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Veredelter Innenausbau Kita-Kastanienhof in Neuwied-Heddesdorf - Los1 Objektplannung

Auftraggeber
Veröffentlicht
06.08.2026
Angebotsfrist
Gegenstand dieses Ausschreibungsverfahrens sind Leistungen des Leistungsbildes Los 1 - Objektplanung Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI für die Leistungsphasen 1 - 3 (teilweise) und 5 – 9 (teilweise), betreffend den Innenausbau der Kita Kastanienhof. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Das Verhandlungsverfahren wird gem. dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) i.V.m. der Vergabeverordnung (VgV) in der jeweils gültigen Fassung durchgeführt. Das Verfahren wird durch Veröffentlichung im EU-Amtsblatt bekannt gemacht. Sollten mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sein, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, so wird der Auftraggeber die Bewerber zur Abgabe eines Erstangebots auffordern, die gemäß der bekanntgemachten Eignungs- und Auswahlkriterien am besten geeignet sind. Das Verhandlungsverfahren wird in voraussichtlich drei Stufen durchgeführt. Der Auftraggeber behält sich eine Anpassung der Anzahl der Verhandlungsrunden sowie insbesondere die Durchführung weiterer Verhandlungsrunden vor: 1. Stufe: Bewerbungsverfahren: Es wird gem. VgV ein Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Ergebnis sollen fünf Bewerber ausgewählt werden, welche zur weiteren Teilnahme am Verfahren und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. 2. Stufe: In der 2. Stufe werden die Bieter zur Abgabe eines vollständigen Erstangebots aufgefordert. Der Auftraggeber wird die Angebote formal prüfen. Für Nachforderungen verbleibt es bei § 56 Abs. 3 VgV. In einem weiteren Schritt werden die Angebote inhaltlich vorgeprüft. Die Bieter werden zu einem Präsentations- und Verhandlungstermin eingeladen, an dem sie ihre Leistungsfähigkeit anhand einer auf die Zuschlagskriterien bezogenen Bieterpräsentation darstellen sowie für vertragliche und sonstige Verhandlungen zur Verfügung stehen. Ein von der Auftraggeberin zusammengestelltes Gremium nimmt die Wertung anhand der Zuschlagsmatrix vor. 3. Stufe: Die Bieter werden zur letztverbindlichen wirtschaftlichen Angebotsabgabe unter Berücksichtigung aller Angebotsbestandteile aufgefordert. Anschließend erfolgen die finale Wertung sowie die Vergabeentscheidung des Auftraggebers.

Zeitplan

Veröffentlichung
06.08.26
Fragenfrist
03.09.26
Teilnahmefrist
08.09.26
Vertragsbeginn
01.02.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Neuwied, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
verdingungsstelle@neuwied.de
Telefon
026318020
Website
https://www.neuwied.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

    • Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
    • Für die Eignung werden folgende Angaben und Nachweise verlangt:
    • a) Registereintragungen: Erklärung zur Registereintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle, in der Industrie- und Handelskammer oder zu keiner Eintragung in die genannten Register verpflichtet sind. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, müssen die Bewerber/Bieter zur Bestätigung Ihrer Erklärung folgende Nachweise vorlegen: Sofern vorhanden: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer.
    • b) Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt.
    • c) Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, müssen die Bewerber/Bieter zur Bestätigung dieserAngabe eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für Ihr Unternehmen zuständigen
    • Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorlegen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, sind die Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Nach Aufforderung sind die fehlenden Erklärungen und Nachweise innerhalb von 10 Kalendertagen vorzulegen. Die Vergabeunterlagen stehen unter dem in 5.1.11 genannten Zugang uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung.
  • Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

    • Für die Eignung werden folgende Angaben und Nachweise verlangt:
    • a) Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen in Euro.
    • b) Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation: Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen
    • nicht in Liquidation befindet oder ein Insolvenzplan rechtkräftig bestätigt wurde (auf Verlangen der Vergabestelle ist der Insolvenzplan vorzulegen).
    • c) Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung: Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt wurden. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, müssen die Bewerber/Bieter zur Bestätigung dieser Angaben eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit der Betrieb beitragspflichtig ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EstG vorlegen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, sind die Erklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Nach Aufforderung sind die fehlenden Erklärungen und Nachweise innerhalb von 10 Kalendertagen vorzulegen. Die Vergabeunterlagen stehen unter dem in 5.1.11 genannten Zugang uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung.
  • Mindestanforderungen

    • Es müssen mindestens drei mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzen vorgelegt werden. Als vergleichbar gilt eine Referenz, wenn sie die folgenden Anforderungen erfüllt:
    • –Inhalt des Referenzprojektes ist der Innenausbau von Kindertagesstätten oder Schulen oder ähnlichen Einrichtungen mit anrechenbaren Kosten KG 300 - 400 DIN 276 von mindestens 3,0 Mio. € netto.
    • –Die Leistungen umfassten die Leistungsphasen 1 bis 9 nach § 35 ff. HOAI, wobei nicht zwingend alle Leistungsphasen in einem Referenzprojekt erbracht sein müssen.
    • –Das Projekt wurde nach dem 01.08.2021 abgeschlossen. Ein Projekt gilt als abgeschlossen, wenn aus der Leistungsphase 8 bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge erbracht wurde.
    • Für jede Referenz ist ein Steckbrief als gesonderte Anlage mit Angabe des Auftraggebers, der Baukosten, Bauzeit, der Honorarzone und der Besonderheiten bezogen auf die Vergleichbarkeit zu diesem Projekt und Genauigkeitsangabe, wie stark die Zeiten und Kosten eingehalten wurden, ggf. Bilder beizufügen.
  • Mindestanforderung: Durchschnittlicher Jahresumsatz mit vergleichbaren Leistungen von 450.000 Euro netto in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Vergleichbar sind Planungsleistungen zu dem hier betroffenen Leistungsbildes der Objektplanung Gebäude, Innenräume.

  • Mindestanforderungen

    • Es müssen derzeit mindestens 2 Architekt*innen dem Unternehmen angehören.
    • Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt*innen zu tragen oder nach den EU-Richtlinien, insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome bzw. Bachelor und Master berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt*innen tätig zu werden.
    • Mit dem Teilnahmeantrag ist eine entsprechende Befugnis der benannten Beschäftigten nachzuweisen.
    • Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckungssumme muss für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mindestens
    • 5 000 000 EUR je Versicherungsfall betragen. Die maximale Versicherungssumme pro Versicherungsjahr muss mindestens das Doppelte der Deckungssumme betragen. Der Bieter hat mit seinem Angebot den Nachweis über eine Betriebshaftpflichtversicherung zu
    • erbringen. Bietergemeinschaften haben dem Angebot den entsprechenden Nachweis für jedes Mitglied beizufügen. Zulässig ist eine Bestätigung der Versicherung, dass eine den vorgenannten Anforderungen entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung im Falle der
    • Auftragserteilung gegeben ist.

Zuschlagskriterien

  • Preis

    • a) Gesamtangebotspreis 17%
    • b) Honorarsatz 13%
  • Referenzen

    • 15%
    • a)Projektleiter 10%
    • b) Stellv. Projektleiter 5%
    • Konzepte: 45%
    • a) Umsetzungskonzept 15%
    • b) Terminsicherungskonzept 10%
    • c) Kostensicherungskonzept 10%
    • d) Qualitätsicherungskonzept 5%
    • e) Zusammenarbeit 5%
    • Präsentation im Verhandlungsgespräch 10%

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf56 KB16 Seiten
Kalkulation24 KB2 Tabellen
Projektplan156 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen78 KB12 Seiten
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