Die Stadt Wuppertal beabsichtigt die städtebauliche Neugestaltung der Aue und den Umbau der Kreuzung Alsenstraße/B7/Sophienstraße im Westen der Elberfelder Innenstadt. Übergeordnetes Planungsziel ist es, einen Straßenquerschnitt zu entwickeln, der durch Flächenentsieglung und klimaresilienter Aufwertung (grün-blaue Infrastruktur) maximal zur Erreichung von Klimaschutzzielen beitragen kann und gleichzeitig die verkehrlich wesentlichen Funktionen für „Gehen und Fahren“ bereithält. Im Projektgebiet gibt es nach Einschätzung der Unteren Denkmalschutzbehörde nur geringe Befunderwartungen, die Fragmente der unterirdischen Gründerzeitbebauung können allerdings Altlastenproblematiken hervorrufen.
Besondere Herausforderungen ergeben sich aus
- komplexen baulogistischen Anforderungen im innerstädtischen Umfeld (begrenzte Baustelleneinrichtungsflächen, parallele Maßnahmen, Abstimmung mit Anliegern, den Anforderungen der Rettungsdienste etc.) und
- der Einhaltung der Fördervorgaben (FRL 2023) des Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Innenstadt Wuppertal Elberfeld“.
Die Maßnahme muss ausdrücklich dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel dienen und zudem bis zum 31.12.2028 abgeschlossen sein, um die Förderfähigkeit zu gewährleisten.