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Übungsplatz Altmark, Altmarkkaserne GefÜbZH Bauprojekt (BP) Neubau automatisiertes Hochregallager mit Einrüsthalle eVKE-Nr: 94 381 24151 - MBD-2026-0303

Generalplanungsleistungen für den Neubau eines Hochregallagers (HRL) mit Einrüsthalle und Sozialtrakt auf dem Übungsplatz Altmark einschließlich funktionaler Vorplanung innerhalb einer reduzierten ‚Finalen Projektunterlage‘, BIM-basierter Systemplanung, Ausarbeitung einer funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) sowie Vergabebegleitung für eine spätere Realisierung durch einen Totalunternehmer (TU) mit Bauüberwachung und Qualitätssicherung der Bauausführung.

Zeitplan

Veröffentlichung
03.07.26
Fragenfrist
11.08.26
Teilnahmefrist
20.08.26
Vertragsbeginn
13.11.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Magdeburg, Deutschland
E-Mail
zentrale-beschaffung.aib@sachsen-anhalt.de
Telefon
000

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eignungskriterien gemäß § 25 VSVgV Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, juristische Personen sowie Bewerbergemein¬schaften aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder gleichgestellten Staaten, die zur Erbringung der ausgeschriebenen Planungsleistungen berechtigt sind. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, deren verantwortliche Projektleitung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur (mit Bauvorlageberechtigung) gemäß den jeweils geltenden berufsrechtlichen Regelungen berechtigt ist. Hierüber sind Nachweise zu erbringen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Herkunftsstaat gesetzlich nicht geregelt, ist die fachliche Qualifikation durch einen gleichwertigen Ausbildungs- oder Befähigungsnachweis gemäß Richtlinie 2013/55/EU nachzuweisen. Der Generalplaner stellt dem Auftraggeber für die gesamte Vertragslaufzeit einen zentralen An-sprechpartner zur Verfügung und gewährleistet die vollständige fachliche und organisatorische Koordination aller erforderlichen Fachplanungen sowie deren Schnittstellen. - alle Fachplanungen werden über den Generalplaner eingebunden, - der Auftraggeber schließt keine Einzelverträge mit Fachplanern ab, - die fachliche Gesamtkoordination einschließlich BIM-Koordination liegt beim Generalplaner. Federführend ist der Logistikplaner. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Die Eignungsnachweise können von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft gemeinschaftlich erbracht werden, soweit sich aus den nachfolgenden Anforderungen nichts Abweichendes ergibt. Die Bietergemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter (federführenden Partner) zu be¬nennen. Dieser ist während der gesamten Vertragslaufzeit zentraler Ansprechpartner des Auftrag¬gebers und vertritt die Bietergemeinschaft in allen fachlichen, organisatorischen und vertraglichen Angelegenheiten. Unabhängig von der internen Aufgabenverteilung innerhalb der Bietergemeinschaft erfolgt die Kommunikation mit dem Auftraggeber grundsätzlich über den bevollmächtigten Vertreter. Die Bietergemeinschaft stellt eine koordinierte und widerspruchsfreie Leistungserbringung sicher. Verantwortlichkeit

    • Die Mitglieder der Bietergemeinschaft haften gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch für die vertragsgemäße Erbringung sämtlicher Leistungen.
    • Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen : Ja
  • Eignungskriterien gemäß § 26 VSVgV Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind nachfolgende Unter-lagen vorzulegen. Die nachstehenden Anforderungen stellen Mindestanforderungen für die Teilnahme am Vergabe-verfahren dar. Werden die Anforderungen nicht erfüllt oder die geforderten Nachweise nicht vollständig vorgelegt, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Berufshaftpflichtversicherung Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung oder eine verbindliche Erklärung eines Versicherers, wonach im Auftragsfall Versicherungsschutz gewährt wird. Mindestanforderung - Personenschäden

    • mindestens 5.000.000 EUR je Schadensfall
    • - Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5.000.000 EUR je Schadensfall
    • Die Deckungssummen müssen mindestens zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen.
    • Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen : Ja
  • Eignungskriterien gemäß § 26 VSVgV Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Erklärung über den durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindestanforderung

    • - durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 20 Mio. EUR netto.
    • Bei Bewerbergemeinschaften dürfen die Umsätze der Mitglieder addiert werden.
    • Im Falle einer Eignungsleihe oder der Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise ebenfalls vorzulegen, soweit diese Unternehmen wesentliche Leistungsanteile erbringen.
    • Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen : Ja
  • 1) Anteil der Unterauftragsvergabe (Die Eignung muss auch durch die NAN belegt werden) 2) durchschnittliche jährliche Belegschaft 3) Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen 4) Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen Eignungskriterien gemäß § 27 VSVgV Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Teilnahmewettbewerb – Mindestanforderungen Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind nachfolgende Unterlagen vorzulegen. Die nachstehenden Anforderungen stellen Mindestanforderungen für die Teilnahme am Vergabe-verfahren dar. Werden die Anforderungen nicht erfüllt oder die geforderten Nachweise nicht vollständig vorgelegt, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. 1. Referenzprojekte Es werden ausschließlich Referenzprojekte berücksichtigt, deren wesentliche Planungs- oder Koordinationsleistungen innerhalb der letzten zehn Jahre erbracht oder abgeschlossen wurden. 1.1 Schwerpunktreferenzen Logistik-, Industrie- und Sonderbau Der Bewerber hat mindestens zwei Referenzprojekte über Generalplanungsleistungen oder fachübergreifend koordinierte Planungsleistungen für logistische, industrielle oder vergleichbare Sonderbauvorhaben nachzuweisen. Berücksichtigt werden insbesondere Projekte aus folgenden Bereichen

    • • Hochregallager
    • • Logistikzentren
    • • Lager- und Umschlaggebäude
    • • Industrie- oder Hallenkomplexe
    • • vergleichbare logistische Infrastrukturvorhaben
    • Die Referenzen müssen Erfahrungen in der Koordination mehrerer Fachdisziplinen nachweisen, insbesondere:
    • • Objektplanung
    • • Tragwerksplanung
    • • Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
    • • Brandschutz und Bauphysik
    • • Logistikplanung
    • • weitere projektbezogene Fachplanungen
    • Die fachübergreifende Koordination sowie die organisatorische Einbindung des Bewerbers in die Projektabwicklung sind nachvollziehbar darzustellen.
    • 1.2 Referenz öffentlicher Auftraggeber
    • Der Bewerber hat mindestens eine Referenz für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB nachzuweisen.
    • Die Referenz soll Erfahrungen in öffentlichen Planungs-, Abstimmungs- und Entscheidungs-prozessen belegen, insbesondere hinsichtlich:
    • • Kostensteuerung
    • • Terminmanagement
    • • Qualitätsmanagement
    • • Vergabe- und Dokumentationsanforderungen
    • Referenzen aus dem Bereich Bundesbau oder Bundeswehr sind besonders wünschenswert.
    • 1.3 Mindestprojektgröße
    • Mindestens eine der eingereichten Referenzen muss anrechenbare Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 in Höhe von mindestens 10 Mio. EUR netto aufweisen.
    • Die Referenz kann mit den unter Ziffer 1.1 oder 1.2 genannten Referenzen identisch sein.
    • 1.4 Generalplanung und Fachkoordination
    • Mindestens eine Referenz muss die Erfahrung in der fachübergreifenden Gesamtkoordination komplexer Planungsleistungen nachweisen.
    • Darzustellen sind insbesondere Erfahrungen in der Koordination von:
    • • Objektplanung
    • • Tragwerksplanung
    • • Technischer Gebäudeausrüstung
    • • Brandschutz und Bauphysik
    • • BIM-Koordination, sofern Bestandteil des Projektes
    • • Schnittstellen- und Terminkoordination
    • Die Rolle des Bewerbers innerhalb der Projektorganisation ist nachvollziehbar zu erläutern.
    • 2. BIM-Kompetenz
    • Der Bewerber hat seine Kompetenz in der modellbasierten Planung und Koordination (BIM) nachzuweisen.
    • Nachzuweisen sind insbesondere Erfahrungen mit:
    • • modellbasierter Planung und Fachmodellkoordination
    • • Kollisionsprüfungen
    • • BIM-Koordinationsmodellen
    • • Nutzung einer Common Data Environment (CDE)
    • • LOD-/LOI-Management
    • • BIM-gestützter Schnittstellenkoordination
    • Zusätzlich ist mindestens ein geeigneter Qualifikationsnachweis vorzulegen, beispielsweise:
    • • buildingSMART-/VDI-Zertifikat
    • • BIM-Manager-Zertifikat
    • • BIM-Koordinator-Zertifikat
    • • vergleichbarer anerkannter BIM-Qualifikationsnachweis
    • Die für die BIM-Gesamtkoordination vorgesehene Funktion innerhalb der Projektorganisation ist zu benennen.
    • 3. Projektorganisation
    • Der Bewerber hat die vorgesehene organisatorische Struktur sowie die vorgesehenen Fachdisziplinen für die Leistungserbringung darzustellen.
    • Darzustellen sind insbesondere:
    • • Objektplanung
    • • Tragwerksplanung
    • • Technische Gebäudeausrüstung
    • • BIM-Koordination
    • • Generalplanung und Projektsteuerung
    • • Vergabe- und Schnittstellenkoordination
    • Die Darstellung soll die organisatorischen Zuständigkeiten sowie die vorgesehenen Kommuni-kations- und Koordinationsstrukturen erkennen lassen.
    • Die Benennung konkreter Schlüsselpersonen bleibt der Angebotsphase vorbehalten.
    • Im Rahmen der Projektorganisation ist darzustellen, wie die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) gemäß Baustellenverordnung in die Gesamtprojekt-organisation eingebunden werden.
    • Die SiGeKo-Leistungen sind durch den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft sicherzustellen und in die fachübergreifende Projektkoordination zu integrieren.
    • Die organisatorischen Zuständigkeiten sowie die Schnittstellen zur Generalplanung, Termin¬steuerung und Ausführungskoordination sind nachvollziehbar darzustellen.
    • 4. Nachunternehmer und Bewerbergemeinschaften
    • Der vorgesehene Einsatz von Nachunternehmern ist darzustellen.
    • Die Gesamtprojektleitung, die fachübergreifende Gesamtkoordination sowie die BIM-Gesamt-koordination sollen durch den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft selbst erbracht werden. Die Koordination der Sicherheits- und Gesundheitsschutzleistungen (SiGeKo) ist integraler Bestandteil der Gesamtprojektkoordination und durch den Bewerber organisatorisch sicherzu¬stellen.
    • Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Leistungsanteile der Mitglieder eindeutig darzustellen. Ein bevollmächtigter Vertreter ist zu benennen.
    • 5. Hinweise zur Eignungsprüfung
    • Die eingereichten Unterlagen und Referenzen dienen der Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 27 VSVgV.
    • Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzende Angaben oder Nachweise anzufordern, soweit dies vergaberechtlich zulässig ist.
    • Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen : Ja
  • Beschreibung

    • Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
    • 1.1. Abgabe Eigenerklärung zu Einhaltung der Sanktionen gegen Russland
    • 1.2. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durch¬führung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen:
    • Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), Belarus (Republik Belarus), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong, ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos
    • (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam),
    • Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen!
    • Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
  • Aufgrund des militärischen Projektumfeldes bestehen erhöhte Anforderungen an Vertraulichkeit, Informationssicherheit und den Umgang mit projektbezogenen Daten. Der Bewerber hat zu erklären, dass

    • • projektbezogene Informationen vertraulich behandelt werden,
    • • geeignete organisatorische und technische Maßnahmen zum Schutz sensibler Daten bestehen,
    • • BIM- und Projektdaten gegen unbefugten Zugriff geschützt werden,
    • • keine Ausschlussgründe hinsichtlich sicherheitsrelevanter Belange vorliegen.
    • Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzende Nachweise zur Informationssicherheit sowie projekt-bezogene Vertraulichkeitserklärungen zu verlangen.
    • Der Auftraggeber behält sich ferner vor, für einzelne Projektbeteiligte projektbezogene Sicherheits-anforderungen festzulegen.
    • Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja

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