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TNW_Sanierung Cluster M

Die Stiftung Aktion Sonnenschein betreibt im Anwesen Heiglhofstraße 63, 81377 München einen Montessori-Integrations-Kindergarten, eine Inklusive Montessori-Schule sowie eine Heilpädagogische Tagesstätte (Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung). Die Heilpädagogische Tagesstätte (HpT) ist im zu sanierenden "Cluster M" untergebracht. Der Bauteil M besteht aus UG, EG und einem OG. Im EG und OG sind jeweils 3 Gruppenräume der HPT und Nebenräume (Fachdiensträume, Büro, Toiletten usw.) untergebracht. Weiterhin sind im Cluster M (in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der Schule) Büro für die Verwaltung der Stiftung Aktion Sonnenschein untergebracht. Die gesamte Gebäudeinfrastruktur (Heizung, Strom, Wasserver- und -entsorgung, IT-Infrastruktur usw.) ist zentral organisiert und unterscheidet nicht zwischen den Einrichtungen oder den unterschiedlichen rechtlichen Trägern. Wie alle anderen Bauteile des Anwesens, ist der Bauteil M jedoch eigenständig positioniert und bildet in gewissen Umfang einen eigenen Baukörper, der durch Flure mit den anderen Baukörpern verbunden ist und somit eine gebäudetechnische Einheit bildet. Das Gebäude wurde Ende der 1980er Jahre errichtet. Das Dach bedarf einer grundlegenden Sanierung. Außerdem ist durch den Abriss der unmittelbar an das Gebäude angrenzenden Nachbarbebauung ein Teil der Fassade neu zu gestalten. Die Elektrik entspricht nicht mehr dem aktuellen technischen Stand. Aufgrund der Erfahrungen bei Arbeiten an der Sanitärrohinstallation in den Bauteilen A und B ist davon auszugehen, dass auch im Cluster M die Sanitärrohinstallation altersbedingt dem Ende ihrer gewöhnlichen Nutzungsdauer entgegengeht. Eine Kernsanierung erscheint daher die sinnvollste und wirtschaftlichste Vorgehensweise. Das etwaige Urheberrecht des planenden Architekten darf nicht berührt werden. Im Zuge der Sanierung ist zu prüfen, ob die baulichen Gegebenheiten im Gebäudeinneren die Unterbringung von jeweils 4 HpT-Gruppen auf jedem Stockwerk ermöglichen. Die Hausmeisterwohnung würde dann ggf. aufgelöst werden. Während der Sanierungsarbeiten erfolgt voraussichtlich eine Auslagerung der HpT-Gruppen in temporäre Bauten auf dem Gelände. Vorrangig sollen die Arbeiten nach Möglichkeit innerhalb der Ferienzeit durchgeführt werden. Eine grobe Kostenprognose über die Fläche von 1.100 NUF beläuft sich auf rund 9 -10 Mio. EUR brutto (KGR 200-700, Kostenstand 2026, davon Dachsanierung ca. 2,0 Mio EUR brutto). Mit vorliegendem Verfahren werden die Projektsteuerungsleistungen nach HAV-KOM vergeben. Es werden außerdem (optionale) Besondere Leistungen vergeben. Mit den Leistungen ist im Anschluss an das Verfahren zu beginnen. Die Leistungen werden stufenweise abgerufen und vergeben. Die Beauftragung weiterer Stufen setzt außerdem eine gesicherte Förderung/Finanzierung voraus. Weitere Verfahrensunterlagen werden über die Plattform zur Verfügung gestellt.

Zeitplan

Veröffentlichung
31.07.26
Fragenfrist
21.08.26
Teilnahmefrist
31.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
München, Deutschland
Vertragslaufzeit
3 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
gf@aktionsonnenschein.de
Telefon
+49 8972405-167
Website
https://aktionsonnenschein.com/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe der angegebenen Werte aller Einzelbewerber gezählt. Angaben können zunächst durch Eigenerklärung erfolgen, sind aber auf Aufforderung durch die Vergabestelle durch geeignete Unterlagen nachzuweisen. . (zunächst) per Eigenerklärung ist darzulegen: durchschnittliche Bürokapazität (Projektsteuerer (Ingenieure, Architekten) und Back-Office (technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Projektaufgaben erfüllen) in den letzten 3 Jahren, maximal 250 Punkte: ab einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl > 5 Projektsteuerern bzw. 4 Mitarbeitern im Back-Office . Die vollständigen, abschließenden Anforderungen bzw. Bedingungen ergeben sich ausschließlich aus den Unterlangen zum Teilnahmewettbewerb.

  • (zunächst) per Eigenerklärung ist darzulegen: abgeschlossene Referenzen ab 01.01.2018 mit folgenden Angaben: . Referenz Nr. 1: Nachweis der Grundkompetenz (400 Punkte): Anrechenbare Kosten PS (>= 6 Mio. EUR), Schwierigkeitsgrad (>= Honorarzone II, HAV-KOM) und erbrachte Leistungen (Leistungsstufen 1-5 zu mehr als 90% erbracht). . Referenzen Nr. 2-4: Nachweis der tiefergehende Referenzeigenschaften (3 mal 200 Punkte möglich): - L1: Gebäude aus dem Bereich Ausbildung (z.B. Schule) gem. Anl. 10 HOAI (30 Punkte) oder - L2: Betreuung (z.B. Altentagesstätten) gem. Anl. 10 HOAI (30 Punkte) oder - L3: Betreuungseinrichtungen für Kinder (z.B. Kindertagesstätten), Betreuungseinrichtungen mit heilpädagogischer Ausrichtung (60 Punkte) - L4: Neubau (30 Punkte) oder - L5: Sanierung / Modernisierung (60 Punkte) (Hinweis: bei Teilen aus L4 und L5 ist der überwiegende Anteil maßgeblich) - L6: Bearbeitung der Fördermittel einer staatlichen Förderung (20 Punkte) - L7: laufender Betrieb oder Interimsmaßnahme (20 Punkte) - L8: Volumen KG 200-700 brutto > 4 Mio. EUR (20 Punkte) - L9: Leistungsstufen 1-5 zu mehr als 60% erbracht (20 Punkte) MINDESTKRITERIEN: Referenzen, die nach dem 01.01.2018 abgeschlossen wurden, werden gewertet. Referenzen die vor dem 01.01.2018 abgeschlossen wurden, werden nicht gewertet. Maßgeblich für den Abschluss einer Referenz ist die Inbetriebnahme, oder der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsstufe, wenn z.B. kein Vollauftrag vorliegt. Der Abschluss der jeweiligen Referenz ist zwingend für die eine Berücksichtigung in der Wertung. HINWEISE: Gewertet wird die Referenz mit den erbetenen Referenzeigenschaften zum Nachweis der Grundkompetenz des Bewerbers (= Referenz 1) und bis zu 3 weitere Referenzen, die die darüber hinaus erbetenen Referenzeigenschaften am besten abbilden. Der Bewerber beschreibt seine angeführten Referenzprojekte - besonders im Hinblick auf die im vorliegenden Projekt zu bewertenden Aspekte und stellt die Besonderheiten der Referenz - Dienstleistung dar. . Der Nachweis der Referenzleistung ist durch Eigenerklärung zu erbringen. Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren Bewertung dieser Referenz. Bei Leistungen, die nicht nach der HAV-KOM erbracht wurden, ist darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HAV-KOM vergleichbar waren. . Büroreferenzen über erbrachte Planungsleistungen eines Vorgängerunternehmens (Persönliche Referenzen) können einem Bewerber nur zugerechnet werden, soweit eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für die Referenzaufträge zuständig waren und den Mitarbeitern in den neu gegründeten Unternehmen festgestellt werden kann. Um den Nachweis zu erbringen, erläutert der Bieter zwingend zusätzlich die jeweiligen Projektstrukturen, -mitglieder und -kompetenzen detailliert in gesondertem Dokument. . Leistungen innerhalb einer ARGE sind analog zu persönlichen Referenzen detailliert zu beschreiben, damit diese dem Bewerber zugerechnet werden können. . Unklarheiten / Wiedersprüche gehen zu Lasten des Bewerbers. . Die maximal mögliche Gesamtpunktzahl für die Referenzen beträgt 1.000 Punkte. Die Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Verhandlung eingeladen. Wenn keine weitere Differenzierung im Hinblick auf das vorliegende Projekt möglich ist und dabei Punktgleichheit zwischen Bewerbern besteht, entscheidet gemäß § 75 (6) VgV das Los über eine Einladung. . Die vollständigen, abschließenden Anforderungen bzw. Bedingungen ergeben sich ausschließlich aus den Unterlangen zum Teilnahmewettbewerb.

  • Geforderte Nachweise sind: . Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Angabe der Registereintragung (Ort, Nummer). Ein entsprechender Auszug aus dem entsprechenden Register (z. B. Handels-/Partnerschaftsregister) ist nur auf explizite Aufforderung einzureichen. . Juristische Personen werden als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen entsprechend vorgenannter Anforderungen benennen. Der Nachweis der Berufsqualifikation ist durch ein offizielles Dokument, sei es Diplom-, Master-, Bachelorzeugnis oder gleichwertige Urkunde zu erbringen. Die Mitgliedschaft in einer Architekten-/Ingenieurkammer kann ebenfalls als Nachweis herangezogen werden. Das entsprechende Dokument ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. . Die vollständigen, abschließenden Anforderungen bzw. Bedingungen ergeben sich ausschließlich aus den Unterlangen zum Teilnahmewettbewerb.

  • (zunächst) per Eigenerklärung ist darzulegen: Versicherung mit einer Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden und 2-fache Maximierung pro Jahr oder einer Zusage der Versicherung selbst, den geforderten Versicherungsschutz für das konkrete Projekt im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Der Nachweis ist zunächst über eine Eigenerklärung im TNA/Bewerberbogen zu bringen. . Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers. Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. . Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung aller ARGE-Mitglieder eingereicht werden (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist. . Spätestens bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein eingereicht werden. Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. . Die vollständigen, abschließenden Anforderungen bzw. Bedingungen ergeben sich ausschließlich aus den Unterlangen zum Teilnahmewettbewerb.

  • Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe der angegebenen Umsatzwerte aller Einzelbewerber gezählt. Angaben zum Umsatz können zunächst durch Eigenerklärung erfolgen. Die Umsätze sind aber auf Aufforderung durch die Vergabestelle durch geeignete Unterlagen nachzuweisen, neben Jahresabschluss z. B. auch einer Bestätigung des Steuerberaters. . durchschnittlicher Umsatz im Leistungsbild Projektsteuerung in der Bau- und Immobilienwirtschaft in den letzten 3 Jahren, 250 Punkte: ab einem durchschnittlichen Gesamtnettoumsatz > 600.000,00 EUR . Die vollständigen, abschließenden Anforderungen bzw. Bedingungen ergeben sich ausschließlich aus den Unterlangen zum Teilnahmewettbewerb.

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