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Teilleistungen der Projektsteuerung im Handlungsbereich B für das Infrastrukturprojekt Regionaltangente West (RTW)

Auftraggeber
Veröffentlicht
25.06.2026
Angebotsfrist
27.07.2026
Teilleistungen der Projektsteuerung Handlungsbereich B - PfA Nord (VE0421.1) für das Infrastrukturprojekt Regionaltangente West (RTW)

Zeitplan

Veröffentlichung
25.06.26
Abgabefrist
27.07.26
Öffnung
27.07.26
Vertragsbeginn
01.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Frankfurt am Main, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@rtwgmbh.de
Telefon
+49 69945156823
Website
https://www.regionaltangente-west.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters / des Mitglieds der Bietergemeinschaft Bieter / Bietergemeinschaften müssen mindestens zwei wertungsfähige unternehmensbezogene Referenzen mit dem Eignungsbogen einreichen, um die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Die Wertungsfähigkeit der Referenzen wird anhand der folgenden Mindestanforderungen ermittelt

    • 1. Alle Referenzen dürfen zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote (27.07.2026) nicht älter als zehn Jahre sein. Maßgeblich ist der geforderte Realisierungsstand des Projekts gem. nachstehender Ziff. 2.
    • 2. Alle Referenzen müssen mit der Aufgabenstellung hinsichtlich Schwierigkeit und Leistungsumfang vergleichbar sein. Im Zusammenhang mit der Wertung sieht die Vergabestelle als vergleichbar nur ausgeführte Projektsteuerungsleistungen für Schieneninfrastrukturprojekte an, die folgende Merkmale kumulativ erfüllen:
    • • Erbrachte Leistungen umfassen den Handlungsbereich B
    • • Erbrachte Leistungen beinhalten AHO-Grundleistungen der Projektstufen 2 bis 4
    • • Die Leistungen der Projektstufe 4 müssen vor mindestens 1 Jahr (d.h. vor dem 01.06.2025) begonnen worden sein
    • 3. Mindestens eine vergleichbare Referenz im Anwendungsbereich der EBO (im Übrigen Vergleichbarkeit wie unter Ziff. 2) mit Baukosten (KG 300 und 400) über 100 Mio. EUR netto.
    • 4. Mindestens eine vergleichbare Referenz im Anwendungsbereich der BOStrab (im Übrigen Vergleichbarkeit wie unter Ziff. 2) mit Baukosten (KG 300 und 400) über 10 Mio. EUR netto
    • Hinweis zu den Mindestanforderungen:
    • Aus den Referenzangaben muss nachvollziehbar sein, ob und in welchem Umfang die Leistungen als Eigenleistung, mit Nachunternehmen oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden. Die Annahme einer Referenz als Nachweis der Eignung setzt voraus, dass die nachzuweisende Leistung zu wesentlichen Teilen eigenständig erbracht worden ist. Das ist insbesondere für den Fall zu berücksichtigen, dass der Bieter die Referenz als Mitglied einer ARGE oder mit Nachunternehmereinsatz erbracht hat
    • Alternative Nachweisführung (Substitut durch Persönliche Referenzen)
    • Sofern der/die Bieter/Bietergemeinschaft nicht über die geforderten Unternehmensreferenzen (siehe Ziff. V.1) verfügt/verfügen, muss er/sie darlegen, warum sich der/die Bieter/Bietergemeinschaft trotzdem für ausreichend fachkundig und leistungsfähig für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen hält.
    • Dazu sind persönliche Referenzen, mit denen die defizitären Unternehmensreferenzen substituiert werden sollen, beizufügen. Diese persönlichen Referenzen müssen von vorhandenem für das Unternehmen tätigem Fachpersonal, das für die Durchführung der hier ausgeschriebenen Leistungen als festes Teammitglied verantwortlich tätig sein soll (vgl. § 4.2 des Vertrages), stammen.
    • Die persönliche Referenz muss die unter Ziff. V.1 definierten Anforderungen an die Unternehmensreferenzen vollständig erfüllen. Hinzu tritt die Anforderung, dass die Person das Referenzprojekt kontinuierlich über einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren in verantwortlicher Position (mind. stellv. Projektleitung) begleitet haben muss. Sämtliche Anforderungen müssen zum Zeitpunkt des Ausscheidens der Person erfüllt sein.
    • Beachte: Der/die Inhaber/-in der persönlichen Referenz ist im Angebot zwingend als festes Teammitglied für die Leistungserbringung vorzusehen (vgl. Ziff. 3.2 der AzA zu Bietererklärung 2.2)
    • wird diese Vorgabe im Angebot nicht umgesetzt, entfällt die Eignung des Bieters.
    • V.3. Formblatt: Unternehmensbezogene Referenzen
    • Zur Darstellung der unternehmensbezogenen Referenzen hat der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft die nachstehenden Formblätter "Unternehmensreferenz" (V.3.1) vollständig digital auszufüllen. Im Falle des Eignungsnachweises durch Substitut (Ziff. V.2) sind die Formblätter (V.3.2) zu verwenden.
  • Hinweis zur Eignungsleihe

    • Beabsichtigt der Bieter sich der Fähigkeiten und/oder Kapazitäten anderer Unternehmen zum Nachweis seiner Eignung zu bedienen (Eignungsleihe), muss er dem Eignungsbogen einen Nachweis über Art und Umfang der Unterstützungsleistung durch Dritte beilegen und erklären, dass ihm diese Unterstützungsleistungen im Auftragsfall zu Verfügung stehen
    • Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass bei ihm keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen.
    • Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt ferner insbesondere, dass er/es seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist und etwas anderes nicht durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde.
    • 0 Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass bei ihm ein oder mehrere zwingende Ausschlussgründe bestehen. Er hat die in der beiliegenden selbst zu fertigenden Erklärung beschriebenen Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 125 GWB getroffen.
    • Über die Eigenerklärung hinaus erfolgt unmittelbar vor Zuschlagserteilung aufgrund gesetzlicher Verpflichtung (§ 6 Abs. 1 WRegG) eine Abfrage des Wettbewerbsregisters für den für den Zuschlag vorgesehenen Bieter.
    • Eigenerklärung
    • 0 Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass er/es - im Sinne von Art. 80 Abs. 1, 2 RL 2014/25/EU i. V. m. Art. 58 Abs. 4 UAbs. 2 S. 2 RL 2014/24/EU bzw. des hier entsprechend anzuwendenden § 46 Abs. 2 VgV - keine Interessen hat, die mit der Ausführung des öffentlichen Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten.
    • Hinweise (nicht abschließend) zu II.2:
    • • Ein solcher Interessenkonflikt liegt insbesondere vor, wenn ein Bieter / Mitglied der Bietergemeinschaft in dem RTW-Projekt bereits als Auftragnehmer / Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft oder als deren Nachunternehmer mit Architekten-/Ingenieurleistungen aktuell beauftragt ist.
    • • Ein solcher Interessenkonflikt kann ebenfalls vorliegen, wenn beabsichtigt ist, im vorliegenden Vergabeverfahren im Rahmen der Eignung oder der Ausführung einen Nachunternehmer oder Dritten einzubinden, der in dem RTW-Projekt bereits als Auftragnehmer / Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft oder als deren Nachunternehmer mit Architekten-/Ingenieurleistungen aktuell beauftragt ist.
    • • Erhält der Bieter / die Bietergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren nicht den Zuschlag, können die sich an dem Teilnahmeantrag bzw. Angebot beteiligenden Unternehmen (Bieter, Mitglied der Bietergemeinschaft, Nachunternehmer, Dritte) selbstverständlich wieder im bei Ausschreibungen des RTW-Projektes zur Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen oder sonstigen Leistungen beteiligen.
    • • Der Auftraggeber behält sich vor, auch bei Verflechtungen des Bieters / Mitglieds der Bietergemeinschaft, Nachunternehmers, Dritter mit anderen Unternehmen einen möglichen Interessenkonflikt unter Berücksichtigung der vorgenannten Gesichtspunkte zu prüfen.
    • III.2. Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 (Mindestanforderung)
    • unterzeichnete Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung VU (EU) 2022/576 (Anlage EB1 zum Eignungsbogen) ist dem Eignungsbogen beizufügen
    • III.3 Weitere Angaben zum Bieter (eForms)
    • ausgefüllte Eigenerklärung Informationen zum Bieter (Anlage EB2 zum Eignungsbogen) ist dem Eignungsbogen beizufügen
  • Angaben zum Netto-Gesamtjahresumsatz des Bieters / des Mitglieds der Bietergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.

  • Angaben Netto-Jahresumsatz des Bieters / des Mitglieds der Bietergemeinschaf mit Leistungen die im Haupt-Tätigkeitsbereich des Auftrags liegen (d. h. Projektsteuerungsleistungen im Handlungsbereich B von Schieneninfrastrukturprojekten)

  • Der Existenznachweis wird erbracht durch Eintragung in das Handelsregister (aktueller Ausdruck aus dem Handels-/Berufsregister oder eine diesbezügliche Kopie ist diesem Eignungsbogen beizufügen)

  • Der Existenznachweis wird erbracht durch Eintragung in das Handelsregister (aktueller Ausdruck aus dem Handels-/Berufsregister oder eine diesbezügliche Kopie ist diesem Eignungsbogen beizufügen)

Zuschlagskriterien

  • Umsetzungskonzept: Herangehensweise an die PS-Leistung

  • Umsetzungskonzept: Projektorganisation und Qualifikation des Projektteams

  • Preis

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Vertragsbedingungen124 KB24 Seiten
Vertragsentwurf56 KB4 Seiten
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