Frist abgelaufen

Vergabe von Planungsleistungen - Freianlagenplanung Ersatzneubau Feuerwehrgerätehaus

Auftraggeber
Veröffentlicht
24.06.2025
Angebotsfrist
21.07.2025
Die Stadt Bad Münstereifel wurde durch die Starkregen- und Hochwasserereignisse im Juli 2021 in weiten Teilen stark betroffen. Ein Großteil des Stadtgebietes mit seinen engen Tälern wurde durch Überflutungen, sehr dynamischen Abflüssen, Hangrutschungen und Geröll- und Sedimentstein- ab -und -austrag stark in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Ereignisse im Juli 2021 entstanden umfangreiche Schäden an dem Feuerwehregerätehaus Bad Münstereifel. Ziel der hier angefragten Planung ist der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Bad Münstereifel. Die in diesem EU-Verfahren zu vergebende Planungsleistung umfasst die Planung von Freianlagen (ehemals Los 2). Die weiteren Lose werden in einem separaten EU-Verfahren ausgeschrieben. Das hiesige Los wurde mangels eingeganger Erstangebote teilaufgehoben und wird hiermit neu ausgeschrieben. Eine detaillierte Übersicht zu den im EU-Verfahren ausgeschriebenen Leistungen findet sich in der Leistungsbeschreibung. Eine Aufteilung in weitere Lose findet nicht statt. Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 (Förderrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen vom 10. September 2021)
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
24.06.25
Abgabefrist
21.07.25
Öffnung
21.07.25
Vertragsbeginn
08.09.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Geschätzter Wert
128.584 €
Erfüllungsort
Bad Münstereifel, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
zvs@bad-muenstereifel.de
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Telefon
022535050
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Website
https://www.bad-muenstereifel.de/startseite/
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Erforderlich ist die Qualifikation des Auftragnehmers gem. § 75 Abs. 1-3 VgV. - "Landschaftsarchitekt " - Eigenerklärung zur Teilnahmeberechtigung nach § 75 Abs. 1 VgV (Mindestanforderung an die Eignung) Nachweisform: Eigenerklärung. Nachweiszeitpunkt: Mit Abgabe des Angebots. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Unterlage durch die Bietergemeinschaft als solche einzureichen.

    • Jährlicher Gesamtumsatz des Bieters in den letzten 3 Geschäftsjahren von mind. 130.000 EUR (netto) je Geschäftsjahr (Mindestanforderung). Der Umsatz der Mitglieder einer Bietergemeinschaft wird addiert
    • bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf die Umsätze der Bietergemeinschaft insgesamt an. Nachweisform: Eigenerklärung des Bieters / Mitglieds einer Bietergemeinschaft. Nachweiszeitpunkt: Mit Abgabe des Angebots. (Mindestanforderung an die Eignung).
  • Erforderlich ist, dass der Bieter eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen nachweist: - mindestens 5 Mio EUR je Verstoß für Personenschäden - mindestens 3 Mio EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sach- und Personenschäden). Weitere Anforderung: Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV) und unverzüglich zu erfolgen hat. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Nachweisform: Eigenerklärung. Nachweiszeitpunkt: Mit Abgabe des Angebots. Mindestanforderung an die Eignung. Auf gesonderte Anfrage: Der AG behält sich vor, vor Zuschlagserteilung von den Bietern, die für den Zuschlag in Betracht kommen, die Eigenerklärung durch eine entsprechende Erklärung des Versicherers bestätigen zu lassen. Achtung: Wir bitten, keine Versicherungsbestätigung oder Police unaufgefordert einzureichen.

  • Der Auftraggeber bewertet die technische Leistungsfähigkeit der Bieter anhand deren Erfahrung (Unternehmensreferenzen). Hierbei gilt, dass die Referenzen - um wertbar zu sein - aus den letzten 5 Jahren stammen müssen. Ausgangspunkt für die Berechnung des entsprechenden Jahres-Korridors ist der Tag des Ablaufs der Abgabefrist der Angebote. Taugliche Referenzleistungen sind grundsätzlich nur solche Leistungen, die nicht nur beauftragt, sondern auch bereits erbracht wurden. Als erbracht gilt eine Referenz, wenn die Leistung am Tag des Ablaufs der Angebotsfrist abgeschlossen ist. Noch nicht abgeschlossene Leistungen sind daher keine tauglichen Referenzen. Der Abschluss definiert sich je nach Referenzinhalt - bspw. beim Unterkriterium "Leistungsinhalt" muss die Leistungsphase 8 abgeschlossen sein. Geeignete Referenzen der Bieter aus den letzten fünf Jahren aufgegliedert nach nachfolgenden Unterkriterien

    • - Vorlage von mind. 2 Referenzen, die jeweils die wesentlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 2-8 (zwingender Abschluss der LPH 8 gefordert) des Leistungsbilds "Objektplanung Freianlagen" gem. § 39 Abs. 3 HOAI umfassen - Vorlage von mind. 2 Referenzen des Leistungsbilds "Objektplanung Freianlagen", die jeweils Baukosten der Kostengruppe 500 nach DIN 276 in Höhe von mind. 700.000 Euro (brutto) aufweisen - Vorlage von mind. 2 Referenzen des Leistungsbilds "Objektplanung Freianlagen", deren Planungsanforderung jeweils mind. der Honorarzone III (nach HOAI) zuzuweisen ist Nachweisform: Referenzbeschreibung, aus der der Inhalt des mit dem Angebot eingereichten Referenzdeckblattes hervorgeht. Der Bieter hat seine Referenzen durch Angabe einer laufenden Nummer auf dem Referenzdeckblatt zu priorisieren. Hiermit geht keine Beschränkung der Referenzanzahl einher. In dem Deckblatt sind folgende Angaben zu machen: - Nummer der Referenz - Projektbezeichnung - Name des Auftraggebers - Adresse des Auftraggebers - Telefonnummer des Auftraggebers - Angabe, ob es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt Zum Nachweis dieses Kriteriums sind dem Angebot einschlägige Referenzbeschreibungen beizufügen. Es wird darum gebeten, die Referenzbeschreibung auf maximal drei Seiten DIN A 4 zu beschränken. Das Deckblatt in der Anlage 8 (Angebot) ist jeweils betroffen auf die einschlägige Referenzangabe auszufüllen und zusammen mit der Referenz beizubringen. Die Referenzbeschreibung sollte sich insbesondere auf die mit dem Deckblatt getätigten Ankreuzungen beziehen und diesbezügliche Inhalte im Wesentlichen aufweisen (z.B. Angabe des jeweiligen konkreten Leistungsinhalts, des zeitlichen Abschlusses der Leistung, etc.)
    • Nachweiszeitpunkt: Mit Abgabe des Angebots

Zuschlagskriterien

  • Pers. Referenzen des vorgesehenen verantwortlichen Planers: siehe Vergabeunterlagen

  • Honorar: siehe Vergabeunterlagen

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Lose (1)

Präsentation89 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB12 Seiten
Vertragsentwurf287 KB24 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
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