Frist abgelaufen

Teilhabeanalyse zur Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen

Die Angebotsfrist ist am 07. Juli 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 19. August 2025

  • Prognos AG, Berlin
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Für das MS soll die Konzeption, Durchführung und Ausarbeitung einer Teilhabeanalyse zur Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen in Verbindung mit einer Teilhabebefragung von Menschen mit Behinderungen zu ausgewählten Lebensbereichen vergeben werden. Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang des Auftrags sind der Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) zu entnehmen.

Zeitplan

Veröffentlichung
04.06.25
Fragenfrist
25.06.25
Abgabefrist
07.07.25
Öffnung
07.07.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Hannover, Deutschland
E-Mail
daniel.maniak@lzn.de
Telefon
0511 89848 102

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Zur Feststellung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter in dem Vordruck "Angaben zur Firma und zum Firmenprofil" - sofern möglich - auch Angaben hinsichtlich der Bonität des Unternehmens (insbesondere der Geschäftskontenführung, der finanziellen Gesamtverhältnisse, des Vorliegens von Beanstandungen in der Geschäftsbeziehung zum Kreditinstitut, des Eingehens von erfüllbaren Verpflichtungen und der Zahlung von fälligen Rechnungen) und - sofern entsprechende Angaben verfügbar sind - des Umsatzes (Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist sowie Gesamtumsatz) der letzten drei abgeschlossenen Jahre zu machen. Können die vorstehenden Angaben aufgrund einer Neugründung des Unternehmens oder aus einem anderen berechtigten Grund noch nicht (vollständig) getätigt werden, hat der Bieter zum Nachweis seiner Bonität mit Angebotsabgabe eine entsprechende Erklärung seines Kreditinstituts vorzulegen.

  • Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Fachkunde), hat der Bieter eine Referenzliste zu nachfolgend beschriebenen Kenntnissen und Erfahrungen unter Angabe des Auftragswertes, des Auftragsumfangs, des Auftragszeitraums sowie des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer für sich sowie für die Projektleitung vorzulegen. Die Referenzangaben sind auf einem separaten Dokument mit dem Angebot einzureichen. Für die zu vergebende Leistung benennt der Bieter bereits im Vergabeverfahren eine Projektleitung, die für die Erstellung der Teilhabeanalyse verantwortlich ist und dem Auftraggeber als Ansprechperson zur Verfügung steht. Der Bieter hat die Eignung der vorgesehenen Projektleitung für die Umsetzung der Teilhabeanalyse durch entsprechende Referenzen mit Angebotsabgabe nachzuweisen. Die Projektleitung muss über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Leitung von wissenschaftlichen Projekten verfügen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vom Umfang her vergleichbar sind, und mindestens ein ähnliches Projekt dieser Art in den letzten fünf Jahren begleitet haben. Weitere Mitarbeitende, die an der Durchführung der Teilhabeanalyse beteiligt werden sollen, sind nach Zuschlagserteilung namentlich zu benennen, hierbei ist auch eine Aussage zur Qualifikation der Mitarbeitenden vorzunehmen. Maßgeblich für die erfolgreiche Umsetzung des Auftrags ist fachlich qualifiziertes und erfahrenes Personal. Der Bieter garantiert, dass das zur Umsetzung des beschriebenen Vorhabens vorgesehene Personal über die nachfolgend genannten notwendigen Erfahrungen, Fähigkeiten, vor allem in dem beschriebenen Leistungsbereich und die zeitlichen Kapazitäten verfügt, um die Aufgaben sach- und fristgerecht, in hoher Qualität sowie wirtschaftlich durchzuführen. Der Bieter hat über umfassende Kenntnisse in den quantitativen und qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung, zur Datenerhebung, Statistik, Datenverarbeitung, -auswertung und -interpretation zu verfügen. Hierzu hat der Bieter mit Angebotsabgabe eine Referenzliste vorzulegen, aus der die Erfahrungen des für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Teams in den letzten fünf Jahren hervorgeht. Es sind mind. drei Referenzen aufzuführen. Der Bieter muss über einschlägige Erfahrung auf dem Gebiet der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der UN-BRK verfügen. Der Bieter hat dies durch Vorlage von mind. einer entsprechenden Referenz nachzuweisen. Des Weiteren hat der Bieter über Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Behinderungen und der Herstellung von Barrierefreiheit zu verfügen. So ist maßgeblich, dass der gesamte Erstellungsprozess (Planung, Durchführung sowie Ergebnisdarstellung) den Erfordernissen der Barrierefreiheit Rechnung trägt und partizipativ ausgerichtet ist. Hierzu ist im Rahmen des Vergabeverfahrens mind. eine Referenz vorzulegen, mit denen die Erfahrungen des Teams bzw. der Projektleitung, zu vorangegangenen Forschungsarbeiten in Bezug auf die erfolgreiche Einbindung von Menschen mit Behinderungen in den letzten fünf Jahren nachgewiesen wird.

  • Darüber hinaus hat der Bieter mit seinen Angebotsunterlagen eine Eigenerklärung einzureichen in welcher er verbindlich zusichert, dass die vollständige Umsetzung der ausgeschriebenen Leistung bis spätestens zum 01.12.2026 erfolgen wird.

  • Des Weiteren hat der Bieter (mit den Angebotsunterlagen) eine Eigenerklärung abzugeben, dass er über eine gültige Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3.000.000,00 EUR pauschal für Personen- und/oder Sachschäden, sowie mindestens 100.000,00 EUR für Vermögensschäden verfügt. Eine entsprechende Erklärung ist den Vergabeunterlagen beigefügt. Der Nachweis (nicht beglaubigte Kopie) ist spätestens zwei Wochen nach Zuschlagserteilung vorzulegen.

Zuschlagskriterien

  • Preis: Die Punktevergabe zu diesem Zuschlagskriterium erfolgt auf Grundlage des angebotenen Preises (netto) für das Pauschalhonorar. Das Angebot mit dem niedrigsten Pauschalhonorar (netto) erhält die maximale Punktzahl (400 Punkte). Ausgehend hiervon erfolgt für die anderen Angebote ein Punktabzug von einem Prozent vom maximalen Punktewert je einem Prozent höherem Pauschalhonorar.

  • Umsetzungskonzept: Der Bieter hat mit seinen Angebotsunterlagen ein Umsetzungskonzept einzureichen. In diesem Konzept soll der Bieter detailliert und fachlich fundiert das Forschungsdesign, Zielsetzungen, Erhebungsmethoden, methodische Umsetzung und Auswertung sowie die geplante Berichterstattung beschreiben. Weiterhin hat der Bieter im Rahmen seines Umsetzungskonzeptes einen Zeit-, Arbeits- und Ressourcenplan für die Durchführung der ausgeschriebenen Leistung einzureichen. In diesem Plan ist auf alle wesentlichen Meilensteine der Teilhabeanalyse einzugehen. Dies umfasst die Konzeptvorstellung, die Zwischenberichte, die Einreichung des Entwurfs sowie die finale Abgabe. Detaillierte Angaben sind der Bewertungsmatrix zu entnehmen.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt78 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage37 KB6 Seiten
Eigenerklärung203 KB12 Seiten
Eignungskriterien89 KB24 Seiten
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