Frist abgelaufen

Sanierung Remeis-Hügel (Roter Berg) mit Villa Remeis – Fachplanung Technische Ausrüstung ELT

Die Stadt Bamberg plant eine umfassende Generalsanierung der historischen Gebäude sowie der histori-schen Freianlagen und einen Anbau an der Villa Remeis in Bamberg. Die vorläufigen Gesamtkosten (KG 200 – 700) belaufen sich nach einer ersten Grobkostenannahme auf ca. 2,4 Mio. € brutto für die Bestandssanierung und ca. 1,7 Mio. € für den Erweiterungsbau. Der Anteil der KG 400 daran beträgt ca. 180 TSD € brutto für den Bestand und ca. 270 TSD € brutto für die Erweiterung. Es handelt sich um eine geförderte Maßnahme. (Bundesmittel Kultur und Medien; Bayerische Landesstiftung; Oberfrankenstiftung; Städtebauförderung). Eine Beschreibung im Detail kann den Vergabeunterlagen - Anlage 01 entnommen werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
05.06.25
Teilnahmefrist
07.07.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Bamberg, Deutschland
Vertragslaufzeit
30 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabestelle@stadt.bamberg.de
Telefon
+49 951871698
Website
https://www.stadt.bamberg.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • 1. Eignung zur Berufsausübung a) fristgerechter Eingang der Bewerbung über die vorgegebene Vergabeplattform des Auftraggebers § 53 VgV (Ausschlusskriterium), b) Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform entsprechend den geforderten Mitteln (VGV §10) eingereicht? (Ausschlusskriterium) c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium), weitere Informationen fin-den Sie unter

    • https://eee.evergabe-online.de/
    • d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV,
    • e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV,
    • f) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht,
    • g) Erklärung, dass kein Bezug zu Personen, Organisationen oder Einrichtungen, denen die Auftrags-vergabe nach Art. 1 Nr. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 vom 08.04.2022 (neuer Art, 5k der Ver-ordnung (EU) Nr. 833/2014) verboten ist, vorliegt.
    • h) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug mit Aussage, ob das Unter-nehmen ein KMU ist.
    • i) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer [NU] oder Freie Mitarbeiter [FMA]) berufen § 36 / 46 VgV, so ist jeweils gesondert durch diese nachzuweisen:
    • i.1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe § 47 VgV,
    • i.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10,
    • i.3) Erklärung zu 1.c durch den NU / FMA selbst bzw. Bestätigung der Übernahme der Verantwortung durch den Hauptbewerber
    • i.4) Nachweise zu 1.d bis 1.h und zu 2. durch den NU / FMA selbst bzw. Bestätigung der Übernahme der Verantwortung durch den Hauptbewerber
    • j) Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben:
    • j.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil,
    • j.2) Erklärung zur Rechtsform,
    • j.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied,
    • j.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters,
    • j.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied,
    • j.6) Organigramm zur Leistungserbringung,
    • j.7) Erklärung zu 1.c durch jedes Mitglied bzw. gemeinsam für die Bietergemeinschaft,
    • j.8) Nachweise zu 1.d und 1.h und zu 2. durch jedes Mitglied bzw. gemeinsam für die Bietergemeinschaft.
    • Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
    • Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
  • 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit a) Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 500.000 EUR für sonstige und Sachschäden mindestens 500.000 EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr). Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen/ zu erklären. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. b) Erklärung über den jährlichen Umsatz des Bewerbers in € brutto für die ausgeschriebene Dienstleistung (hier

    • Fachplanung Techn. Ausrüstung ELT) der letzten 3 Geschäftsjahre.
    • Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 2. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 10 Punkte. Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung der einzelnen Auswahl- und Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen – Anlage 02 zu entnehmen.
    • Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
    • Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens ein-geladen werden sollen.
  • 3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 3.a. Personelle Qualifikation / Berufliche Leistungsfähigkeit

    • Angabe der Zahl der Beschäftigten des Bewerbers im jährlichen Mittel der letzten drei Jahre für die ausge-schriebene Dienstleistung (hier: Fachplanung Techn. Ausrüstung ELT):
    • -Führungskräfte (einschl. Projektleiter/innen)
    • - sonst. fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte, ohne Auszubildende)
    • Angabe Name, Qualifikation
    • - einer projektverantwortlichen Person über die gesamte Projektdauer
    • Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 5 Punkte.
  • 3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 3.b. Referenzobjekte / Technische Leistungsfähigkeit

    • Angabe / Beschreibung selbst erbrachter Leistungen bei insg. zwei Referenzen die mit der Komplexität der Planungsanforderungen der Bauaufgabe „Einbringen aktueller Gebäudetechnik in historische Gebäude“ vergleichbar sind.
    • je Referenz sind anzugeben:
    • - Projektname / kurze Projektbeschreibung in Wort / Bild
    • - Angabe ob Bauen im Bestand (siehe geforderte Mindeststandards)
    • - Angabe ob eingetragenes Baudenkmal (siehe geforderte Mindeststandards)
    • - Angabe Bauzeit (siehe geforderte Mindeststandards)
    • - Erläuterung über die Vergleichbarkeit der Komplexität der Planungsanforderungen der Referenz mit der Aufgabenstellung
    • - Angabe Zeitpunkt der Inbetriebnahme / Nutzungsaufnahme (siehe geforderte Mindeststandards)
    • - Angabe Bauherr (Anschrift, Name, Telefonnummer Ansprechpartner),
    • - Vertragsverhältnis zum Bauherrn (AG), z. B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer ARGE, oder Nachunternehmer, etc.
    • - Projektleiter/in des Bewerbers,
    • - Angaben zur eigenen Honorierung (z.B. Einordnung nach HOAI Parameter bzw. Honorar in EUR) der selbst erbrachten Leistungen
    • - Angabe der Baukosten der techn. Anlage ELT (vgl. KG 440 + 450)
    • - Angabe der Projekttermine (z.B. Bearbeitungszeit, Planung, Bauausführung etc.)
    • - Angabe projektbezogener Kennzahlen (z.B. Fläche m2, Volumen m3, etc.)
    • - Angabe der selbst erbrachten Leistungen (LPH nach HOAI) insb. bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben mit Angabe des aktuellen Leistungsstandes entspr. den LPH der HOAI, bei Projekten in ARGE oder mit/als NU Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den LPH nach HOAI
    • Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.b. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 52 Punkte.
  • 3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 3.c. Besondere technische Leistungsfähigkeit Nennung und Beschreibung der besonderen technischen Fähigkeiten bei je 1 Referenz vergleichbarer Komplexität der Planungsanforderung zur Bauaufgabe zum Nachweis folgender Besonderen Qualifikationen / Erfahrungen

    • 1. Kenntnisse und Erfahrungen mit Baumaßnahmen, die sowohl eine Bestandssanierung als auch einen Neubauanteil beinhalten
    • 2. Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (auf Landes- Bundes- EU- Ebene) bei vgl. öffentlichen Bauvorhaben
    • 3. Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern
    • Bei 3.c.) kann eine Referenz ein oder auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o.g. Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben.
    • Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.c. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 8 Punkte.
  • 3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 3.d. Technische Leistungsfähigkeit – Ausstattung Erklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbes. Hard-/Software, Rechnerart etc.). Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.d. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt

    • 5 Punkte.
    • Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung der einzelnen Auswahl- und Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen – Anlage 02 zu entnehmen.
    • Geforderte Mindeststandards zu 3.:
    • - Gewertet werden Referenzen für 3.b) und 3.c) nur wenn die Inbetriebnahme ab / nach dem 01.01.2015 erfolgte.
    • - Die Referenzen zu 3.b) müssen Bauen im Bestand sein.
    • - Mind. 1 Referenz zu 3.b) muss ein eingetragenes Baudenkmal (bzw. vgl.) sein.
    • - Die Referenzen zu 3.b) sollten vergleichbar einem Gebäude mit einer Bauzeit vgl. dem 19. Jhd. (zwischen 1800 und 1900 bzw. vgl.) sein.
    • - Die Vergleichbarkeit der Referenzen für 3.b) und 3.c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
    • - Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden. Nicht vollständig erbrachte LPH werden im Verhältnis des v.H.-Satzes nach HOAI je LPH zur Gesamtpunktzahl (hier: LPH 2-3 + 5-8 = 10 Punkte) in Abzug gebracht.
    • - Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die geforderten Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
    • - Die vollen Punkte je Referenzobjekt (100 %) je Los können nur erreicht werden, wenn alle je Los geforderten Anlagengruppen (ALG) nach Definition § 53 HOAI nachweislich erbracht wurden.
    • - Wurden nur einzelne Anlagengruppen nachweislich erbracht, erfolgt eine Wichtung gemäß nachfolgendem Schlüssel: ALG 4: 85 % + ALG 5: 15 % = 100 %
    • Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
    • Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.

Zuschlagskriterien

  • Qualitätskriterium

    • Bürovorstellung 15 (Punkte, genau)
    • Fachkunde und Qualifikation 20
    • Projektabwicklung, Organisation, Qualitätssicherung, Dokumentation 25
    • Methoden der Kosten- und Terminsteuerung 20
    • Verfügbarkeit, Kapazitäten, Präsenz 15
    • Gesamteindruck Präsentation/ Eindruck verantwortliche Personen 25
  • Preiskriterium: Honorar (Honorarangebot)

Welche davon erfüllen Sie?

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Präsentation89 KB24 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB4 Seiten
Vertragsentwurf287 KB8 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
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