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Vergabe von Teilarbeitsschritten zur Aktualisierung von Natura2000 - Managementplänen-Teilbereich Wald (FFH) im Müritz-Nationalpark

Auftraggeber
Veröffentlicht
17.06.2026
Angebotsfrist
04.08.2026
Vergabe von Teilarbeitsschritten zur Aktualisierung von Natura2000 - Managementplänen-Teilbereich Wald (FFH) im Müritz-Nationalpark. Die ausgeschriebene Leistung umfasst die Arbeitsschritte Waldeinteilung inklusive lagegerechter Darstellung von Offenland-LRT in der Arbeitsreinkarte, Waldzustandserfassung (Inventur durch Taxation), Waldlebensraumtypenbestimmung, die Erfassung von Biotopbäumen, starkem Totholz und die Aufnahme von Störfaktoren in den Waldlebensraumtypen, Erstellen einer analogen Arbeitsreinkarte sowie vollständige Digitalisierung der Forstgrundkarte im Maßstab 1:5000.
8 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
17.06.26
Abgabefrist
04.08.26
Öffnung
04.08.26
Vertragsbeginn
05.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Malchin, Deutschland
E-Mail
rene.schlunze@lfoa-mv.de
Telefon
+49 3994235154
Website
https://www.wald-mv.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • a) Der Auftraggeber fordert für jeden in der Projektbearbeitung vorgesehenen "verantwortlichen Forsteinrichter" die Referenz zu Forsteinrichtungsprojekten aus den letzten sieben Jahren mit einem Flächenumfang von zusammen mindestens 500 ha, die in Durchführung eines bestandesbezogenen Forsteinrichtungsverfahrens (Bestandesinventur) in eigenständiger, vollständiger und abschließender Bearbeitung durchgeführt wurden. Die Mindestfläche (Losgröße) für die einzelne Referenz muss dabei mindestens 100 Hektar betragen. b) Alternativ zu a) wird der Nachweis einer Tätigkeit zur Prüfung und Abnahme von Waldlebensraumtypenkartierungen in NATURA-2000-Gebieten auf mindestens 200 ha als gleichwertig akzeptiert. c) Alternativ zu a) und b) wird als gleichwertig akzeptiert und die fachliche Eignung zuerkannt, wenn der Auftragnehmer den Nachweis erbringt, dass er in den letzten sieben Jahren in einer öffentlichen Forstverwaltung in den Aufgabengebieten Forsteinrichtung und/ oder Natura 2000-Managementplanung nach den in MV praktizierten Verfahren der BRA-Forsteinrichtung oder der BRA-Natura 2000 tätig war und diese Tätigkeit über mindestens drei Jahre aktiv ausgeübt hat (konkret

    • Bestandesinventur und/oder FE-Planung und / oder FFH-Planung und/oder Kontrolle der Unternehmerleistungen zu Teilarbeitsschritten Forsteinrichtung und /oder Kontrolle von Unternehmerleistungen der Teilarbeitsschritte zur Aktualisierung von FFH-Fachbeiträgen-Wald).
    • Als Nachweis zu c. ist ein aktueller Ansprechpartner der öffentlichen Forstverwaltung zu benennen (Mailadresse und Telefonnummer), bei dem die Angaben per Nachfrage überprüft werden können.
  • Nachweis (z. B. Zeugniskopien) über abgeschlossenes forstliches Fachhochschul- bzw.Universitätsstudium (oder vergleichbarer Abschluss des Herkunftslandes). Wurde ein nicht forstlicherStudiengang (z. B. Geowissenschaften) absolviert, muss der erfolgreiche Abschluss folgender Fächernachgewiesen werden

    Forsteinrichtung, Bodenkunde/Standortslehre, Botanik und Waldbau/Waldökologie

    • Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (§ 46 VgV Abs. 3 Nr. 10)
    • Der Auftraggeber behält sich vor die Verpflichtungserklärung der benannten
    • Unterauftragnehmer in schriftlicher Form sowie die aufgeführten Eignungsnachweise, für jeden einzelnen Unterauftragnehmer anzufordern.
    • Macht ein Bieter von der Eignungsleihe (§ 47 VgV) Gebrauch, so muss er für diesen Teil der Eignung gem. § 47VgV Abs. 1 die entsprechende Verpflichtungserklärung des Unternehmens, dessen Eignung er in Anspruch nimmt, zusammen mit dem Angebot vorlegen. Sämtliche
    • vorgenannten Eigenerklärungen und auf Anforderung des Auftraggebers auch die entsprechenden Nachweise zum Beleg der Eigenerklärungen, des Unternehmens sind für den Teil, dessen Eignung in Anspruch genommen wird, mit dem Angebot einzureichen. Dies gilt auch für alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft (§ 47 VgV Abs. 4). Der Auftraggeber behält
    • sich vor, die Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise belegen zulassen (§45 und 48 VgV). Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren nachgewiesen sind bzw. in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) gem. § 50 VgV eingereicht werden,
    • werden durch den Auftraggeber zugelassen, soweit deren Inhalt und Aktualität den Anforderungen voll entsprechen und dies ohne weitere Recherche hervorgeht. Sollte die Zertifizierung/EEE nicht alle vom Auftraggeber geforderten Eignungsnachweise abdecken, sind die fehlenden Nachweise/Erklärungen dem Angebot separat beizufügen. Der
    • Auftraggeber kann den Bieter jederzeit auffordern, zur Bestätigung der Angaben die entsprechenden Unterlagen einzureichen.
  • Der/Die Bieter/Bietergemeinschaft hat folgende Eigenerklärungen Vorzulegen

    • - das er/sie den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
    • Versicherungsbeiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen bin/sind und weiterhin werde/n,
    • - das sich das Unternehmen weder in Insolvenz noch Liquidation befinde(n) oder ein entsprechendes Verfahren mangels Masse eingestellt wurde,
    • - das keine rechtskräftige Verurteilung in den in § 123 Absatz 1 GWB angeführten Tatbeständen vorliegt,
    • - dass das Unternehmen nicht wegen eines Verstoßes gegen § 21 Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 EUR belegt worden ist und damit nicht die Voraussetzungen für einen Ausschluss von der Auftragsvergabe nach § 19 Abs. 1 und 3 MiLoG vorliegen,
    • - dass weder das Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach § 21 SchwarzArbG wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von wenigstens 2.500 EUR oder nach § 6 AEntG mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 EUR belegt worden sind. Straf- oder Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die genannten Gesetze, sind gegen mich/uns nicht anhängig,
    • - über das Bestehen einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3.000000 EUR für Personenschäden und 1.000000 EUR für Sachschäden. Bzw. das eine entsprechende Versicherung mit Vertragsschluss nachgewiesen
    • wird,
    • - Alternativ zu den vorgenannten Eigenerklärungen ist auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) oder einer Bescheinigung der Eintragung in das Unternehmer und Lieferantenverzeichnisses einer Auftragsberatungsstelle bzw. eines
    • anderen Präqualifizierungsnachweismöglich,
    • - Der Auftraggeber behält sich vor, die Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise belegen zu lassen(§45 und 48 VgV). Macht ein Bieter von der Eignungsleihe (§ 47 VgV) Gebrauch, so muss er für diesen Teil der Eignung gem. § 47 VgV Abs. 1 die entsprechende Verpflichtungserklärung des
    • Unternehmens, dessen Eignung er in Anspruch nimmt, zusammen mit dem Angebot vorlegen. Sämtliche vorgenannten Eigenerklärungen und auf Anforderung des Auftraggebers auch die entsprechenden Nachweise zum Beleg der Eigenerklärungen, des Unternehmens sind für den Teil, dessen Eignung in Anspruch genommen wird, mit dem Angebot einzureichen. Dies gilt auch für alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft (§ 47 VgV Abs. 4). Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren nachgewiesen sind bzw. in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) gem. § 50 VgV eingereicht werden, werden durch den Auftraggeber
    • zugelassen, soweit deren Inhalt und Aktualität den Anforderungen voll entsprechen und Dies ohne weitere Recherche hervorgeht. Sollte die Zertifizierung/EEE nicht alle vom Auftraggeber geforderten Eignungsnachweise abdecken, sind die fehlenden Nachweise/Erklärungen dem Angebot separat beizufügen
    • - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022
    • Vorlage der Kopie einer Gewerbeanmeldung oder eines Auszugs aus dem
    • Handelsregister (bei entsprechender Rechtsform), alternativ ist auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) oder einer Bescheinigung der Eintragung in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnisses einer Auftragsberatungsstelle bzw. eines anderen Präqualifizierungsnachweises möglich

Zuschlagskriterien

  • Preis: Angebotspreis je Hektar

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Lose (8)

Vergabeunterlagen

Konzeptvorlage37 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB8 Seiten
Vertragsentwurf89 KB16 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
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