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SmartLogisticNetwork VE21 Vollautomatisches Fahrerloses Transportsystem

Auftraggeber
Veröffentlicht
21.07.2026
Angebotsfrist
Gegenstand dieses Verfahrens ist die Maßnahme "2017-037-VE21 SmartLogisticNetwork - Vollautomatisches Fahrerloses Transportsystem". Es werden die Leistungen zur erstmaligen Einrichtung eines vollautomatischen Fahrerlosen Transportsystems an der Uniklink Bonn ausgeschrieben.

Zeitplan

Vertragsbeginn
12.01.26
Veröffentlichung
21.07.26
Fragenfrist
24.08.26
Teilnahmefrist
01.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
E-Mail
baueinkauf@ukbonn.de
Telefon
+49228287 13481
Website
http://www.ukbonn.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Angaben zur Präqualifikation, ansonsten Eigenerklärung, dass der Bewerber / das Mitglied einer Bewerbergemeinschaft in das Berufs- oder Handelsregister oder Handwerksrolle oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes eingetragen oder nicht zur Eintragung verpflichtet ist.______________ Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A

    • Angaben zur Präqualifikation, ansonsten °°°°a) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen § 6e EU VOB/A
    • °°°°b) Angaben zu Einträgen im Gewerbezentralregister
    • °°°°c) Angaben zu Einträgen im Wettbewerbsregister
    • °°°°d) Angaben zur Erklärung in Bezug auf die Eignung
  • 2. Mindestanforderung an den jährlichen Netto-Gesamtumsatz des Bewerbers jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind: mindestens 3 Mio. EUR.

  • 3. Referenzprojekt 1 muss folgende Kriterien erfüllen: - Einsatz in Gebäuden des Gesundheitswesens - Lieferung und Inbetriebnahme eines FTS mit mindestens 10 FTF - Nutzung des FTF von Aufzugsanlagen für den vertikalen Transport - Montage, Inbetriebnahme und Testbetrieb des FTS erfolgte während des laufenden Krankenhausbetriebes - Die Inbetriebnahme ist nicht älter als 10 Jahre - Das Referenzprojekt muss unter der Leitung des Bewerbers umgesetzt worden sein - Die Umsetzung dieses Referenzprojektes erfolgte unter Anwendung der zur Projektlaufzeit gültigen EU-Maschinenrichtlinie 4. Referenzprojekt 2 muss folgende Kriterien erfüllen: - Einsatz in Gebäuden des Gesundheitswesens - Lieferung und Inbetriebnahme eines FTS mit mindestens 10 FTF - Nutzung des FTF von Aufzugsanlagen für den vertikalen Transport - Die Inbetriebnahme ist nicht älter als 10 Jahre - Das Referenzprojekt muss unter der Leitung des Bewerbers umgesetzt worden sein - Die Umsetzung dieses Referenzprojektes erfolgte unter Anwendung der zur Projektlaufzeit gültigen EU-Maschinenrichtlinie 5. Referenzprojekt 3 muss folgende Kriterien erfüllen: - Lieferung und Inbetriebnahme eines FTS mit mindestens 10 FTF - Nutzung des FTF von Aufzugsanlagen für den vertikalen Transport - Die Inbetriebnahme ist nicht älter als 10 Jahre - Das Referenzprojekt muss unter der Leitung des Bewerbers umgesetzt worden sein

  • 1. Arbeit für einen öffentlichen Auftraggeber

Zuschlagskriterien

  • Gesamtbetrachtung Projekt, Vorstellung Projektteam

    • Darstellung des Gesamtprojekts. Die Anforderungen sind in einem gesonderten Dokument zu beschreiben. Projektorganisation : - Organigramm - Ansprechpartner des AG - Zusammensetzung des Projektteams - Verantwortlichkeiten innerhalb des Projektteams - Einbindung und Aufgaben des AG Projektsteuerung: - Beschreibung der Art der Auftragsabwicklung - Bieterstandards für Projektsteuerung und Auftragsabwicklung, z.B. PMI, PM-Richtlinien - Controlling, Termin- und Kostenüberwachung - Nachverfolgbarkeit, Protokollierung - Ressourcenplanung - Leistungen des Auftraggebers Es erfolgt eine Gesamtbewertung mit 0 bis 5 Rohpunkten. Erzielte Punkte je Wertungskriterium Definition 5 Punkte Die Bieteranagben zur abgeforderten Leistung erfüllen alle Anforderungen in besonderem Maße. Es bleiben keine Fragen offen. 4 Punkte Die Bieterangaben zur abgeforderten Leistung erfüllen alle Anforderungen vollumfänglich. Es bleiben keine Fragen offen. 3 Punkte Die Bieterangaben zur abgeforderten Leistung wurden in allen wesentlichen Punkten erfüllt. Es bleiben keine gravierenden Fragen offen. 2 Punkte Die Bieterangaben zur abgeforderten Leistung weisen Mängel auf, erfülllen aber im allgemeinen noch die Anforderungen 1 Punkt Die Bieterangaben zur abgeforderten Leistung weisen erhebliche Mängel auf, erfüllen aber noch die grundlegenden Anforderungen 0 Punkte Die Bieterangaben zur abgeforderten Leistung erfüllen nicht die Anforderungen bzw. sind gravierend lückenhaft. "Die erzielten Punkte je Wertungskriterium werden anschließend proportional auf die für das jeweilige Zuschlagskriterium festgelegte Maximalpunktzahl gewichtet. Die Umrechnung erfolgt nach folgender, für alle Bieter gleichermaßen verbindlicher Berechnungsformel: Gewertete Punktzahl = (erreichte Rohpunkte / 5) × Maximalpunktzahl des jeweiligen Zuschlagskriteriums Die so ermittelte Punktzahl wird der Wertung zugrunde gelegt. Eine Rundung erfolgt auf zwei Dezimalstellen. Beispiel: Bei Erreichen von 4 Rohpunkten ergibt sich bei einer maximalen Gewichtung von 30 Punkten eine Wertung von 24,00 Punkten
    • bei einer maximalen Gewichtung von 20 Punkten eine Wertung von 16,00 Punkten."
  • 2. Kosten (Angebotspreis inkl. Wartung- und Instandhaltungskosten): Angebotspreis gesamt Gewertet wird der im LV angebotene Gesamtpreis. Die im LV abgefragten Kosten für Service- und Instandhaltung sind auch Bestandteil der Wertungssumme. Für die Bewertung des Angebotspreises wird der Gesamtpreis in eine Punkteskala von 0 bis 750 Punkten normiert. 750 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preisangebot. 0 Punkte erhält das Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Angebotspreises. Alle Angebotspreise darüber erhalten 0 Punkte. Die Punktebewertung für die zwischen dem niedrigsten Angebotspreis und dem 2-fachen des niedrigsten Angebotspreises liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu einer Nachkommastellen. Max. können 750 Punkte erreicht werden.

  • 3. Auftragsbezogene Konzepte: a)Systemkonzept Es wird ein Systemkonzept erwartet, das die geplante Lösung für das FTS kompakt und strukturiert darstellt. Ziel ist es, ein klares Verständnis über den Aufbau, die Funktionsweise und die Integration des Gesamtsystems in die bestehende Infrastruktur zu vermitteln. Das Konzept soll auf maximal 3 A4-Seiten textuell und max. 5 A4-Seiten graphische Darstellungen folgende Punkte prägnant behandeln: -Gesamtsystem (Beschreibung Systemaufbau, Komponenten) -Darstellung der technischen Merkmale des FTF (Beschreibung FTF, FTF Sicherheit, Positioniertoleranzen, spezielle Anforderungen an TW) -Beschreibung FTS-Stationen, speziell Kombistationen (Ausführung Führungsschienen, Anordnung Lesegeräte/ Transponder am TW) -Beschreibung mechanischer Schnittstellen (Übergabepunkte zu Fördertechnik, Waschanlagen) -Beschreibung Sicherheits-/ Hygienemaßnahmen (Personen-/ Objektschutz, Einhaltung Hygienemaßnahmen) -Erläuterung möglicher Optimierungsmaßnahmen zur Sicherstellung der geforderten Transportleisung - Beschreibung Notfallstrategie (Maßnahmen, Kursanpassung, Auftragsumleitung) -Beschreibung Brandschutz-/ Batteriekonzept (Batterietechnik, Ladeverhalten/ -dauer, Batteriemanagement, Maßnahmen Brandschutz)" b)Bedienkonzept Es wird ein strukturiertes und praxisnahes Bedienkonzept erwartet, das die Interaktion von Anlagenbedienern und Servicepersonal mit dem Fahrerlosen Transportsystem (FTS) beschreibt. Ziel ist es, die Bedienbarkeit, Transparenz und Wartungsfreundlichkeit der Anlage nachvollziehbar darzustellen. Das Konzept soll insbesondere folgende Aspekte kompakt auf max. 3 A4-Seiten textuell und max. 5 A4-Seiten graphische Darstellungen und verständlich behandeln: -Darstellung Bedienoberfläche und Eingabedialoge anhand Szenario Versand TW an Bettenstation (Benutzerführung, Bedienerfreundlichkeit, Struktur Diagnosesystem, Direktzugriff auf einzelne Anlagenkomponenten, Integration Visualisierung Fremdgewerke über Leitstand (FTE, WWA..) -Datenprotokollierung/ -auswertung (Erfassung Betriebsdaten, Filtermöglichkeiten, statistische Auswertungen der Transportzeiten/ Störungen/Auslastung/offene Aufträge, Integration Fremdkomponenten) -Beschreibung Remote-Zugriff (Fernbedienung/Störungsbehebung) -Beschreibung Vorgehensweise FTF-Bergung, Wiederaufnahme in Fahrbetrieb, Bedienmöglichkeiten am FTF (Ausführung Bergungsgeräte, Ab-/Anmelden FTF im System, Abnahme TW bei immobilen FTF) -Darstellung der Leistungsoptimierung, Nutzung vorauseilender Fahrdaten zur Effizienzsteigerung, Optimierungsmöglichkeiten durch den Betreiber während des laufenden Betriebs -Beschreibung Transponderprogrammierung c)IT-Konzept Es wird ein klar strukturiertes IT-Konzept erwartet, das die technische Infrastruktur und die IT-seitige Einbindung des FTS beschreibt. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit, Kompatibilität und Ausfallsicherheit der IT-Komponenten nachvollziehbar darzustellen. Das Konzept soll insbesondere folgende Punkte kompakt auf max. 3 A4-Seiten textuell und max. 3 A4-Seiten graphische Darstellungen behandeln: -Beschreibung IT-Infrastruktur -Darstellung Ausfallsicherheit (Redundanz, Systemverfügbarkeit), -Beschreibung der Implementierung von Softwareupdates (Prozess). Maßnahmen zur Sicherstellung des laufenden Betriebs. -Implementierung neuer Komponenten während des laufenden Betriebs -Beschreibung Steuerungsschnittstellen zur Anbindung Fremdgewerke z.B. WWA d)Servicekonzept Es wird ein praxisorientiertes Servicekonzept erwartet, das die Wartungs- und Instandhaltungsstrategie für das FTS umfassend beschreibt. Ziel ist es, die langfristige Betriebssicherheit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit der Anlage sicherzustellen. Das Konzept soll insbesondere folgende Punkte kompakt auf max. 3 A4-Seiten textuell und max. 3 A4-Seiten graphische Darstellungen nachvollziehbar darstellen: -Beschreibung Werkstattbereich: Anforderungen an Ausstattung und den Testkurs für Wartungs- und Reparaturarbeiten. (Ausführung/ Handhabung des Bergefahrzeuges, Erforderliche Werkzeug und Einrichtungen, die nicht im Lieferumfang des AN sind) -Beschreibung Spezialwerkzeuge und Hebezeuge - Beschreibung Wartungskonzept (Wartungsintervalle, Sicherheitsprüfungen, Stundenaufwand des AN, Umfang Serviceleistungen durch Sublieferanten) -Beispielhafte Darstellung Anlagendokumentation (Handbücher, Wartungsanweisungen, Hilfetexte) -Aufbau Serviceorganisation inkl. IT-Service (Ticketsystem, Servicestandorte, Sicherstellung der Reaktionszeiten) -Vorgehensweise zur Analyse und Behebung technischer Störungen -Beschreibung Verfügbarkeit und Umgang mit abgekündigten Hard- und Softwarekomponenten sowie Empfehlungen für deren Ersatz e)Inbetriebnahmekonzept inkl. Schulungen Der Bieter wird aufgefordert ein Inbetriebnahme- und Schulungskonzept vorzulegen, das Maßnahmen zur Minimierung von Beeinträchtigungen des laufenden Krankenhausbetriebs beschreibt und eine koordinierte Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten sicherstellt. Das Konzept soll insbesondere folgende Punkte kompakt und auf max. 2 Din A4-Seiten und max. 2 A4-Seiten graphische Darstellungen nachvollziehbar darstellen: -Bieterkonzept zum Bau- und Inbetriebnahmeablauf mit Fokus auf Potenzial zur Verkürzung der Realisierungstermine -Beschreibung mögliche Beeinträchtigungen des Krankenhausbetriebes (Maßnahmen zur Minimierung Auswirkungen) -Beschreibung IBN mit anderen Gewerken wie FTE und WWA -Beschreibung Vorabtests zur Qualitätssicherung vor Anlieferung der Komponenten (Umfang und Einbindung AG) -Beschreibung technische/ organisatiorische Vorraussetzungen für Montage und IBN Die Bewertung der Konzepte erfolgt anhand der genannten Unterkriterien. Für jedes Unterkriterium kann maximal die jeweils festgelegte erreichbare Punktzahl vergeben werden. Bewertet werden die fachliche Qualität, Vollständigkeit, Nachvollziehbarkeit sowie der Projektbezug der Inhalte in den jeweiligen Unterkriterien. Es erfolgt eine Bewertung mit 0 bis 5 Rohpunkten je Unterabschnitt a) bis e).

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Vergabeunterlagen

Preisblatt42 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage287 KB6 Seiten
Eigenerklärung124 KB12 Seiten
Eignungskriterien56 KB24 Seiten
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