Umbau der Außenstelle der Klaus-Groth-Schule zur Offenen Ganztagsschule in Husum (Grundschule) - Tragwerkplanung gem. § 52 HOAI, LPH 1-6

Auftraggeber
Veröffentlicht
01.06.2026
Angebotsfrist
Die Außenstelle der Klaus-Groth-Schule in der Ortsteil Schobüll (kurz Bornschool, nach der ursprünglichen Namensgebung) wird als einzügige Grundschule genutzt. Das Gebäude wurde 1962 errichtet und vom Husumer Architekten H.J. Feddersen für die damals noch selbstständige Gemeinde Schobüll geplant. 1992 wurde das Umkleidehaus (B. Nehls aus Schobüll) geplant. 2006 wurde das bisher geltende Brandschutzkonzept erstellt und daraufhin eine Außentreppe aus Stahl angebaut (Architekturbüro Reichardt & Bahnsen, Husum). Nun werden Umbaumaßnahmen für die "Offene Ganztagsschule" (OGTS) erforderlich, da ab August 2026 und damit ab dem Schuljahr 2026/27 im Land Schleswig-Holstein alle Kinder der ersten Jahrgangsstufe an Grundschulen einen Anspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung haben. In den Folgejahren wird der Anspruch schrittweise auf die Jahrgangsstufen 2 bis 4 erweitert, so dass ab dem Schuljahr 2029/30 allen Kindern der ersten bis vierten Jahrgangsstufen der Rechtsanspruch zusteht. Zur Bereitstellung der Plätze in der Außenstelle der Klaus-Groth-Schule in Schobüll sind bauliche Maßnahmen am bestehenden Bauwerk erforderlich. Ausgeschrieben waren die Leistungen im Leistungsbild "Tragwerksplanung"

Zeitplan

Veröffentlichung
01.06.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Geschätzter Wert
1 €
Erfüllungsort
Husum, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@husum.de
Telefon
+49 4841666-6105
Website
https://www.husum.org/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Zuschlagskriterien

  • Referenz - vergleichbare Projekte des Planungsbüros: Es sind 3 unterschiedliche Bereichsnachweise für vergleichbare Projekte des Büros gefordert. Die drei Bereiche sind vergleichbare Größe, vergleichbare Bauaufgabe sowie vergleichbares Leistungsbild. Es sind 2 Referenzen vorzulegen. Die Wertung erfolgt nach Punkten ohne Wichtung und fließt in die Gesamtsumme aller Punkte über alle Wertungskriterien ein. Je Referenz können max. 5 Punkte erreicht werden, so dass die Gesamtpunktzahl max. 10 Punkte beträgt.

  • Projekterfahrung der Projektleitung: Es sind 4 unterschiedliche Bereichsnachweise für die Projekterfahrung der Projektleitung gefordert. Die Bereiche sind: Umbau/Erweiterung Schule oder Kita, Maßnahme im laufenden Betrieb, Neubau eines Gebäudes sowie Referenzen für Leistungen für öffentliche Auftraggeber. Die Anzahl der vorgelegten Referenzen für die einzelnen Bereiche wird mit Punkten bewertet. Die unter Anwendung des Wichtungsfaktors 70 % ermittelten Punkte fließen in die Gesamtpunktzahl ein. max. Punktzahl vor Wichtung: 30 Punkte

  • Honorar/Preis: Das niedrigste Angebot wird mit 10 Punkten bewertet und nachfolgend gewichtet, so dass 3,0 Punkte vergeben werden. Alle folgenden Angebote werden entsprechend geringer gewertet, bezogen auf das niedrigste Angebot. Das Ergebnis fließt in die Wichtung mit 30% ein.

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