Frist abgelaufen

Umbau HS Hagenbach - Los 02 TA-HLS (Wdh)

Auftraggeber
Veröffentlicht
08.05.2026
Angebotsfrist
11.06.2026
Für die Kindertagesstätten der Stadt Hagenbach zeichnet sich ein Fehlbedarf an Kita-Plätzen ab. Aufgrund eines neuen Baugebietes der Stadt Hagenbach wird von einem Bedarf von zwei weiteren Gruppen ausgegangen. Die fehlende Kita-Plätze sollen künftig in der Einrichtung im ehemaligen Hauptschulgebäude untergebracht werden. Es ist geplant, die Kindertagesstätte in das erste Obergeschoss zu erweitern. Im Erdgeschoss werden die zwei bestehenden Gruppenräume neu strukturiert und jeweils mit einem Nebenraum und einem Funktionsraum verbunden. Diese Gruppenraumstruktur wird auch in das erste Obergeschoss übernommen. Somit ist die zukünftige 4-gruppige Kita auf zwei Stockwerke verteilt. Die neuen Räumlichkeiten für den Schülerhort werden im zweiten Obergeschoss realisiert. Das Gebäude wird seit über 50 Jahren genutzt und befindet sich im bauzeitlichen Zustand. Eine vollumfängliche Sanierung ist notwendig, so dass das Gebäude den heutigen Standards entspricht. Die Anforderungen an den Brandschutz, die Barrierefreiheit, die Trinkwasserhygiene sowie dem Unfallschutz und Arbeitsschutz sollen hierbei unter Beachtung der aktuell geltenden Vorschriften und Gesetze berücksichtigt und umgesetzt werden. Die Bedarfe der Kindertagesstätte Kinderland und des Schülerhorts werden vorrangig im Gebäude berücksichtigt. Die darüber hinaus noch zur Verfügung stehenden Flächen im Gebäude möchte die Stadt Hagenbach in Zukunft möglichst flexibel nutzen können, so dass Leerstand vermieden werden kann. Dies betrifft hauptsächlich die Flächen im dritten Obergeschoss und im Kellergeschoss die als Multifunktionsräume umgeplant werden sollen da das Vereins- und Kulturleben sowie die Ehrenamtsarbeit in Hagenbach weiter aufrechterhalten und gefördert werden soll. Eine energetische Sanierung unter Einhaltung des GEG und eine Erneuerung der Gebäudetechnik sollen die Energieeffizienz des Gebäudes verbessern und den Energieverbrauch bzw. die CO2-Emissionen reduzieren. Hier muss jedoch auch die Gebäudetechnik unterstützend mithelfen. Für das Gebäude soll eine effiziente Wärmeversorgung geplant werden. Zur Entscheidung sollen der Stadt Hagenbach zukunftsfähige und sparsame Möglichkeiten zur Wärmeversorgung nebst Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen aufgezeigt werden. Die bestehende Wärmeversorgung ist über 25 Jahre alt und aufgrund der geänderten Versorgungssituation der angrenzenden Gebäude nun viel zu groß dimensioniert. Aktuell wird das Gebäude nur noch mit Erdgas beheizt. Im Keller stehen zwei stillgelegten Öltanks. Diese sollen im Zuge der Baumaßnahmen entfernt werden. Auch die komplette Heizungsinstallation ist bauzeitlich und muss erneuert werden. Bereits im Jahr 2022 wurde eine Heizleitung schadhaft, die einen erheblichen Wasserschaden im Gebäude verursacht hat. Die Sanitärinstallation ist für alle Bereiche neu zu planen. Auf allen Ebenen sollen Sanitäranlagen geplant werden. Zusätzlich sind Küchen und Teeküchen für die Nutzer zu berücksichtigen. Für das Gebäude ist keine zentrale Lüftungsanlage vorgesehen. Jedoch könnten dezentrale Lüftungsgeräte für einige Räume sinnvoll sein. Dies soll im Rahmen der Konzeptentwicklung beurteilt werden. Eine Grobbemessung und Auslegungen der notwendigen Luftmengen in Verbindung mit eventuell technischen Geräten oder einer natürlich möglichen Lüftung soll den notwendigen Luftwechsel sicherstellen und auch Feuchteschäden infolge der energetischen Sanierung vermeiden. Weitere Informationen sind einer den Vergabeunterlagen beigefügten detaillierten Projektbeschreibung zu entnehmen.

Zeitplan

Veröffentlichung
08.05.26
Abgabefrist
11.06.26
Öffnung
11.06.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Hagenbach, Deutschland
E-Mail
hagenbach@bieteranfrage.de
Telefon
+49 72739337100

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: -- 1.) Nachweis des Bieters über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. ein den Rechtsvorschriften seines Sitzstaates entsprechender Nachweis (wie Handelsregister, Partnerschaftsregister, Berufskammern der Länder) --- Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen entsprechende Nachweise vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.

  • Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: -- 1.) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV). --- 2.) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber/Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen (z.B. Bilanzen, EÜ-Rechnungen, BWAs), zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben. Der Bieter hat eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen, deren Deckungssumme - für Personenschäden mindestens 2.000.000,00 EUR und - für Sach- und Vermögenschäden mindestens 2.000.000,00 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Die vorgenannten Mindestdeckungssummen müssen für die Personen-, Sach- und Vermögensschäden mind. zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen. Es ist durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen, dass die vorgenannten Versicherungssummen im Auftragsfall zur Verfügung stehen. Die geforderten Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist dieser Nachweis für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.

  • Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind

    • --- 1.) Angabe der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung (i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 6 VgV)
    • --- 2.) Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV)
    • --- 3.) Angaben des Teils des Auftrages, den der Bieter unter Umständen an Dritte vergeben will. --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.
  • Fachplanung TA und Stellvertretung: --- Der Bieter muss hinsichtlich der Person des Planers über die Qualifikation eines abgeschlossenen Hochschulstudiums des Ingenieurwesens und über eine einschlägige Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums in diesem Planungsbereich der Technischen Ausrüstung von mindestens 8 Jahren verfügen sowie über mindestens einen Vertreter von gleicher Qualifikation und Berufserfahrung verfügen. Für den Vertreter (Planung) wird auch die Qualifikation als staatl. gepr. Techniker oder Meister mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung nach Abschluss der geforderten Qualifikation in der Planung vergleichbarer Aufgabenstellungen anerkannt. ---- Bauüberwachung Technische Ausrüstung und Stellvertretung: --- Der Bieter muss hinsichtlich der Person des Bauüberwachers über die Qualifikation eines abgeschlossenen Hochschulstudiums des Ingenieurwesens und über eine einschlägige Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums in der Bauüberwachung des vorliegenden Planungsbereichs von mindestens 8 Jahren verfügen sowie über einen Vertreter von gleicher Qualifikation und Berufserfahrung verfügen. Gleichwertig wird für die Bauüberwachung auch die Qualifikation als staatl. gepr. Techniker oder Meister mit mind. 8 Jahren Berufserfahrung nach Abschluss der geforderten Qualifikation in der Bauüberwachung anerkannt. ---- Die Eignung (Qualifikation und Berufserfahrung) muss zum Einreichungstermin für die Angebote vorliegen und ist mit dem Angebot nachzuweisen (Diplomurkunden, Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen, Referenzen oder sonstigen vergleichbaren Belegen). Berufszeiten der vorgenannten Personen, die vor Abschluss der geforderten Qualifikationen liegen, werden der geforderten Berufserfahrung nach Abschluss der geforderten Qualifikation nicht angerechnet und anerkannt. ----- Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Ingenieure/Techniker/Meister benennen.

  • Der Bieter hat seine besondere Erfahrung mit der Planung und Bauüberwachung der Technischen Ausrüstung von Neubauten, Sanierungen oder Erweiterungen von Gebäuden mit vergleichbaren Anforderungen durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden. Es sind mindestens drei Referenzobjekte für die Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1, 2, 3) anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen: Alle Referenzen müssen die Planungsleistungen für den Neubau, die Sanierung oder die Erweiterung von Gebäuden mit vergleichbaren Anforderungen (Kategorie: Kindergärten, Grundschulen, multifunktionale Nutzung) zum Inhalt haben. Werden Referenzen anderer Kategorien vorgelegt, ist die Vergleichbarkeit im Rahmen der Referenzangaben nachvollziehbar zu erläutern. - davon muss mindestens eine Referenz Summe der relevanten Anlagengruppen in der Kostengruppen KG 400 (AG 1, 2, 3) von mindestens 350.000 EUR netto ausweisen, - davon muss mindestens eine Referenz eine energetische Sanierung und die Reduzierung des Gebäudeenergiebedarfs nachweisen, - davon muss mindestens eine Referenz eine Sanierung oder den Umbau einer vergleichbaren Gebäudenutzung (Anforderung Kindergarten, Grundschule) im laufenden Gebäudebetrieb betreffen, - davon müssen mindestens 2 Referenzen vorliegen, bei deren Realisierung die Bauleistung nach den Regelungen der VOB bzw. VOB/EU vergeben und realisiert wurden, Mit den Referenzen ist die Erbringung der Planungs- und Bauüberwachungsleistungen der ausgeschriebenen Anlagengruppen für jede Anlagengruppe mind. einmal nachzuweisen. Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-6 und 8 erbracht worden sein, wobei der Abschluss der Leistungsphase 8 (alternativ die Inbetriebnahme) nach dem 1.1.2016 erfolgt sein muss. Bei allen Referenzen hat der Bieter darzulegen, wie sich Bauzeit und Baukosten im Projektablauf entwickelt haben (Vergleich Ergebnisse der LP 7 und nach Abschluss der LP 8). Eventuelle Abweichungen sind zu erläutern. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Zu allen Referenzen hat der Bieter den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Die Referenzangaben sind mit dem Angebot einzureichen.

Zuschlagskriterien

  • Wertungssumme aus dem Honorarangebot: Details siehe Vergabeunterlagen

  • Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe: Methoden und Maßnahmen zur Umsetzung eines ökologisch nachhaltigen und energetisch wirtschaftlichen Gebäudes sowie einer wartungsarmen und langlebigen Gebäudetechnik Details siehe Vergabeunterlagen

  • Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe: Qualitätsmanagement im Rahmen der Planung zur Sicherstellung einer budget- und termingerechten Projektumsetzung Details siehe Vergabeunterlagen

  • Örtliche Präsenz und Organisation der Bauüberwachung: Details siehe Vergabeunterlagen

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Vergabeunterlagen

Präsentation89 KB12 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB24 Seiten
Vertragsentwurf287 KB4 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
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