Um- und Ausbau Bundesstraße 2, Entwicklungsbereich Krampnitz - Baubegleitende archäologische Untersuchungen und Dokumentation

Zuschlag erteilt am 07. Juli 2026

  • Archäologie Manufaktur GmbH, Wustermark
Auftraggeber
Veröffentlicht
07.07.2026
Bekanntmachungsart
Zuschlagsbekanntmachung
Um- und Ausbau Bundesstraße 2, Entwicklungsbereich Krampnitz

Zeitplan

Vertragsbeginn
26.05.26
Veröffentlichung
07.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Potsdam, Deutschland
E-Mail
vergabe@propotsdam.de
Telefon
000
Website
https://ProPotsdam.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Zuschlagskriterien

  • Preis

    • Das geringste Angebot erhält die volle Punktzahl. Die Bewertung der übrigen Angebote erfolgt nach der Formel:
    • "Angebotspreis Bestbieter / Angebotspreis Bieter x Maximalpunktzahl"
  • Grabungskonzept

    • Die Bewertung des Grabungskonzeptes erfolgt durch die Untere Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Potsdam im Benehmen mit dem Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum - BLDAM als Denkmalfachbehörde. Entsprechend den Auflagen der vorliegenden denkmalrechtlichen Erlaubnisse der Unteren Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Potsdam für die Arbeiten im Planungsgebiet B2 (Aktenzeichen 10146-2022-69, aktualisiert am 06.01.2026) ist ein fachliches und logistisches Konzept zur Ausführung der archäologischen Maßnahmen zu erarbeiten und der Unteren Denkmalschutzbehörde zur Zustimmung vorzulegen. Das Grabungskonzept muss sich über die Gesamtfläche gemäß den bereitgestellten Übersichtsplänen erstrecken und Angaben zum einzusetzenden archäologischen Fachpersonal (Grabungsleitung) enthalten. Das Grabungskonzept wird durch die Vergabestelle sowohl der Unteren Denkmalschutzbehörde als auch der Denkmalfachbehörde übermittelt. Die Denkmalfachbehörde (BLDAM) ist berechtigt, ihre Zustimmung zu versagen, wenn das vorgeschlagene Fachpersonal nach fachbehördlicher Einschätzung nicht die Gewähr dafür bietet, dass die archäologischen Maßnahmen wissenschaftlich-methodisch und technisch sachgerecht durchgeführt werden. Maßgebend sind die "Richtlinien zur Grabungsdokumentation" der Denkmalfachbehörde in der jeweils geltenden Fassung in Verbindung mit den Festlegungen zur Dokumentation in den bodendenkmalpflegerischen Nebenbestimmungen der denkmalrechtlichen Erlaubnis.
    • Das Ausgrabungskonzept sollte folgende Punkte umfassen und sollte in folgender Reihenfolge gegliedert werden:
    • - Erläuterung des Bauvorhabens mit allen geplanten Eingriffen sowie Eingriffstiefen
    • - Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes, Lageplan
    • - Forschungs- und Quellenstand (u. a. vorangegangene Voruntersuchungen wie Prospektionen)
    • - erwartete Befundlage und wissenschaftliche Bewertung
    • - geplante Vorgehensweise/Arbeitsabläufe
    • - Maschineneinsatz (vorgesehenes Volumen Baggereinsatz, Abraum-management etc.)
    • - Personaleinsatz (Teamgröße, Leiter, Stellvertreter, ggf. Benennung externer Fachleute)
    • - Ausstattung (z. B. Fotoausrüstung, Maschinen, Metallsonde, eingesetzte Software)
    • - Grabungs- und Dokumentationstechniken (Verfahren, Geräteeinsatz)
    • - Fundversorgung (z. B. Fundbeschriftung)
    • - Probenentnahme (u. a. Schnellanalysen zur Klärung der Erhaltung von Makroresten)

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Projektplan56 KB24 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB4 Seiten
Vertragsentwurf156 KB8 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
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