Frist abgelaufen

Sanierung altes Rathaus Gerlingen - Fachplanung Techn. Gebäudeausrüstung (ELT)

Auftraggeber
Veröffentlicht
05.03.2024
Angebotsfrist
11.04.2024
Die Stadt Gerlingen möchte ihr denkmalgeschütztes „Altes Rathaus“ sanieren und den heutigen Erfordernissen anpassen. Hierfür werden Planungsleistungen für Architektur, Tragwerk und Technische Gebäudeausrüstung (ELT/ HLS) in separaten Vergabeverfahren ausgeschrieben und vergeben. Die Vergabe der Architekten- und Fachplanungsleistungen (Tragwerk/ TGA) soll vor der Sommerpause im Juli durch den Gerlinger Gemeinderat beschlossen werden, sodass ein gemeinsamer Projektstart gewährleistet ist. Die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen sollen interdisziplinär unter der Federführung des Architekten konkretisiert, geplant und durchgeführt werden. Die Fertigstellung der gesamten Sanierungsmaßnahmen ist für Ende März 2027 angestrebt.

Zeitplan

Veröffentlichung
05.03.24
Abgabefrist
11.04.24
Öffnung
11.04.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Gerlingen, Deutschland
Vertragslaufzeit
31 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
gm@gerlingen.de
Telefon
07156-205 7311
Website
https://www.gerlingen.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis von zwingend 2 Referenzprojekten mit folgenden Mindestanforderungen

    • : Referenz 1: Sanierung/ Umbau (kein Neubau)
    • Leistungszeitraum in den Jahren 2013 – 2023 (Abnahme)
    • vergleichbare Größenordnung: anrechenbare Herstellungskosten KG 300+400 mind. 2 Mio. EUR brutto
    • Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen 2-8
    • ....
    • Referenz 2: Denkmalschutzprojekt
    • Leistungszeitraum in den Jahren 2013 – 2023 (Abnahme)
    • vergleichbare Größenordnung: anrechenbare Herstellungskosten KG 300+400 mind. 2 Mio. EUR brutto
    • Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen 2-8
  • Folgende Mindestanforderung müssen ausnahmslos erfüllt und - wenn nichts anderes vermerkt per Eigenerklärung - nachgewiesen werden. Kann der Bieter / die Bietergemeinschaft diese nicht erfüllen, wird er/ sie vom Verfahren ausgeschlossen

    • : Führung Berufsbezeichnung Ingenieur/ Ingenieurin der Fachrichtung Fachplanung TGA (Elektro) oder Befähigung gemäß Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG (Nachweis durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung (Kopie)
    • ....
    • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (gem. §§ 123,124 GWB)
  • Folgende Mindestanforderung müssen ausnahmslos erfüllt und - wenn nichts anderes vermerkt per Eigenerklärung - nachgewiesen werden. Kann der Bieter / die Bietergemeinschaft diese nicht erfüllen, wird er/ sie vom Verfahren ausgeschlossen

    • : Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) im Auftragsfall bzw. Erhöhung mit Deckungssummen von
    • mind. 2.500.000,- € für Personenschäden / mind. 1.000.000,-€ für sonstige Schäden.
    • Die vorstehend genannten Deckungsbeträge müssen pro Versicherungsjahr mindestens 2 mal zur Verfügung stehen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben (Nachweis durch Bescheinigung oder per Eigenerklärung)
    • ....
    • Gesamtjahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren (2021/2022/2023) mind. 200.000 Euro/ Jahr (netto).
  • falls zutreffend

    • Eignungsleihe (gem. §§ 36 und 47 VgV): Beabsichtigen der Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft, Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen, so muss der Bieter/ die Bietergemeinschaft die hierfür vorgesehenen Leistungen im Angebot benennen und nachweisen, dass dem Mitglied, welches den Nachunternehmer einsetzen möchte, die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen. Der Bieter/ die Bietergemeinschaft hat den Namen, die gesetzliche Vertretung sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen anzugeben und die entsprechende Verpflichtungserklärung (handschriftliche Unterschrift!) dieser Unternehmen vorzulegen.
    • Wenn sich der Bieter (bei Bietergemeinschaften auch einzelne Mitglieder) im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten von Nachunternehmern gemäß § 36 Abs. 1 S. 3 i.V.m. § 47 VgV beruft (sog. Eignungsleihe), müssen dem Angebot Unterlagen bzw. Erklärungen beigefügt werden, aus denen sich ergibt, dass der Nachunternehmer über diejenige Eignung auch tatsächlich verfügt, auf die sich der Bieter beruft (siehe § 47 Abs. 2 S. 1 VgV).
    • Nimmt der Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften
    • die Haftungserklärung wird mit der Verpflichtungserklärung abgegeben.

Zuschlagskriterien

  • Projektteam/ Projektmanagement - Gewichtung 40 %

    • Fachkompetenz des vorgesehenen Projektteams und der einzelnen Projektmitarbeiter - Gewichtung 15 % ....
    • Ablauforganisation + Zusammenarbeit innerhalb des Projektteams - Gewichtung 10 % ....
    • Kosten- und Terminmanagement - Gewichtung 7,5 % ....
    • Örtliche Präsenz in Planungs- und Bauphase - Gewichtung 7,5 %
  • Fachlich-inhaltliche Herangehensweise - Gewichtung 40 %

    • Es sind 4 Fragestellungen zu beantworten - jeweils Gewichtung 10 %:
    • ....Frage a - „Ist die Forderung der Stadt Gerlingen nach „all LED“ mit dem Denkmalschutz zu vereinbaren? Welches besondere Vorgehen erachten Sie als notwendig?“
    • ....Frage b - „Die Vorgabe der Stadt Gerlingen lautet, eine flächendeckende Brandmeldeanlage vorzusehen. Wie ist diese in den denkmalgeschützten Bestand zu integrieren? Welches besondere Vorgehen erachten Sie als notwendig?“
    • ....Frage c - „Umsetzen der strukturierten Datenverkabelung im Denkmalschutz: Es ist eine flexible Verkabelung, notwendig durch die Büronutzung, vorzusehen. Wie kann diese harmonisch in den denkmalgeschützten Bestand integriert werden?“
    • ....Frage d - „Wie ist sicherzustellen, dass die Schlitz- und Durchbruchplanung HLS und ELT mit der Planung Architektur- und Tragwerksplanung abgestimmt ist, fortwährend aktualisiert und auf Stand gehalten wird?“
  • Honorarangebot - Gewichtung 20%

    • Diese vorläufigen anrechenbaren Kosten werden der Berechnung des Honorarangebots zugrunde gelegt:
    • Kostengruppen (KG) - jeweils netto
    • …. KG 440: 108.000,00 EUR
    • …. KG 450: 28.000,00 EUR
    • …. KG 480: 8.500,00 EUR
    • ....Die Angabe dient dazu, für alle Honorarangebote eine gleiche Bemessungsgrundlage herzustellen. Die tatsächliche Abrechnung erfolgt später nach den vertraglichen Regelungen und der HOAI.
    • Die oben genannten anrechenbaren Kosten werden also nicht für das Vertragsverhältnis festgeschrieben.
    • Das Honorarangebot mit dem niedrigsten Preis erhält 5 Punkte. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 1,5-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Zwischenwerte werden interpoliert (auf die zweite Kommastelle gerundet).

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt24 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage156 KB16 Seiten
Eigenerklärung78 KB32 Seiten
Eignungskriterien37 KB6 Seiten
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