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Sanierung Pestalozzi-Schule Gerlingen_Planungsleistungen Brandschutz

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.08.2026
Angebotsfrist
15.09.2026
Die Stadt Gerlingen beabsichtigt die Sanierung der Pestalozzi Schule. Gegenstand des Verfahrens sind Fachplanungsleistungen für Brandschutz, gem. AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 17, 4. Auflage: ...LPH 1-4 (Brandschutzkonzept) inkl. objektbezogene, bauteilscharfe Fachvorgaben (wie konkrete Brandschutzqualitäten, Bekleidungsdicken und Abschottungsprinzipien), die als verbindliche Grundlage für die anschließende werkseitige Ausführungsplanung dienen. ...LPH 8 (Bauüberwachung) auf Stundenbasis Die Gebäude der Pestalozzi Schule aus den 1940/1950er-Jahren weisen einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Dies betrifft u.a. die energetische und brandschutztechnische Sanierung, Erneuerung der TGA – Sanitär/Elektro sowie den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Neben diesen substanziellen Maßnahmen soll eine räumliche Entwicklung hin zu einer modernen Ganztagsschule erfolgen. Hierbei soll im Bestand entwickelt und kein Neu- oder Anbau erstellt werden. Nähere Informationen sind der Verfahrensbeschreibung zu entnehmen.

Zeitplan

Veröffentlichung
07.08.26
Abgabefrist
15.09.26
Öffnung
15.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Gerlingen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
gm@gerlingen.de
Telefon
+49 71 56 205 - 83 10
Website
https://www.gerlingen.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Das Unternehmen muss über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von
    • mind. 3 Mio. Euro für Personenschäden und
    • mind. 2 Mio. Euro für Sachschäden verfügen.
    • Die Schadensersatzleistung muss mindestens
    • das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen.
    • Bei einer Bietergemeinschaft gilt dies für jedes Mitglied entsprechend.
    • Per Eigenerklärung hat das Unternehmen zu erklären, dass es im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung
    • mit den geforderten Deckungssummen abschließt bzw. diese entsprechend erhöht.
    • Abgabe einer Eigenerklärung
    • ...zur Führung der Berufsqualifikation Fachplaner*in/ Sachverständige*r
    • im Bereich Brandschutz oder Nachweis einer vergleichbaren Qualifikation
    • bzw. Befähigung gemäß Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG.
    • Es wird eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahre als
    • qualifizierte*r Fachplaner*in/ Sachverständige*r
    • im Bereich vorbeugender Brandschutz gefordert.
    • Die Nachweise müssen jederzeit vom Bieter erbracht werden können.
    • Zur Zulassung erforderlich ist ein durchschnittlicher Mindestgesamtumsatz von
    • ≥ 100.000 EUR/ Jahr (netto), bezogen auf die drei letzten abgeschlossenen Kalenderjahre.
    • Umsätze bei Bietergemeinschaften werden zusammengerechnet.
  • Es sind zwingend zwei Referenzprojekte im Bereich Brandschutz durch den Bieter/die Bietergemeinschaft und/oder ggf. durch den Unterauftragnehmer im Sinne des § 47 VgV (Eignungsleihe) einzureichen, welche folgende Mindestanforderungen erfüllen

    • Referenz 1:
    • ... Sanierung/ Umbau/ Bauen im Bestand einer Bildungseinrichtung
    • (Schule- oder Unterrichtsgebäude, Kindergarten, kein Museum/ Bibliothek)
    • ... Leistungszeitraum* in den Jahren 01/2021 – 07/2026
    • (erteilte Baugenehmigung)
    • ... Größe ≥ 1.500 m² BGF
    • ... erbrachte Leistungsphasen 1-4
    • Referenz 2:
    • ... Sanierung/ Umbau/ Bauen im Bestand (Nutzung nicht vorgegeben)
    • ... Leistungszeitraum in den Jahren 01/2021 – 07/2026
    • (erteilte Baugenehmigung)
    • ... Größe ≥ 1.000 m² BGF
    • ... erbrachte Leistungsphasen 1-4
    • Zusätzlich muss durch eine der Referenzen die Erbringung der LPH 8 nachgewiesen werden. Eine vollständige Baufertigstellung dieser Referenz ist dann erforderlich.

Zuschlagskriterien

  • Honorar - Gewichtung 30%

    • Das günstigste Angebot erhält 5 Punkte.
    • Die Bewertung der weiteren Honorarangebote erfolgt linear in Relation
    • zum günstigsten Honorarangebot
    • (günstigstes Honorarangebot / weiteres Honorarangebot = XX % x 5 Punkte).
    • Zwischenwerte werden auf eine Dezimalstelle gerundet.
  • Projektteam/ Zusammenarbeit - Gewichtung 25%

    • 1.1 Projektteam - 15%
    • 1.2 Zusammenarbeit/ Kommunikation - 10%
  • Fachlich-inhaltliche Herangehensweise - Gewichtung 45%

    • Mit der Beantwortung der von der Auftraggeberin aufgeführten, konkreten Fragen zur Planungsaufgabe bzw. zum Bauvorhaben stellt der Bieter/ die Bietergemeinschaft seine/ihre fachlich inhaltliche Herangehensweise an die Planungsaufgabe dar und in inwiefern von ihm/ihr eine qualitätvolle Ausführung erwartet werden kann:
    • 2.1 Geschossdecken - Bestandsaufnahme/ Ertüchtigung (15%)
    • 2.2 brandschutztechnische Abschottung Versorgungstrassen (15%)
    • 2.3 Umgang bestehende Flurtüren (15%)
    • Die ausformulierten Fragestellungen sind im Angebotsformular aufgeführt und zu beantworten.

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Vertragsbedingungen24 KB32 Seiten
Vertragsentwurf156 KB6 Seiten
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