Frist abgelaufen

Sanierung Westflügel Friedrich-Hoffmann-Oberschule Großräschen

Auftraggeber
Veröffentlicht
10.03.2025
Angebotsfrist
Die Stadt Großräschen plant Sanierungsmaßnahmen am Westflügel der Friedrich-Hoffmann-Oberschule, am Standort Seestraße 66. Der Westflügel gehört zu einem H-förmigen Gebäudekomplex, der 1956 errichtet wurde und seit 2007 unter Denkmalschutz steht. Ziel der aktuellen Maßnahme ist die Sanierung des restlichen Westflügels, um zusätzliche Räume für Unterrichtszwecke zu schaffen. Dadurch soll die Schule von einer 3-zügigen auf eine 4-zügige Nutzung erweitert werden. Die Sanierung kann analog zum bereits sanierten Gebäudeteil durchgeführt werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
10.03.25
Fragenfrist
01.04.25
Teilnahmefrist
08.04.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
310.000 €
Erfüllungsort
Großräschen, Deutschland
Vertragslaufzeit
41 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
jpohle@grossraeschen.de
Telefon
+357 5327-614

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Objektplanung Gebäude: Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister und sonstige Voraussetzungen: - Nachweis der Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung gemäß § 44 VgV (Abschlusszeugnis bzw. Nachweis Mitgliedschaft Architekten-/ Ingenieurkammer oder ähnliche Nachweise) des vorgesehenen Projektleiters für die Planung Gebäude gem. § 34 HOAI 2021 - Die für die Projektleitung Objektplanung Gebäude vorgesehene Person verfügt über folgende Qualifikation/Erfahrung (fachl. Lebenslauf). - Dipl.-Ing. oder vergleichbar inkl. Nachweis- mind. 2 persönliche Referenzen für vergleichbare Planungsleistungen - mind. 5 Jahre Berufserfahrung - Nachweis der Berechtigung (nach für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht) die Berufsbezeichnung "Architekt" zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden - Die für die stellvertretende Projektleitung vorgesehene Person verfügt über folgende Qualifikation/Erfahrung (fachl. Lebenslauf). - Dipl.-Ing. oder vergleichbar inkl. Nachweis- mind. 1 persönliche Referenz für vergleichbare Planungsleistungen - mind. 3 Jahre Berufserfahrung - Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (siehe Teilnahmeantrag). - Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten / der Vereinbarung Mindestanforderungen Brandenburgisches Vergabegesetz (BbgVergG) (siehe Teilnahmeantrag). - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k1 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Artikel 1 Ziffer 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Sonderformular Russland-Embargo) - Sofern der Bewerber / Bewerbergemeinschaft / Nachunternehmer Maßnahmen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB unternommen hat, sind diese in einer gesonderten Anlage nachzuweisen.

  • Tragwerksplanung: Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister und sonstige Voraussetzungen: - Nachweis der Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung gemäß § 44 VgV (Abschlusszeugnis bzw. Nachweis Mitgliedschaft Ingenieurkammer oder ähnliche Nachweise) des vorgesehenen Projektleiters für die Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2021 - Die für die Projektleitung vorgesehene Person verfügt über folgende Qualifikation/Erfahrung (fachl. Lebenslauf): Dipl.-Ing. oder vergleichbar inkl. Nachweis, mind. 2 persönliche Referenzen für vergleichbare Planungsleistungen und mind. 5 Jahre Berufserfahrung - Die für die stellvertretende Projektleitung vorgesehene Person verfügt über folgende Qualifikation/Erfahrung (fachl. Lebenslauf). - Dipl.-Ing. oder vergleichbar inkl. Nachweis- mind. 1 persönliche Referenz für vergleichbare Planungsleistungen - mind. 3 Jahre Berufserfahrung - Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (siehe Teilnahmeantrag). - Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten / der Vereinbarung Mindestanforderungen Brandenburgisches Vergabegesetz (BbgVergG) (siehe Teilnahmeantrag). - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k1 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Artikel 1 Ziffer 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Sonderformular Russland-Embargo) - Sofern der Bewerber / Bewerbergemeinschaft / Nachunternehmer Maßnahmen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB unternommen hat, sind diese in einer gesonderten Anlage nachzuweisen.

  • Objektplanung Gebäude: Gemittelter Umsatz: Gemittelter Umsatz für vergleichbare Planungsleistungen (Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI 2021) innerhalb der letzten drei Jahre: Mindestumsatz: 200.000 EUR p.a.

  • Tragwerksplanung: Gemittelter Umsatz: Gemittelter Umsatz für vergleichbare Planungsleistungen (Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2021) innerhalb der letzten drei Jahre: Mindestumsatz: 100.000 EUR p.a.

  • Berufshaftpflichtversicherung (für Objektplanung Gebäude und Tragwerksplanung): Der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft) verfügt über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung in der nachfolgend benannten Höhe: Personenschäden: 3.000.000,- EUR Sach- und Vermögensschäden: 1.000.000,- EUR Ein aktueller Nachweis ist der Bewerbung beizufügen. Sollte momentan eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer geringeren Deckungssumme bestehen, ist neben dem Nachweis der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung eine Erklärung beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme wie gefordert erhöht wird.

  • Objektplanung Gebäude

    • Technische und personelle Voraussetzungen: - Erklärung zur durchschnittlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren (vgl. Teilnahmeantrag) - Der Bewerber/ Die Bewerbergemeinschaft hat aktuell und in den letzten drei Geschäftsjahren mindestens 2 planende Diplom-Architekten/ Bauingenieure beschäftigt. Mindestens 1 Ingenieur führt die Berufsbezeichnung Architekt (Mitglied Architektenkammer oder vergleichbarer Nachweis). Entsprechende Hochschulabschlüsse werden den Ingenieursabschlüssen gleichgestellt. - Ausgeschriebenes Leistungsbild: Angabe zum Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter: Name, berufliche Qualifikation/ Erfahrung und persönliche Referenzen für die Bearbeitung eines vergleichbaren Projektes - Mindestanforderung: Projektleiter für Gebäudeplanung mit zwei Referenzen für vergleichbare Planungsleistungen
    • Nachweis der Bauvorlageberechtigung, 5 Jahre Berufserfahrung - Mindestanforderung: Stellv. Projektleiter für Gebäudeplanung mit einer Referenz für vergleichbare Planungsleistungen
    • Nachweis zur Berufsausübung (Abschlusszeugnis), 3 Jahre Berufserfahrung - Der für die Ausführung der ausgeschriebenen Planungsleistungen vorgesehene Projektleiter, stellvertretende Projektleiter sowie die Mitarbeiter, die die wesentliche Projektbearbeitung übernehmen sollen, sind im Teilnahmeantrag / Angebot jeweils namentlich zu nennen. - Es sind verpflichtend für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Leistungen diejenigen Mitarbeiter einzusetzen, die durch den Bieter im Teilnahmeantrag namentlich genannt wurden. Abweichungen sind nur im Krankheitsfall und im Falle einer Kündigung des Mitarbeiters möglich. Diese Gründe sind ggf. offenzulegen. Als Ersatz angebotene Fachkräfte müssen zwingend vergleichbare Qualifikationen und mindestens die gleiche Berufserfahrung aufweisen. - Erklärung zur Verfügbarkeit geforderter technischer Ausstattung (vgl. Teilnahmeantrag): Gefordert wird neben der Standardausstattung des Büros mit zeitgemäßer EDV-Technik mindestens ein CAD-Arbeitsplatz zum Erstellen digitaler Pläne und Zeichnungen, der einen Datenaustausch über das DXF-Format bzw. das DWG-Format gewährleistet.

Zuschlagskriterien

  • Gesamtangebotshonorar (brutto): Der Wertung im Zuschlagskriterium 1 (Preis) wird das im Preisblatt eingetragene Gesamtangebotshonorar (brutto) zugrunde gelegt. Die Bewertung erfolgt folgendermaßen: - 40 Punkte (volle Punktzahl) erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtangebotshonorar (brutto). - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem Zweifachen des niedrigsten Gesamtangebotshonorars (brutto). Alle Angebote mit darüber liegenden Gesamtpreisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. - Die Punktermittlung für die dazwischenliegenden Gesamtangebotshonorare (brutto) erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma und einer kaufmännischen Rundung nachfolgender Formel: P=40-((X?N-1)× 40) Dabei ist P die zu ermittelnde Punktzahl pro Bieter, N das niedrigste Gesamtangebotshonorar (brutto) und X das zu wertende Gesamtangebotshonorar (brutto)

  • Projektstruktur und Projektmanagement: Bewertet wird die Nachvollziehbarkeit des Projektaufbaus und der geplanten Umsetzung des Planungsauftrages im Hinblick auf die Projektorganisation: - Beschreibung Projektdurchführung- Zusammenarbeit/ Abstimmung mit AG und Projektbeteiligten wie künftigen Nutzern, Fachbehörden, Fachplanern, baufachlichem Prüfer und ggf. weiteren relevanten Beteiligten - Kosten- und Terminmanagement sowie Zeitplanung - Maßnahmen zur Sicherstellung personeller Verfügbarkeit (Zahl und Verfügbarkeit MA, Vertretungsregelung) - örtliche Präsenz in der Planungs- und Ausführungsphase Die Erläuterung einer vergleichbaren Referenz im Hinblick auf eine qualitätsvolle, termin- und kostengerechte Bearbeitung der Gesamtleistung wird gewünscht. Punktvergabe: - 20 Punkte: sehr gute, nachvollziehbare und auf das Projekt bezogene Ausführungen zur Projektstruktur und zum Projektmanagement - 12 Punkte: gut nachvollziehbare und größtenteils stimmige Ausführungen - 4 Punkte: Ausführungen sind unvollständig, bleiben allgemein oder lassen nur eine geringe Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen des Projektes erkennen - 0 Punkte: Ausführungen zu verlangten Aspekten fehlen zum Teil und/oder sind inhaltlich nicht auf das vorliegende Projekt anwendbar

  • Herangehensweise an die Aufgabe: Bewertet werden die Nachvollziehbarkeit und Schlüssigkeit der konzeptionellen Herangehensweise an die Planungsaufgabe (Ideenskizze), das Verständnis der Aufgabenstellung sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit den spezifischen Herausforderungen des Projekts. Besonderes Augenmerk liegt auf der Einschätzung zur Realisierbarkeit großer Klassenräume unter Berücksichtigung statischer und brandschutztechnischer Anforderungen. Punktvergabe: - 40 Punkte: sehr gute und nachvollziehbare Ausführungen zu den Rahmenbedingungen des Auftrags und zur Herangehensweise lassen ein sehr gutes Aufgabenverständnis erkennen - 24 Punkte: gut nachvollziehbare und größtenteils stimmige Ausführungen zum Aufgabenverständnis, die beschriebene Herangehensweise ist plausibel - 8 Punkte: die Ausführungen bleiben allgemein und lassen nur eine geringe Auseinandersetzung mit der Planungsaufgabe erkennen - 0 Punkte: Ausführungen zu den verlangten Aspekten fehlen zum Teil und/ oder sind inhaltlich nicht auf das vorliegende Projekt anwendbar

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung24 KB4 Seiten
Eignungskriterien156 KB8 Seiten
Preisblatt78 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage37 KB32 Seiten
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