfüllungsort
Rohrdorf, Deutschland
Vertragslaufzeit
26 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
bauamt@rohrdorf.de
Telefon
+49 803295640
Website
https://www.rohrdorf.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind nach § 44 VgV folgende Unterlagen vorzulegen

    • - Anlage N_1 / Berufs- bzw. Handelsregisterauszug bzw. Nachweis für die berufliche Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung. Hierbei wird zugelassen, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 und 2 VgV). Für Bewerber mit Sitz in Deutschland gilt die Vorlage eines Nachweises für eine verantwortliche Person über die Eintragung in ein Berufsregister als Ingenieur / Master der Fachrichtung Architektur (LOS_1) bzw. der Nachweis der Qualifikation als Fachplaner für Brandschutz (LOS_2). - Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie2014/24/EU aufgeführte Registereintragung einschlägig ist
    • Bei Bewerbergemeinschaften gelten o.g. Anforderungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
  • Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind nach § 45 VgV folgende Unterlagen vorzulegen:- Anlage E_6 / Erklärung über den Gesamtjahresumsatz innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre (2023 - 2025). Dabei sind folgende Jahresumsätze (netto) nachzuweisen: LOS_1 / OBJEKTPLANUNG GEBÄUDE & INNENRÄUME mindestens 350.000 EUR (netto) pro Jahr in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, d.h. mit Planungsleistungen Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI, LOS_2 / BRANDSCHUTZPLANUNG - kein Mindestumsatz - Anlage N_2 / Berufshaftpflichtversicherung mit Erklärung über folgende Deckungssummen LOS_1 / OBJEKTPLANUNG GEBÄUDE & INNENRÄUME - für Personenschäden bis zu 2.000.000 EUR - für sonstige Schäden bis zu 2.000.000 EUR LOS_2 / BRANDSCHUTZPLANUNG - für Personenschäden bis zu 1.500.000 EUR - für sonstige Schäden bis zu 500.000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Kalenderjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Hinweis: Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

  • - Anlage E_7 / Mitarbeiterzahlen Erklärung zur durchschnittlich jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren LOS_1 / - Es sind mindestens 3 Architekten / Dipl. Ing. (FH oder Univ.) oder Bachelor oder Master inklusive Geschäftsführung nachzuweisen. LOS_2 / - keine Mindestbedingungen LOS_1 / Anlage E_8 / Auflistung geeigneter erbrachter Referenzprojekte für Planungsleistungen nach § 34 HOAI mit vergleichbaren Anforderungen hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Komplexität unter Angabe von: - der Projektbezeichnung, - der anrechenbaren Kosten netto (Summe der KGR 300+400+600 gem. DIN 276) - des Werts der eigenen erbrachten Leistung - des Leistungszeitraumes (Beginn LPH 2 MM/JJJJ, Ende LPH 8 MM/JJJJ) - der Honorarzone - der erbrachten Leistungsphasen - des Leistungsbildes mit Beschreibung der Aufgabe und des Umfangs der Leistung, - der Art des Vertragsverhältnisses sowie - Nennung vergleichbarer Qualitätsanforderungen im Bezug auf die ausgeschriebene Projektaufgabe Es werden folgende Mindestanforderungen gestellt: >> Jedes Referenzprojekt mit Zuordnung zu mind. HZ III >> Bei jedem Referenzprojekt muss die LPH 8 im Zeitraum zwischen 5 Jahren vor Ende Teilnahmefrist bis Ende Teilnahmefrist abgeschlossen worden sein >> Dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft zuzurechnende eigene durchgängige Leistungserbringung bei allen Referenzen für folgende Leistungsphasen nach HOAI pro Referenzprojekt mindestens LPH 2 - 8 (Vorplanung bis einschließlich Objektüberwachung) >> Mindestens 1 gefördertes Referenzprojekt nach BayFAG oder vergleichbarem Landes- Bundes- oder EU-Förderverfahren mit erfolgter Unterstützung des Auftraggebers bei der Erstellung des Förderantrags (Zuarbeit von Planunterlagen, Kosten und Flächenzusammenstellungen), Optimierung des Raumprogramms in Abstimmung mit dem Fördergeber, sowie Unterstützung bei der Erstellung des Verwendungsnachweises mittels Zuarbeit der Flächenaufstellungen sowie der Kostenfeststellung >> Mindestens 1 Referenzprojekt für den Neubau oder Erweiterungsbau einer Kindertagesstätte i.S.v. Art. 2 BayKiBiG oder einer Schule i.S.v. Art. 3 Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume und einem Investitionsvolumen der KGR 300+400+600 (netto) von mindestens 4,0 Mio. EUR netto. - Anlage E_9 / Benennung der technischen Fachkräfte. - Anlage E_9a / Referenzprofile der Projektleitung und der stv. Projektleitung Folgende Mindestanforderungen werden an die Erfahrung des für den Einsatz vorgesehenen Personals gestellt: >> Projektleitung mit Qualifikation als Ingenieur/in (Dipl. Ing. FH od. Univ.), Bachelor oder Master Architektur mindestens 8 Jahren Berufserfahrung (ab Diplom) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI und mind. 2 persönlichen mit in Umfang, Schwierigkeitsgrad und Aufgabenstellung vergleichbaren zum Ende der Teilnahmefrist abgeschlossenen Referenzprojekten in Funktion als Projektleitung durchgängig für die LPH 2 - 8. - Stv. Projektleitung mit Qualifikation als Ingenieur/in (Dipl. Ing. FH od. Univ.), Bachelor oder Master Architektur mit mindestens 6 Jahren Berufserfahrung (ab Diplom) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI und mind. 1 persönlichen mit in Umfang, Schwierigkeitsgrad und Aufgabenstellung vergleichbaren zum Ende der Teilnahmefrist abgeschlossenen Referenzprojekt in Funktion als Projektleitung oder stellv. Projektleitung durchgängig für die LPH 2 - 8. - Insgesamt muss von der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung (kumulativ) ein persönliches Referenzprojekt inkl. Mitwirkung bei der Erstellung des Fördermittelantrags, Mitwirkung im Zuwendungsverfahren nach BayFAG oder vergleichbarem Förderverfahren sowie inkl. Mitwirkung bei der Erstellung der Verwendungsnachweise nachgewiesen werden. Alle weiteren für den Einsatz vorgesehenen Mitarbeiter sind lediglich zu benennen und deren berufliche Qualifikation darzustellen. Studien- und Ausbildungsnachweise zur beruflichen Qualifikation i.S.v. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV sind für die Projektleitung und die stv. Projektleitung zum Teilnahmeantrag vorzulegen. LOS_2 / Anlage E_8 / Auflistung geeigneter erbrachter Referenzprojekte für Brandschutzplanungen nach AHO Heft 17 (Ausgabe 2015) mit vergleichbaren Anforderungen hinsichtlich Schwierigkeitsgrads und Komplexität unter Angabe von: - der Projektbezeichnung, - des Werts der eigenen erbrachten Leistung - des Leistungszeitraumes (Beginn LPH 1 MM/JJJJ, Ende bzw. Ende LPH 4 MM/JJJJ) - der erbrachten Leistungsphasen - des Flächenäquivalents, des Nutzungsbeiwerts und der Schwierigkeitsbeiwerte sp - der Art des Vertragsverhältnisses sowie - Nennung vergleichbarer Qualitätsanforderungen im Bezug auf die ausgeschriebene Projektaufgabe Es werden folgende Mindestanforderungen gestellt: - Umfang der Referenzprojekte jeweils mind. 2.500 qm Flächenäquivalent - Alle Referenzprojekte mit Zuordnung mit mind. Nutzungsbeiwert 1,4 - Es wurden bei allen Referenzen mindestens die LPH 1 - 4 gem. AHO Heft 17 (Ausgabe 2015) erbracht. - Die LPH 4 muss bei allen Referenzen im Zeitraum zwischen 5 Jahre vor Ende Teilnahmefrist bis Ende Teilnahmefrist abgeschlossen worden sein - Anlage E_9 / Benennung der technischen Fachkräfte - Anlage E_9a / Referenzprofil der Projektleitung Folgende Mindestanforderungen werden an die Erfahrung des für den Einsatz vorgesehenen Personals gestellt: - Projektleitung mit Qualifikation als Qualifikation als Fachplaner für Brandschutz mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung (ab Diplom) im Leistungsbild Brandschutzplanung nach Heft 17 AHO und mind. 2 persönlichen mit in Umfang, Schwierigkeitsgrad und Aufgabenstellung vergleichbaren zum Ende der Teilnahmefrist abgeschlossenen Referenzprojekten in Funktion als Projektleitung Studien- und Ausbildungsnachweise zur berufl, Qualifikation und Nachweis der Berufsjahre sind für die Projektleitung zum Teilnahmeantrag vorzulegen

  • Alle Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die nicht ausgeschlossen worden sind und die Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen werden zur Begrenzung der Anzahl der Bewerber nach Eignungskriterien bewertet. Dabei werden Wertungspunkte für die Vergleichbarkeit von Referenzen vergeben. Aufgrund der erreichten Wertungspunkte wird eine Rangfolge gebildet. Der Auftraggeber wird die drei bis fünf geeignetsten Bewerber mit der höchsten Punktzahl - unabhängig davon ob es sich hierbei um einen Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft (jeweils mit bzw. ohne Nachunternehmer) handelt - auffordern, ein Erstangebot abzugeben. Erfüllen mehrere Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 75 Abs.6 VgV). Neben der Erfüllung oben benannten Mindestanforderungen gilt nachstehender Wertungsmaßstab für die Bewertung der Referenzen. LOS_1 / Es werden maximal 3 Referenzen berücksichtigt. - Projekt mit Optimierung eines Raumbedarfsprogramms zur Maximierung von beziehbaren Fördermitteln (10 Pkt.) - Öffentlich gefördertes Projekt gem. den Richtlinien des Förderprogramms BayFAG oder vergleichbarer Förderrichtlinie (10 Pkt.) - Referenzgegenstand betrifft einen Neubau oder einen Erweiterungsbau im Leistungsbild § 34 HOAI mit einem Investitionsvolumen der KGR 300+400+600 (netto) von mindestens 3 Mio. EUR netto (10 Pkt.), von mindestens 4 Mio. EUR netto (20 Pkt.) >> max. 20 Pkt. - Projekt betrifft die Umsetzung eines pädagogischen Konzepts für Grundschulkinder (10 Pkt.) - Projekt als Maßnahme mit angrenzend laufendem Betrieb (10 Pkt.), beengten Platzverhältnissen für Baustelleneinrichtung und Baulogistik (10 Pkt.), lärmsensiblem Umfeld (10 Pkt.) >> max. 30 Pkt. Pro nachgewiesener Projektanforderung pro Referenz werden o.g. Punkte vergeben. Insgesamt können somit maximal 80 x 3 = 240 Punkte erzielt werden. LOS_2 / Es werden maximal 3 Referenzen berücksichtigt. Dabei werden Punkte vergeben für: - Projekt mit Nutzungsbeiwert > 1,4 - Projekt mit Schwierigkeitsbeiwert > 1,8 - Projekt mit Flächenäquivalent > 2.500 qm Pro nachgewiesener Projektanforderung pro Referenz werden 10 Punkte vergeben. Insgesamt können somit maximal 40 x 3 = 120 Punkte erzielt werden. FÜR BEIDE LOSE GILT: Es ist pro Referenz mit konkreten projektbezogenen Erläuterungen darzustellen, inwieweit die o.g. Anforderungen erfüllt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, die getätigten Aussagen durch Hinterfragen bei den benannten Referenzgebern bestätigen zu lassen.

Zuschlagskriterien

  • Projektbezogene fachliche Herangehensweise: ZU_1.1 / Qualität der Herangehensweise im Hinblick auf funktionale und technische Ziele hinsichtlich >> Herangehensweise bei der städtebaulichen Integration in das Bestandsumfeld (Anbindung Grundschulgebäude und Grundschulgelände) >> Gewährleistung der Variabilität der Raumnutzungen (Multinutzungen) sowie für zukünftige Umnutzungen im Rahmen des Lebenszyklus >> Maßnahmen zur Reduzierung des Aufwands für Gebäudeunterhalt / Reduzierung von Energeiekosten / Optimierung von Lebenszykluskosten ZU_1.2 / Qualität der Bauabwicklung im Hinblick auf >> Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit und zur Optimierung der Baulogistik bei der Baudurchführung im angrenzend laufenden Betrieb der Grundschule >> Maßnahmen zur zeitlichen Optimierung der Bauabwicklung und zur Gewährleistung einer störungsfreien Inbetriebnahme >> Erreichbarkeit & Reaktionszeiten sowie Dauer und Häufigkeit der Präsenz vor Ort während der Bauphase

  • Projektorganisation: ZU_2.1 / projektbezogener Personaleinsatzplan inkl. Darstellung von >> Aufgabenverteilung und Vertretungsregelungen sowie >> aufgewendete Kapazitäten der Teammitglieder für das Projekt in % bezogen auf eine Vollzeitstelle pro Leistungsphase >> Gewährleistung Kontinuität des Personaleinsatzes ZU_2.2 / Kommmunikationsstruktur intern und extern sowie Schnittstellenbewältigung zur Koordination und Integration der Leistungen der anderen fachlich Beteiligten

  • Honorarangebot: Netto_Gesamthonorar (Grundleistungen und Besondere Leistungen / inkl. Nebenkosten gem. Honorarformularblatt)

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung24 KB12 Seiten
Eignungskriterien156 KB24 Seiten
Preisblatt78 KB2 Tabellen
Projektplan37 KB8 Seiten
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