1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Sächsisches Krankenhaus Rodewisch; Straße, Hausnummer: Bahnhofstraße 1; Postleitzahl: 08228; Ort: Rodewisch; Land: DE; Telefon: +49 37443660; Internet-Adresse: www.skh-rodewisch.sachsen.de; E-Mail: Poststelle@skhro.sms.sachsen.de
Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o.
Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o.
2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: L26-266-01
3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden.
4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: nicht angegeben
5) Art und Umfang der Leistung: Lieferung, Installation, Konfiguration und Inbetriebnahme einer hochverfügbaren Segmentierungs-Firewall-Lösung einschließlich Management- und Logging-System, Migration bestehender Netzsegmente, Dokumentation, Schulung sowie Support für einen Zeitraum von 60 Monaten.
Ort(e) der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Sächsisches Krankenhaus Rodewisch; Straße, Hausnummer: Bahnhofstraße 1; Postleitzahl: 08228; Ort: Rodewisch; Land: DE
6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe
7) Nebenangebote sind nicht zugelassen.
8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 09.10.2026, Ende: 31.03.2027
9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3429799/zustellweg-auswaehlen.
10) Angebotsfrist: 27.08.2026, 12:00 Uhr; Bindefrist: 08.10.2026
11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: nicht angegeben
12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Sie Leistungsbeschreibung
13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: 1. Ausgefüllte Checkliste
2. Ausgefülltes Preisblatt im Excel-Format
3. Ausgefüllter Kriterienkatalog
4. Formblätter gemäß Vergabeplattform
5. Erklärung des Bieters, dass er bei Beauftragung bis 08.10.2026 über die nötigen Mitarbeiter-Ressourcen verfügt, um das Projekt bis 31.03.2027 abzuschließen (Abnahme).
6. Bereitstellung eines BoM (Bill of Material) aller angebotenen Komponenten (kein Angebot aus einem Warenwirtschaftssystem – lediglich eine Liste der Einzelkomponenten.
Unternehmensbezogene Teilnahmebedingungen
1. Der Bieter hat den Nachweis über die Einhaltung von optimierten Prozessabläufen zum Qualitätsmanagement gemäß DIN EN/ISO 9001:2015 einzureichen. Mit dem Angebot ist ein Zertifikat ausgestellt auf den Bieter einzureichen.
2. Der Bieter hat den Nachweis über die Einhaltung eines Informationssicherheits-Managementsystems gemäß ISO 27001 zu erbringen. Hierzu ist dem Angebot ein gültiges, auf den Bieter ausgestelltes Zertifikat beizufügen, das die ISO‑27001‑Zertifizierung dokumentiert.
3. Gewerbezentralregisterauszug/ Wettbewerbsregister
4. Versicherungsnachweis: Der Bieter muss eine gültige Betriebs‑ und Produkthaftpflichtversicherung vorlegen. Die Versicherungssummen müssen mindestens 1.000.000 EUR je Versicherungsfall und 2.000.000 EUR je Versicherungsjahr für Personen‑ und Sachschäden sowie 1.000.000 EUR je Versicherungsfall und 2.000.000 EUR je Versicherungsjahr für Vermögensschäden betragen.
5. Technische Unterlagen: Der Bieter hat dem Angebot vollständige Datenblätter und technische Spezifikationen für sämtliche eingesetzte Hardware und Software der Segmentierungs‑Firewall beizufügen, einschließlich der Angaben zu Durchsatz, Anzahl der Schnittstellen, Hochverfügbarkeitsmerkmalen sowie Funktionen zur Protokollierung und Compliance.
6. Keine Graumarktware: Der Bieter hat mittels Eigenerklärung nachzuweisen, dass es sich bei den angebotenen Geräten und Lizenzen um Originalware handelt und keine Graumarkt‑, wiederverwertete oder aufbereitete Produkte (Refurbished, Remarketing, Renew etc.) angeboten werden.
Leistungsbezogene Teilnahmebedingungen
7. Nachweis oder Eigenerklärung zur Common Criteria-Zertifizierung (EAL 4 oder höher): Der Bieter hat für das angebotene Firewall-Produkt beziehungsweise den Hersteller einen Nachweis einer gültigen Common Criteria-Zertifizierung nach ISO/IEC 15408 auf Evaluationsstufe EAL 4 oder höher vorzulegen. Alternativ wird eine Eigenerklärung akzeptiert, sofern diese mit dem Angebot eingereicht und nachvollziehbar belegt wird.
8. Partnerstatus des Anbieters: Für die zum Einsatz kommende Firewall‑Technik ist nachzuweisen, dass das Unternehmen den höchsten Partnerstatus bei dem jeweiligen Hersteller besitzt. Ein entsprechendes Zertifikat ist dem Angebot beizulegen.
9. Zertifiziertes Personal: Der Bieter muss mindestens zwei namentlich benannten Techniker mit Nachweis der Firmenzugehörigkeit benennen, die für die angebotene Firewall‑Technik vom Hersteller zertifiziert sind. Das Zertifikat bzw. der Schulungsnachweis sowie ein Beschäftigungsnachweis sind einzureichen.
10. Referenzprojekte: Es sind mindestens drei Referenzprojekte vorzuweisen, die in Wert und Umfang vergleichbar sind und mit der angebotenen Firewall-technik realisiert wurden. Als vergleichbar gilt eine Referenz, wenn folgende Mindestkriterien erfüllt sind:
• Auftraggeber mit hohem Schutzbedarf vergleichbar KRITIS oder NIS2
• Investitionssumme: 100.000,00 € netto
• Client/ Nutzer: 500
• Implementierung eines redundanten Clusters: Ja
• Segmentierung von Netzen: Ja
• Konzeptionierung, Migration im laufenden Betrieb im Umfang von mindestens 10 Tagen
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Die Referenzen müssen innerhalb der letzten fünf Geschäftsjahre abgeschlossen worden sein. Für jede Referenz sind eine Projektkurzbeschreibung sowie ein namentlich benannter Ansprechpartner mit Kontaktdaten beizufügen.
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11. Konzept und Zeichnungen: Mit dem Angebot ist ein Grobkonzept (zwischen zwei und vier A4‑Seiten) einzureichen, das die angebotene Gesamtlösung beschreibt. Dieses Grobkonzept muss eine schematische Darstellung aller relevanten Netzwerkanbindungen, den Aufbau des Firewall‑Clusters sowie ein Schrank‑Layout mit dem benötigten Platz in den Datenschränken enthalten und einen vorgeschlagenen Zeitplan zur Umsetzung skizzieren. Im Konzept ist zwingend auf die folgenden Bestandteile einzugehen:
a) Netzarchitektur und Cluster‑Design: Darstellung der Anbindung der Firewall‑Appliances an die vorhandenen Top‑of‑Rack‑ und Core‑Switches, das redundante Aufbauprinzip (Verteilung auf zwei Rechenzentren, Cluster‑Link) sowie die Uplink‑Bandbreiten.
b) Leistungs‑ und Skalierbarkeitsmerkmale: Beschreibung der technischen Auslegung der Appliances (Durchsatz, Anzahl Schnittstellen, Modul‑Aufbau), der Hochverfügbarkeitsmechanismen und der Optionen für zukünftige Leistungssteigerungen.
c) Sicherheits‑ und Compliance‑Funktionen: Darstellung der vorgesehenen Schutzmechanismen (stateful Inspection, Applikationskontrolle, IDS/IPS), der Integration in bestehende Verzeichnisdienste, der Protokollierungs- und Exportfunktionen zur Erfüllung der NIS‑2‑ und Meldepflichtenvorgaben sowie der MFA‑Anbindung.
12. Migrationskonzept: Es ist ein Migrationskonzept (ebenfalls zwei bis vier A4‑Seiten) beizufügen, das die schrittweise Überführung der bestehenden Netze auf die Segmentierungs‑Firewall beschreibt. Dieses Konzept muss eine Zug‑um‑Zug‑Migration im laufenden Betrieb berücksichtigen und mögliche Abhängigkeiten (z. B. neue IP‑Ranges, IP‑Adressänderungen) darstellen. Im Konzept ist zwingend auf die folgenden Bestandteile einzugehen:
a) Migrationsmethodik und Zeitplan: Beschreibung der geplanten Sequenz der Netz‑ und Regelwerkumstellungen, der vorgesehenen Wartungsfenster sowie des zeitlichen Rahmens für die einzelnen Phasen inklusive Test- und Abnahmetermine.
b) Netz- und Regelwerkübernahme: Darstellung der Vorgehensweise zur Übernahme und Anpassung bestehender ACLs, VLAN‑ und NAC‑Regeln sowie zur Einführung neuer IP‑Adressbereiche und Mikro‑Segmente.
c) Risiko‑, Test‑ und Rollback‑Strategie: Beschreibung der geplanten Testverfahren zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit, der Maßnahmen zur Minimierung von Betriebsunterbrechungen und der vorgesehenen Rollback‑Möglichkeiten bei unerwarteten Problemen.
14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen
Netzwerke,IT-Systemdienstleistungen