Frist abgelaufen

Umbau HS Hagenbach - Los 04 TWP

Auftraggeber
Veröffentlicht
10.03.2026
Angebotsfrist
13.04.2026
Für die Kindertagesstätten der Stadt Hagenbach zeichnet sich ein Fehlbedarf an Kita-Plätzen ab. Aufgrund eines neuen Baugebietes der Stadt Hagenbach wird von einem Bedarf von zwei weiteren Gruppen ausgegangen. Die fehlende Kita-Plätze sollen künftig in der Einrichtung im ehemaligen Hauptschulgebäude untergebracht werden. Es ist geplant, die Kindertagesstätte in das erste Obergeschoss zu erweitern. Im Erdgeschoss werden die zwei bestehenden Gruppenräume neu strukturiert und jeweils mit einem Nebenraum und einem Funktionsraum verbunden. Diese Gruppenraumstruktur wird auch in das erste Obergeschoss übernommen. Somit ist die zukünftige 4-gruppige Kita auf zwei Stockwerke verteilt. Die neuen Räumlichkeiten für den Schülerhort werden im zweiten Obergeschoss realisiert. Das Gebäude wird seit über 50 Jahren genutzt und befindet sich im bauzeitlichen Zustand. Eine vollumfängliche Sanierung ist notwendig, so dass das Gebäude den heutigen Standards entspricht. Die Anforderungen an den Brandschutz, die Barrierefreiheit, die Trinkwasserhygiene sowie dem Unfallschutz und Arbeitsschutz sollen hierbei unter Beachtung der aktuell geltenden Vorschriften und Gesetze berücksichtigt und umgesetzt werden. Die Hauptschule wurde als Stahlbetonskelettbau mit vorgehängten Sichtbeton-Fassadenfertigteilplatten erstellt. Teilweise wurde im Erdgeschoss auch Klinkermauerwerk realisiert. Im Jahr 1992 wurde die Westseite des Nordflügels mit einer vorgehängten Metallverkleidung saniert. Das Gebäude besteht aus 5 Stockwerken, inklusive Kellergeschoss und ist nicht barrierefrei. Die Decken sind hauptsächlich als Rippendecken erstellt. Fenster und Türen bestehen aus Aluminium und sind bauzeitlich. Das Gebäude ist mit einem Flachdach als Kaltdach erstellt worden. Auf dem Dach und an der Südfassade sind PV-Anlagen installiert. Diese erhalten noch eine Förderung bis 2026. Im Kellergeschoss befinden sich die Technikräume. Das Gebäude soll einen Aufzug über alle Geschosse erhalten, um die Barrierefreiheit sicherzustellen. Eine energetische Sanierung unter Einhaltung des GEG und eine Erneuerung der Gebäudetechnik sollen die Energieeffizienz des Gebäudes verbessern und den Energieverbrauch bzw. die CO2-Emissionen reduzieren. Hier muss jedoch auch die Gebäudetechnik unterstützend mithelfen. Die komplette Gebäudefassade mit ihren vorgehängten Betonfertigteilelementen muss energetisch saniert werden. Es handelt sich hier und eine Stahlbeton-Sandwichkonstruktion mit 7 cm Vorsatzschale, 4 cm styroporartiger Dämmung und einer Tragschale unterschiedlicher Dicke, zwischen 10 und 20 cm. Im Jahr 2018 wurde bereits eine Untersuchung zur Fassadensanierung durchgeführt. Ziel ist eine langlebige Fassade mit geringem Pflegeaufwand. Die Bewertung der Betonfertigteilelemente und deren erforderliche Nachbefestigung sind Bestandteil der Planung.

Zeitplan

Veröffentlichung
10.03.26
Abgabefrist
13.04.26
Öffnung
13.04.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Hagenbach, Deutschland
E-Mail
hagenbach@bieteranfrage.de
Telefon
+49 72739337100

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: -- 1.) Nachweis des Bieters über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. ein den Rechtsvorschriften seines Sitzstaates entsprechender Nachweis (wie Handelsregister, Partnerschaftsregister, Berufskammern der Länder) --- Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen entsprechende Nachweise vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.

  • Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind: -- 1.) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV). --- 2.) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber/Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen (z.B. Bilanzen, EÜ-Rechnungen, BWAs), zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben. Der Bieter hat eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen, deren Deckungssumme - für Personenschäden mindestens 2.000.000,00 EUR und - für Sach- und Vermögenschäden mindestens 2.000.000,00 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Die vorgenannten Mindestdeckungssummen müssen für die Personen-, Sach- und Vermögensschäden mind. zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen. Es ist durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen, dass die vorgenannten Versicherungssummen im Auftragsfall zur Verfügung stehen. Die geforderten Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist dieser Nachweis für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.

  • Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind

    • --- 1.) Angabe der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung (i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 6 VgV)
    • --- 2.) Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV)
    • --- 3.) Angaben des Teils des Auftrages, den der Bieter unter Umständen an Dritte vergeben will. --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.
  • Fachplaner Tragwerk und dessen Stellvertretung: --- Der Bieter muss für den Planungsbereich der Tragwerksplanung ein Projektteam aus mindestens zwei Personen bereitstellen. Dabei muss die Person des Planers (Projektleiters) über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Ingenieurwesens verfügen und eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens 8 Jahren in dem Planungsbereich der Tragwerksplanung nachweisen. Der Bieter muss darüber hinaus über mindestens einen Vertreter von mindestens gleicher Qualifikation verfügen, wobei eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens 6 Jahren im vorstehend benannten Planungsbereich für die Vertreter nachzuweisen ist. Die geforderte Qualifikation und Berufserfahrung muss zum Einreichungstermin für die Angebote vorliegen und ist mit dem Angebot durch geeignete Unterlagen (Diplomurkunden, Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweise, Referenzen oder sonstige vergleichbare Belege) nachzuweisen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Ingenieure benennen..

  • Der Bieter hat seine besondere Erfahrung mit der Tragwerksplanung für Objekte mit vergleichbaren Anforderungen durch mindestens 3 geeignete Referenzen nachzuweisen. Die Referenzen sind dann mit der Leistung vergleichbar, wenn sie hinsichtlich der Größenordnung, der technischen Ausführung und Organisation einen ähnlichen oder höheren Schwierigkeitsgrad ausweisen wie die beschriebenen Leistungen. Folgende Anforderungen sind nachzuweisen: - alle Referenzen müssen die Planungsleistungen für Tragwerksplanungen, und zwar die Leistungsphasen 1-6, beinhalten, - bei allen Referenzen muss die Fertigstellung (Abschluss der Leistungsphase 6) nach dem 1.1.2017 erfolgt sein, - bei mindestens einer Referenz muss ein vergleichbarer Umbau eines Bestandsgebäude nachgewiesen werden, - mindestens eine Referenz muss anrechenbare Kosten für die Tragwerksplanung in Höhe von mindestens 1.000.000 EUR netto ausweisen, - mindestens eine Referenz muss aufgrund der anstehenden energetischen Fassadensanierung den Umgang / die Erfahrung mit Betonfertigteilen beinhalten, die Vergleichbarkeit zur vorliegenden Planungsaufgabe ist im Rahmen der Referenzbeschreibung gesondert darzulegen. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzprojekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Zu allen Referenzen hat der Bieter den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten (Telefonnummer) eines zuständigen Ansprechpartners beim Referenzgeber mitzuteilen. Die vorgenannten Angaben sind mit dem Angebot einzureichen. Zu allen Referenzen hat der Bieter den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Die Referenzangaben sind mit dem Angebot einzureichen.

Zuschlagskriterien

  • Wertungssumme aus dem Honorarangebot: Details siehe Vergabeunterlagen

  • Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe: Methoden zur Einhaltung bzw. Optimierung des zeitlichen Planungsablaufes - Details siehe Vergabeunterlagen

  • Qualitätsmanagement: Qualitätsmanagement im Rahmen der Planung - Details siehe Vergabeunterlagen

  • Qualitätsmanagement: Qualitätsmanagement im Rahmen der Ausführung Details siehe Vergabeunterlagen

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Vergabeunterlagen

Konzeptvorlage89 KB16 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB32 Seiten
Vertragsentwurf287 KB6 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
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