Frist abgelaufen

Sanierung Tiefgarage Badner Halle Rastatt - Fachplanung Technische Ausrüstung ELT ALG 5

Die Veranstaltungshalle mit TG wurde 1989 fertiggestellt. Die mehrgeschossige TG hat einen unmittelbaren baulichen und funktionalen Zusammenhang mit der Versammlungsstätte. Unter der Freifläche Murgpark reicht sie bis zu den Festungsmauern der Pagodenburg und an den Murgdamm. Die TG ist unter und an der Badner Halle angeschlossen, sowie mit technischen Einrichtungen und Fluchtwegen in das Gebäude integriert. Sie hat aktuell 272 PKW-Stellplätze auf einer Nutzfläche von ca. 10.226 m². Die gesamte TG besteht aus Stahlbeton. Der Fahrbahnbelag besteht aus einer wasserdurchlässigen Asphaltdecke, welche ohne Abdichtung auf die Stahlbetonbodenplatten aufgebracht ist. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1+2 gemäß §§ 53 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

Zeitplan

Veröffentlichung
03.07.25
Teilnahmefrist
29.07.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Rastatt, Deutschland
E-Mail
zentrale-vergabestelle@rastatt.de
Telefon
+49 72 22 972 7710
Website
https://www.rastatt.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • 1.) Nachweis über
    • die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die
    • Berufsbezeichnung Ingenieur:in/Meister:in zu tragen oder in Deutschland
    • entsprechend tätig zu werden. 2.) Basisinformation zum Unternehmen des
    • Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. – soweit
    • zutreffend – zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen
    • (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) 3.)
    • Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder
    • zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die
    • Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf
    • Anforderung. 4.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen
    • Unternehmen 5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von
    • Ausschlussgründen nach § 123 GWB 6.) Erklärung über das Nichtvorliegen
    • von Ausschlussgründen nach § 124 GWB 7.) Erklärung über das
    • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1
    • Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1
    • Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2
    • Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22
    • Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz 8.) Für ausländische Unternehmen in
    • Bezug auf die vorstehenden Punkte 5.) bis 7.): Erklärung, dass keine
    • Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des
    • jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen
    • vergleichbar sind. 9.) Erklärung zum Russlandbezug des Bieters / die
    • Bietergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern, Lieferanten oder
    • eignungsverleihenden Unternehmen. 10.) Erklärung über eine eventuelle
    • Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10
    • VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der
    • Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von
    • Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der
    • Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter
    • Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende
    • Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen. 11.)
    • Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die
    • Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe
    • gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der
    • Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber
    • muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag
    • erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er
    • eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.
    • Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten
    • anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem
    • Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden,
    • gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende
    • Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • Eigenerklärung zu einer
    • Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1,5 Mio. EUR für
    • Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der
    • Zuschlagserteilung. Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit
    • unterhalten werden. Die Vorlage des Versicherungsnachweises nach
    • Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die Zuschlagserteilung.
  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 46 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV: Anhand einer Liste der
    • wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2022-2024) erbrachten Leistungen
    • wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je
    • erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (netto, Kgr. 430), der
    • Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der
    • Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber
    • eingestuft, wenn sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können,
    • dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer
    • Maßnahmen vorliegen.
  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 1. Erklärung
    • über den durchschnittlichen Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den
    • letzten 3 Jahren von 2022 bis 2024 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5
    • %. Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt: - Jahresmittel ≥
    • 100.000 EUR/a (5 Punkte), - Jahresmittel < 100.000
    • EUR/a und ≥ 50.000 EUR/a (2,5 Punkte), -
    • Jahresmittel < 50.000 EUR/a (0 Punkte.
  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 2. Angabe der
    • Beschäftigten der letzten drei Jahre von 2022 bis 2024 für das gesamte
    • Büro des Bewerbers in Bezug auf technisch ausgerichtete
    • Aufgabenbereiche (in Anlehnung an § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5
    • %. Die zu vergebenden Punkte für technische Mitarbeitende
    • (Ingenieure/Architekten, staatlich geprüfte Techniker, Meister u. ä.) werden
    • wie folgt abgestuft: - durchschnittlich ≥ 3 Technische
    • Mitarbeiter (5 Punkte), - durchschnittlich < 3 und
    • ≥ 2 Technische Mitarbeiter (2,5 Punkte), -
    • durchschnittlich < 2 Technische Mitarbeiter (0
    • Punkte).
  • In einem drittem Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 3. Darstellung
    • von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren von 2020 bis
    • zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge
    • gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des
    • Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht.
    • Wichtung 90 %. Referenzprojekte die vor 2020 in Betrieb genommen
    • wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Für die
    • Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen durch die
    • Referenzprojekte erfüllt sein: Referenzprojekte 1-3: — Bei dem
    • Referenzprojekt handelt es sich um eine Sanierungsmaßnahme bzw.
    • Erweiterungsmaßnahme für Tiefgaragen oder Versammlungsstätten mit
    • durchschnittlichen Planungsanforderungen. — Bei dem Referenzprojekt
    • handelt es sich um ein Projekt, das unter Berücksichtigung öffentlicher
    • Vergabevorschriften abgewickelt werden musste. — Das Referenzprojekt
    • ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 450 ≥ 0,3 Mio. EUR
    • netto. — Durch den Bewerber wurden mindestens die
    • Leistungsphasen 4-8 gemäß § 53 HOAI erbracht. —
    • Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist
    • mindestens Leistungsphase 8 oder das Projekt ist
    • abgeschlossen. Es können 30 Punkte je
    • Referenzprojekt erreicht werden. Die maximal zu
    • erreichende Punktzahl im Rahmen des
    • Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte (max. 5
    • Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für
    • Mitarbeiterzahl + 3 x max. 30 Punkte für
    • Referenzprojekte). Die teilweise Erfüllung der
    • vorgenannten Kriterien führt nicht zum Ausschluss,
    • sondern zu einer entsprechend geringeren
    • Bewertung. Eine Übersicht ist der
    • „Vergabeunterlagen C – Kriterienkatalog“ zu
    • entnehmen.

Zuschlagskriterien

  • Personelle Besetzung - Gewichtung 35%

    • Personelle Besetzung - Gewichtung 35%. Eine konkrete
    • Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Erwartungshorizont kann der
    • Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden
  • Fachtechnische Lösungsansätze - Gewichtung 35 %

    • Fachtechnische Lösungsansätze - Gewichtung 35%. Eine
    • konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Erwartungshorizont
    • kann der Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen
    • werden.
  • Gesamteindruck Konzept - Gewichtung 10%

    • Gesamteindruck Konzept - Gewichtung 10%. Eine konkrete
    • Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Erwartungshorizont kann der
    • Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden
  • Honorarangebot - Gewichtung 20%

    • Honorarangebot - Gewichtung 20%. Eine konkrete
    • Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Bewertungsmethode kann der
    • Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.

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