Frist abgelaufen

Vergabe von Projektsteuerungsleistungen nach AHO

Auftraggeber
Veröffentlicht
27.06.2024
Angebotsfrist
Sanierung und Neustrukturierung des Rathauses in Gengenbach. Anlass für das Vergabeverfahren ist die geplante Zusammenlegung der derzeit an verschiedenen Standorten untergebrachten Fachbereiche der Stadtverwaltung Gengenbach. Durch eine Neustrukturierung des beste-henden Rathauses und des rückwärtig angrenzenden Bauamts besteht die Möglichkeit, alle Fachbereiche an einem Standort zusammenzulegen und die internen Verwaltungsabläufe neu zu organisieren. Mit der Zu-sammenlegung soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche ermöglicht und das Gebäude zum zentralen Anlaufpunkt für die Bürger*innen werden. Planungsaufgabe ist die Neustrukturierung der beiden historischen Gebäude Rathaus und Bauamt sowie die Ergänzung eines Erweiterungsbaus im Innenhof zwischen Rathaus und Bauamt.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
27.06.24
Teilnahmefrist
30.07.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Gengenbach, Deutschland
E-Mail
info@stadt-gengenbach.de
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Telefon
07803 930-0
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Website
https://www.stadt-gengenbach.de/startseite
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Formale Kriterien

    • Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die zur Auswahl zugelassen werden wollen, müssen den formalen Zulassungskriterien ausnahmslos genügen. Sie belegen dies auf dem vorgegebenen Teilnahmeantrag und mit weiteren Nachweisen, die für die Zulassung zur Auswahl gefordert sind. Unterlagen zum Teilnahmeantrag, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
    • Zulassungskriterien:
    • -Fristgerechte Einreichung des Teilnahmeantrags (elektronisch) über die Vergabeplattform B_I Medien.
    • -Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag mit allen geforderten Unterlagen und mit einer in den Vergabeunterlagen geforderten elektronischen Signatur oder Signatur in Textform des Bewerbers bzw. des Vertreters der Bewerbergemeinschaft.
    • -Für Bewerbergemeinschaften gilt: Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine Erklärung aller Mitglieder abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist und in der alle Mitglieder aufgeführt sind (siehe Anlage T.1 Formblatt „Bewerbergemeinschaft“). Der mit der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter ist zu bezeichnen und es ist zu bestätigen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
    • -Angaben über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und 124 GWB erfolgen als Eigenerklärung im Teilnahmeantrag sowie mit der Anlage T.3_Formblatt „Rechtslage“, die Angabe über das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von je 2,0 Mio. EUR für Personen und sonstige Schäden erfolgt im Teilnahmeantrag. Liegen zu Ausschlussgründen und Berufshaftpflicht keine Eigenerklärungen vor, führt dies ohne Weiteres zum Ausschluss. Es wird da-rauf hingewiesen, dass die Eigenerklärungen beim Fehlen nicht nachgefordert werden (§ 56 Abs. 2 Satz 2 VgV).
  • 1) Jahreshonorarumsatz (EUR netto)

    • durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2021 / 2022 / 2023).: <0,5Mio.: 1Punkt
    • > 0,5 bis 0,75 Mio.: 3 Pkte.
    • > 0,75 Mio.: 5 Pkte.
  • 2.1) Anzahl fest angestellter oder freier Mitarbeiter (MA)

    • Qualifikation: Dipl.-Ing., Architektur oder Bauingenieurwesen oder vergleichbare Ausbildung (Angabe in Eigenerklärung): bis 2 MA:1 Punkt
    • über 2 MA:3 Punkte
  • 2.2) Anzahl fest angestellter oder freier Mitarbeiter (MA)

    • Qualifikation: Betriebswirt, Kaufmann oder vergleichbare Ausbildung (Angabe in Eigenerklärung): bis 2 MA:1 Punkt
    • über 2 MA:3 Punkte
  • 3) Referenzen

    • <Referenzprojekt Kategorie A> Umbau oder Sanierung denkmalgeschütztes Nicht-Wohngebäude mit öffentlichem Auftraggeber. 1 Projekt: 4 Punkte, 2Projekte: 8 Punkte (max. 8 Pkte.) // <Referenzprojekt Kategorie B> Neubau oder Umbau/Sanierung denkmalgeschütztes Nicht-Wohngebäude. 1 Projekt:3 Punkte, 2 Projekte: 6 Punkte (max. 6 Pkte.) //
    • <Referenzprojekt Kategorie C>Umbau oder Sanierung Nicht-Wohngebäude. 1 Projekt:2 Punkte, 2 Projekte: 4 Punkte (max. 4 Pkte.) //
    • Mindestanforderungen alle Referenzen:
    • -Selbst erbrachte Leistungen nach AHO: Handlungsbereiche A bis E: mindestens 3 Handlungsbereiche, Projektstufen 1 bis 5: mindestens 3 aufeinanderfolgende Projektstufen
    • -Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700): mindestens 4,0 Mio. EUR netto
    • -Übergabe an den Nutzer im Zeitraum vom 1.6.2016 bis 30.6.2024
    • -Angabe Bauherr/Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner)
  • Hinweise zur Anerkennung der Referenzprojekte / Punktzahl / Auswahl / Nachrücker

    • Bei den Referenzprojekten muss es sich um unterschiedliche Projekte handeln. Zur Anerkennung als Refe-renzprojekt muss das Projekt jeweils alle geforderten Kriterien erfüllen. Wird ein Kriterium nicht erfüllt, kann das Projekt nicht als Referenzprojekt anerkannt werden. Eine Abstufung der Punktevergabe je nach Umfang der erfüllten Einzelkriterien erfolgt nicht.
    • Mit Einreichung der Referenzprojekte wird die Einhaltung der o. g. Voraussetzungen bestätigt. //
    • Maximale Punktzahl: Insgesamt können in den Bereichen 1, 2 und 3 zusammen maximal 29 Punkte erreicht werden. //
    • Mindestpunktzahl: In den Bereichen 1 und 2 beträgt die zu erreichende Mindestpunktzahl zusammen 6 Punkte, im Bereich 3 (Referenzen) beträgt die zu erreichende Mindestpunktzahl 6 Punkte.//
    • Auswahl: Für die Vergabephase qualifiziert sind alle Teilnehmer, die in den Bereichen 1 und 2 sowie im Bereich 3 die jeweils geforderte Mindestpunktzahl und somit in Summe mindestens 12 Punkte erreichen.
    • Für die Vergabephase sollen mind. 3 und max. 4 Bieter ausgewählt werden. Die Auswahl der Bieter erfolgt aufgrund der Rangfolge der erreichten Punkte der Gesamtbewertung (absteigende Rangfolge). Bei mehreren Bewerbern mit gleicher Punktzahl auf dem letzten Rang entscheidet das Los. //
    • Nachrücker: Zur Abgabe eines Erstangebotes aufgeforderten Bewerber werden dringend gebeten, die Auftraggeberin unverzüglich zu informieren, sollten sie sich gegen eine Angebotsabgabe entscheiden. Die Auftraggeberin behält sich vor, in diesem Fall den nach Maßgabe dieser Ziffer des Verfahrensbriefs punktemäßig nachfolgende Bewerber nachrücken zu lassen, also als Bieter zuzulassen. Der nachrückende Bewerber erwirbt hierdurch keinen Anspruch auf Verlängerung der Erstangebotsfrist.

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Vertragsentwurf56 KB4 Seiten
Kalkulation24 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage156 KB16 Seiten
Vertragsbedingungen78 KB32 Seiten
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