Frist abgelaufen

Schohe Haus - Sanierung, Umbau und Erweiterung zum „Haus Sulzbach“ in Sulzbach a. Main, Objektplanung Gebäude und Innenräume - Architektenleistungen

Der Markt Sulzbach a. Main plant im Zuge der Ortskernsanierung die Entwicklung eines örtlichen Zentrums der Begegnung, das „Haus Sulzbach“ und den „Sulzbachpark“. Es ist beabsichtigt das Schohe Haus, ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet 1920 und nahezu im vollständigem Originalzustand, zu sanieren und um einen Anbau zu erweitern mit der Idee, die Ortsbücherei / Bibliothek neu zu entwickeln. Der Gartenteil soll parkartig gestaltet werden. Zusammen mit der „Braunwarthsmühle“ als Gaststätte mit Versammlungssaal, soll hier ein örtliches Zentrum der Begegnung ausgebaut werden. Eine Beschreibung im Detail kann den Vergabeunterlagen - Anlage 01 entnommen werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
11.01.24
Fragenfrist
14.02.24
Teilnahmefrist
20.02.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Sulzbach a. Main, Deutschland
Vertragslaufzeit
32 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
alexander.limbach@sulzbach-main.de
Telefon
+49 6028971228
Website
https://www.sulzbach-main.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • 1. Eignung zur Berufsausübung: a) fristgerechter Eingang der Bewerbung über die vorgegebene Vergabeplattform des Auftraggebers § 53 VgV (Ausschlusskriterium). b) Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform entsprechend den geforder-ten Mitteln (VGV §10) eingereicht? (Ausschlusskriterium). c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium), weitere Informationen fin-den Sie unter: https://eee.evergabe-online.de/ d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV. e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV. f) Nachweis der Bauvorlageberechtigung erbracht VgV § 75 (in Bayern Art. 61 BayBO). g) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht. h) Erklärung, dass kein Bezug zu Personen, Organisationen oder Einrichtungen, denen die Auftrags-vergabe nach Art. 1 Nr. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 vom 08.04.2022 (neuer Art, 5k der Ver-ordnung (EU) Nr. 833/2014) verboten ist, vorliegt. i) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug mit Aussage, ob das Un-ternehmen ein KMU ist. j) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer oder Freie Mitarbeiter) berufen § 36 / 46 VgV, so ist jeweils gesondert durch diese nachzuweisen: j.1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe § 47 VgV. j.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10. j.3) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkten c) bis h). j.4) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nach 2.). k) Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben: k.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil. k.2) Erklärung zur Rechtsform. k.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied. k.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters. k.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied. k.6) Organigramm zur Leistungserbringung. k.7) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkte c) bis h) durch jedes Mitglied. k.8) Nachweis der wirtschaftl. und finanziellen Leistungsfähigkeit nach 2.) durch jedes Mitglied.

  • 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: a) Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 500.000 EUR für sonstige und Sachschäden mindestens 500.000 EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr). Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen / zu erklären. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. b) Erklärung über den jährlichen Umsatz des Bewerbers in € brutto für die ausgeschriebene Dienstleistung (hier: Objektplanung Gebäude und Innenräume) der letzten 3 Geschäftsjahre.Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 2. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 10 Punkten. Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung der einzelnen Auswahl- und Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen – Anlage 02 zu entnehmen.

  • 3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 3.a. Personelle Qualifikation / Berufliche Leistungsfähigkeit:Angabe der Zahl der Beschäftigten des Bewerbers im jährlichen Mittel der letzten drei Jahre für die ausge-schriebene Dienstleistung (hier: Objektplanung Gebäude und Innenräume):- Führungskräfte (einschl. Projektleiter/innen)- sonst. fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte, ohne Auszubildende)Angabe Name, Qualifikation- einer projektverantwortlichen Person über die gesamte Projektdauer Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 4 Punkten.3.b. Referenzobjekte / Technische Leistungsfähigkeit:Angabe / Beschreibung selbst erbrachter Leistungen bei insg. zwei Referenzen die mit der Komplexität der Planungsanforderungen der Bauaufgabe vergleichbar sind.Referenz 1: Umbau und Sanierung Gebäude mit historischer Bausubstanz od. vergleichbarReferenz 2: Öffentliches Gebäude vergl. Bibliothek, Einrichtungen des Kultur- und Bildungswesens, Rathäuser oder andere kommunale Einrichtungen od. vergleichbarje Referenz sind anzugeben:- Projektname / kurze Projektbeschreibung in Wort / Bild- Angabe ob Bauen im Bestand oder Neubau (siehe geforderte Mindeststandards)- Angabe Baujahr / Errichtungszeit und ob historische Bausubstanz (siehe geforderte Mindeststandards)- Angabe Zeitpunkt der Inbetriebnahme / Nutzungsaufnahme (siehe geforderte Mindeststandards)- Nachvollziehbare Erläuterung über die Vergleichbarkeit der Komplexität der Planungsanforderungen der Referenz mit der Aufgabenstellung - Angabe Auftraggeber, Bauherr (Anschrift, Name und Telefonnummer Ansprechpartner/in),- Vertragsverhältnis zum Bauherrn (AG), z. B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer ARGE, oder Nachunternehmer, etc.- Projektleiter/in des Bewerbers,- Angaben zur eigenen Honorierung (z.B. Einordnung nach HOAI Parameter bzw. Honorar in EUR) der selbst erbrachten Leistungen- Angabe der Baukosten nach DIN 276 (1. Ebene) – mind. getrennt für die Kostengruppen 300 und 400- Angabe der Projekttermine (z.B. Bearbeitungszeit, Planung, Bauausführung etc.)- Angabe projektbezogener Kennzahlen (z.B. Fläche m2, Volumen m3, etc.)- Angabe der Gesamtkosten/ Projektgröße nach DIN 276 (KG 200-700) - Angabe der selbst erbrachten Leistungen (LPH nach HOAI) insb. bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben mit Angabe des aktuellen Leistungsstandes entspr. den LPH der HOAI, bei Projekten in ARGE oder mit/als NU Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den LPH nach HOAI.Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 54 Punkten.3.c. Besondere technische LeistungsfähigkeitNennung und Beschreibung der besonderen technischen Fähigkeiten bei je 2 Referenzen vergleichbarer Komplexität der Planungsanforderung zur Bauaufgabe zum Nachweis folgender Besonderen Qualifikatio-nen / Erfahrungen:1. Erfahrung / Kenntnisse Barrierefreies Bauen: Barrierefreiheit / Inklusion im Bestand2. Erfahrung / Kenntnisse Überschwemmungsgebiet: Baumaßnahme mind. im HQ100-Bereich (Hochwassergefahrenflächen HQ100, Hochwasserereignis nach der HWRM-RL).3. Energieoptimiertes und energieeffizientes Bauen (1x Neubau / 1x Bestand)4. Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (auf Landes-/Bundes-/EU-Ebene) bei vergleichbaren öffentlichen Bauvorhaben.5. Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichem Auftraggeber oder vergleichbarBei 3.c.) kann eine Referenz ein od. auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o.g. Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben.Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 28 Punkten.3.d. Technische Leistungsfähigkeit – AusstattungErklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbes. Hard-/Software, Rechnerart etc.).Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 5 Punkten.Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung der einzelnen Auswahl- und Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen – Anlage 02 zu entnehmen.Geforderte Mindeststandards zu 3.:- Gewertet werden Referenzen für 3.b) und 3.c) nur wenn die Inbetriebnahme ab / nach dem 01.01.2013 erfolgte.- Referenz 1 zu 3.b) muss Bauen im Bestand sein.- Sofern im gegenständlichen VgV auf "historische" Bausubstanz Bezug genommen wird, ergeht der Hinweis, dass nur Referenzen deren Baujahr / Errichtungszeit vor 1940 war und somit vergleichbar der Bauaufgabe in Sulzbach a. Main sind, gewertet werden. (Schohe Haus errichtet im Jahr 1920)- Die Referenzen zu Kriterium-Nr. 1 unter 3.c) müssen Bauen im Bestand (Gebäudesanierung) sein.- Die Referenzen zu Kriterium-Nr. 3 unter 3.c) müssen 1x Neubau und 1x Bauen im Bestand sein.- Die Vergleichbarkeit der Referenzen für 3.b) und 3.c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb / Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.- Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.- Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die geforderten Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.

Zuschlagskriterien

  • 0. Bürovorstellung

  • 1. Fachkunde und Qualifikation

  • 2. Projektabwicklung, Organisation, Qualitätssicherung, Dokumentation

  • 3. Methoden der Kosten- und Terminsteuerung

Welche davon erfüllen Sie?

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf156 KB4 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
Präsentation37 KB16 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB32 Seiten
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