Frist abgelaufen

Sanierung und Umbau Station 103 des Klinikums Bremen-Ost

Auftraggeber
Veröffentlicht
27.03.2025
Angebotsfrist
Die Gesundheit Nord gGmbH beabsichtigt die Sanierung bzw. den Umbau der Station 103 in der 10. Ebene des Haus 64 im Klinikum Bremen-Ost. Im Rahmen der Bauzielplanung KBO wurden bereits auf der 10. Ebene die Stationen 101 und 102 als Großstation umgebaut. Die Fertigstellung der Stationen erfolgte im November 2021. Mit Sanierung und Umbau der Station 103 soll nun eine organisatorische Anbindung und Integration an die Großstation erfolgen. Die Großstation beinhaltet insgesamt 13 Ein-, 15 Zwei- und 2 Dreibettzimmern und verfügt damit insgesamt über 49 Betten. Mit dem Umbau der Station 103, die adaptiv zu der Station 101 umgebaut werden soll, sollen zusätzliche 14 Zwei- und 1 Dreibettzimmer mit gesamt 31 Betten entstehen, sodass die Stationen 101, 102 und 103 künftig insgesamt 80 Betten vorhalten sollen.

Zeitplan

Veröffentlichung
27.03.25
Teilnahmefrist
28.04.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Bremen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@gesundheitnord.de
Telefon
+49 421 497-0
Website
https://www.gesundheitnord.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eignung zur Berufsausübung

    • Eigenerklärung zur Berufs- bzw. Handelsregistereintragung oder ein entsprechender Registerauszug
    • Nachweis zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt / Architektin oder Ingenieur / Ingenieurin (oder jeweils vergleichbar)
    • Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt oder Ingenieur wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG den Vorgaben des Rates vom 07.05.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der satzungsmäßige Geschäftszweck Planungsleistungen sind, die der Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der/die Verfasser der Lösungsvorschläge die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
    • s. zudem Vergabeleitfaden und Anlage A1 (Eigenerklärungen)
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    • durchschnittlicher Mindestjahresumsatz 2021-2023: mindestens 400.000 €
    • darüber hinaus gewichtet:
    • Durchschnittlicher Jahresumsätze des Bewerbers 2021-2023 (Gewichtung: 10 %). Die Bewerber erhalten zwischen 0,00 und 15,00 Punkte. Die Jahresumsätze werden über drei Jahre addiert und gemittelt. Ein durchschnittlicher Jahresumsatz über 400.000 € netto und bis 800.000 € netto wird mit 5,00 Punkten bewertet. Ein Jahresumsatz zwischen 800.000 € netto und bis 1.200.000 € netto wird mit 10,00 Punkten, ein Jahresumsatz von über 1.200.000 € netto wird mit 15,00 Punkten bewertet. Eine weitere Differenzierung findet nicht statt.
    • Nachweis über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personen und Sachschäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen (Deckungssumme für Personenschäden: 2 Millionen Euro
    • Sonstige Schäden: 2 Million Euro).
    • s. zudem Vergabeleitfaden und Anlage A1 (Eigenerklärungen)
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • Mindestreferenz
    • Es ist eine Mindestreferenz im Bereich der Planung von Gebäude und Innenräumen vorzulegen. Die Referenz muss innerhalb der letzten sieben Jahren (ab dem 01.01.2018) erbrachte wesentliche Leistungen unter Angabe des Leistungszeitraums und des aktuellen Bearbeitungsstandes (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) benennen. Referenzen, die vor dem 01.01.2018 abgeschlossen waren, werden nicht berücksichtigt. Die Mindestreferenz muss folgende Mindestanforderungen erfüllen:
    • - die Bearbeitung der LPH 3, 5-8 nach HOAI (im Wesentlichen abgeschlossen)
    • - Mindestkosten in den KGR 300 + 400: 1,3 Mio. brutto
    • - Umbaumaßnahmen/Sanierungsmaßnahmen von Bestandsgebäuden im Bereich Gesundheit und Betreuung (Pflegebereich)
    • Darüber hinaus gewichtet:
    • Durchschnittliche Anzahl der Führungskräfte und Beschäftigte (Gewichtung: 10 %). Bewertet wird die durchschnittliche Anzahl der Führungskräfte und Beschäftigten in den Kalenderjahren 2021-2023. Dabei sind Teilzeitbeschäftigte anteilig zu berücksichtigen. Keine Berücksichtigung finden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für den eigentlichen Geschäftszweck keine Leistungen erbringen (Boten, Reinigungskräfte etc.). Führungskräfte sind mit einzubeziehen. Die Bewerber erhalten zwischen 0,00 und 15,00 Punkte. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird über drei Jahre addiert und gemittelt. Eine durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten von bis zu 5 Personen in Vollzeit wird mit 5,00 Punkten bewertet. Eine durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten über 5 Personen bis 8 Personen mit 10,00 Punkten bewertet, eine durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten von über 8 Personen mit 15,00 bewertet. Eine weitere Differenzierung findet nicht statt.
    • Referenzen der Bewerber (Gewichtung: 80 %). Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird über geeignete Referenzen für das Leistungsbild Gebäude und Innenräume dargelegt. Dabei werden die Bewerberinnen und Bewerber aufgefordert, zwei Referenzen über vergleichbare Leistungen gem. Bekanntmachung vorzulegen, die die Bewertung eingehen. Wird eine geringere Anzahl von Referenzen vorlegt, wird die fehlende(n) Referenz(en) mit 0 Punkten bewertet.
    • Grundsätzlich wird eine Referenz ohne weitere Abstufung berücksichtigt, wenn die LP 3, 5-8 erbracht sind. Wenn einzelnen LP nicht erbracht werden, wird die Bewertung nicht mit dem Faktor 1,0, sondern entsprechend der Bewertung nach HOAI (Beispiel LP 7 = 4 %) reduziert berechnet. Beispiel: LP 1 – 9 (ohne erbrachte LP9) = 98 % = 98 % : 100 = Faktor 0,98.
    • Die Referenzen werden abhängig vom Erfüllungsgrad bewertet. Positiv bewertet wird eine hohe Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung. Relevant ist eine Referenz, die seit 2018 realisiert wurde.
    • s. zudem Vergabeleitfaden und Anlage A1 (Eigenerklärungen)

Zuschlagskriterien

    • In die Bewertung fließt die Addition sämtlicher angebotener Kosten. Das wirtschaftlichste Angebot erhält 40 Punkte gemäß der im Vergabeleitfaden veröffentlichten Formel.
    • In den Gesamtbruttopreis wird für die Bewertung des Zuschlagskriteriums sämtliche Grundleistungen und Besonderen Leistungen sowie zusätzliche Leistungen einfließen. Soweit sich aus den Leistungsbildern (Anlage) v.H.-Sätze ergeben, stellen diese lediglich unverbindliche Orientierungen der Vergabestelle dar
    • in dem Gesamtbruttopreis sind diese Positionen jeweils pauschal durch die Bieterinnen zu berücksichtigen. Soweit sich aus den Leistungsbildern eine Vergütung „zum Nachweis“ ergibt, wird die Vergabestelle den voraussichtlichen Aufwand schätzen und einen noch anzugebenden Stundensatz mit dem voraussichtlichen Stundenaufwand multipliziert in die Wertung einbeziehen.
  • Qualifikation und Erfahrung des zu betrauenden Personals

    • Die AG bewertet einheitlich die schriftlich vorgelegte Darstellung der Erfahrung, Organisation und Qualität des vorgesehenen Projektteams sowie die Erläuterung in der Präsentation des Angebotes. Dabei wird insbesondere die Expertise des Projektleiters berücksichtigt.
    • Für die Bewertung der Qualifikation und Erfahrung werden folgende Aspekte berücksichtigt:
    • - Erfahrungen im Bereich der zu vergebenden Leistungen
    • - fachspezifische Qualifikation
    • - Nachweis über persönliche Referenz
    • Bewertet wird das vorgelegte schriftliche Konzept einschließlich der Präsentation sowie die Fähigkeit, auf Nachfragen in der Präsentation zu reagieren. Bewertet werden die Qualifikation und Erfahrung des gesamten Projektteams. Es erfolgt eine einheitliche Bewertung.
    • und
    • Konzept zur Herangehensweise zur Umsetzung der Leistung:
    • Für das Kriterium „Herangehensweise zur Umsetzung der Leistung“ bewertet die Vergabestelle das Verständnis der Aufgabenstellung und Erkennen der Problemstellungen des zu bearbeitenden Projekts. Darzustellen sind die konkrete Herangehensweise für die Umsetzung, Praktikabilität des Konzeptes und die beabsichtigte Projektorganisation. Dabei sind die Umsetzbarkeit und die Praktikabilität des Konzeptes nachzuweisen.
    • Erwartet wird von der Auftraggeberin eine Darstellung, in welcher Weise der Bieter während der Leistungserbringung die qualitativen und quantitativen Anforderungen aus der Leistungsbeschreibung umsetzt. Dabei soll der Bieter die von ihm beabsichtigten einzusetzenden Methoden im Einzelnen benennen und zur Erläuterung auf Basis einer referenzierten früheren Leistungserbringung praktisch darstellen. Für das Kriterium „Herangehensweise zur Umsetzung der Leistung“ bewertet die Vergabestelle die fachbezogene Berufserfahrung der/des Ansprechpartner:in. Der Bieter hat jeweils eine/n projektverantwortliche/n Ansprechpartner:in (Projektleiter:in) für den Auftraggeber zu benennen. Nachgewiesene Erfahrungen in der erfolgreichen Umsetzung der beschriebenen Leistungsziele (insbesondere Krankenhaus-Neubau/Umbau, Umbau im laufenden (Krankenhaus-)Betrieb etc.) werden positiv bewertet. Die besonderen Herausforderungen liegen in der Funktion, im Umgang mit der Materialauswahl, der Konstruktion, der Integration effizienter Gebäudetechnik und der wirtschaftlichen Angemessenheit. Der damit verbundene Anspruch an Raumkonditionierung und -gestaltung ist daher besonders zu beachten und fordert nachhaltige technische und baulich-räumliche Lösungen. Das Thema Nachhaltigkeit hat sich innerhalb der letzten Jahre in allen Bereichen verschärft. Die Belange der Nachhaltigkeit der zu verwendenden Baustoffe und der Betrachtung der in den Baustoffen und den Verfahrensweisen gebundenen grauen Energie gewinnen an Bedeutung. Konstruktionen, Bauweisen und Materialien sind danach auszuwählen, dass sie den hygienischen und arbeitssicherheitstechnischen Anforderungen mit möglichst geringen CO2- Fußabdruck besitzen und zudem im Rahmen der Lifecycle-Betrachtung auch später möglichst sortenrein rückgebaut werden können (Kreislaufwirtschaft).
    • Der Bieter soll im Rahmen eines Konzepts darlegen, welche besonderen Anforderungen an das Projekt er auf Basis der Leistungsbeschreibung und übrigen Projektunterlagen erkannt hat. Zu beachten sind die Pariser Klimazielen bis 2050 sowie die Verwendung wirtschaftlicher Konstruktionen, Bauweisen und Materialien sowie der besonderen Beachtung des Betriebskonzepts unter Berücksichtigung der Architektur. Diese sind konzeptionell zu berücksichtigen und zu erläutern. Auch hier wird positiv bewertet, falls der Bieter für diese Besonderheit einen überzeugenden Lösungsansatz oder Optimierungsvorschlag vorstellt. Der Bieter hat weiter darzustellen: Umgang mit projektspezifischen Risiken. Welche projektspezifischen Risiken werden bei der Machbarkeitsuntersuchung bzw. den weiteren Untersuchungen erkennbar? Es wird besonders honoriert, falls überzeugende verbesserte Lösungsansätze oder Optimierungsvorschläge erfolgen. Der Bieter soll weiter die zeitliche Realisierbarkeit des Umbaus bewerten und verifizieren.
    • s. im Übrigen Vergabeleitfaden

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Vertragsbedingungen24 KB12 Seiten
Vertragsentwurf156 KB24 Seiten
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