Frist abgelaufen

Umbau, Sanierung und Erweiterung der Herigoyen Grund- und Mittelschule in Sulzbach am Main

Auftraggeber
Veröffentlicht
01.06.2026
Angebotsfrist
Die Marktgemeinde Sulzbach a. Main plant den Umbau mit Sanierung und Erweiterung der Herigoyen Grund- und Mittelschule in Sulzbach a. Main.Der gesamte Schulkomplex soll umfassend überarbeitet und neu strukturiert werden. Dies umfasst Teilabbrüche, Sanierungsmaßnahmen sowie Erweiterungen durch Anbauten bzw. ergänzende Neubauten. Es liegen eine Raumbedarfsermittlung sowie eine Machbarkeitsstudie mit verschiedenen Varianten vor. Die Umsetzung ist in 3 Bauabschnitten geplant. Die Gesamtkosten werden vorläufig mit 14,85 Mio. € brutto ermittelt. Das Bauvorhaben wird mit öffentlichen Mitteln nach FAG/FAZR sowie durch die bayerische OGTS‑Förderung im Rahmen offener Ganztagsangebote an Schulen gefördert. Es wurden noch keine Planungsleistungen nach HOAI erbracht. Eine Beschreibung im Detail kann den Vergabeunterlagen - Anlage 01 entnommen werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
01.06.26
Fragenfrist
23.06.26
Teilnahmefrist
29.06.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Sulzbach a. Main, Deutschland
Vertragslaufzeit
2737 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
alexander.limbach@sulzbach-main.de
Telefon
+49 6028971228
Website
https://www.sulzbach-main.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • 1. Eignung zur Berufsausübunga) fristgerechter Eingang der Bewerbung über die vorgegebene Vergabeplattform des Auftraggebers § 53 VgV (Ausschlusskriterium), b) Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform entsprechend den geforderten Mitteln (VGV §10) eingereicht? (Ausschlusskriterium)c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium), weitere Informationen finden Sie unter

    • https://eee.evergabe-online.de/ d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV, e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV, f) Nachweis der Bauvorlageberechtigung VgV § 75 (in Bayern Art. 61 BayBO)g) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht, h) Erklärung, dass kein Bezug zu Personen, Organisationen oder Einrichtungen, denen die Auftragsvergabe nach Art. 1 Nr. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 vom 08.04.2022 (neuer Art, 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014) verboten ist, vorliegt. i) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug mit Aussage, ob das Unternehmen ein KMU ist.j) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer [NU] oder Freie Mitarbeiter [FMA]) berufen § 36 / 46 VgV, so ist jeweils gesondert durch diese nachzuweisen:j.1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe § 47 VgV
    • j.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10
    • j.3) Erklärung zu 1.c durch den NU / FMA selbst bzw. Bestätigung der Übernahme der Verantwortung durch den Hauptbewerberj.4) Erklärungen / Nachweise zu 1.d bis 1.i und zu 2. durch den NU / FMA selbst bzw. Bestätigung der Übernahme der Verantwortung durch den Hauptbewerber
    • k) Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben: k.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil,k.2) Erklärung zur Rechtsform, k.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied, k.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters,k.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied, k.6) Organigramm zur Leistungserbringung, k.7) Erklärung zu 1.c durch jedes Mitglied bzw. gemeinsam für die Bietergemeinschaftk.8) Nachweise zu 1.d und 1.i und zu 2. durch jedes Mitglied bzw. gemeinsam für die Bietergemeinschaft
  • 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: a) Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1.500.000 EUR für sonstige und Sachschäden mindestens 1.500.000 EUR beträgt und die geforderten Leistungen (hier: Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen) abbildet. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr). Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen / zu erklären. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. b) Erklärung über den jährlichen Umsatz des Bewerbers in € brutto für die ausgeschriebene Dienstleistung der letzten 3 Geschäftsjahre(hier: Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen).- Quotient aus Jahresmittelwert in TSD € / 50 ergibt Punkte (von 0 bis max. 10 Punkte)- Erläuterung: ab 500 TSD € Jahresmittelwert ergibt volle Punktzahl Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 2. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 10 Punkte.

  • 3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • 3.a. Personelle Qualifikation / Berufliche Leistungsfähigkeit: Angabe / Beschreibung selbst erbrachter Leistungen bei insgesamt zwei Referenzen die mit der Komplexität der Planungsanforderungen der Bauaufgabe "Schulgebäude" vergleichbar sind. Je Referenz sind anzugeben: - Projektname / kurze Projektbeschreibung in Wort / Bild- Nachweis / Erklärung über selbst erbrachte Projektleistung (siehe geforderte Mindeststandards) mit Angabe des Auftragnehmers, Angabe des Vertragsverhältnisses zum Bauherrn (Auftraggeber) z.B. direkter / alleiniger Vertragspartner, Mitglied einer ARGE, oder Nachunternehmer, etc.
    • sowie Angabe Ansprechpartner/in beim AG zur ergänzenden Auskunft (Anschrift, Name, Telefonnummer).- Erläuterung über die Vergleichbarkeit der Komplexität der Planungsanforderungen der Referenz mit der Aufgabenstellung - Angabe Zeitpunkt der Inbetriebnahme / Nutzungsaufnahme (siehe geforderte Mindeststandards)- Angabe ob Neubau oder Bauen im Bestand (siehe geforderte Mindeststandards)- Angabe der Herstellungs- bzw. Baukosten nach DIN 276 (1. Ebene) - 0 bis 10 Punkte- Angaben zur eigenen Honorierung (z.B. Einordnung nach HOAI Parameter bzw. Honorar in EUR) der selbst erbrachten Leistungen - 1 Punkt- Angabe der Projekttermine (z.B. Bearbeitungszeit, Planung, Bauausführung etc.) - 1 Punkt- Angabe projektbezogener Kennzahlen (z.B. Fläche in m2, Volumen in m3, Anzahl Klassen / Anzahl Schüler:innen, etc.) - 1 Punkt- Angabe der selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI), insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben mit Angabe des aktuellen Leistungsstandes entspr. den LPH der HOAI, bei Projekten in ARGE oder mit/als Nachunternehmen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entsprechend den LPH nach HOAI. - Nicht vollständig erbrachte LPH werden im Verhältnis des v.H.-Satzes nach HOAI je LPH zur Gesamtpunktzahl (hier: LPH 2 - 8 = 10 Punkte) in Abzug gebrachtDie maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.b) ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 46 Punkte. 3.c. Besondere technische Leistungsfähigkeit: Nennung und Beschreibung der besonderen techn. Fähigkeiten bei je 2 Referenzen vergl. Komplexität der Planungsanforderung zur Bauaufgabe zum Nachweis folgender Besonderen Qualifikationen / Erfahrungen: 1. Objektplanung Freianlagen: Allgemeine Kenntnisse in der Planung und Umsetzung von Außenanlagen im Kontext von Kinderbetreuungs‑, Schul‑ oder vergleichbaren Einrichtungen. - vergleichbare Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein - je Projekt 3 Pkt, max. 6 Punkte)2. Kenntnisse / Erfahrungen mit Bauausführung im laufenden (Schul-) Betrieb, hinsichtlich Staub-/ Lärm- und Nachbarschaftsschutz, Sicherheit, Logistik od. vergleichbar - vergleichbare Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein - je Projekt 3 Pkt, max. 6 Punkte)4.Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonstige Regelwerken (auf Landes- Bundes- EU- Ebene) oder vergleichbar - vergleichbares Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein je Projekt 2 Pkt, max. 4 Punkte)5. Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern oder vergleichbar - vergleichbares Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein je Projekt 2 Pkt, max. 4 Punkte). Bei 3.c.) kann eine Referenz ein od. auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o.g. Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben. Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.c) ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 20 Punkte. 3.d. Technische Leistungsfähigkeit – Ausstattung: Erklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbes. Hard-/Software, Rechnerart etc.). - 5 Punkte wenn alle Angaben erfolgt sind und mind. 5 Arbeitsplätze vorhanden sind, Abwertung um 1,0 Punkte je fehlender Arbeitsplatz
    • Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.d) ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 5 Punkte.Geforderte Mindeststandards zu 3.):- Es werden nur Referenzen für 3.b) und 3.c) gewertet, wenn die Inbetriebnahme ab / nach dem 01.01.2016 erfolgte.- Mindestens eine der Referenzen zu 3.b) muss Bauen im Bestand sein.- Zum Nachweis / Erklärung unter 3.b): Referenzen eines Unternehmens können einem Bewerber grundsätzlich nur dann als Eigenreferenzen zugerechnet werden, wenn die Organisation des übernommenen Unternehmens im Wesentlichen unverändert blieb. Bei der Vergabe freiberuflicher Leistungen steht weniger die Betriebsorganisation als vielmehr das eingesetzte Personal im Fokus
    • geprüft wird dabei auch die weitgehende Personenidentität.- Mindestens eine der Referenzen zu 3.b muss ein Bauen im Bestand sein. -Zu den Referenzen unter 3.b) und 3.c) ist ein Nachweis / eine Erklärung über selbst erbrachte Projektleistung (Büroreferenz) vorzulegen- Die Vergleichbarkeit der Referenzen für 3.b) und 3.c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.- Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.- Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die geforderten Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen. Die maximal zu erreichende Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der genannten Kriterien unter 5.1.9 zu insgesamt: 88 Punkte. Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung der einzelnen Auswahl- und Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen – Anlage 02 zu entnehmen.

Zuschlagskriterien

  • 6. Honorarangebot

  • 4. Verfügbarkeit, Kapazitäten, Präsenz

  • 5. Gesamteindruck Präsentation / Eindruck verantwortliche Personen

  • 0. Bürovorstellung

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Projektplan37 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB12 Seiten
Vertragsentwurf89 KB24 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
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