Frist abgelaufen

Unterhaltsreinigung eines Verwaltungsgebäudes der VBG Bezirksverwaltung Bergisch Gladbach

Auftraggeber
Veröffentlicht
14.04.2025
Angebotsfrist
13.05.2025
Auftragsgegenstand des Vergabeverfahrens ist das Ziel der VBG (nachfolgend "AG"), die Unterhaltsreinigung an einem Standort, im Wege einer europaweiten Ausschreibung zu vergeben. Leistungsgegenstand ist insbesondere die Dienstleistung für die Unterhaltsreinigung des Bürogebäudes der Bezirksverwaltung Bergisch Gladbach, Kölner Straße 20 in 51429 Bergisch Gladbach. Der Vertrag tritt mit Zuschlagserteilung in Kraft. Der Vertrag beginnt am 01.08.2025 und endet am 31.07.2027, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Durch eine einseitige Erklärung der Vertragsverlängerungen durch die AG ist eine zweimalige Verlängerungsoption um jeweils 12 Monate wie folgt möglich: 1. Verlängerungsoption beginnt am 01.08.2027 und endet am 31.07.2028, ohne dass es einer Kündigung bedarf. 2. Verlängerungsoption beginnt am 01.08.2028 und endet am 31.07.2029, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Jede Verlängerungsoption bedarf der Schriftform und wird von der AG spätestens 4 Monate vor Ablauf der jeweiligen Regellaufzeit gegenüber dem AN schriftlich erklärt. Eine Verlängerung über den 31.07.2029 hinaus ist ausgeschlossen. Ungeachtet dessen kann im Ausnahmefall eine einvernehmliche kurzfristige Vertragsverlängerung erfolgen, wenn außergewöhnliche und unvorhergesehene Umstände (z.B. die Aufhebung einer Ausschreibung oder baubedingte Verzögerungen) dies erforderlich machen. Die ersten sechs Monate der Vertragslaufzeit gelten als Probezeit. Während dieses Zeitraumes wird insbesondere die Prüfung des Qualitätsmanagements in der praktischen Durchführung vorgenommen, die AG kann innerhalb dieser ersten sechs Monate den Vertrag ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des Kalendermonats kündigen. Die Kündigung bedarf der Schriftform. Sollte die AG das Gebäude oder Teile des Gebäudes (Untervermietung) nicht weiter betreiben, kann sie den Vertrag mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende des Kalendermonats kündigen, in dem die Veränderungen wirksam werden. Das in den sonstigen gesetzlichen Bestimmungen geregelte Recht zur Beendigung des Vertrages aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Im Zeitraum der Vertragslaufzeit sind in den Jahren 2026 und 2027 Umbaumaßnahmen innerhalb der Bezirksverwaltung Bergisch Gladbach geplant. Nach derzeitigem Stand wird im 1. und 2. Quartal 2026 im Altbau ein Aus- und Einbau eines Aufzugs erfolgen. Zudem ist ab voraussichtlich Mitte 2027 eine umfassende Umbau- und Sanierungsmaßnahme des Gebäudekörpers (innen und außen) vorgesehen, welche unter anderem auch Umzüge bzw. temporäre Verlagerungen von Nutzflächen umfasst. Die konkreten Zeitpunkte und Bauabschnitte stehen derzeit noch nicht endgültig fest und können sich im Projektverlauf ändern. Während der Bau- und Sanierungsphasen kann sich der Bedarf an Reinigungsleistungen ändern. Eine regelmäßige Reinigung von Büros, Sanitär- und Funktionsräumen sowie Fluren kann im betroffenen Bereich zeitweise ganz oder teilweise entfallen. Zugleich kann sich in einzelnen Bereichen ein erhöhter Reinigungsbedarf ergeben, insbesondere durch baubedingte Verschmutzungen. Die AG wird den AN mindestens sechs Wochen vor Beginn geplanter Maßnahmen schriftlich über den voraussichtlichen Beginn, die betroffenen Bereiche sowie mögliche Auswirkungen auf den Leistungsumfang informieren. Eine erste Vorabinformation erfolgt spätestens zwei Monate vorher, sobald der grobe Bauzeitenplan vorliegt. Der Umfang der geschuldeten Reinigungsleistungen kann im Zuge der Baumaßnahmen um bis zu 75% reduziert werden. Eine anteilige Vergütungsanpassung erfolgt entsprechend dem tatsächlich entfallenen Leistungsumfang auf Basis des zuletzt gültigen Preisblattes. Mehraufwände aufgrund erhöhter Verschmutzung werden unter Berücksichtigung der vereinbarten Stunden- bzw. Quadratmeterpreise zusätzlich vergütet. Die konkreten Änderungen des Leistungsumfangs werden mit einem monatlichen Vorlauf gemeinsam mit dem AN abgestimmt und in Form von schriftlichen Nachträgen geregelt, sobald die betroffenen Bauabschnitte verbindlich festgelegt sind. Im Fall einer dauerhaften Flächenänderung oder -verlagerung ist der AN verpflichtet, innerhalb von 14 Kalendertagen nach entsprechender Mitteilung der AG ein aktualisiertes Kalkulationsblatt ("Preisblatt_Kalkulation") unter Berücksichtigung der geltenden tariflichen und betrieblichen Rahmenbedingungen einzureichen. Es gibt die Möglichkeit, das Objekt am 17.04.2025 - 25.04.2025 zu besichtigen. Termine sind mit der AG zu vereinbaren. Nachteile infolge einer versäumten Objektbesichtigung liegen im Risiko des Bieters; berechtigen insbesondere nicht zu Mehr- oder Ersatzansprüchen des AN und können keinen Anspruch des AN auf Vertragsanpassung oder -aufhebung begründen. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass aus ihrer Sicht eine vorherige Objektbesichtigung für eine sachgerechte Kalkulation erforderlich ist, da trotz sorgfältiger Erstellung der Vergabeunterlagen Umstände vorliegen könnten, die im Hinblick auf die Arbeitsorganisation eines Bieters zu Mehr- oder Minderaufwand führen könnten. Die Gesamtreinigungsfläche im Objekt beträgt ca. 6.255,58 m2 inkl. Treppenhäuser sowie Treppen-/Aufzugsvorräume im Untergeschoss. Das Gebäude verfügt über 5 Etagen und eine Tiefgarage. Es besteht aus einem Altbau (Erstbezug 1987) und einem im Jahr 2001 errichteten Anbau. Die Leistungen sind entsprechend der Leistungsbeschreibung (Vorgabe und Verfahren), den Reinigungsgruppen Turnus sowie den kalkulierten Gesamtstunden aus dem Formblatt "Preisblatt_Kalkulation" zu erbringen. Die Verwaltung ist montags bis freitags von 6.00 bis 19.00 Uhr geöffnet, in dieser Zeit befinden sich bis zu 180 Beschäftigte. Die Reinigungskräfte müssen bis spätestens 19:00 Uhr das Gebäude verlassen haben. Die Reinigungsarbeiten im Gebäude erfolgen grundsätzlich montags bis freitags (gesetzliche Feiertage in NRW sowie der 24.12. und 31.12. eines Jahres sind ausgenommen). Die Reinigung beginnt frühestens um 13:45 Uhr und muss bis 18:45 Uhr abgeschlossen sein.

Zeitplan

Veröffentlichung
14.04.25
Fragenfrist
02.05.25
Abgabefrist
13.05.25
Öffnung
13.05.25
Vertragsbeginn
01.08.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Hamburg, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@vbg.de
Telefon
+49 405146-1585
Website
http://www.vbg.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    • Einzureichende Unterlagen:
    • - Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung (mit dem Angebot mittels Dritterklärung vorzulegen): Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft verfügt über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung oder vergleichbare Versicherung aus einem Mitgliedstaat der EU mit zu diesem Leistungsgegenstand üblichen Deckungssummen. Der Versicherungsschutz bleibt über die gesamte der Laufzeit des Vertrages bestehen.
    • Die Versicherung hat sich auch auf die persönliche Haftpflicht der Personen, deren er sich zur Erfüllung seiner Verpflichtungen aus diesem Vertrag bedient, insoweit zu erstrecken, als diese Personen Schäden in Ausführung ihrer Tätigkeiten verursachen.
    • Der Versicherungsschutz ist während der gesamten Laufzeit aufrecht zu erhalten. Zum Nachweis fügt der Bieter/das geschäftsführende Mitglied der Bietergemeinschaft die Kopie einer Versicherungsbestätigung bei
    • oder
    • der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt in Form einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine im Rahmen und Umfang marktübliche Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung oder vergleichbare Versicherung aus einem Mitgliedstaat der EU mit zu diesem Leistungsgegenstand üblichen Deckungssummen abgeschlossen wird und der Versicherungsschutz während der Lauf-zeit des Vertrages bestehen bleibt.
    • - Wirtschaftliche Verknüpfung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft ist:
    • Einzelunternehmer ohne jede gesellschaftsrechtliche Verflechtung mit anderen Unternehmen und ohne Beteiligung an anderen Unternehmen, Konzernunternehmen (wenn zutreffend aussagekräftige Angaben in einer Anlage machen) oder in anderer Weise mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft (wenn zutreffend aussagekräftige Angaben in einer Anlage machen). Im Falle der Konzernzugehörigkeit oder einer sonstigen wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen sind hierzu in einer Anlage aussagekräftige Angaben zu machen.
  • Sonstiges

    • Einzureichende Unterlagen:
    • - Ggf. Bietergemeinschaftserklärung (mit dem Angebot vorzulegen): Angabe der Mitglieder einer Bietergemeinschaft die sich im Fall der Auftragsvergabe zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen.
    • - Ggf. Erklärung zum Einsatz von UAN (mit dem Angebot vorzulegen): Erläuterung UAN:
    • Ein/e Unterauftragnehmer/in ist eine rechtlich selbständige natürliche oder juristische Person. Er oder sie führt, von Ihnen als Hauptauftragnehmer/in beauftragt, auf Ihre Rechnung und in keinem Auftragsverhältnis zur VBG stehend, bestimmte Teile des Auftrags, mithin einen Teil der in der Leistungsbeschreibung oder im Leistungsverzeichnis festgelegten Leistungen, selbstständig aus.
    • Im Fall der Auftragserteilung ist die Leistung grundsätzlich im eigenen Unternehmen zu erbringen. Unterauftragnehmer(innen) dürfen nur nach vorheriger Zustimmung der Auftraggeberin in die Erbringung der Leistung einbezogen werden. Einsatzbereiche (Leistungsteile), die Sie durch Unterauftragnehmer(innen) erbringen lassen wollen, sind zu benennen.
    • - Ggf. Erklärung zur Eignungsleihe (mit dem Angebot vorzulegen): Dieser Vordruck ist nur zu verwenden, sofern sich der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit externen Ressourcen (Kapazitäten) bedienen muss.
    • - Ggf. Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe (mit dem Angebot vorzulegen): Dieser Vordruck ist nur zu verwenden, sofern sich der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit externer Ressourcen (Kapazitäten) bedienen muss. Mit der nachstehenden Verpflichtungserklärung ist nachzuweisen, dass dem Bieter bzw. der Bietergemeinschaft die erforderlichen Mittel (Ressourcen/Kapazitäten) bei der Erfüllung des Auftrags tatsächlich zur Verfügung stehen.
    • - Ggf. Verpflichtungserklärung_UAN (mit dem Angebot vorzulegen): Dieser Vordruck ist nur zu verwenden, sofern sich der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit externer Ressourcen (Kapazitäten) bedienen muss. Mit der nachstehenden Verpflichtungserklärung ist nachzuweisen, dass dem Bieter bzw. der Bietergemeinschaft die erforderlichen Mittel (Ressourcen/Kapazitäten) bei der Erfüllung des Auftrags tatsächlich zur Verfügung stehen.
    • - Nachweis der Objektbesichtigung (mit dem Angebot vorzulegen): Zeitraum für die Objektbesichtigungen: 17.04.2025 bis 25.04.2025. Die Termine sind mit der AG abzustimmen (s. hierzu die Angaben, Pkt. 3.2 in der Aufforderung zur Angebotsabgabe).
  • Eignung zur Berufsausübung

    • Einzureichende Unterlagen:
    • - Auszug aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister oder ein vergleichbarer Nachweis (mit dem Angebot mittels Dritterklärung vorzulegen): Der Bieter / das geschäftsführende Mitglied der Bietergemeinschaft reicht einen aktuellen Auszug (Kopie) aus dem Berufs- oder Handelsregister, soweit er dort eingetragen ist, oder einen vergleichbaren Nachweis der Existenz des Unternehmens ein.
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • Einzureichende Unterlagen:
    • - Nachweis Arbeitsschutzmanagementsystem (DIN EN ISO 45001:2023 oder vergleichbar): Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft reicht ein Zertifikat über die Erfüllung der Anforderungen an ein Arbeitsschutzmanagementsystem nach DIN EN ISO 45001:2023 oder vergleichbar.
    • - Nachweis Qualitätsmanagementsystem (DIN EN ISO 9001:2015 oder vergleichbar: Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft reicht ein Zertifikat über die Erfüllung der Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001:2015 oder vergleichbar ein.
    • - Nachweis Umweltmanagementsystem (DIN EN ISO 14001:2015 oder vergleichbar). : Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft reicht ein Zertifikat über die Erfüllung der Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem nach der DIN EN ISO 14001:2015 oder vergleichbar ein.
    • - Erklärung Entlohnung nach Tarif- oder Mindestlohn: Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass seine Mitarbeitenden mindestens nach Tarif- oder Mindestlohn entlohnt werden.
    • fahren
    • - Erklärung nach DGUV-Grundsatz 312-906 (mit dem Angebot vorzulegen): Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft stellt für sein gesamtes Material und alle Geräte eine Prüfung nach DGUV-Grundsatz 312-906 sicher?
    • - Erklärung über ausreichend technische Fachkräfte oder technische Stellen: Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft verfügt während der gesamten Vertragslaufzeit über ausreichend technische Fachkräfte oder technische
    • Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt
    • sind.
    • - Erklärung zu Ausstattung, Geräte und technische Ausstattung: Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft verfügt während der gesamten Vertragslaufzeit ausreichend über Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags benötigt.
    • - Erklärung zum Gefahrstoffkataster: Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass er im Falle der Zuschlagserteilung während der Ausführung des öffentlichen Auftrags über ein Gefahrstoffkataster verfügt und dieses mit Beginn der Leistungserbringung bei der VBG hinterlegt wird.
    • - Erklärung zur Gewerbepraxis (mit dem Angebot vorzulegen): Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft verfügt über eine Gewerbepraxis von über drei Jahren?
    • Alle aufgelisteten ja/nein-Felder stellen ebenfalls die Mindestanforderungen an die technische bzw. berufliche Leistungsfähigkeit dar. Muss eine dieser Anforderungen mit einer "Nein-Eintragung", seitens des Bieters, beantwortet werden, führt dies zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
    • - Nachweis von min. 3 Referenzen (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der Bieter/ das Mitglied der Bietergemeinschaft reicht, mit einem gesonderten Dokument, mindestens drei geeignete Referenzen der letzten drei Jahre über mit dem hier ausgeschriebenen Leistungsgegenstand (tägl. Unterhaltsreinigung und einer Gesamtreinigungsfläche von mindestens 5.600 m2) vergleichbare Leistungen in einer gesonderten Anlage ein.
    • Die Darstellung der Referenzen ist mit folgendem Inhalt und folgender Struktur einzureichen:
    • - Name und Adresse der Auftraggeberin/ des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners oder Ansprechpartnerin bei der Auftraggeberin/ beim Auftraggeber mit Telefonnummer
    • - Kurze Beschreibung der zu vergleichenden Leistung
    • - Angaben zu Umfang und Größe der erbrachten Leistungen
    • - Zeitraum der erbrachten Leistungen.
    • Hinweis der Auftraggeberin:
    • Es sind nach Art und Umfang mit den hier zur Vergabe anstehenden Leistungen nachzuweisen. (hinsichtlich Art: tägl. Unterhaltsreinigung und Umfang: mind. 5.600 m2) Der Bieter/das geschäftsführende Mitglied der Bietergemeinschaft stimmt der Nachfrage beim Referenzgeber zu.
    • Die von Gesetzes wegen bestimmte Eignungsprüfung setzt durch die Vorgaben von §§ 122 ff. GWB und § 46 Abs. 3 VgV eine Datenverarbeitung regelmäßig voraus. Die gesetzlichen Regelungen wie in § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV aufgeführt sind DSGVO-konform. Die DSGVO schützt natürliche Personen, öffentliche Auftraggeber sind juristische Personen, die nicht unter den Schutzbereich der DSVGO fallen. Im Rahmen von Vergabeverfahren sind für Auftraggeber für die Verarbeitung personenbezogener Daten insbesondere Art. 6 Abs. 1 lit. c bzw. e DSGVO relevant, die jenseits von individueller Zustimmung die Verarbeitung zulassen. Grds. können personenbezogene Daten (auch von Dritten) zur Überprüfung von Referenzen abgefragt werden. Bieter können nicht allein "aus Gründen des Datenschutzes" diese personenbezogenen Daten verweigern. Werden trotz Forderung keine Ansprechpartner hinsichtlich ihrer Referenzen angegeben, müssen Bieter die vergaberechtlichen Konsequenzen in Kauf nehmen, die den Angebotsausschluss bedeuten können.
    • Diese Prüfung liegt zudem auch im öffentlichen Interesse. Es sollen nur geeignete Unternehmen mit der Auftragsausführung betraut werden, was seinerseits dem Schutz öffentlicher Mittel und der Qualitätssicherung dient. Entsprechend sind, nach hiesiger Ansicht, auch die Anforderungen des Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO erfüllt.

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Vertragsentwurf89 KB8 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage287 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB6 Seiten
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