Frist abgelaufen

Schloss Erkersreuth - Planungsleistungen gem. §34 und §49 HOAI 2021 einschließlich Brandschutz

Auftraggeber
Veröffentlicht
20.03.2026
Angebotsfrist
Die Stiftung Kulturerbe Bayern möchte das in der Ortsmitte gelegene denkmalgeschützte Schlossensemble Erkersreuth zu einem „Kulturcampus“ entwickeln. Es ist geplant in mehreren Bausteinen schrittweise das gesamte Schlossareal zu revitalisieren und als Ortsmitte von Erkersreuth zu etablieren. Die Umnutzung der verschiedenen Gebäude bzw. auch Gebäudeteile wird sich final zu einem schlüssigen und nachhaltigen Gesamtkonzept zusammenfügen. Zentrum der Anlage wird das denkmalgeschützte Schloss sein. Die anderen Gebäude werden in diesem Zusammenhang zu „dienenden“ Gebäuden. Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme ist nur über mehrere Förderbausteine möglich, die zwingend getrennt voneinander zu betrachten sind. Aufgrund des stark geschädigten Daches des Schlosses wir derzeit mit Mittel des Entschädigungsfonds und der Oberfrankenstiftung die statische Sanierung des Daches und der Holzbalkendecken incl. Fassadensanierung durchgeführt. Für den nächsten jetzt anstehenden Bauabschnitt wurden bereits Mittel auf dem Bundesprogramm KulturInvest, der Oberfrankenstiftung und anderer Fördergeber in Aussicht gestellt. Mit Vorlage der Kostenberechnung und des finalen Nutzungskonzeptes wird der Bund dann die Maßnahme final prüfen und die Geldmittel frei geben. Ein weiterer gesonderter Förderbaustein wird dann den Schlosshof und ggf. das sogenannte alte Brauhaus betreffen. Der von KulturInvest geförderte Baustein für den dieses VgV Verfahren ausgelobt wird, umfasst folgende Gebäude / Gebäudeteile: • Schloss: Umnutzung EG zu einer „kleinen“ Gastronomie / Café, Kellersanierung (Feuchte) sowie Innensanierung incl. technischer Gewerke (denkmalfachlicher Fachbauleitung sowie Innenraumgestaltung EG wir zusätzlich beauftragt) • Brunnenhaus: Instandsetzung ohne konkrete Nutzung • Gebäudeteil Verwaltergebäude: Gesamtinstandsetzung ohne größere Umbaumaßnahmen • Gebäudeteil Tenne: Rückbau und Neubau / Teilneubau im EG für Seminar- / Veranstaltungsräume, OG als großer offener ungedämmter Raum für Veranstaltungen und oder Atelierflächen. • Eine Heizzentrale (Hackschnitzel) für alle Gebäude ist im Neubaubereich einzuplanen

Zeitplan

Veröffentlichung
20.03.26
Teilnahmefrist
20.04.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
München, Deutschland
Vertragslaufzeit
1480 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
paul.moessmer@kulturerbebayern.de
Telefon
+49-89-37799947-4

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Die Eignungskriterien sind bereits mit der Bewerbung einzureichen.
    • Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Ingenieur befugt sind. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt bzw. Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L255 S. 22) entspricht. Beide Qualifikationen (Architekt und Tragwerksplaner) können auch in einer Person nachgewiesen werden oder in einem Büro vertreten sein.
    • - Juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der ausgeschriebenen Aufgabe entsprechen und für die Teilnahme jeweils ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an die natürlichen Personen gestellt werden. - Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden. Bewerber- /Arbeitsgemeinschaften haben jeweils einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen keine spezielle Rechtsform aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch bei gleichem Leistungsbild im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren.
  • Eigenerklärung über geeignete Referenzen im Bereich Planungsleistungen Umbau/Sanierung denkmalgeschützer Bauten nach §34 und §49 HOAI unter Angabe von

    • - Name und Ort des Referenzprojekts
    • - Art und Nutzung der Anlage
    • - Art der Baumaßnahme (Sanierung / Umbau denkmalgeschützter Bauten)
    • - Leistungsumfang (Leistungsphasen 1-6 §51 bzw. 1-9 §35 nach HOAI)
    • - Leistungszeit (Beginn, Ende nach Monat und Jahr)
    • - Honorarzone (i. S. v. §5 Abs.1 HOAI)
    • - Baukosten (Kgr. 300-400)
    • - Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, möglicherweise geforderte
    • Mindeststandards: Es werden nur Referenzen berücksichtigt, bei denen die Leistungen nach dem 01.01.2015 beendet wurden. Es muss mindestens eine Referenz mit vergleichbaren Planungsanforderungen benannt werden. Nachweise ggf. durch Eignungsleihe nach §47 VgV.
    • Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von mind. 3.0 Mio. Euro und Deckungssummen für
    • sonstige Schäden von 3.0 Mio. Euro , bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
    • Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens, vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmers erfüllt werden, mit der dieser den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistung und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschalabdeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmers erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Angabe, ob oder auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, bzw. ob oder auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten.
    • Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Alternativ genügt die Vorlage einer Bestätigung eines entsprechenden Versicherungsunternehmens über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall.

Zuschlagskriterien

  • Darstellung der Einbindung aller am Projekt Beteiligten (max. 15 Punkte) / Gewichtung

    • 1-fach ------ Zusammenarbeit mit dem
    • Auftraggeber (max. 5 Punkte)
    • Integration der Fachplaner (max. 5 Punkte)
    • Umgang mit öffentlichen Stellen (max. 5 Punkte)
  • Darstellung der internen Projektorganisation im Gesamtprozess (max. 20 Punkte) / Gewichtung

    • 1-fach ----- Projektleiter
    • (max. 5 Punkte)
    • Projektteam (max. 5 Punkte)
    • Ablauf, Kommunikation und Koordination (max. 5 Punkte)
    • Vor-Ort-Präsenz und Erreichbarkeit
    • (max. 5 Punkte)
  • Arbeitsmethodik während der Auftragsabwicklung (20 Punkte) / Gewichtung

    • 2-fach ----- Herangehensweise an das Projekt (max.
    • 5 Punkte)
    • Qualitätssicherung (max. 5 Punkte)
    • Terminsicherung (max. 5 Punkte)
    • Kostensicherung und -optimierung (max. 5 Punkte)
  • Honorar (max. 5 Punkte) / Gewichtung: 1-fach ---- Honorar (max. 5 Punkte)

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Konzeptvorlage56 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB8 Seiten
Vertragsentwurf156 KB16 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
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