Frist abgelaufen

Um- und Ausbau Güterschuppen Bernau - Planungsleistungen

Auftraggeber
Veröffentlicht
11.09.2023
Angebotsfrist
16.10.2023
Die Stadt Bernau bei Berlin beabsichtigt zur Nachnutzung des ehemaligen Güterschuppens in der Ladestraße umfangreiche Aus- und Umbaumahnahmen zur Einrichtung einer multifunktionalen Versammlungsstätte für Jugend-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen. Neben der Gebäudesanierung und Herrichtung nutzungsspezifischer, barrierefrei zu erschließenden Räumlichkeiten sind umfassende Maßnahmen zur energetischen und brandschutztechnischen Ertüchtigung erforderlich. Das aus zwei Abschnitten bestehende Gebäude - die ehemalige Güterlagerhalle (ca. 350 m² NUF zzgl. Kellergeschoss) mit den charakteristischen überdachten Laderampen zur Straße und Schiene sowie der daran anschließende zweigeschossige Verwaltungstrakt (ca. 200 m² NUF zzgl. Dachgeschoss) - wurde vormals von der Reichsbahn bzw. DB als Güterbahnhof genutzt. Die Liegenschaft wurde von der Stadt Bernau erworben und temporär vor Vandalismus geschützt gesichert. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2021 wurden digitale Bestandsunterlagen (grobes Aufmaß) sowie Nutzungskonzepte mit Ausbauvarianten erstellt. Die Stadt Bernau bei Berlin konnte daraufhin einen Verein als potenziellen Pächter gewinnen und ein Nutzungskonzept samt Raum- und Funktionsprogramm aufstellen. Der Verein betreibt in Bernau seit vielen Jahren erfolgreich Jugendarbeit mit dem Schwerpunkt Tanz. Zudem sieht das Raumprogramm vor, Teile der Räumlichkeiten (Tanzsäle) auch flexibel und multifunktional z. B. für größere Veranstaltungen für bis zu 299 Personen, wie z. B. Konzerte, Disko u. ä. nutzen zu können. Die besondere Herausforderung der Planungs- und Überwachungsaufgabe liegt einerseits in der Erstellung und Durcharbeitung einer fachübergreifenden Gesamtkonzeption, die die teils konkurrierenden Fachbereiche qualitätvoll verbindet und andererseits in der Überwachung der Bauausführung dieser Vision auf engstem Raum zwischen einer befahrenen Bahnanlage und einem P+R-Parkplatz. Der Ansatz für die Bauwerkskosten beträgt rund 5,49 Mio. EUR brutto (KG 300: 3,68 Mio. EUR brutto; KG 400: 1,81 Mio. EUR brutto). Der Kostenansatz für die Freianlagen (GK 500) beträgt 50.000 EUR brutto. Weiterführende Informationen zum Auftragsgegenstand sind der Aufgabenstellung mit Anlagen in den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit der Planung soll im Februar 2024 begonnen werden. Der Baubeginn ist für Februar 2025 vorgesehen. Die Fertigstellung soll bis Juli 2026 erfolgen. Die Planungsleistung soll in 2 Losen vergeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, die Lose zusammengefasst zu vergeben. Bei der Bewerbung auf beide lose, sind die Unterlagen gesondert für jedes Los auszufüllen.
Vergabeunterlagen
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
11.09.23
Abgabefrist
16.10.23

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Bernau bei Berlin, Deutschland
Vertragslaufzeit
30 Tage
E-Mail
hochbau-338@bernau-bei-berlin.de
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Website
www.bernau-bei-berlin.de
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Lose (2)

Preisblatt42 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage287 KB8 Seiten
Eigenerklärung124 KB16 Seiten
Eignungskriterien56 KB32 Seiten
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