Frist abgelaufen

TGA für den Neubau des Hörsaalzentrums der Universität Hamburg in der Science City Hamburg Bahrenfeld

Auftraggeber
Veröffentlicht
01.06.2026
Angebotsfrist
Das Hörsaalzentrum auf dem Campus Ost wird als erster Baustein der „Quartiere am Volkspark“ realisiert und das Aushängeschild des Universitätscampus in der Science City Hamburg Bahrenfeld bilden. Es soll zum zentralen Begegnungsort avancieren, der zwar primär der Lehre gewidmet ist, doch ebenso den Austausch zwischen Studierenden, Lehrenden und der Öffentlichkeit fördern soll. Unter einem Dach vereint es flexibel nutzbare Lehrflächen der Fachbereiche Chemie, Physik und Biologie sowie der digitalen Naturwissenschaften. In Ergänzung zu den exzellenten, international konkurrenzfähigen Forschungsbedingungen in der Science City Hamburg Bahrenfeld (SCHB) soll in den Quartieren am Volkspark auf dem Campus-Ost, gegenüber des geplanten Learning Centers, ein Hörsaalzentrum (HZ) realisiert werden, um modernste Lehr- und Lernbedingungen für die ca. 5.000 Studierenden der Universität Hamburg aus den Fachbereichen Physik, Chemie, Datascience und Teilen der Biologie modernste Lehr- und Lernbedingungen zu schaffen, die im nationalen und internationalen Wettbewerb vollumfänglich bestehen sollen. An der Luruper Chaussee gelegen soll das Hörsaalzentrum ein zentraler Anziehungspunkt für die Studierenden und Lehrenden werden, die zukünftig in einem Gebäude mit attraktiver Lehr- und Lerninfrastruktur arbeiten möchten. Weitere Details zur Projektbeschreibung können der beiliegenden Auslobungsbroschüre zum abgeschlossenen RPW-Wettbewerb entnommen werden. Der zu erwartende Leistungsumfang im Rahmen der TGA-Planung ist dem ebenfalls beigefügten Wettbewerbsergebnis zu entnehmen. Es ist beabsichtigt folgende Werkvertragsleistungen zu übertragen: Grundleistungen und ggf. auch teilweise besondere Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung gemäß § 53 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 HOAI Anlagengruppe 1: Abwasser- Wasser- und Gasanlagen gem. § 53 Abs. 2 Nr. 1 HOAI 2021. Anlagengruppe 2: Wärmeversorgungsanlagen gem. § 53 Abs. 2 Nr. 2 HOAI 2021 Anlagengruppe 3: Lufttechnische Anlagen gem. § 53 Abs. 2 Nr. 3 HOAI 2021 Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen gem. § 53 Abs. 2 Nr. 4 HOAI 2021 Anlagengruppe 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen gem. § 53 Abs. 2 Nr. 5 HOAI 2021 Anlagengruppe 6: Förderanlagen gem. § 53 Abs. 2 Nr. 6 HOAI 2021 Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen gem. § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI 2021 Anlagengruppe 8: Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken gem. § 53 Abs. 2 Nr. 8 HOAI 2021. Die Beauftragung erfolgt dabei stufenweise, wobei sich die einzelnen Leistungsphasen wie folgt auf die Stufen aufteilen: Stufe 1: Leistungsphasen 1-2 Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI Stufe 2: Leistungsphasen 3-4 Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI Stufe 3: Leistungsphasen 5-8 Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI Mit dem Zuschlag wird die Stufe 1 beauftragt. Eine Beauftragung der weiteren Leistungen erfolgt stufenweise und optional. Ein Anspruch auf die Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht. Hinweis: Eine weitere stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen der Stufen 2 und 3 der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI steht unter dem Vorbehalt einer gesicherten Projektfinanzierung. Nach Leistungsphase 3 wird die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung die Projektfinanzierung der Hamburger Bürgerschaft zur Entscheidung vorlegen.

Zeitplan

Veröffentlichung
01.06.26
Fragenfrist
23.06.26
Teilnahmefrist
29.06.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Hamburg, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@sprinkenhof.de
Telefon
+49 40339540
Website
https://www.sprinkenhof.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Aktuell festangestellte Mitarbeitende (Stichtag

    • Ende Teilnahmefrist):
    • 8 Ingenieure (Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung in den Anlagengruppen 1-8),
    • 1 weitere Mitarbeiter*in mit BIM-Erfahrung
    • Die vorgenannten Unterlagen sind von allen Mitgliedern einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft sowie den eignungsleihenden Unternehmen einzureichen. Die Unterlagen sind auf dem eVergabe-Portal unter „Anlagen“ hinterlegt und können dort heruntergeladen werden.
    • Siehe detaillierte Angaben im Verfahrensbrief sowie den Anlagen.
    • Die Eignungskriterien finden Sie unter nachfolgendem Link. Diese müssen nicht ausschließlich auf die angegebene Kategorie zutreffen, sondern können auch für weitere gelten. https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/supplier/external/subproject/bc1c5d10-69d0-44e1-8239-351865ff0ffc/suitabilitycriteria
  • Durchschnittlicher Jahresumsatz für die Jahre 2022, 2023, 2024

    • EUR 2,5 Mio. € netto
    • Die vorgenannten Unterlagen sind von allen Mitgliedern einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft sowie den eignungsleihenden Unternehmen einzureichen. Die Unterlagen sind auf dem eVergabe-Portal unter „Anlagen“ hinterlegt und können dort heruntergeladen werden.
    • Siehe detaillierte Angaben im Verfahrensbrief sowie den Anlagen.
  • Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind mindestens 3 Refe-renzen über vergleichbare Leistungen vorzulegen. Eine Referenz ist nur vergleichbar, wenn sie die folgenden Mindestanforderungen erfüllt

    • a) Planung der Technischen Gebäudeausrüstung in den Anlagengruppen 1-8
    • b) Neubaumaßnahme
    • c) Abgeschlossene Leistungsphasen: 2 bis 5
    • d) Bausumme (KG 300+400): mindestens EUR 25 Mio. netto
    • e) Mindestens Honorarzone II für die ALG 1-8
    • f) Projektabschluss/Übergabe nicht vor dem 01.01.2016
    • Falls sich der/die Bewerbende/ die Bewerber-/ Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf Unternehmende stützen möchte, sind auch von diesen Unternehmern die erforderlichen Angaben zu machen. Siehe detaillierte Angaben im Verfahrensbrief sowie den Anlagen.
  • Mit den zuvor genannten 3 Referenzen müssen überdies folgende Mindestanforderungen nachgewiesen werden

    • M1 („Vergleichbare Planungsleistungen“)
    • Mindestens 1 Referenz:
    • Vergleichbare Planungsleistungen, wie z.B. Hörsaalgebäude, Universitäre Veranstaltungs- oder Seminargebäude, Veranstaltungszentren (z.B. Theater, Kongresszentren)
    • M2 („Bauen für die öffentliche Hand“)
    • Mindestens 1 Referenz:
    • Arbeiten für einen öffentlichen Auftraggeber i.S.d. § 99 GWB
    • M3 („öffentlich-rechtliche Anforderungen“)
    • Mindestens 1 Referenz:
    • Umsetzung der Projektanforderungen an eine Versammlungsstätte gemäß der Versammlungsstättenrichtlinie
    • M4 („Leistungsphasen“)
    • Mindestens 1 Referenz:
    • Abgeschlossene Leistungsphasen 2-8 für die Anlagengruppen 1-8
    • M5 („Honorarzone“)
    • Mindestens 1 Referenz:
    • Mindestens 3 Anlagengruppen in Honorarzone III
    • (Der Nachweis muss über 1 einzureichende Referenz insgesamt erbracht werden.)
    • Hinweis: Die Auftraggeberin behält sich vor, im Einzelfall eine Überprüfung der Referenzen bei dem Referenzgebenden vorzunehmen.
    • Falls sich der/die Bewerbende/ die Bewerber-/ Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf Unternehmende stützen möchte, sind auch von diesen Unternehmern die erforderlichen Angaben zu machen. Siehe detaillierte Angaben im Verfahrensbrief sowie den Anlagen.
  • Zudem muss 1 Projektreferenz für die Anwendung der BIM-Methode mit den folgenden Mindestanforderungen eingereicht werden

    • 1. Leistungsphasen: Die Leistungsphasen 3 oder 5 müssen abgeschlossen sein.
    • 2. Honorarzone: Das Projekt muss mindestens in der Honorarzone II durchgeführt worden sein.
    • 3. Die Anwendung der BIM-Methode wird als Bestandteil des BIM Regelprozesses verstanden. Die in diesem Rahmen festgelegten Grundleistungen werden inhaltlich über das Referenzblatt der Bieter abgefragt:
    • a) das Mitwirken bei der Erarbeitung und Fortschreibung eines BIM-Abwicklungsplans (BAP) auf der Grundlage von Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA),
    • b) das Nutzen einer bereitgestellten gemeinsamen Datenumgebung (CDE) zum Austausch der Informationen und Ergebnisse,
    • c) die durchgängige Planung des Objekts anhand von Fachmodellen als grundlegende Informationsträger in einer der Leistungsphase entsprechenden, geo-metrischen und alphanumerischen Planungstiefe,
    • d) das Mitwirken bei der technischen Zusammenführung und technischen Abstimmung der Fachmodelle der an der Planung fachlich Beteiligten zu Koordinationsmodellen (Modellaustausch des eigenen Fachmodelles mit mind. 2 weite-ren Fachdisziplinen über die gängigen BIM-Austauschformate IFC und BCF/Issue),
    • e) das Ableiten von zur Planung erforderlichen Informationen und Ergebnissen, wie z.B. alphanumerischen Daten, Mengen, Flächen-, Raum- oder Bauteillisten, so-wie 2D-Plänen im Wesentlichen aus den Fachmodellen.
    • 4. Projektabschluss/Übergabe nicht vor dem 01.01.2016
    • 5. Vergleichbare Neubaumaßnahme
    • Hinweis: Die geforderte BIM-Referenz kann zusätzlich zu den unter Ziffer 3.4.2.1 geforderten Referenzen eingereicht werden. Die Mindestanforderungen an BIM-Leistungen können jedoch auch über eine der 3 unter Ziffer 3.4.2.1 geforderten Referenzen nachgewiesen werden (siehe zur Bewertung der BIM-Referenzen über vergleichbare Leistungen Ziffer 3.5).
    • Falls sich der/die Bewerbende/ die Bewerber-/ Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf Unternehmende stützen möchte, sind auch von diesen Unternehmern die erforderlichen Angaben zu machen. Siehe detaillierte Angaben im Verfahrensbrief sowie den Anlagen.
    • Bestenauswahl („Auswahleignung“)
    • Vergleichende Prüfung
    • Wenn mehr als 3 Teilnahmeanträge gemäß Ziffer 3.4 geeigneter Bewerber*innen vorliegen („Grundeignung“), werden für das weitere Verfahren die besten 3 Bewerbenden ausgewählt („Auswahleignung“). Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 55 ff. HOAI einzureichenden wertbaren Referenzprojekte. Es werden die vom Bewerbenden benannten 3 besten, wertbaren Referenzen in der vom Bewerbenden selbst bestimmten Reihenfolge bewertet. Die jeweilige Referenz muss vom Bewerbenden eine deutlich sichtbare Nummerierung erhalten (z.B. Referenz 1, Referenz 2, etc.), deren Reihenfolge Ausdruck des Stellenwertes dieser Referenz für den Bewerbenden ist. Gibt der Bewerbende keine Nummerierung der Referenzen an, werden die Referenzen in der Reihenfolge gewertet, wie sie mit dem Teilnahmeantrag eingereicht wurden.
    • Für die Wertung werden die wertbaren Referenzen gemäß Ziffer 3.4.2.1 in der numerischen Reihenfolge aufsteigend, so wie vom Bewerbenden selbst nummeriert, bewertet. Kriterium der Auswahleignung ist der Grad der Vergleichbarkeit der besten 3 eingereichten, wert-baren Referenzen mit dem anstehenden Projekt, wie es in der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen beschrieben ist. Dabei erreichen wertbare Projektreferenzen mit vergleichbaren BIM-Leistungen einen höheren Grad der Vergleichbarkeit. Im Zweifel entscheidet unter den verbliebenen gleichwertigen Teilnahmeanträgen das Los.
    • Die zur Abgabe eines Erstangebotes aufgeforderten Bewerbenden werden dringend gebeten, die AG unverzüglich zu informieren, sollten Sie sich gegen eine Angebotsabgabe entscheiden. Die AG behält sich vor, in diesem Fall den nach Maßgabe dieser Ziffer nächstbesten Bewerbenden nachrücken zu lassen, also als Bietenden zuzulassen. Der nachrückende Bewerbende erwirbt hierdurch keinen Anspruch auf Verlängerung der Erstangebotsfrist.

Zuschlagskriterien

  • Preis

  • Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog: Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf287 KB16 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
Projektplan56 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB12 Seiten
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